Frage zu Wechselspannung an Scheinwerfer/Blinker

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    • Frage zu Wechselspannung an Scheinwerfer/Blinker

      Ich habe mal eine Frage bezüglich der Wechselspannung an den Lampen einer PK50 XL. Laut Betriebsanleitung liegt dort 12V Wechselspannung an. Wenn es eine sinusförmige Wechselspannung ist, bedeutet dies doch, dass die Spannung zwischen +6V und -6V wechselt. Die Lampen haben jedoch eine aufgedruckte Spannung von 12V. Somit würden sie doch nicht mit voller Helligkeit leuchten.
    • Und ich dachte immer, die Lampen laufen mit Gleichstrom. Klemm doch einfach nen Multimeter dran und finds raus.
      Ganz nebenbei: Hell leuchtet an der Vespa keine Lampe, egal wieviel Volt anliegen. Das sind alles Grablichter.
    • Wechselspannung

      Hallo, habe zwar keine spezielle Vespa-Kenne (im Gegenteil brauche euren Rat) aber 12V Wechselspannung ist eine +/- Spannung, die an einen Verbraucher (z.B. Lampe) die gleiche Leistung abgibt, wie eine 12V-Gleichspannung. Bei Wechselspannung ist das der Effektivwert. Der Spitzenwert einer sinunsförmigen 12V-Wechselspannung ist ca. 1,4 x höher, also 16,8V (Ein Multimeter zeigt in der Einstellung V~ aber auch nur 12V an, eben den Effektivwert). Der Lampe ist's wurscht, ob die Spannung 12V= oder 12V~ ist, die Licht-Leistung ist die Gleiche.

      Gruß wolf_v
    • Hi das ist nicht ganz richtig. Bei einer Wechselspannung beträgt die Spannung 2 mal je Amplitude 0 Volt. Um dann jeweils anzusteigen oder abzufallen. Bei null Volt jedoch ist die Lampe aus. Nur die Trägheit ( unserer Augen und des Glühwendels) ist es zu verdanken, daß wie das nicht sehen. Bei eine Leuchtstofflampe bei 50 Herz ist dieser Vorgang jedoch zu sehen. ( Test bewege deine Hand mit gespreizten Fingern im Licht hin und her. Wenn man auf die Hand schaut scheinen sich die Finger ruckartig zu bewegen. Der gleiche Effeckt welcher auch im Film die Räder rückwärts laufen lässt. Allso die Lichtausbeute muß bei Gleichstrom höher sein.

      klaus
    • Hi, wenn Du 12 Volt nimmst, leuchten diese nur mit der hälfte. Da die LED´s nur eine Halbwelle nutzen können. Aber 6 Volt-LED´s werden das wohl nicht aushalten. ( weil die Spannung auch übwer 12 Volt bzw. 6 Volt in der Halbwelle steigt. Eigentlich gehört ein Spannungskonstanter vor die LED´s. Aber Du kannst es ja mal probieren.

      klaus
    • Hi Andy, falsch, eine Leuchtdiode ist natürlich auch eine Diode welche sich aus dem Wechselstrom immer die Halbwelle mit der richtigen Polarität raussucht. Deshalb auch nur die halbe Leistung.

      klaus :lol:
    • @ Kasanova
      Das heißt wenn ich ne LED mit dem richtigen Vorwiderstand an meine 12V Wechselspannung
      von der Vespa anschließe, dann leuchtet die
      ?( . Auf die Polarität bräuchte man ja
      dann nicht zu achten.
      :dash:
    • in der Tat, so ist es. nur OHNE Vorwiederstand geht die kaputt, da die LED eine definierte Voltzahl (je nach Farbe der LED) haben, muß der Rest über einen Wiederstand abgebaut werden.


      Man kann auch LED´s in beliebiger Menge hintereinander schalten. Weitere Infos unter: leds.de/


      klaus
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kasonova ()

    • Man muss aber darauf achten, dass die zulässige Sperrspannung der LED nicht überschritten wird. Ich habe im Moment das Problem, dass mir ständig die Glühbirnen durchbrennen. Mein Spannungsregler ist in Ordnung. Ich vermute, dass es Spannungsspitzen gibt, die weit über der zulässigen Spannung meiner Birnen liegt. Gibt es eine Möglichkeit, mit Hilfe einer kleinen Schaltung nach dem Spannungsregler die Spannung soweit zu stabilisieren, dass meine Birnen nicht mehr durchbrennen? Wenn ich nämlich LEDs nehme, sind die ja noch viel empfindleicher.