Schaltung hackelig, springt in Zwischengänge

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    • Schaltung hackelig, springt in Zwischengänge

      Moin zusammen,

      bei meiner PK 50 XL2 hackelt die Schaltung. Zunächst ist es noch in Ordnung, es wird schlimmer, wenn der Motor etwas eingefahren ist.
      Zusätzlich kommt man beim Schalten häufig in "Zwischengänge", wie im Leerlauf.

      Die Kupplung ist so eingestellt, dass sie gerade gut trennt, die Vespa also nicht schon los will, wenn man bei gezogener Kupplung in den ersten Gang schaltet.
      An der Schaltung selber gibt es wenig einzustellen, da es dieser push-n-pull Draht ist.

      Meint ihr ich muss den Motor aufmachen, um ggf. die Schaltklaue zu tauschen?

      Gruß
    • Hi,

      danke schon mal! Im Zusammenhang von Schaltkreuz lese ich hier meistens nur, daß die Gänge WÄHREND der Fahrt rausspringen. Bei mir ist es halt so, daß ich beim Schalten oft im Nirvana lande, dann rauf und runterschalte um irgendwie wieder einen Gang zu finden. Sehr peinliche Aktionen, die ich mir schon geliefert habe... . Während der Fahrt selbst ist mir noch kein Gang rausgesprungen.

      Kupplung einstellen? Der Zug ist richtig eingestellt - muß man noch an der Kupplung selbst was einstellen (sorry, vom Motorrad her kenne ich nur Probleme mit dem Zug oder wenn Beläge runter sind...)???

      Wenn es dann das Kreuz ist, werde ich wohl am Besten so einen Komplettsatz bestellen mit allen Dichtungen, Lagern... und ab zur OP auf den Küchentisch :S (Gott sei Dank gibt es Zweitmotorräder :D ).
    • Vespa Fahrer Avatar

      Dackeldog schrieb:

      mal so nebenbei, wie siehts mit getriebeöl wechsel aus? Hatte mal ähnliche syptome. Hatte einfach kaum mehr getriebe öl drinnen deshalb ging alles etwas hackelig
      habe genau das erst neulich gemacht weil ich hier gelesen habe, man sollte das zuerst mal machen bei irgendwelchen Symptomen. Ist also recht frisch, vielleicht 300km seitdem gefahren (?). Außerdem bin ich kurz vorher liegengeblieben weil sich der Schaltzug ausgehängt hatte. Kann mir vorstellen daß der "Schaltwiderstand" recht hoch ist und sich dieses Schräubchen deswegen vielleicht gelockert hat... .

      Irgendwas flutscht da einfach nicht wie es soll, scheue mich aber momentan noch, den Motor zu öffnen. Aber ich denke es läuft darauf hinaus, daß ich wohl demnächst mal reinschauen muß? Die Kiste hat jetzt auch immerhin 25tkm runter... .
    • oder die schaltklauenfeder mit den beiden kügelchen ist ausgeleiert.

      es ist häufig so, dass bei xl2 so zwischengänge vorhanden sind, da der schaltdraht recht schwer läuft (im verhältnis zu den zügen) und dann die klaue quasi im zwischengang festhält. iss bei meiner xl2 auch so, mit etwas gefühl isses aber kein problem.
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      - frei nach Konrad Duden
    • hm, also ich werde mir noch mal die Einstellung doch noch mal näher anschauen wenn die Finger nicht mehr anfrieren. Ich hatte sie mal im November so eingestellt, daß die Ganzahlen am linken Griff sehr exakt mit den eingelegten Gängen übereingestimmt haben. Das ließ´sich dann irgendwie auch etwas besser schalten - Springen war aber immer noch da, wenn auch gefühlt seltener.

      Nach ein paar Wochen hat sich das ganze aber auch wiederetwas verschoben. Ich vermute mal, daß ich doch mehr Widerstand zu überwinden habe beim Schalten als es normal sein sollte und sich das deswegen schnell verstellt?
    • ne, deswegen verstellt sich nix. das verstellt sich, wenn du mit zuviel gewalt schaltest bzw und oder der schraubnippel unten an der schaltwippe ausgelutscht ist.

      was du mal probieren kannst mit den zwischengängen: schmeiss das ding mal an und guck wo die kupplung anfängt leicht zu schleifen, also den rolller zu bewegen. wenn du nur soweit kuppelst beim schalten, gehts dann besser?
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    • Hi,

      habe jetzt ein paar Tage nicht geschrieben weil ich wenig gefahren bin aufgrund vom Glatteis.

      Ich habe jetzt mal etwas mehr drauf geachtet und das Problem reduziert sich im Wesentlichen auf...:

      1. beim Schalten vom 1. in den 2. lande ich immer wieder im Nirvana. Muß sehr langsam und gefühlvoll schalten, was beim Anfahren immer wieder nicht so hinhaut. In höheren Gängen kommt es an sich nicht vor.
      2. das Schalten ist sehr hakelig, irgendwas flutscht da einfach nicht wie es sollte. Hängt immer leicht und irgendwie kann das soch nicht ganz richtig sein. Zug ist geschmiert, korrekt eingestellt und AFAIK nicht im Eimer von wegen aufgerieben oder so...

      Also ich vermute dann mal, daß ich irgendwann an`s Schaltkreuz ran muß :(. Habe leider keinen Vergleich weil im Beanntnkreis keiner Roller fährt und ich selbst die Cosa erst 1 Jahr habe (btw: 25tkm...).
    • das hat mit der schaltklaue eher nix zu tun und bei ori 50 kubik oder 75 kubik springt da egtl auch nix.

      mach mal wie geschrieben: kupplung beim schalten nicht ganz durchziehen.
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    • Hallo Leute,

      habe jetzt noch mal eine Weile testen müssen bevor ich mich wieder melde... .

      Das Schalten mit halb gezogener Kupplung fand ich sehr schwierig, dafür ist die Schaltung halt viel zu schwergängig. Ich muß den Griff ja fest mit der Hand umschließen, damit ich den Schaltwiderstand überwinden kann, ist also leider nicht praxistauglichfür mich. Wie leicht sich eine Vespa im Idealzustand schalten läßt kann ich leider nicht vergleichen - sonst wäre es natürlich viel einfacher, das zu beurteilen.

      Zudem habe ich festgestellt, daß das Schalten bei Plusgraden viel besser flutscht!!! Ich nehme mal an, daß hier der Hase in der Schmierung vom Bowdenzug begraben liegt - das Getriebeöl erwärmt sich ja auch im Winter, im Bowdenzug eben nicht.

      Springen tun die Gänge nicht mehr so häufig. Aber vielleicht auch, weil ich einfach sehr viel langsamer und etwas gefühlvoller schalte, außerdem mehr auf die Rückmeldung aus dem Getriebe warte, wo ich mich gerade befinde. Ab und an hüpft er aber doch ins Nirvana :thumbdown: .

      Besonders schwierig geht blöderweise der 1. Gang rein. Der 'Winkel für die Hand ist ja schon extrem eng wenn man in einen kleinen Gang schaltet. Wenn es da noch hakt, macht das doch keinen Spaß. Gerade an der Ampel wird es ja schnell peinlich, wenn man den ersten nicht reinkriegt. Muß mir noch ein Schild für die hupenden Hintermänner kaufen:
      sorry, mein Fehler :+2 .

      Also, schaue mal wie sie sich verhält wenn es wieder wärmer ist, dann muß ich noch mal schauen ob ich den Motor doch spalte.
    • Haste denn das richtige Oel drin ?
      Nur mal so ne Frage ...
      Schaltklaue ern ist kein Problem nur etwas fummellig die Kugeln mit der Haltefeder wieder zu montieren ( kleiner Tip: säg nen Kugelschreiber vorn ab und halte damit die Kugeln )
      dann hüpft die Kugel nicht in alle richtungen raus .
      Aus Gelben Säcken werden Plastikroller gebaut ...
      Lieber Sehnenscheidenentzündung vom Schalten als nen krummen Daumen vom Starten...
      2Takt Islamist
    • Hi,

      ja, habe das von Vespa empfohlene Getriebeöl gekauft, glaub` SAE30?

      Ein Königreich für eine Garage :evil: ! Wenn ich nicht 3 alte Kisten hätte, die alle ein bisserl Zuneigung bräuchten aber nur auf dem Bürgersteig beschraubbar sind, hätte ich den Motor ja schon lange aufgemacht... .
    • Hab ein ähnliches Problem. Pk50 Xl, 31tkm und stand die letzten 10 jahre. Das Problem ist sie lässt sich relativ schwer schalten(verstärkt sich). Zudem überspringt sie gerne mal gänge, vorzugsweise den 3 obwohl ich ganz sicher genau schalte(!) bzw. lande ich auch öfter im leerlauf (zwichen 3. und 4. gang). 2 mal oder so ist auch schon der 3. gang rausgesprungen und einmal hat sie selbst von den 3. in den 4. geschalten (automatik :O)
      Da ich an der frisch lackierten Hinterradfelge öl hängen hatte dachte ich getriebeöl fehlt, aber beim entfernen der schraube mit der wunderschönen aufschrift "oil" kam es mir entgegen. Oder sollte da gar zu viel drin sein, eigentlich wohl ehr nicht, da es ja schlechter wird. Wenn keiner einen besseren Vorschlag hat, werd ich wohl am wochenende erstmal das getriebeöl wechseln, ist nur nicht so toll da ich 30km bis zu meiner werkstatt hab :S
    • wenns zu schwer schaltet: schaltrohr oben am lenker mal ordentlich schmieren und den schaltDRAHT schmieren. aber wie ich bereits schrieb: der läuft leider recht schwer im verhältnis zu den zügen.

      nur wer gut schmeert, der gut feehrt.
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    • k.s.vehikel: Wechsel zuerst mal dein Getriebeöl. Vielleicht ist einfach zu wenig und v.a. total verdrecktes im Motor. Bringt oft viel. Aber wenn du zu lang mit zu wenig Getriebe öl fährst arbeitest du die kupplung auf. Ist bei mir auch der Fall. Motor bekommen, eingebaut, paar km gefahren. Mir war die schaltung nicht gschmeidig genug, also Getriebeöl gewechselt und schon war die Schaltung wieder gut...nur rutscht meine kupplung jetzt leicht. Schätz mal das war weil die beläge zu wenig öl bekommen haben und so verglast sind. Naja morgen bau ich endlich die neuen scheiben ein.
      Gruß Mo