Auch wenn Leerlauf passt und das Hochrehen weg ist:
Eine XL2 hat keinen Filzring, sondern eine O-Ring-Dichtung im Klemmstutzen des Vergaser - jedenfalls beim 16/15er Vergaser.
Falls du erneut damit Probleme bekommen solltest...
Auch wenn Leerlauf passt und das Hochrehen weg ist:
Eine XL2 hat keinen Filzring, sondern eine O-Ring-Dichtung im Klemmstutzen des Vergaser - jedenfalls beim 16/15er Vergaser.
Falls du erneut damit Probleme bekommen solltest...
Da normales Abstellen des Motors mit dem Zündschlüssel möglich ist,kann es auch ein gammeliger und damit schergängiger Gaszug sein.
Eine weitere Alternative zu "Falschluft" wäre ein zu großer Kuftspalt unter dem Schieber - nach meinen Erfahrungen manchmal eine Gratwanderung zwischen schlechtem Leerlauf und Hochdrehen, vor allem bei betriebswarmem Motor.
Das heisst nicht, dass es keine Falschluftproblematik sein kann. Ich bevorzuge aber immer die Reihenfolge von einfach/billig zu aufwendig/teuer.
Mein Problem sind auch die wenig konkreten Beschreibungen, z,B,:
die zwar von der Spulenzahl und Anzahl der belegten Pin im Rundstecker passen könnte - aber warum wird kein Bild vom Blick in den Rundsteckerr veröffentlicht, auf dem man die Anordnung der belegten Pins erkennen und mit dem Gegenstecker verglichen kann ?
Spalten ? Wozu ?
Weder für neue Kupplungsbeläge noch für eine ersteSichtung der Zylinderlaufbahn und des Kolbens / der Kolbenringe musst du den Motor spalten.
Mich würde übrigens eher beunruhigen, wenn ich bei eingelegtem ersten Gang und gezogener Kupplung beim Rollen beragab nichts hören würde...
Vermutlich hast du recht und ich mich verguckt...
Damit keine Missverständnisse aufkommen: Die drei Marlierungspfeile zeigen für mich nicht auf die Stelle, die auf dem Foto des gefrästen Gehäsuses den völlig normalen, nicht durchgehenden Spalt zeigt.
Schau mal nach dem Entfernen des Zylinders, ob die Motorhälften nummerngleich sind - an deiner markierten Stelle sollte kein Spalt sein.
Noch zum kleinen Kugellager der "Tannenbaumwelle":
Wenn du das Gehäuse um das Lager herum erwärmst, fällt fast immer die Welle mit dem Lager aus dem Gehäuse.
Wenn du mit einem Zughammer Zug auf die Welle ausübst, bleibt das Lager meist im Gehäuse.
Hebeln führt fast immer zu Schäden am Gehäuse.
Auf die Gefahr gesteinigt zu werden: Wenn du beim Spalten die Kurbelwelle im Lager der Lima-Seite, die Eingangswelle - "Tannenbäumchen" - ebenfalls im Lager auf der Lima-Seite und die Ausgangswelle im Kugellager der Hinterachse belässt, solltest du alle Lager und WeDi nicht großartig belasten und belassen können. Das schmale, aber stabile Lager für das große Primärzahnrad sollte das Austreiben und Wiedereinschlagen des geänderten Primärzahnrads überleben.
Du brauchst dann nur eine Mitteldichtung für das Gehäuse.
Ob ich dieses Vorgehen sinnvoll finden soll weiß ich nicht.
Moin, wie ist die Geschichte weiter gegangen?
Wissen wir noch nicht, aber das Thema ist ja noch jung...
Weiter:
zu 5.:
Es gibt keinen Zusammenhang zwischchen ZZP un Kompression. 6 bar bei kaltem Motor und geschlossenem Gasschieber ist kein "Suoerwert", aber erwarte jetzt von der neuen Messung keine Wunder.
Deine Theorie zum Kupplungsrutschen halte ich in jeder Richtung für falsch. Eine Kupplung, die beim Betätigen des Kickstarters - ganz gleich bei welchem Kick - bei einem Originalzylinder rutscht, ist entweder falsch eingestellt, verschlissen oder durch falsches Öl ruiniert.
Mein Fehler - wieder mal nicht bis zum Schluss gelesen...
Drehschieber halte ich bei gemessenen 6 bar - kein toller Wert, der aber zum Starten reichen sollte - für wenig wahrscheinlich. Ohne Vorverdichtung werden auch 6 bar kaum erreicht werden. Dazu kommt, dass der Motor doch läuft, wenn die PK angeschoben wird.
Was ist denn mit der "gefühlt" rutschenden Kupplung ???
"Mindestens" 8 bar halte ich für keine realistische Vorgabe...
Der Link behandelt das Thema Betriebserlaubnisersatz.
Der TE hat ein zulassungspflichtiges Fahrzeug, das heute nicht mehr zulassungsfähig wäre, wenn es nicht bereits einmal zugelassen gewesen wäre.
Ich weiß nicht, ob es Einschränkungen gibt, es z.B. darauf ankommt, wann das Fahrzeug angemeldet worden ist, wie lange es abgemeldet gewesen sein darf o.ä,
Eine shr gute Beschreibung von Volker.
Die Entfernung des Kugellagers vom Zapfen der Kurbelwelle erfordert ohne eine Trennmesserabzieher einiges an "Hebelei" und auch Kraft.
Das Einziehwerkzeug kann man improvisieren - entweder ein passendes Rohrstück auf den inneren Lagerring des Kugellagers oder ein passendes dickwandiges Nylonrohr auf das Gehäuse im Bereich des Simmeringsitzes. Einziehen dann mit U-Scheiben und der Polradmutter ( man braucht einiges an großen Scheiben zum Nachlegen ).
Vom Einschlagen der Welle halte ich nichts.
Zum Einsetzen der Lager sollte das Gehäuse so warm sein, dass du es nicht mehr mit bloßen Händen anfassen kannst ( 80 Grad etwa ).
Achte weiter auf die Zylinderkopfschrauben...
Da in der Liste der Neuteile die Scheibe zwischen Kickerritzel und .feder nicht genannt ist, vermute ich auch, dass da der Fehler liegt, auch wenn die Scheibe nicht unbedingt erneuert werden muss.
Zwei Fragen nebenbei: Liegt da etwas im großen Kupplungskorb ( sieht merkwürdig aus )?
Warum fehlt das Primärritzel, obwohl die Mutter schon aufgesetzt ist ?
Leider ist das Gegenüber des Kolbenschadens neben dem Fenster im Kolbenhemd, also der Bereich der beiden boost-ports im Zylinder auf den beiden Bildern nicht wirklich zu sehen. Aber es sieht sehr so aus, dass der Zylinder auch dort und nicht nur im Bereich des Auslass beschädigt ist.
in der Eröffnung war sie noch Bj. 90...
HD80 im 20er - da sag`ich mal: no risk - no fun...
sieht aus wie xl 2 oder ? Wenn ja aufpassen das das obere Lager nicht mit rausfällt .. falls doch mit Fett einzeln wieder einsetzen und merken wie der Ausrückpilz im Deckel steht wenn der Hebel entlasetet steht !
Wenn es XL2 ist ( war mir nicht sicher ), musst du nicht nur die äussere Feder aushängen, sondern auch das gezahnte Druckstück aus der Bohrung drücken, bevor du den lompletten Arm herausziehen kannst. Am ungefährlichsten - wegen der von Cardoc erwähnten Nadeln - ist es, wenn der Deckel kopfsteht und du den Arm nach oben herausziehst, Wenn das Fett aus der Hülse des Lagers sich im Getriebölverflüchtigt hat, am besten nach dem Ziehen des Arms wieder Fett ins Lager geben.