SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von Se7entySix

    Ob der SIP-Zylinder alleine die Antwort auf die Frage nach legalem, also ab EZ 89 eintragungsfähigem Leistungszuwachs ist, halte ich zudem für sehr ungewiss. Ich zitiere mal aus den (zwei) Bewertungen im Shop:

    "Gem. Empfehlung auch Rennwelle und Sip Road 3.0 incl Vape verbaut. War schon okay mit SI20 und Düsenanpassung. Aber eine ordentliche Schüppe drauf gab es mit dem SI von der T5. In genau dem Setup der T5."

    Vermutlich würde mit dem reinem Zylindertausch im Rahmen der natürlichen Leistungsstreuung der Motorkonstruktion gearbeitet.

    Hey! :)

    Seit einiger Zeit steht im Raum, dass die Frau eines Freundes mit Vespafahren anfangen möchte/könnte/sollte. Sie findet Vespas toll, hat ihrem Mann seine erste Vespa geschenkt – er hat jetzt fünf – der Sohn hat die zweite und sie selbst traut sich nicht zu fahren. Ein Puch Maxi (Automatik?) ist ihre einzige Mopederfahrung aus grauer Vorzeit.

    Meine Idee, die mir schon länger im Kopf herumspukt, ist eine PK Automatik. Die würde Angst vor der "komplizierten" Bedienung herabsetzten ohne mit einem seelenlosen Staubsauger herumfahren zu müssen.

    Wenn ich das richtig sehe, ist aber die Ersatzteilsituation ziemlich schlecht. Bekommt man denn noch problemlos was zur regulären Wartung erforderlich ist? Wie sieht es mit den Ersatzteilen für die Automatik allgemein aus? Je nach dem, was an der Vespa kaputt geht, ist das dann auch erst mal das Ende des Fahrvergnügens, bis ein Ersatzteil aufgetrieben ist!?

    Ist eine PK Automatik als Einstiegsvespa sinnvoll oder mittlerweile eher für Sammler geeignet, die auch auf andere Vespas zurückgreifen können?

    Noch nie gesehen...

    Wenn die nicht so weit weg stehen würde würde ich mir die holen. So hässlich das ich dir schon wieder schön finde

    Die Bilder dieser bizarren Kuriosität halte ich mal fest. Damit sie mit Löschen der Anzeige nicht verloren gehen. Ich weiß gar nicht, was mich mehr fasziniert – die Plastikgeschwulst auf dem Beinschild, die hinteren Blasenblinker auf PX-kompatiblem Sockel oder die fünfsitzige Familiensitzbank.
    Die ins Lampengehäuse eingeformte Tachoeinheit ist aber definitiv ein in der Idee cooler Ansatz.

    Edith hat für die Nachwelt noch den Fahrzeugtyp und Baujahr bzw. Erstzulassung ergänzt:

    BAJAJ Chetak 150 Classic SL • Ez. 06/2005

    Du hattest mal in früheren Posts ein Masseproblem vermutet. Bist Du dem mal nachgegangen? Ich habe nix in der Richtung gelesen.
    Du könntest zur Überprüfung den Motor und den Rahmen/Karosserie mit einem möglichst kräftigen Kabel verbinden, um so eine solide Masseverbindung zwischen Motor und Rahmen sicherzustellen. Und nun mal schauen, ob sich Dein Problem verändert.

    Spannungsregler gehen nicht unbedingt sofort komplett kaputt, sondern können auch einen längeren Tod sterben. Das ist dann von schlecht reproduzierbaren Problemen begleitet. Da habe ich im Sommer zusammen mit einem Freund ewig nach Problemen mit der Hupe und den Blinkern seiner PK gesucht. Mal ging's, mal nicht – Blinker halt. :D
    Letztlich war's der sterbende Spannungsregler, der immer wieder für zu wenig Spannung sorgte.

    5 V auf einem Kabel im 12 V System klingt nach Kriechstrom, Masseproblem, Kabelbruch, Kurzschluss, defektem Schalter oder Verbraucher, durchgescheuerter Isolation – nur um mal ein paar Stichworte als eine Art Brainstorming zu nennen.

    Das Problem mit legalem Tuning einer 125er ist mir auch vertraut. Zwar habe ich auch einen Motorradschein und könnte ne 200er fahren, aber meine PX 125 ist ein Erbstück, die tausche ich nicht ein. Erstzulassung 1998 schließt im Prinzip jedes legale Tuning aus und ich habe genug Baustellen in meinem Leben, dass ich nicht scharf auf das Potenzial illegalen Tunings bin.

    Aber! Auf diversen Ausfahrten – auch in größeren Gruppen mit den unterschiedlichsten Vespas zwischen PX 80 und 2xx Racer jenseits der 30 PS – habe ich beobachtet, wie eine ausgelutschte 125er von guten, originalen 80ern an Steigungen überholt wird, und wie man mit einer gesunden, originalen 125er mehr als nur mitschwimmt. Gut, wenn einer bei seinem 38 PS Geschoss den Hahn aufreisst, ist der einfach weg. :-3 Aber das ist ja eine ganz andere Hausnummer.

    Vielleicht hilft ja eine saubere Wartung/Überholung der 125er ein wenig auf die Sprünge. Ist der Motor dicht, Zylinder und Kolben nicht verschlissen, der Drehschieber heile, der Vergaser sauber und die Zündung gut eingestellt, sollte die 125er zuverlässig gute Tacho 90 laufen und diese Geschwindigkeit auch zügig ohne kilometerlangen Anlauf erreichen.

    Danke Leute – das sind ja super Antworten/Beiträge! top-)

    Hintergrund für meinen Thread ist, dass ich auf der Suche nach Material bin, reversible Änderungen an einem Kabelbaum vornehmen zu können. Dazu fehlen im Angebot der Vespateilehändler beispielsweise passende Gegenstücke zu Steckern, da dies über die Steckleiste unter der Kaskade umgesetzt wird.

    Meine Grimpzange hat verschiedene Einsätze für isolierte und nicht isolierte Pins und verschiedene Querschnitte. Ich denke, damit sollte es funktionieren.

    Na so ein gut erhaltenes Rixe aus den 50er/60er Jahren ist schon ein Klassiker. Ein solides, unaufgeregtes Gebrauchsfahrrad. Sogar der originale Kettenschutz ist dellenfrei und nicht verbogen. Echt ein sympathisches Gefährt.
    Ich würde das nicht unbedingt unabgeschlossen stehen lassen. Zumindest im urbanen Raum findet das schnell einen "Liebhaber".

    10 Zoll, das hatte mein erstes Auto auch. Und Trommelbremsen ringsum.
    Schrottplätze waren auch die perfekte und preisgünstige Möglichkeit, die Ausstattung eines Autos auch zehn Jahre nach seiner Herstellung noch mal um eine oder zwei Stufen zu anzuheben. Beim Stöbern war man Jäger und Sammler zugleich. Ja, mir wird ganz nostalgisch.
    Ich werde nie vergessen, wie ich mir am Auto über mir so fies den Kopf angehauen hatte, dass ich blutete wie frisch abgestochen. Ein riesiger, finster aussehender Typ, der Motorblöcke bestimmt mit bloßen Händen aus den Wracks riss, hat mich ganz behutsam verarztet und hinterher noch mit Kaffee und Keksen aus einer ölverschmierten Dose bemuttert, bis er sicher ging, dass ich wieder fit war. Das war meine Lehre, dass man Menschen nicht nach ihrer äußeren Erscheinung beurteilen soll.

    Von technischer Seite ist ja ausschließlich der Vergaser falsch eingetragen. Da ist eben jemand in der Textspalte der Vespa-Freigabe versprungen. der Rest wie Leistung, VMax etc. stimmt ja. Die Zulassungsstelle hat damals die ABE und das TÜV-Gutachten für den Umbau einbehalten. Der TÜV Bericht nach §21 (Vollprüfung), den ich noch habe, enthält kein Gutachten über die technischen Änderungen.
    Ich kann also nicht nachvollziehen, von wem der Fehler mit dem falsch eingetragenen Vergaser gemacht wurde.

    YMX6M statt VMX6M ist, wie schon in meinem Vorpost geschrieben, ein Tippfehler. Ob vom TÜV oder ZLST weiß ich auch hier nicht, da ich eben das Umbaugutachten nicht mehr habe. Mit dem kann ich aber leben.

    Das mit den Typschlüssen ist ja geklärt: 4013/922 der "Piaggio Automatik" ist eine Vespa PK 50 XL.

    Kern des Ganzen ist also der falsch eingetragene Vergaser. Ich werde mal versuchen, das zu klären ohne den Fall noch einmal komplett aufrollen zu müssen.

    Zu HSN und TSN: auch meine PK 50 XL2 hat die gleichen Nummern, da ändert sich durch die baulichen Änderungen auch nix dran (ist bei leistungsgesteigerten / mit anderem Motor versehenen Autos ja auch so).

    Und auch bei meiner mit freiwilliger Zulassung findet die Software der Allianz da nur die Automatik-Version, habe es beim Vertreter aber damit versichert, auch mit dem Hinweis, dass es ne Schalter ist. (Von der Prämienberechnung wird sich da nix tun).

    Danke für Deinen aufschlussreichen Beitrag. Die Software der Allianz kann da auch nix anderes finden. Ich habe mich jetzt durch das behördlich-übersichtliche :-4 Webportal des KBA gewühlt und festgestellt, dass tatsächlich unter 4013/922 ein "Piaggio Automatik" geführt wird. Die Eintragung der Schlüsselnummern ist dann wohl richtig aus der Betriebserlaubnis übernommen worden.

    Leider habe ich die Unterlagen des damaligen Zulassungsverfahrens nur soweit sie das Landratsamt nicht einbehalten hat. Ich habe den TÜV-Bericht nach §21, der den ordnungsgemäßen, technischen Zustand der Vespa dokumentiert und das Freigabeschreiben von Vespa Deutschland, worin zwei mögliche Motorisierungen samt aller Daten angegeben sind: VMX5M und VMX6M. Das ist in tabellenähnlicher Form gefasst und alle Daten für den verbauten VMX6M wurden korrekt eingetragen – nur beim Vergaser ist jemand (TÜV oder Zulassungsstelle) in der Spalte versprungen. Das kann ich leider mit den verbliebenen Unterlagen nicht nachvollziehen.
    YMX statt VMX ist wohl ein Tippfehler, der sich auch nicht mehr zuordnen lässt.


    Gesunden Menschenverstand vorausgesetzt, ließe sich das ja einfach und unbürokratisch klären. Leider musste ich vor ein paar Jahren feststellen, als ich bei der selben TÜV-Stelle das Verfahren mit einer anderen Vespa mit allen bereits vorhandenen Papieren wiederholen wollte, dass man lieber maulend das Rad neu erfindet. Ich war trotz Vorgespräch und Termin fünf Stunden bei denen auf dem Hof.
    Ich habe ein bissel Angst die bürokratische Büchse der Pandora zu öffnen.

    Hallo miteinander,

    1994 habe ich meine PK 50 XL2 zu einer 125er umgebaut. Klassischer Weg mit Freigabe von Vespa, Abnahme vom TÜV und Zulassung als Kraftrad. Soweit nix spektakuläres. Allerdings sind die Papiere (Zulassungsbescheinigung) fehlerhaft:

    • 19er Vergaser ist eingetragen, ein 20er war schon bei der Abnahme verbaut.

    • Der Motortyp ist mit YMX6M statt VMX6M angegeben.

    • Geschlüsselt ist die Vespa mit HSN 4013 TSN 922. Das wäre ein Piaggio Automatikroller, der mit der Vespa nix zu tun hat. Tatsächlich wurde auch ein Automatikgetriebe in die Papiere unter „D3“ eingetragen. Die Typenbezeichnung ist im Schein PK 50 XL. Es war und ist ne Schaltvespa.

    Damals war ich 18, da war mir das egal. Mittlerweile habe ich schon mehrfach dem Klärungsbedarf der jeweiligen Versicherung beim Abschluss einer neuen KFZ-Police Rechnung tragen müssen. Letztlich habe ich zwar auch immer einen Versicherungsvertrag erhalten, aber mit den fehlerhaften Papieren wächst über die Zeit die Sorge, dass es mal zu Problemen kommt, wenn die Versicherung nicht zahlen will.

    Ist es sinnvoll, da nach über 30 Jahren noch mal aktiv zu werden, oder ist es besser, keine schlafenden Hunde zu wecken?

    [...] frage ich mich, ob die Schläuche von Continental einfach Mist sind oder ob ich zu blöd bin, Reifen richtig zu montieren.

    Der Schlauch ist am Übergang vom Ventil zum Messingstück undicht geworden. Das ist mir komischerweise schon öfter passiert – auch bei Michelin-Schläuchen.

    Wenn das bei Continental- und Michelin-Schläuchen auftritt, scheint es wohl nicht zwingend am Hersteller bzw. der Qualität seiner Produkte zu liegen.

    Passiert Dir das allgemein mit den Schläuchen oder kannst Du es auf eine bestimmte Felge oder Einbauposition (vorne/hinten) eingrenzen?

    Dass eine PX, vor Allem die in Details wie Vorderradführung und Getriebe robustere Lusso, am besten zu Deinen Vorstellungen passt, ist wohl Konsens.

    2000 € ist zwar ein eng begrentzes Budget, aber wenn Du Abstriche beim kosmetischen Zustand machst, und beispielsweise schlechten Lack oder Dellen in Kauf nimmst, hast Du bessere Chancen. Ist der Lack schon ruiniert, lebt sich's gänzlich ungeniert. :-4
    Auf Abenteuertour ist eine Hochglanzvespa schneller "patinert" als Du gucken kannst.
    Um stärkeren Rostbefall oder gar Durchrostungen solltest Du aber einen Bogen machen, wenn Du nicht schweißen kannst.

    Der Ring ist ab! 2-)
    In mühsamer Kleinarbeit (wie von Volker beschrieben) habe ich den Ring einen guten Millimeter bewegt, dass ich das Trennmesser ansetzen konnte. Allein bis hierhin war das eine satte halbe Stunde Arbeit. Mit dem Trennmesser habe ich sehr kräftig schrauben müssen bis sich der Ring bewegt hat. Am Ende sprang er mit einem eigenartigen Geräusch ab.

    Danke für eure Hilfe!