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Beiträge von Scharnhorst

  • Wie heißen die Stecker und Buchsen von PX Lusso, PK XL, XL 2, etc.

    • Scharnhorst
    • January 8, 2026 at 19:27

    Molex, TE...

    Aber ist so eine Sache, die im Netz zu finden.

    Sowas heißt "Rundsteckhülse".

    Der originale hat glaub 2,1 mm im Durchmesser, Molex ist so Zoll-Käse, was nicht ungeläufig ist bei so Zeug. Vermutlich kommen die 2,1 auch aus einem Zoll-Dezimalbruch.

    Molex 02091104 zum Beispiel ist nicht weit weg davon. Zu dem gibt es natürlich noch ein Männchen, das auch so einen 8-stelligen Vornamen hat.

    Kannst ja mal danach googeln.

    Wenn du nicht gerade jetzt in die Vespa-Kabelbaumproduktion einsteigen willst, ist es die Frage, ob es sich lohnt, danach zu suchen...

    Und eine richtige Zange dazu ist auch so eine Sache...

    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • January 8, 2026 at 17:37

    Kawitzi das wäre bestimmt lustig...lmao

    Menzinger es war tatsächlich die alte Kreditkarte, die ich versucht hatte. Die aktuelle finde ich nicht mehr. Als es das erste Mal nicht mit dieser 2-Dingens-Authorisierung geklappt hat, habe ich das online freigeschaltet und dann ging es wieder nicht (oh Wunder mit der alten Karte und der alten 3-stelligen Zahl, die ich ja sperren ließ, weil ich dachte, mein Geldbeutel ist weg...).

    Tja, die Italiener sind ja schon komisch. Ich schreibe eine höfliche, lange Email auf angelsächsisch und die einzige Nachricht, die ich kriege, war die Abwesenheitsnotiz bis zum 7.

    Gestern war dann meine Kreditkartenbestellung gelöscht, die Vorabüberweisungsbestellung noch drin mit "pending". Heute stand bei der Bestelleung "shipped".

    Email habe ich keine bekommen...Mit Angelsächsisch haben sie es nicht so...:-4

    Auch keine Versandbestätigung. Für Anmeldung beim Shop und für die jeweiligen Bestellungen kam sofort eine generierte Email.

    Schauen wir mal, was passiert...Vielleicht kommt das lecker Ding ja Anfang nächster Woche...

    Gruß Paddy.


    Edit: Einen alten Scheiß, gerade eine hochoffizielle Email bekommen, Versandbestätigung mit Trackingnummer. Zwar alles komplett auf italienisch, aber sehr professionell!

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • January 3, 2026 at 21:02

    Ja, der Stift ist jetzt in einer anderen Abteilung.

    Aktuell sind es nicht so viele Auszubildende. Mal sehen, wann der nächste kommt. Die sind immer drei Monate in den Abteilungen und der Ausbilder schickt nicht jeden zu mir.

    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • January 2, 2026 at 23:41

    Nick50XL danke...:)

    Hallo Männer,

    wehe, wenn er losgelassen...lmao

    Dachte, jetzt nach den Feiertagen bestelle ich mal bei 10pollici die Fabbri.

    Bei den Zahlungsmöglichkeiten war PayPal mit einem ordentlichen Aufschlag von 15 Euro belegt. Dann dachte ich, ich könnte mal wieder seit gefühlt 15 Jahren etwas mit der Kreditkarte bestellen.

    Diese Kreditkarte benutze ich eigentlich nie. Keine Ahnung, warum es nicht funktioniert hat, nicht freigeschalten oder es war meine alte, die ich im Sommer mit meinem Geldbeutel zusammen verloren geglaubt hatte und mittlerweile eine neue habe (der Geldbeutel ist aber auch wieder aufgetaucht), auf jeden Fall hing die Bestellung als "pending" drin in meinem Profil nach einer Fehlermeldung.

    Bearbeiten und Zahlungsart ändern ging auch nicht. Dann habe ich das Ding halt nochmal bestellt und Vorauskasse gemacht.

    Jetzt habe ich zwei anhängige Bestellungen für eine Fabbri 53/105 in meinem neuen Kundenkonto bei 10pollici, eine weil die Kreditkarte nicht geht und die andere, weil natürlich heute Abend noch keiner im Land der feinen Kurbelwellen kontrolliert hat, ob meine Kohle auf seinem Konto angekommen ist...lmao

    Ich habe dann mal 10pollici angeschrieben auf angelsächsisch und darum gebeten, meine erste Bestellung doch bitte zu stornieren, ich hätte das Ding ja nochmal bestellt und sofort das Geld überwiesen.

    Dann kam eine Abwesenheitsnotiz, daß sie bis zum 7 Januar noch im Urlaub sind.

    Also jetzt kucken wir mal, was passiert. Mit etwas Glück kriege ich nächste Woche eine Bestätigung für den Zahlungseingang und eine Antwort auf meine Email, daß die erste Bestellung storniert wurde.

    Übrigens sind die Preise bei 10pollici mit der italienischen Mehrwertsteuer drin. Da ist die Fabbri ja mit 415 Euro gelistet. Als Deutscher wird das sofort während der Bestellung umgerechnet auf unsere Mehrwertsteuer. Inklusive Porto sind es dann 419,90 Euro für die zweieinhalb Pfund Eisen.

    Das ist eigentlich ganz OK.

    Bin schon gespannt. Meine letzte Bestellung in Italien war ja jetzt nicht soo der Renner...

    Ach übrigens, ich hatte es ja mal erwähnt, daß ich wahrscheinlich in die Ausnehmung der Nebenwelle durchbrechen könnte, wenn ich das Kurbelhaus zündungsseitig ausspindeln muß für die Welle. Bei der Ape ist das ja wegen der anderen Nebenwelle dort dünner.

    Ich werde mich nächste Woche nach Feierabend mal damit befassen, dort ein Alustück einzusetzen. Ich habe neulich nochmal gemessen, es sind halt gerade mal 1 mm Wandstärke.

    Ein weiterer Lagerdummy aus Messing mit den anderen Lagermaßen zündungsseitig (20x47x12) werde ich wohl auch noch drehen müssen.

    Innen ist das Kurbelhaus ziemlich genau 84 mm und die Fabbri ist mit 87 mm angegeben. Das kann rein rechnerisch schon nicht reichen.

    Hat schon Gründe, warum man so selten etwas von einer Ape mit mehr Hub als 51 mm liest...

    Gruß Paddy.

  • Vespa startet nur mit sehr kleinem Kerzenabstand

    • Scharnhorst
    • January 1, 2026 at 22:45

    Also wenn die Zündgrundplatte und die Zündspule noch die Teile sind, mit denen die Möhre vom Band gehüpft ist, sind da wirklich einige Sachen möglich...

    Da werden Kabel porös, die Sekundärspule hat vielleicht einen Schuß oder schlechten Massekontakt, etc.

    Bilder würden helfen, ausschließen würde ich mal noch nix, wenn das noch die Originaltechnik ist nach all den Jahren...

    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • December 29, 2025 at 11:53

    Heute Nacht ist irgendwo im Dorf ein Kabel gestorben, Vodafone baggert schon eifrig in der Parallelstraße. Da ich in der glücklichen Lage bin, weiterhin über die Telekom zu telefonieren und darüber auch ein lahmes Internet habe, konnte ich den Telekom-Router an mein Accesspoint-Netzwerk umstöpseln. Damit ist mein Internetzugang von ca. 40 Mbit auf 4 Mbit gedrosselt, quasi von Polini 135 zurück auf Original 50 Kubik aus Pontedera...lmao

    Aber gut, es geht...

    Ja, das mit dem Hemd war natürlich auch mein erster Gedanke, aber die Entwicklungsvögel von Polini haben da wenig Potential liegen lassen.

    Auf den folgenden Bilder steht der Kolben so ca. 3 mm oder so vor UT:

    Der Ausschnitt am Hemd ist mehr oder weniger bündig mit dem Auge für den Kolbenbolzen.

    Ich hatte mir das noch nie vorher von unten angeschaut, wie es aussieht, wenn der Kolben gegen UT geht. Und bei mir kommt ja noch ein Millimeter dazu wegen der 53er Kurbelwelle.

    Ausgemessen habe ich natürlich nix, das wäre auch etwas schwierig, aber mit der kleinen Änderung am Spacer und am Gehäuse ist das jetzt nicht mal so schlecht geworden.

    Ich erreiche natürlich nicht ganz den Querschnitt, wie wenn das Gehäuse massiv aufgeschweißt und geräumig ausgeräumt wäre, aber es ist deutlich anders als zuvor, auch wenn es nach nicht viel aussieht.

    Wenn man nur in Achsrichtung des Kolbens schaut und dann den "projizierten" Querschnitt betrachten würde, hätte meine Änderung nicht viel gebracht.

    Schaut man jedoch quasi in der Richtung des Gases schräg nach oben von Kurbelgehäuse in Richtung Überströmeranschluß, dann hat sich der Querschnitt bestimmt um 70 Prozent erhöht und ist nicht mehr weit weg von dem eigentlichen Anschlußquerschnitts.

    Bei der Hemdgestaltung von Zylinder und Kolben bin ich mir nicht sicher, ob großzügig ausgeräumte Überströmertaschen an einem aufgeschweißten Gehäuse real (und nicht projiziert) soviel mehr an Querschnitt machen würden.

    Lustig ist ja, daß ich das eigentlich nur aus Langeweile entdeckt habe...


    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • December 28, 2025 at 22:06

    Hallo Kollegen,


    wie immer danke für die Rückmeldungen!

    Vorgestern hatte ich Langeweile und habe mal die Dummykurbelwelle, Kolben, Spacer und Zylinder mal auf die große Hälfte gesteckt und wollte mal von innen schauen, wie mein Anschluß vom Motorgehäuse über den Spacer zu den Überströmern des Polinis paßt.

    Gleich vorneweg, ich gehöre zu denen, die glauben, daß man da viel rein interpretieren kann, was sinnvoll ist und was nicht, wenn man das Gehäuse an die Überströmer anpaßt.

    Ich denke einfach, der Querschnitt sollte nach Öffnen der Überströmfenster noch einigermaßen passen zum Querschnitt der Überströmer selber im Zylinder.

    Deshalb hatte ich ja das Motorgehäuse nur so leicht bearbeitet und angepaßt, als würde ein normaler Steckzylinder drauf kommen und den Querschnittsübergang von den kleinen Taschen im Gehäuse zu den großen Überströmanschlüssen im Zylinder quasi innerhalb des 8 mm Spacers realisiert mal so als Wurf. Das sah dann so aus:

    Unten quasi Ori-Fußdichtung, oben Anschluß zum Polini mit seinen geräumigen Kanälen. Jetzt schau ich da unten rein ins Kurbelgehäuse und noch bevor der Kolbenboden die Kanten von den Spülfenstern freigibt, fängt unten an der Kolben die Polinidichtkante zu überfahren und den Anschluß zu den Überströmern innerhalb von wenigen Kurbelwinkelgraden auf den Querschnitt der kleinen Taschen im Gehäuse zu verjüngen. Plus den kleinen Spalt, der halt bei einer 58er Bohrung noch bleibt.

    Wenn man es nur geometrisch betrachtet, erscheint das jetzt nicht so wild, eher nur unschön. Es gibt aber beim Bönsch so schöne Diagramme mit gemessenen Drücken. Und wenn man das mit einbezieht, sieht das Ganze schon etwas anders aus.

    In der Realität ist beim Öffnen der Spülfenster der Druck vor dem Kolben noch höher als hinter dem Kolben. Zunächst schiebt es zurück in die Spülkanäle bis sich das entschärft hat.

    Das kann aber bis zu 30° KW dauern. Und 30° später war bei meinem ersten Wurf nur noch etwas mehr als die Hälfte an Querschnitt da vom Kurbelgehäuse zu den Überströmern und Stützkanälen. Der Boostport aber völlig ungehindert.

    Das wäre sicherlich ein Ungleichgewicht zwischen Boostport und Spül-/Stützkanälen geworden und ich war der Meinung, dort noch etwas zu ändern, ohne das Gehäuse massiv zu bearbeiten.

    Ich habe mir das dann in aller Ruhe angeschaut, was am besten zu realisieren wäre, ohne in das Gehäuse zu stark eingreifen zu müssen und weitestgehend bei der Standard-Dichtungsgeometrie zwischen Spacer und Gehäuse zu bleiben. Vorab mal der Spacer, wie er dann geworden ist und eine Standarddichtung darunter, damit man sieht, daß sich dort nicht zuviel ändert:

    Ich habe eigentlich nur die Ecken an der Anschlußgeometrie zum Gehäuse anders verbunden und das dann mit einer Schlüsselfeile verzogen.

    Im Gehäuse konnte ich dann das konisch nach unten verlängern und mit den etwas vergrößerten Taschen verbinden. Bei der Geometrie gibt es keine Gefahr zu einem Durchbruch:

    Jetzt habe ich kein Bild davon, wie zugeschnürt das vorher wurde ab 50° vor UT und ich bin mir nicht sicher, ob das auf dem Bild überhaupt rüber kommt. Aber so halte ich es einigermaßen passend, was den verbleibenden Querschnitt angeht über den Kurbelwinkel aufgetragen.

    Es wirkt etwas albern, aber die etwas versierteren Tuner hier kennen ja die größeren Anschlüsse der Überströmer bei solchen Zylindern im Vergleich zu den Stecktuning-Teilen. Da ist man schon bei rund dem doppelten an Querschnitt für die Überströmer. Und wenn dann beim realen Spülstart, der später als der geometrische Spülwinkel ist, nur noch die Hälfte des Querschnitts da ist, dann ist das einfach nicht so der Renner für einen ausgewogenen Spülvorgang, bei dem die Austarierung der einzelnen Kanäle noch einigermaßen hinhauen sollen.

    Gruß Paddy.

  • Worüber freut ihr euch gerade?

    • Scharnhorst
    • December 24, 2025 at 22:09

    Meine Tochter hat sich ein Bild von meiner Orange von meinem Telefon geklaut.

    Jetzt weiß ich, warum:

    Stilecht in einer Blechdose...klatschen-)

    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • December 24, 2025 at 10:48

    Vielen Dank!

    Volker PKXL2 dein Lob ehrt mich! Wenn ich ehrlich bin, habe ich schon vor geraumer Zeit mal einen Beitrag von dir gefunden, in dem du den Millimeter als Minimum angegeben hast.

    Da dachte ich mir, pack noch 5 Paddys-Angstzehntel drauf, dann wird es schon nicht verkehrt sein...lmao

    Ich habe jetzt mit dem aktuellen Motor der Ape, meinen beiden V50 und der XL2 vom Ex-Schwager bisher 4 Drehschieber mit dem Dremel etwas vergrößert.

    Aber das ist zumindest bei mir immer etwas mit "blödem Gefühl" verbunden, weil es immer etwas unkontrolliert ist.

    Deshalb wollte ich das bei dem Motor unbedingt mit der Fräsmaschine machen. Es ist etwas entspannter, die Zehntel mit der Kurbel und der Digitalanzeige machen...

    Fantine Beste Wünsche zurück!


    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • December 23, 2025 at 16:32

    So Mädels,

    Endspurt vorm Baumfest!

    Nochmal an der alten V50 Kurbelwelle durch den Einlaß angezeichnet und festgelegt, wieviel ich abnehme auf welcher Seite. 2 und 3 mm habe ich gemessen, festlegt habe ich dann 0,8 und 1,5 mm:

    Dann mußte ich kurz überlegen, welches Zeug wo an meine Universalplatte dran kommt, damit ich den Einlaß bearbeiten kann. Mittlerweile habe ich soviele Teile, Scheiben und Schrauben, daß ich jedes mal wieder davor stehe und es nicht blicke, was ich nehmen muß und in welches Loch das rein gehört. Die letzte Bearbeitung war in Achsrichtung vom Zylinder, jetzt senkrecht zur Dichtfläche Drehschieber:

    Tisch runter von der Maho, Platte drauf und mal den 10er Fräser eingespannt und durchgelinst:

    Dann zuerst mit dem 10er Fräser die festgelegte Kontur ausgefräst. An den Steuerkanten nur angekratzt, an den Seiten halt die 0,8 mm zur Kupplung hin und die 1,5 zur Kurbelwelle

    Dann habe ich den 5er Zweischneider, den ich für die Bearbeitung vorgesehen habe, erst mal beim Ankratzen abgebrochen. Ich hatte noch einen zweiten, der eine etwas längere Frästiefe hat, aber dafür etwas stumpfer ist. Ging dann aber trotzdem:

    Der hat dann halt etwas gerattert und in den Ecken hat er sich etwas reingezogen, aber das hätte der schärfere Bruder wohl auch gemacht. Egal, alles präziser als mit dem Dremel und so scharf in die Ecken mit einem 2,5er Radius ginge es mit dem Dremel so oder so nicht.

    Danach sah es dann durch den Einlaß auf die alte Kurbelwelle der Orange so aus:

    Der 5er Fräser hat mir vier kleine Ohren an dem Übergang zum ASS gemacht. Wenn ich das vermeiden hätte wollen, hätte ich den Kopf jeweils für die Steuerkanten schwenken müssen.

    Aber ich wollte ja eine projizierte Fläche. Nicht so wild. Neue Kontur durch den Einlaß angezeichnet, damit man sieht, wo man ist:

    Nicht mehr riesig die Überdeckung, aber die Fabbri soll einen Tick mehr haben wie 17. Sie wird also eher etwas mehr haben in Richtung Kupplung. Grob 1,5 ist das jetzt noch, was da an Überdeckung jeweils bleibt seitlich.

    Zum Abschluß noch der Vorher/Nachher Vergleich:

    Ich finde es nicht schlecht so. Ich bin jetzt projiziert plus/minus im einstelligen Quadratmillimeterbereich pari mit dem Querschnitt des Vergasers mit seinen 21 mm.

    Mir gefällt es so ganz gut. Gepaart mit der Fabbri müßte dieser Einlß zumindest mal theoretisch ganz gut zu meinem Traktoransatz passen zusammen mit der Spül- und Auslaßzeit des Polinis.

    Das war es jetzt mal soweit.

    Ich wünsche euch allen ein frohes Baumfest und geruhsame Tage!

    Viele Grüße,

    Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • December 21, 2025 at 22:14

    Hallo Jungs,

    gerade mal etwas getüftelt. Ganz ingenieursmäßig habe ich mir mal völlig dilettantisch die fehlenden exakten Daten durch ganz grobe Näherung herbeigeschätzt, so daß man es gerade noch mit viel Augenzudrücken durchgehen lassen kann....lmao

    Also, ich habe mir die bestmöglichsten Seitenansichten der Fabbri und der DRT ausgedruckt und habe gekonnt die verbliebene leichte Verzerrung zu einer Ellipse ignoriert (ich darf das...:P).

    Fachmännisch mit dem Geodreieck die Position der Steuerkanten angezeichnet und den Winkel gemessen.

    Damit komme ich bei Fabbri auf Schließkante vor Pleuelzapfen 15° und Öffnung 150°, bei DRT 25° und Öffnung 120°.

    Das habe ich dann mal auf die Dummy-KW übertragen. Wie vorhergesagt hört der schraffierte Bereich der Überströmer da auf, wo die Fabbri anfängt:

    Dann habe ich die Welle wieder eingebaut und mal gemessen:

    Man konnte schon mit der Lampe in den Einlaß funzeln und die Striche auf der Wange an die entsprechende Kante des Einlasses fahren. Den unlängst mal gemessenen Einlaßöffnungswinkel von ca. 30° konnte ich ganz gut bestätigen.

    Tja, was da rauskam, war eigentlich viel humaner als ich rein auf den ersten Blick auf die verschiedenen Kurbelwangen geschätzt hätte.

    Fabbri: Eö 125° vOT, Es 56° nOT,

    DRT: Eö 106° vOT, Es 46° nOT

    Diese Werte würden Automaticadett wohl eher keine Kopfschmerzen bereiten...:)

    Mir ehrlich gesagt auch nicht. Wenn ich den Einlaß tatsächlich nur in der Breite bearbeite, habe ich mit den 56° nOT immer noch einen geradezu human frühen Einlaßschluß. Die SF hat ja gegenüber der LF einen längeren Ansaugweg und eben dem Ansaugweg würde ich noch ein paar Grad mehr nOT zutrauen, ohne hohe Liefergrade in zu hohe Drehzahlbereiche zu schieben.

    Der Zeitpunkt des Einlaßöffnens ist ja damit 55° nUT, mein gemessener Spülwinkel war 117°, ergo 58,5°. Das sieht man auch auf diesem Bild:

    Das ist der Moment, in dem der Einlaß mit der Fabbri-Steuerkante öffnet. Keine Ahnung, laß es einen halben Millimeter sein, mein Anspruch ist erfüllt und ich habe keine signifikante Überschneidung.

    Das ist jetzt alles nicht komplett präzise, sondern sehr mit der Hand am Arm, aber ich bin mir sicher, wenn die Fabbri im Januar hoffentlich da liegt, wird sich das einigermaßen bestätigen.

    Wenn ich das jetzt so in die ganzen empirischen Diagramme versuche reinzuprojizieren, sollte da was Brauchbares rauskommen, was den Liefergrad im Kurbelgehäuse angeht.

    Der Liefergrad sollte verhältnismäßig breit von 3000-5000 Umdrehungen seine höchsten Werte haben und danach nicht so steil abfallen.

    Das könnte was werden mit dem Traktor. In dem Bereich sollte der Sito auch noch einigermaßen mit der Gasmenge zurecht kommen.

    Vor dem Vergaser habe ich die Hürden für die Luft so gering als möglich gelegt (ohne die Optik und den Spritzwasserschutz zu ändern), aber der Ansaugweg ist lang. Wenn auch der längste Teil ein großes Rohr mit runden 10 cm Durchmesser unter der Pritsche ist, an dessen Ende genug Löcher unter der Befestigungsschelle sind. Das ist bereits gemacht. Es sind ja schon ein paar Liter in der Minute, die letztlich da durch müssen.

    Aber das werden wir sehen. Mit den Daten werde ich langsam etwas ungeduldig.

    Jetzt mal kucken, wann ich das Gehäuse auf die Fräsmaschine nehme. Das werde ich natürlich berichten.

    Gestern habe ich noch etwas nach einem zündungsseitigen Lager geschaut. Die Fabbri hat ja einen normalen 20er Wellenstumpf und keinen ETS-Stumpf mit 25.

    Ich brauche aber etwas Platz axial, um eine Buchse zu integrieren, damit ich wieder einen Wedi an der Lima einbauen kann. Ich brauche also ein Lager, das nur 12 breit ist und das NU1005 fällt mit dem 20er Stumpf jetzt weg.

    Aber es gibt tatsächlich ein Rillenkugellager mit 20x47x12. Kriegt man an manchen Ecken und es wurde sogar mal in irgendeine WF mal verwendet, wie ich jetzt gelernt habe. Mit dem ist das Wedi-Problem dann auch gelöst und ich kann eine schöne Hülse mit einem 2 mm Bund für den Wedi drehen und einkleben.

    Vielen Dank für's Mitlesen bis dahin,

    Gruß Paddy.

  • Vespa PK 50 XL2

    • Scharnhorst
    • December 21, 2025 at 09:55

    Bei der XL2 kommt die Masse ausschließlich über den Kabelbaum zum Lenker.

    Und wenn ich nicht irre, ist die Masse für den Scheinwerfer und die Masse für den Tacho jeweils von der Zentrale hinter der Kaskade versorgt, und zwar ab da jeweils über einen eigen Pfad.

    Ich vermute mal den Massepfad zum Scheinwerfer als Ursache. Wenn es das lila Kabel sein sollte von Schalter zu Scheinwerfer, das wäre ja kurz und leicht zu detektieren.

    Der Pfad für die Kontrolleuchte vom Schalter zur Kaskade und von dort zum Tacho funktioniert ja offensichtlich.

    Ich bin gespannt.

    Gruß Paddy.

  • Vespa PK 50 XL2

    • Scharnhorst
    • December 20, 2025 at 22:59

    Wie hast du gemessen? Der Durchgang zu Masse kann auch durch die Glühwendel der Tachobirne gehen.

    Wenn du das richtig beurteilen willst, muß du alles abstecken, weil du nie ausschließen kannst, daß der Meßstrom über irgendwas abfließt.

    Mußt mal kucken, je nach Schalterstellung kann das wer weiß wo hin abfließen. Da hast du Verbindung bis zum Regler unter Umständen.

    Steck mal schwarz und lila an der Lampe ab. Meß schwarz gegen Masse (sollte Durchgang sein) und dann pieps lila abgesteckt durch zum Schalter. Am Schalter sollte ja noch Spannung da sein, weil von dem wird ja auch die Kontrollleuchte versorgt.

    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • December 19, 2025 at 18:02

    Fantine : Ich habe das ja versucht grob mit den Quadratmillimetern zu erläutern.

    Der ASS ist ja etwas größer, 22 oder 23 oder so. Der Gaser 21. Die ovale Schnittstelle wegen dem Kegelschnitt blende ich aus, weil es sich ja davor und danach wieder verjüngt.

    Mal ganz grob, wenn ich die Einlaßbreite um einen Millimeter je Seite vergrößere, und einen kleineren Eckenradius in das Einlaßfenster fräse, bin ich mit dem Querschnitt meines 21.21 Vergasers quasi gleich.

    Aktuell wäre ich kleiner als der Vergaserquerschnitt. Mein Ziel ist es, wenigstens gleich zu sein am Einlaß.

    Dafür habe ich jetzt keine Begründung aus der Literatur, das ist jetzt eher so mein Bauchgefühl aus der Fluidmechnik her.

    An dem ganzen bewegten Geraffel im Kurbelhaus, das sich dem Gasstrom entgegen stellt, kann ich ja nichts ändern, aber ich kann zumindest mal dafür sorgen, daß der Einlaß nicht die engste Stelle auf dem Weg dorthin ist, ohne die Steuerzeit negativ zu beeinflussen.

    Ob es sich lohnt, weiß ich nicht.

    Außerdem muß ich es ja schon alleine wegen Nick50XL machen, der wartet ja drauf...lmao

    Ich habe so eine schöne Aufnahme für das Gehäuse für die Fräsmaschine, es wäre geradezu lästerlich, es nicht zu tun...Ungleich einfacher und sauberer als mit dem Dremel...

    Wo wir dabei sind. Heute war der letzte Tag im Geschäft. Ich habe dann mal das 70er Rundmaterial Kupfer auf die große Drehbank genommen und ausgerichtet. Außendurchmesser saugend in die Zentriervertiefung des Zylinders, innen auf 58,5 mm. Etwas kleiner als die Originaldichtung, 0,5 mm größer als die Bohrung.

    Innenausdrehen war Scheiße, das schmiert wie Sau bei größerer Spanabnahme. Ich habe glaube ich 6 verschiedene Schneidplatten ausprobiert. Es ging dann einigermaßen gegen Ende, wenn nur noch Zehntel zugestellt werden mit einer scharfen Platte für Aluminiumbearbeitung. Auf dem folgenden Bild das Rohmaterial ausgespannt und die bereits beidseitig geschliffene Dichtung:

    Eigentlich wollte ich einen ganzen Satz Dichtungen machen in Zehntelsabständen zwischen 1,3 mm und 1,8 mm.

    Ich beließ es bei einer mal. Die hatte ich mit knapp 2 mm abgestochen und dann auf 1,82 geschliffen. So lasse ich sie mal, bis die Kurbelwelle da ist und alles soweit feststeht.

    Wenn von der dann noch schlimmstenfalls ein halber Millimeter runter muß, dann stelle ich mich eben einen Abend an die Schleifmaschine.

    Ich werde nur nochmal eine drehen, wenn es nicht anders geht.

    Am Polini sieht das chic aus:

    Die Dichtung steht jetzt mit ihren 1,82 um einen halben Millimeter über, die Zentrierung ist also dahin, aber die 4 zusätzlichen M6 Verschraubungen sind einigermaßen eng, der Kopf hat nicht soviel Spielraum wie ein nur mit den 4 Stehbolzen verschraubter DR.

    Die Quetschzone werde ich halt an mehreren Stellen messen und mitteln.

    Aktuell ist mein Aluspacer für den Fuß mit den Dichtungen bei 9,1 mm. Den muß ich also noch etwas abnehmen. Dafür werde ich aber nochmal Steuerzeiten messen mit 8,5 mm Unterlage anstatt 8. Mal sehen, was da rauskommt.

    Wie es so will war heute mein Kollege von der CNC-Fräsmaschine schon im Baumfesturlaub. Der hat uralten, nicht mehr verwendete Vollhartmetallfräser in Überlänge in der Schublade mit 4 Schneiden. Tja, da liegen sie jetzt immer noch. Neu, praktisch NOS...8o

    Ich habe dann einen etwas längeren Zweischneider in 5 mm gefunden für die Ecken und einen längeren 10er Vierschneider für die Längsseite:

    Damit sollte es auch gehen, ist ja nicht viel. Ich muß nicht mal die Stehbolzen für den ASS rausmachen.

    Aktuell sind die gegossenen Eckradien des Einlaß so zwischen 4 und 5 mm. Ich mache sie jetzt schärfer auf 2,5 mm.

    Mal schauen, wie das läuft.

    Übrigens gibt es die Benelli Kurbelwelle mit zwei verschiedenen Drehschieberwangenausführungen. Einmal die üblichen 17 mm und dann eine 21 mm Variante.

    Das hätte mich schon interessiert, wo diese zusätzlichen 4 Millimeter sich den Platz holen und ob man dafür das Gehäuse bearbeiten muß.

    Egal, ich bleibe bei 17mm.

    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • December 18, 2025 at 22:13

    Hallo Kollegen,

    also, nochmal den Bönsch gewälzt zu dem Thema. Also zu dem von Nick50XL Ansatz, daß eine Überlappung Vorteile beim Gaswechsel im Brennraum bringen kann, schweigt er sich aus. Was jetzt aber nicht heißen soll, daß es dazu modernere Erkenntnisse bei Hochleistungszweitaktern mit Drehschiebersteuerung gibt.

    Grundsätzlich ist der Liefergrad im Kurbelgehäuse umso größer, je früher der Einlaß öffnet und je später er schließt. Was ja an sich logisch ist.

    Bei sportlicher ausgelegten Motoren gab es durchaus eine Überschneidung mit den Überströmern zu Einlaßbeginn. Dann muß aber die restliche Auslegung ziemlich punktgenau sein, damit sich das auch einigermaßen positiv auf den Liefergrad auswirkt. Tendentiell steigt der Liefergrad einfach nicht, wenn es zu einer steigenden Überschneidung kommt.

    Bei meiner Wundertüte mit dem Sito bleibe ich dabei, ich würde es gerne vermeiden. Wenn ich da in ein Band komme, wo der Auspuff mir zu sehr drückt, ist das für den Liefergrad sicherlich kontraproduktiv.

    Mit der Fabbri zum Beispiel ist das knapp, aber würde gehen. Der schraffierte Bereich auf meiner Dummywange ist der Bereich, in dem bei dem gemessenen Spülwinkel des Polinis die Überströmer offen sind.

    Das geht sich gerade so aus, aber urteilt selber (rein optisch grob beurteilt, mal ein paar Grad hin oder her drauf geschissen):

    Wenn man sich die obere Kante anschaut, die den Einlaß wieder verschließt, ist das schon recht spät, definitiv nach OT, die Drehschieberöffnung ist ja so um 40 Grad versetzt zu OT und dauert so 30 Grad. Mal ganz grob.

    Da erhöht den Füllgrad nur noch die Dynamik der Gassäule. Da kommt mir aber der lange ASS der Ape ganz gut entgegen.

    Wenn wir uns nun mal die DRT anschauen im Vergleich dazu:

    Überschneidung nochmal deutlich unkritischer. Aber der Einlaßschluß ist zwar später, aber auch nicht die Welt. 10 Grad vielleicht.

    Lustigerweise kann ich durch diese Vorüberlegungen einiges ableiten, ohne eine Kurbelwelle in der Hand gehabt zu haben.

    Ich will nicht zu spät schließen, weil dann mein Traktoransatz für den Arsch ist. Je später ich schließe, desto mehr brauche ich Dynamik in der Gassäule, was letztlich Drehzahl heißt.

    Solange ich das Einlaßfenster nicht in Richtung später vergrößere (wie man es im Netz oftmals sieht bei extremen Drehschieber, maßgeblich im GSF zu finden, wo von der gesamten Drehschieberfläche nur ein Rand ringsum stehen bleibt), bereitet mir die Fabbri noch keine Kopfschmerzen, die DRT erst recht nicht. Die W1R und die Benelli sind ja ungefähr in der gleichen Liga.

    Schau ich mir die andere Steuerkante an, ist die Fabbri und ihre beiden italienischen Cousinen noch kein Problem, was das Thema Überschneidung angeht.

    Ich fasse mal zusammen. Die Schließkante des Drehschiebereinlasses fasse ich am Besten nicht an, sonst verschiebe ich mein Band zu sehr nach oben. Das ist jetzt keine bahnbrechende Erkenntnis, dazu braucht man keinen Abschluß und das war schon damals mein Ansatz für den Traktormotor mit dem DR.

    Die Fabbri und Co. öffnen so früh als möglich ohne Überschneidung, schließen halt einen Tick später als die DRT, aber noch im Rahmen. Kurz angemalt und geschätzt schließt die Fabbri unter 70 Grad, wobei das Steuerfenster ja auch schon 30 Grad hat, die letzten 30 Grad nimmt der Querschnitt ja schon linear ab.

    Sie haben aber so geschätzt 20-30 Grad mehr Einlaßwinkel und damit mehr kommt natürlich auch mehr rein. Auch dafür braucht man noch keine Nobelpreis.

    So, aber jetzt erleichtern mir diese Tatsachen alle zusammengefaßt jetzt schon meine Entscheidung, weil ich jetzt nämlich ein geometrisches Problem habe.

    Ich kann den Einlaß ja nicht verlängern, weil sonst der Traktoransatz flöten geht. Ich kann ihn nur verbreitern. Was ich auch tun sollte, den mein ASS hat so grob 380 Quadratmillimeter. Mit den 12 mm Breite hat der Einlaß so ungefähr 290 Quadratmillimeter. Auf 14 kann ich ihn bringen, damit komme ich auf 336 Quadratmillimeter.

    Mit der leichten Verjüngung kann ich leben, knapp 15 geht auch noch. Aber dann ist halt Schluß.

    Was bleibt übrig? Die Fabbri. Oder halt W1R oder Benelli.

    So wie deren Steuerwange geschnitten ist, habe ich noch kein Problem mit Überschneidung, Sie schließt noch nicht zu spät, kompensiert mir aber durch die längere Steuerzeit gerade noch so einen je nach Drehzahl einen nicht ganz so hohen Liefergrad durch trotzdem ausreichend absolute Füllmenge, solange ich den Einlaß nur in die Breite ziehe.

    Hätte ich diese Dummy-KW schon früher fertig gemacht und das Ganze hier mal bei Zeit gemacht, hätte ich die Fabbri schon längst bestellen können...lmao

    Naja, vor dem Baumfest bestelle ich in Italien nix mehr, da warte ich auf Januar. Aber ich kann mir morgen für die Zeit über den Baumfesturlaub ein paar überlange Fräser mitnehmen und dann den Einlaß auf der Maho schonmal öffnen.

    Und das Ganze nochmal etwas genauer messen vielleicht.

    Das war jetzt viel Geschwafel, bin mal gespannt, ob meinen wirren Gedanken überhaupt jemand noch folgen konnte...^^

    Morgen ist letzter Tag. Kupfer liegt bereit, ich mache morgen, sofern es mir reicht, mal eine Kupferdichtung in 1,6 mm für den Kopf.

    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • December 17, 2025 at 20:11

    Wenn ich ehrlich bin, nein... Nick50XL

    Mein bißchen Wissen habe ich aus alter Literatur und natürlich jetzt in der Neuzeit aus dem Netz.

    Ich bin bei der Suche nach einem passenden Zylinder darauf gestoßen, daß dieser Zustand bei einer Wangendrehschiebersteuerung eintreten kann, wenn der Einlaßwinkel relativ groß ist. Zuvor habe ich mir nie Gedanken dazu gemacht bei einem Vespamotor.

    Mich haben immer die physikalischen Zusammenhänge interessiert.

    Ich müßte jetzt tatsächlich mal nachlesen, weil es da tatsächlich Extrembeispiele von Rennmotoren gab, bei denen bei extrem großen Einlaßwinkeln das ebenfalls möglich gewesen sein könnte. Mag sein, daß das erwähnt wurde...

    Bei meinem Motor wird es eher so sein, daß der Sito schon dafür sorgen wird, daß die Spülverluste sich in Grenzen halten...lmao

    Vielen Dank für dein Vertrauen in meine Fähigkeiten, aber aufgrund meines Korsetts der optischen Unauffälligkeit nach außen hin wird der Motor ohnehin der volle Kompromiß...:)

    Heute habe ich mal etwas ausprobiert. Bei dem Polini ist eine Kupfer-Kopfdichtung dabei. Kupferblech gestanzt, Außendurchmesser 68,8 mm, Innendurchmesser 59,1 mm, Dicke 0,6 mm.

    Jetzt gibt es ja lauter tolle Sachen von der Stange, Spacer oben, Spacer unten, etc....

    Da ich mit dem längeren Pleuel und den 2 mm Mehrhub ziemlich genau auf meine Wunschsteuerzeiten gekommen bin, wenn ich den Zylinder genau in die Mitte des Mehrhubs setze, konnte ich ja die Position von unten her mit meinem selbgemachten Spacer plus die beiden Dichtungen (Standard SF und die Polini-Fudi) dazwischen schön festlegen, ohne irgendein zusätzliches Zeug am Fuß.

    Oben ergibt sich dann rechnerisch ein zusätzlicher Millimeter. Nun werde auch ich oben die Quetschzone (schöner Begriff aus der alten Literatur, wohlwissend, daß das heute "Quetschkante" genannt wird) ausmessen müssen und ggf. reagieren. Von Polini gab es dazu einen Beipackzettel, aber dazu später mehr.

    Polini hat auch noch so ein paar sehr dünne Spacer aus Alu dazu gepackt, um das vom Fuß her zu regulieren.

    Ich will aber weder unten noch oben so ein Doppel-Wopper-Bic-Mac-Sandwich aus Spacern, Dichtungen und Dichtmasse basteln, um auf eine vernünftige Spalthöhe am Kopf zu kommen.

    Deshalb plane ich eine auf Maß geschliffene neue Kopfdichtung aus Kupfer.

    Die Muß ja irgendwo bei um die 1,6 mm landen bei 53 Hub und originaler 0,6 mm Dichtung bei 51 Hub.

    Deshalb habe ich heute mal eine einfache Vorrichtung gedreht, mit der ich auf die Diskusschleifmaschine kann.

    Vorrichtung Oberseite fertig gedreht, Kern mit Innendurchmesser Kopfdichtung und einer Auflagefläche mit Freistich, daß die Innenbohrung der Kopfdichtung auch scharfkantig aufgenommen werden kann.

    Dann Unterseite der Vorrichtung auf der Diskus parallel geschliffen, fertig. Ich hatte nur überhaupt keine Ahnung, was da passiert, wenn der Dichtungsrohling da nur saugend auf dem Innendurchmesser sitzt. Der Magnettisch hilft ja bei Kupfer nicht wirklich.

    Dann aus Messing zum Testen zwei Rohlinge gedreht und abgestochen und dann auf die Diskus. Wenn man maximal ein Hundertstel zustellt und langsam mit viel Wasser drüber schwenkt, bleibt die Scheibe stehen und es funktioniert:

    Links das Original, rechts aus Messing das Testobjekt (Außendurchmesser stimmt nicht ganz, war ein Abfallstück):

    Ein zweiter Test:

    Bin zufrieden. Morgen bekomme ich ein Stück Rundmaterial Kupfer, 70 Außendurchmesser. Da kann ich dann mal eine drehen und schleifen auf Originalmaße und Dicke 1.6 mm.

    Mit der kann ich dann mit der richtigen Kurbelwelle mal die Quetschzone ausmessen und dann ggf. eine passende machen. An der kann ich auch mal testen, wie das mit dem Weichglühen funktioniert.

    So, und jetzt brauche ich mal einen Tip von euch. Im Beipackzettel steht eine Empfehlung für die Quetschzone und eine Tabelle mit zu erwartenden Drücken:

    Hat hier jemand Erfahrung mit einer Elestart und einem Kolbendurchmesser um die 58 mm, bis zu welchem Druck der Anlasser das noch packt? Die empfohlenen 1,3-1,4 wären ja so ca. 12,5 bar oder so gemäß Tabelle.

    Meinen aktuellen DR packt der Anlasser ohne Probleme, aber ich habe keine Ahnung, was der DR so bringt an Druck. Den habe ich damals einfach draufgeschraubt ohne irgendetwas zu hinterfragen.

    Vielleicht hat jemand einen vergleichbaren Klotz auf einer Elestart.

    Übrigens noch ein Hinweis im Beipackzettel:

    "Eliminare"...lmao

    Wenn man ein 8 mm längeres Pleuel nimmt und sich etwas anstrengt, geht das auch etwas eleganter...:P

    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • December 16, 2025 at 20:32

    Vielen Dank für die Resonanz, liebe Kollegen!

    So, ich hatte ja schon mal angekündigt, daß ich die Wartezeit auf eine Kurbelwelle dafür nutzen will, mal so grob abzuschätzen, ob die 3 italienischen Alternativen nicht eine zu lange Einlaßzeit für mein Vorhaben mitbringen.

    Dazu mußte ich meine Dummy-Kurbelwelle vom Lehrling etwas erweitern.

    Die Kurbelwelle brauchte eine zweite Wange, die ich im Einlaß sehen kann. Das habe ich heute mal gemacht:

    Ich habe in die Wange immer jeweils gegenüberliegend die entsprechenden Bohrungen gemacht, damit das Ding mit den anderen Pleuellängen weiter universell einsetzbar ist. Es sind durch Umbau weiterhin die Hübe 51, 52, 53, 54 und die Pleuellängen 97, 100, 105 möglich.

    Man muß sie halt etwas ausrichten bevor man die zweite Wange festzieht. Dann läuft sie auch einigermaßen.

    Die Lagerstelle kupplungseitig habe ich recht schmal gemacht und leicht ballig, damit es nicht klemmt, wenn die beiden Stümpfe nicht zu 100% fluchten.

    Sie dreht sich leicht und die Pseudo-Drehschieberwange hat so 3 Zehntel Luft radial zum Einlaß.

    Wenn das so weitergeht, bau ich mir meine richtige Kurbelwelle irgendwann selber...lmao

    Hier mal die Fabbri:

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    Wie man sieht, hat das Ding einen riesigen Einlaßwinkel, deutlich länger als die DRT.

    Die Benelli und die W1R sind ähnlich. Ich habe von allen Bilder gespeichert, worauf die Drehschieberwange nahezu senkrecht abgelichtet sind. Damit kann ich grob die Steuerkanten auf meine "Vollwange" übertragen und mal anschauen, wie sich das so verhält.

    Ich habe überhaupt kein Gefühl, ob ich einen Zustand bekommen kann, bei dem Überströmer und Einlaß gleichzeitig offen sind.

    Und mit diesem Ding sollte das einigermaßen gehen, ob das mit den dreien irgendwo knapp werden kann.

    Die Logik verbietet mir so einen Zustand, aber so im Netz findet man dazu geteilte Meinungen. Wahrscheinlich spielt das bei hohen Drehzahlen, wenn der Motor ohnehin auf "Hurra" ausgelegt ist, keine große Rolle.

    Ich will es aber eigentlich nicht. Mal sehen, ich brauche ja irgendeine Beschäftigung über die Baumfesttage....

    Ich werde berichten.

    Gruß Paddy.

  • Vespa PK 50 XL2

    • Scharnhorst
    • December 15, 2025 at 14:48

    Wenn du den SHB mal genauer anschaust, was es da alles für Löchlein gibt, wo Luft und Sprit im Neuzustand irgendwie je nach Schieber-/gemischeinstellung da Luft und Sprit mehr oder weniger zusammen finden sollen und letztlich das finale Verhältnis hinter dem Schieber einstellen, bin ich mir nicht so sicher, ob es da nicht nur eine Kleinigkeit braucht, was sich zusetzen muß, um da Quatsch hinter dem Schieber zu mixen...

    Von vorne bis zur Mitte, von unten nach schräg oben, dann zweimal abbiegen. irgendwo an der Schraube vorbei...Aber einer gewissen Stellung magert der Ausschnitt im Schieber, je nach Ausführung auch noch ab. Der Schieber etwas ausgenudelt, etc...

    Da gibt es schon ein paar Möglichkeiten für Blödsinn...

    Und ob da alles trotz Druckluft und Ultraschall alles rauskommt, ich weiß nicht...

    Gruß Paddy.

  • Vespa PK 50 XL2

    • Scharnhorst
    • December 14, 2025 at 16:19

    Sehr gut!

    Und das mit dem Licht wird ja dann wohl auch noch ein lösbares Problem sein.

    Gruß Paddy.

  • Verzogene Karosserie V5B3T

    • Scharnhorst
    • December 13, 2025 at 20:46

    Ja,

    seit der O-Lack-Orange weiß ich, daß das kein Stuck ist....lmao

    Im zweiten Bild etwas eingenebelt....Aber reichlich vorhanden...

    Aber du kannst dir ja tatsächlich mal überlegen, ob den O-Lack freilegen nicht eine Option wäre.

    Interessant wäre ja bei dem Baujahr mal zu schauen, ob an den Backen Blinkerlöcher sind, die zugepflastert sind...

    Gruß Paddy.

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