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Beiträge von Scharnhorst

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • January 21, 2026 at 21:26

    Wird gemacht, Fantine ...:)

    So Männer,

    das war heute eigentlich komplett bescheuert, aber es hat Spaß gemacht.

    Der Lasermensch meines Vertrauens tut mir immer gerne mal einen Gefallen, aber ich nehme das nur in Anspruch, wenn es wirklich nicht anders geht. Schließlich muß seine Maschine laufen und Geld verdienen und nicht für Paddy Krümmerflansche schneiden.

    Meine CAD-Daten wären ja fertig gewesen und mit Aufbereitung und Rüsten wären das vermutlich kaum mehr als 15 Minuten gewesen, aber ich habe es dann selber gemacht, zweieinhalb Stunden.

    Und ohne Witz, zwei Drehbänke und zwei Fräsmaschinen versaut und wieder putzen müssen...lmao

    Also, erst ein Stück 10er Flachmaterial runter gesägt, seitlich und die Flächen gefräst und auf der Fräsmaschine erst die Langlöcher, dann die 30er Bohrung gesetzt und auf 32 gespindelt:

    Dann einen Dorn gedreht auf der großen Drehbank und dann auf der Kleinen in der Spannzange außen auf 78 überdreht:

    Dann auf dem Teilapparat die 30 Grad viermal gefräst und dann den 25er Radius gekurbelt:

    Komplett krank. Die Fräsmaschine mit dem Teilapparat war dann die vierte Maschine (die Materialsäge nicht mitgezählt). Die habe ich dreckig verlassen und muß sie morgen putzen.

    Ich habe dann noch am Bandschleifer das Ding etwas verrundet und im Anschluß entgratet.

    Das Bohrbild ist etwas verschoben, deshalb die Langlöcher Durchmesser 9, 2mm lang:

    Ausgerichtet fluchtet der Innendurchmesser wunderschön mit dem 32er Auslaß:

    Blöd nur, daß da jetzt das Krümmerrohr reinkommt und das Ganze dann wieder etwas verjüngt...lmao

    Egal, der Flansch paßt sehr schön und ist die Basis für meinen angepaßten Krümmer.

    Im Prinzip hätte ich den angeschweißten Flansch von dem BGM-Krümmer auch mit etwas Feilen passend bekommen, aber das hätte dann die Schnittstelle zum Sito nicht getroffen.

    Dann wäre das Geschnippel und Gebiege losgegangen. So muß ich nur den Krümmer von seinem Flansch befreien, das Rohr hoffentlich nur passen absägen und die beiden Flansche verschweißen.

    Hoffentlich, aber wir werden sehen.

    Heute kam noch SIP mit der Schaltklaue:

    Jetzt kann ich die Hauptwelle mit dem neuen PK-Getriebe bestücken und ausdistanzieren.

    Ich hatte so eine Idee, diese knackige Schaltklaue nicht mit der mitgelieferten stärkeren Feder zu verwenden, sondern mit der etwas weicheren Originalen.

    Dazu habe ich vor ein paar Tagen den Vespaschrauber meines Vertrauen ( Volker PKXL2 ) um seine Meinung gebeten und er meinte auch, daß das nicht völlig verkehrt wäre. Danke nochmal, Volker.

    Ich will die Schaltung zwar etwas präziser und besser rastend, aber nicht ganz so hart. Mit der Kombi nehme ich die knackigere Geometrie der DRT mit, bring die Schaltkräfte aber nicht ganz so hoch. Ich denke, das wird ein ganz guter Kompromiß.

    Ja, jetzt mal sehen, ob ich morgen die Hauptwelle fertig mache. Ich kann morgen abend nicht so lange bleiben und für meine spezielle Ausdistanziermethode brauche ich ja die Diskusschleifmaschine im Geschäft. Wenn nicht, dann halt wann anders.

    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • January 21, 2026 at 09:51

    aarwespe Nur wenn die Bialetti mit PID-Temperaturregelung und Druckbegrenzer ausgestattet ist...lmao

    Ein bißchen Konstanz sollte da schon sein, sonst ist das schwierig mit einer reproduzierbaren Patinierung...

    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • January 21, 2026 at 07:16

    Die getunte Quickmill steht direkt neben der Werkbank, Florian!lmao

    Ich werde den Vorschlag bei Gelegenheit beherzigen...:)

    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • January 20, 2026 at 21:04

    Ich konnte es nicht lassen, mal kurz anprobiert:

    Sieht schon etwas peinlich aus mit dem Felgensilber...lmao

    Aber was viel wichtiger ist, paßt das mit dem Anlasserkranz:

    Ja, es paßt. Aber das Polrad kommt mit der Fabbri um ca. 0,5 mm weiter draußen zum Liegen.

    Mit der alten Schlampenkurbelwelle war das Ritzel fast mittig. Aber das reicht...

    Dafür gibt es zum Polini entsprechend auch 0,5 mm mehr Platz:

    Was jetzt da drin steckt, ist der alte originale Anlasser von der XL2 meines Schwagers, er hat einen neuen aus dem Zubehör bekommen. Kann sein, daß ich einen neuen kaufen werde. Nach über 30 Jahren...

    Bei der Ape ist es halt so eine Sache. Wenn da der Anlasser zickt, hast du ein Problem... Anschieben alleine geht praktisch nur im Rückwärstgang mit einem Bein nach hinten abstoßen. Und glaubt mir, Spaß ist anders...

    Und den alten restaurieren volles Programm mit Lager, Kohlen, Freilauf, Wendel...Naja.

    Wahrscheinlich lege ich den auf Lager zu dem anderen alten Originalen von der Ape. Die hat, als sie 21 war, auch einen Neuen bekommen...

    Ist wie mit der ZGP. Jetzt wo fast alles neu ist und in dem Motor doch recht viel Arbeit steckt, tu ich mich da etwas schwer...

    Mal sehen. Morgen fräse ich vielleicht den Krümmerflansch. Im CAD ist er fertig.

    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • January 20, 2026 at 19:36

    Danke liebe Kollegen!

    heute hatte ich das Polrad und die ZGP dabei. Die ZGP kam ins Sprudelbad.

    Die sieht ganz ordentlich aus, besonders lange ist die glaube ich nicht im Einsatz gewesen. Momentan überlege ich noch, eine neue Cross-ZGP noch zu bestellen und die hier als Ersatz aufzuheben.

    Das wäre dann zwar Luxus pur, weil im aktuellen Motor ist ja auch eine verbaut, die ich 2020 als NOS-Teil gekauft hatte. Aber gut, was soll's. Mir gefällt es, wenn so ein Motor komplett getauscht werden kann und nicht Teile hin und her verwendet werden müssen.

    Dann habe ich das Polrad mal gestrahlt, den Zahnkranz auf seine um 2,5 mm versetzte Stelle geklebt, in den Ofen und dann nochmal gestrahlt.

    Jetzt gehöre ich zu denen, die es etwas albern finden, gestrahlte Alugußteile mit Felgensilber anzublasen, aber weil am Polrad nun auch blanke Stahlteile waren, habe ich es halt doch gemacht. Sieht auf dem Bild etwas dunkel aus, aber das Ding leuchtet komplett peinlich hellsilber...:P

    Naja, man sieht ja nicht viel davon...Das Ding ist schon ein gewaltiger Klöpper mit den langen Schaufeln. Jetzt eher nicht so das bevorzugte Polrad bei Tunern, hätte ich gesagt...lmao

    Am Umfang hat es ja für die Anpassungen an den Polini ungefähr 3 Gramm verloren...:D

    Das Polrad selber, das ich auch von Fantine habe, ist in einem sehr guten Zustand. Am Konus war halt etwas Passungsrost und weil ich gerade eine Kurbelwelle für 420 Euro gekauft habe, dachte ich, ich mach den etwas sauber.

    Ich habe ja so eine Schlampe mit Pleuel, die für alles herhalten muß (die alte Kurbelwelle, die original in der Ape drin war). Der habe ich in zwei Schritten etwas Läppaste auf den Konus geschmiert, erst 400er, dann 1000er. Dann den Konus etwas abgezogen:

    Auf dem zweiten Bild sieht man es glaube ich nicht, deshalb habe ich es etwas künstlich aufgehellt:

    Im Konus sollte man jetzt das Tragbild sehen können. Sieht nicht schlecht aus, es trägt auf einem recht großen Anteil und ist jetzt ohne Passungsrost.

    Das Paket SIP mit der DRT-Klaue war heute noch nicht da, dafür das von SC mit viel Kleinkram und den beiden Krümmern.

    Der Kleine ist wirklich zu klein und der größere wird wohl der Spender werden:

    Ich brauche halt echt nur die rechten 12 cm oder so. Nichtmal den Flansch kann ich nehmen, der muß weg und ich mache einen, der genau zum Polini paßt.

    Der einzelne, gelaserte Flansch, der da auf dem Lappen liegt, ist einer von 3, die ich 2020 mal lasern habe lassen. Der kommt an die Verbindung zum Sito.

    Wenn der Motor zusammen ist, mache ich den Auspuff mal von der Ape weg und schraube ihn an den neuen Motor, um den Krümmer anfertigen zu können. Aber das dauert noch etwas.

    Den anderen, etwas zu kleinen Krümmer schicke ich nicht zurück. Zum Basteln ist der OK und auf die 20-25 Euro kommt es nicht drauf an bei dem Projekt.

    Ich habe aufgehört zu rechnen, was der Spaß bis jetzt gekostet hat...lmao

    Wenn die Schaltklaue heute gekommen wäre, hätte ich morgen die Hauptwelle fertig machen können. Aber naja, was soll's...

    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • January 19, 2026 at 18:23

    Fantine Den rausgekochten Ring, der geklebt war, hatte ich ja noch tatsächlich, aber durch das Ausspindeln auf 42 war halt überhaupt nicht mehr ersichtlich für mich, wo das Ganze ablandet. Und auf Bildern der Vespas konnte ich das auch nicht wirklich erahnen.

    Aber der Hinweis von Volker PKXL2 war gold wert und es hat geklappt.

    Erstmal habe ich den Spacer auf die Vorrichtung gespannt und 3 Zehntel abgedreht. So wird das jetzt und die Steuerzeiten sind dann so, wie ich geschrieben hatte mit 8,6 in Summe.

    Irgendwann muß man sich halt festlegen. Jetzt kann ich dann mal den Zylinder montieren mit richtigem Drehmoment, eine Nacht sitzen lassen und dann dann die Quetschzone messen.

    Dann habe ich die Hülse gedreht, Bund auf 1,65 mm wie geplant, damit mit Kleber ungefähr die 1,7 mm rauskommt.

    Alles relativ genau, den Bund auf 46,95 mm und am 42er Durchmesser (der eigentlich 42,05 ist) genau auf 42,00 mm. Gerade soviel Spiel, daß es nicht frißt (Alu auf Alu ist nämlich scheiße).

    Dann mal einen 2er Bohrer durch die Sickerbohrung gesteckt und die krumme Achse angezeichnet:

    Das dann ausgerichtet und mit einem 5er Fräser runtergestochen und noch einen Freistich innen angedreht:

    Die Hülse hat jetzt 7,5 mm Länge ab Lagerschulter, also ein 3 Zehntel mehr als bei Volker.

    Im Bereich 42er Durchmesser habe ich noch zwei kleine Einstiche gemacht als Kleberinge.

    Gefügt sah das so aus:

    Dann dünn Kleber aufgetragen und mit 5 Kilo Last in den Ofen bei 80 Grad, 30 Minuten. Innen mußte ich etwas Kleber aus der Ecke holen, der rausgequollen ist und außen habe ich es gelassen. Man sieht schön, wie der Kleber durch den Klebespalt gewandert ist:

    Nach der Kleberei lag ich dann ungefähr auf dem Niveau wie mit der 1,7er Scheibe als Unterlage, einen Tick weniger. Also mit Lagerdummys im Gehäuse dann quasi auf null.

    Deshalb habe ich mir den Lagerdummy auf einer Seite um 3 Zehntel ausgekesselt, damit ich quasi die Dichtung simulieren kann, die ja 4 Zehntel hat:

    Hab dann mal das Lager genommen, das in der XL2 drin war an der Limaseite und den Höhenunterschied von Innenring und Außenring gemessen. Bei dem Lager (das natürlich schon gelaufen war) und bei zwei anderen waren da 5-8 Hunderstel und die Lager selber waren keine 14, sonder 13,95.

    Will damit sagen, axial Luft hat es nachher genug mit Lagern anstatt Dummys und mit der Gehäusedichtung.

    So, dann der spannende Moment. Mal die schöne Cross-Lima von Fantine genommen und es paßt:

    Die Lima ist übrigens serienmäßig masselos, alle Spulen in Reihe und meine Ape ist auf Cross umgestrickt und ich habe 120 W Vollwellengleichspannung und komplettes Batterie-Bordnetz.

    Hatte ich schonmal erwähnt, ich weiß, aber ich liebe diesen Umbau immer noch...klatschen-)

    Ja, dann mal mit der ausgekesselten Seite des Dummys zur Fabbri montiert, dreht sich wunderschön und endlich ist die kleine Hälfte komplett einbaufertig:

    Überhaupt bin ich jetzt glaube ich durch mit der ganzen Bastelei an den Gehäusen, sofern jetzt nichts mehr unerwartet kommt.

    Der Lima-Lagersitz kommt mir etwas gestreßt vor mit etwas wenig Dampf auf der Passung. Das neue 12er Lager werde ich wohl mit ein paar Tropfen Schraubensicherung am Außenring versehen (nicht das harte Geschütz Loctite Welle/Nabe).

    Beide Sendungen, von SC und SIP sind verschickt und dann geht es mal weiter.

    Quetschzone mache ich erst mit richtigen Lagern, nicht mit den Dummys.

    Soweit mal,

    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • January 18, 2026 at 20:57

    Volker PKXL2 , du bist ein Schatz, danke!

    Ich habe ja noch nicht so viele Motoren gemacht und habe das überhaupt nicht mehr im Kopf, daß das tatsächlich mehr oder weniger bündig mit dem Lager ist.

    Dann werde ich mich daran orientieren, vielleicht so 7,5 minus oder so. Ich muß das Ding in einer Aufspannung innen und außen irgendwie fertig drehen und so weit ausspannen, daß ich zur Anprobe im eingespannten Zustand die kleine Hälfte draufstecken kann irgendwie, mal sehen.

    Nach innen kommt ja dann noch meine Bundstärke von 1,7 minus Klebespalt dazu. In den Bund muß ja noch irgendwie noch eine Ausfräsung rein, damit die Sickerbohrung für das Öl weiter geführt wird.

    Ich frage mich immer, ob da wirklich soviel durchsickert...

    Wegen den ganzen Anpassungen an meinem Motorgehäuse habe ich gestern abend mal spaßeshalber im Netz so nach den ganzen Gehäusen gekuckt, die man so kaufen kann mit entsprechend anderer Geometrie für große Zylinder und Kurbelwellen, rein aus Interesse, was bei denen so anders ist als im Originalgehäuse.

    Manche haben sogar 2 Sickerbohrungen, also muß da schon was dran sein...

    Gestern abend habe ich noch einen Haufen Teile bestellt, das sollte dann nächste Woche alles kommen. Ich habe bestimmt wieder etwas vergessen...lmao


    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • January 18, 2026 at 13:42

    Liebe Kollegen,


    ich hätte noch eine Bitte. Falls jemand von euch gerade eine kleine Hälfte rumliegen hat und eine Schieblehre.

    Mir fehlt ein Maß, und zwar die Länge des Wedi-Sitzes von der Anlageschulter des Lagers an gemessen. Ich habe mal eine ingenieursmäßige Skizze angefertigt, worin man hoffentlich mit "x" erkennen kann, was ich meine:

    Bei mir ist das ja weg. Auf das Zehntel kommt es ja nicht an und ich kann das auch grob ins Blaue festlegen, ohne die originale Position des Wedis zu wissen, es reicht ja, wenn auf der Zündungsseite nichts kollidiert und die Dichtlippe irgendwo sinnhaft auf dem Wellenstumpf sitzt, aber wenn ich die originale Position wüßte, würde ich mich daran anlehnen.

    Vielen lieben Dank,


    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • January 18, 2026 at 13:00

    Ja, auf der Kupplungsseite war das bei mir immer so ein Übergangssitz...

    Ich wollte ja ursprünglich auch ein Rollenlager auf der Limaseite, aber dazu bräuchte ich tatsächlich die 14 mm Lagerbreite, was wegen der Reparaturhülse für den Wedisitz nicht geht.

    Deshalb das 12er Lager.

    So, es hat mir keine Ruhe gelassen. Ich habe mal die Lagergasse gemessen heute morgen.

    Tatsächlich ist zwischen den Dummys, wenn ich beidseitig einen 14er einsetze, nur 45,2 mm Platz.

    Die Kurbelwelle, alt oder neu Fabbri, hat aber 45,5. Also kein Wunder, daß sich das Ganze erst drehen läßt, wenn ich den 12er Dummy mit 1,7 unterlege. Mit den resultierenden 13,7 bin ich dann auf Null.

    Ich habe keine Ahnung, was die Lagergasse im Original hat ohne Dichtung, aber so ist es jetzt halt mal bei dem Gehäuse.

    Ich denke, ich werde schon so Richtung null gehen ohne Dichtung, aber das bedeutet, meine Reparaturhülse bekommt tatsächlich inklusive Klebespalt halt nur 1,7 mm Bundhöhe.

    Das ist ja kein Problem, dann drehe ich auf 1,65 mm und dann paßt das. Axialluft ist dann die Dichtungsstärke.

    Da an der Primär das Festlager sitzt, rutscht die Fabbri halt in Richtung Polrad. Und da ist es zwischen Wange und Kurbelgehäuse axial echt eng...

    Ich habe mich dann daran erinnert, daß mein Ausdrehkopf, obwohl er glaube ich aus der Zeit der Befreiungskriege stammt, tatsächlich auch eine Plandrehfunktion hat:

    Ich habe dann das Gehäuse aufgespannt und mal wieder aufgefangen (das Auffanggerät stammt ebenfalls aus dieser Zeit...lmao)

    Dann mal in 0,05 Schritten das Kurbelgehäuse um 0,35 mm abgesetzt:

    So, jetzt ist es mir egal, was noch kommt, die Fabbri hat genug Luft. Fühlerlehre sagt so 0,6 zwischen Wange und Kurbelhaus mit dem 12er Lager und 1,7 mm unterlegt.

    Mit Dichtung wird das ja eher größer. Aber wenn der Scheiß da gestreift hätte, wenn das Ganze mal warm wird, hätte ich mich in den Arsch gebissen...


    Gruß Paddy.

  • Auferstanden aus Ruinen, Simson Schwalbe KR 51/1

    • Scharnhorst
    • January 18, 2026 at 10:04

    Das ist normal, daß da soviel Zeug drin ist in so einem Motor, Marco.

    Wir sind da nur verwöhnt von Piaggio. Deren Motoren sind ja auch ein Extremstbeispiel dafür, daß kein Teil, nichtmal eine Scheibe zuviel drin ist.

    Die Kurbelwelle wird vielleicht auch Schulterlager haben, vermute ich. Zumindest kenne ich das aus deutschen Motoren.


    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • January 17, 2026 at 19:33

    Fantine Nee, es klemmt tatsächlich an den Lagerdummys. Der Lagerabstand der Fabbri ist exakt gleich zu der alten Ape-Kurbelwelle, die 45,5 oder was das war.

    Und die klemmt auch, wenn ich sie rein mache. Die Drehschieberwange ist zwar breiter, aber die streift nicht.

    Gut, wer weiß, was dem Gehäuse schonmal widerfahren ist, es hat ja die eine oder andere Macke und was der Vorbesitzer angestellt hat, daß der Wedisitz am Polrad rausgebrochen ist, weiß ja auch niemand so genau.

    Du hattest das Gehäuse damals ja auch schon so defekt erhalten.

    Aber gut, ich kann das ja steuern. Die Fabbri soll anscheinend einen Schiebesitz kupplungsseitig haben und polradseitig mache ich den Sitz zu einem Schiebesitz. Dann kann ich die neue Buchse für den Wedi mal machen auf 1,8 oder so, einlegen, Lager einsetzen und mit Dichtung montieren.

    Wenn es zu eng ist, kommt das Lager nochmal raus und ich passe die Hülse an. Ich kriege das denke ich in den Griff.

    Aber nun zu meinen Anpassungsarbeiten für die Kurbelwelle heute. Gehäuse auf die Vorrichtung und aufgefangen:

    Und dann mal 89,1 ausgespindelt, von der Höhe her bis zum Einlaßfensterrahmen. Das Ergebnis war wenig spektakular, es hat garnicht überall genommen. Im unteren Sektor hat es genug Luft für das Pleuel:

    Ich habe dann die Gehäusehälfte in der Spannvorrichtung gelassen, weil sie so schön zum Handhaben war für die manuelle Anpassung und man den Zylinder auch so stecken kann zur Probe.

    Den Auslauf habe ich dann ganz konventionell mit der Schlüsselfeile gemacht:

    Es war nicht viel, aber es gereicht, daß es ohne Anpassung geklemmt hat. Ich habe es dann so gemacht, daß die umlaufenden 5 Zehntel radialer Luft auch hier so einigermaßen erreicht sind:

    Damit lief das Ganze, an der kleinen Hälfte war es dann quasi nur ein kleiner Feilenstrich, damit es mit der großen Hälfte in etwas gleich ist.

    Dann konnte ich montieren:

    Wenn ich meinen Spacer mit seinen 7,9 mm Dicke und die beiden Dichtungen einsetze, komme ich auf 8,9 mm ohne Setzung der Dichtungen.

    Mit diesem Sandwich sind es 120/180, genau wie die Angabe aus dem Polini-Beipackzettel.

    Dann habe ich mal die nominalen 8 mm wieder unterlegt und komme wieder auf das ungefähr, was auch mit der Dummy-Welle zu messen war 116/174.

    Habe dann mal auf 8,6 mm unterlegt. Damit simuliere ich, wenn ich den Spacer um 0,3 mm abdrehe. Da waren es 118/178.

    Ach übrigens, der Einlaßwinkel war mit 124 vOT und 56 nOT fast auf's Grad genau zu meiner Abschätzung mit den Bildern aus dem Netz plus Geodreieck und Dummy-Kurbelwelle...

    Das ist jetzt alles nicht die Welt. Ich denke, ich werde am Montag den Spacer mal aufspannen und 2-3 Zehntel abdrehen und schauen, wie meine Überströmerübergänge danach aussehen. Die vollen 0,9 mm werde ich eher nicht abdrehen, um mit Dichtungen auf 8 mm zu kommen, ich lege mich irgendwo dazwischen.

    Mit der kompletten Höhe von 8,9 mm von Spacer und Dichtungen habe ich mal meine angefertigte Cu-Dichtung aufgelegt, die aktuell noch 1,84 mm stark ist.

    Mal grob mit dem Tiefenmaß gemessen, es sind 2 mm.

    Im Polini-Beipackzettel steht, daß man sich für normale Verhältnisse so zwischen 1,3 und 1,4 bewegen sollte.

    Ich würde also sagen, ich kann mal bis zu einem halben Millimeter vom Spacer abdrehen und habe dann noch etwas Luft, daß ich bei ordentlich angezogenen Kopfschrauben noch ein bißchen Spielraum habe, die Kopfdichtung dann auf die richtige Dicke für die 1,3 bis 1,4 mm Quetschzone schleifen zu können.

    Jetzt drehe ich am Montag den Spacer mal etwas ab und dann kann ich richtig messen.

    Soweit mal der Stand. Jetzt schreibe ich heute abend nochmal ein paar Sachen zusammen, die ich als Nächstes bestellen muß. Die ganzen Lager, Wedis, Gehäuseentlüftung, Zündkerze, und so weiter.

    Einen Krümmer, der eine ganz gute Basis wäre für meinen noch anzufertigenden Ape-Krümmer, habe ich auch schon gefunden.

    Einmal einen BGM Bananen-Krümmer mit innen 30 mm und einen Sito Bananenkrümmer für PV125. Der ist wahrscheinlich innen etwas kleiner.

    Ich werde wohl beide einfach mal bestellen und schauen, was mir angebracht erscheint. Der Ape-Sito hat innen glaube ich 28 oder 29, ich weiß es nicht mehr genau.

    Der Auslaß am Polini ist 32. So richtig wird das ohnehin nicht, aber auf das kommt es glaube ich auch nicht an.

    Wenn ich an den Motor meinen wurschtigen Sito mit Wärmetauscher hänge, ist glaube ich darauf geschissen, ob es auf den ersten 15 cm auf den Millimeter genau paßt.

    Von der Auspuffseite aus gesehen ist der Motor ohnehin Perlen vor die Säue...lmao

    Aber es soll ja nach außen weitestgehend optisch so bleiben wie aktuell.

    Je nach dem wie das Ganze dann mal funktioniert, kann ich ja immer noch mal einen anderen Auspuff dahinter hängen, wenn mir langweilig wird.

    Es muß halt wieder ein Wärmetauscher drum herum geschweißt werden, auf meine Heizung will ich nicht verzichten.

    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • January 16, 2026 at 18:13

    Vielen Dank, freut mich, daß euch mein Gebastel gefällt!

    Heute habe ich den Lagerdummy für das 20x47x12 gemacht.

    In den Schubladen waren noch ein paar Ausgleichsscheiben mit 0,2 und ich habe mir noch drei Scheiben gemacht mit 1,70 , 1,80 , 1,90 mm.

    Das linke ist das neue 12er, daneben das bisherige 14er.

    Hintergrund ist der, daß ich ja limaseitig noch eine Buchse mit Bund einsetzen muß, damit der Wedi-Sitz wieder hergestellt ist. Deshalb ja auch das um 2 mm schmälere Lager.

    Mit den Scheiben will ich ein bißchen ein Gefühl kriegen, wie stark der Bund für die Alubuchse sein darf. Genau 2 mm oder eventuelle etwas weniger.

    Mit auf beiden Seiten ein 14er Dummy klemmt die Kurbelwelle. Meine Dummys sind ziemlich genau 0, Kugellager gehen ja minimal ins minus.

    Bisher hatte ich so wurschtige Dummys aus Kunststoff gemacht, damit lief das immer, wobei ich nachmessen müßte, was die für eine Dicke hatten.

    Jetzt habe ich mal den neuen 12er Dummy eingesetzt und die 1,9er Scheibe, klemmt.

    Erst mit der 1,7er Scheibe, als mit in Summe 13,7 mm auf der Limaseite läuft die Kurbelwelle.

    Klar, die C3-Lager geben da auch etwas nach, aber ich war erstaunt. Mal die Dichtung gemessen, die hat 0,4.

    Würde also heißen, mit dem 12er Lager plus einer Buchse mit genau 2 mm Schulter plus die Gehäusedichtung wären das 1 Zehntel Luft (plus halt die Luft, die dann die Lager noch machen, viel wird das nicht sein)

    Entweder mein Gehäuse ist besonders eng oder das ist von Piaggio genau so hingetüftelt, daß es mit der Gehäusedichtung paßt.

    Das war mir bisher so nicht bewußt, habe aber auch kein anderes Gehäuse übrig, um das mal gegen zu messen.

    Morgen passe ich die Kurbelwelle vollends ein und dann kann ich nochmal Steuerzeiten messen mit einer richtigen Kurbelwelle und meiner Luxus-Vorrichtung vom Lehrling. Darauf bin ich gespannt.

    Ggf. muß ich den Spacer ja noch etwas abnehmen, weil die Dichtungen ja dazu kommen.

    Dann kann ich am Kopf weiter machen, Kupferdichtung auf finale Dicke schleifen, usw.

    Nächste Woche wird interessant.

    Gruß Paddy.

  • Auferstanden aus Ruinen, Simson Schwalbe KR 51/1

    • Scharnhorst
    • January 15, 2026 at 21:16

    Ha klar, Marco! Ich lese mit.

    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • January 15, 2026 at 20:43

    Danke, danke, liebe Kollegen!

    Fantine ich freue mich auch wie ein kleines Kind!klatschen-)

    Hat ja ewig gedauert unterm Strich, die Entscheidung mit der Kurbelwelle. Auch dem geschuldet, daß die Lieferversprechungen von SIP halt auch nicht hingehauen haben für die beiden Alternativwellen.

    Aber ich denke, diese hier ist die richtige Wahl. Die ist so schön und sauber gearbeitet, mir erscheint der Mehrpreis absolut gerechtfertigt.

    Und die gute Nachricht, die Welle hat das Elfmeterschießen auf dem italienischen Postamt überlebt! Heute morgen habe ich als erstes die Welle auf den Lagersitzen aufgenommen und mit dem Pupitast den kleinsten Durchmesser des Konus abgetastet, also das am weitesten entfernte Ende: 2 Hundertstel. Also alles bella.

    Nach dieser guten Nachricht konnte die Bearbeitung beginnen. Ich habe die kleine Hälfte so hoch unterlegt, daß ich die Fabbri immer zu testen einstecken konnte. Dann auf 88,1 ausgespindelt.

    Die Wange hat ja 87.00, ergo sind es jetzt 0,55 im Radius Luft:

    Dann habe ich den Überstand des Pleuelauges nochmal vernünftig gemessen und nicht so krumm mit der Schieblehre:

    Bei Fabbri ist alles auf komma null, sogar der Überstand des Auges. Dann habe ich die Tiefe festgelegt und entsprechend den Durchmesser auf 89,1 bis zu einer gewissen Tiefe erweitert:

    Jetzt hat das Pleuelauge die gleichen 0,55 mm radial Luft wie die Wange. Dann mal optisch noch kontrolliert und für gut befunden:

    Zum Schluß noch oben die Kante mit einem anderen Meißel etwas angefast und fertig:

    Auf dem nächsten Bild hätte man sehen sollen, wie das Pleuel und die Wange jeweils in ihrem Bereich Luft haben. Ich Depp hätte den Blitz nehmen sollen. Man kann es vielleicht trotzdem erkennen, ist aber schwierig:

    Tja, und zum Schluß noch eine schöne Aufnahme vom Kurbelhaus, auf dem man schön erkennen kann, wie groß das Fenster gewesen wäre zur Nebenwelle, wenn ich nicht aufgedoppelt hätte:

    Auf dem Boden kann man schön erkennen, wieviel da jetzt ausgespindelt werden mußte, damit die Fabbri paßt. Eigentlich schon ganz ordentlich.

    Mir gefällt es. Vorhin habe ich die Welle ins Gehäuse eingesetzt und wollte mal mit Zylinder durchkurbeln. Das klemmt.

    Zuerst habe ich es nicht geblickt, aber dann war es klar. Das lange Pleuel und der 53er Hub fordern ihren Tribut. Das Pleuel schlägt mit der langen Seite am Kurbelgehäuse an. Das muß ich also noch freisparen.

    Ich mache aber zuerst noch den 89,1 Durchmesser in die große Hälfte zuhause auf der Maho auf der Vorrichtung. Und zwar bis dahin, wo das Einlaßfenster mit seinem Rahmen anfängt.

    Dann ist das Pleuel sauber in beiden Hälften freigespart.

    Erst danach mache ich das Pleuel dann am Übergang zur Zylinderbohrung frei.

    Bilder folgen.

    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • January 14, 2026 at 20:22

    Allerdings, Fantine !

    Und ich glaube du bist einer hier, der wirklich nachvollziehen kann, was für ein Käse so eine Montage von einem Ape-Motor ist...8)

    Also, der Metallbauporno geht weiter.

    Habe noch Befestigungsbolzen gemacht, alles auf Länge final gesägt, sauber montiert auf der Richtplatte und die Endkappen montiert. Alles aus Zeug, was aus alten Vorrichtungen zurückgebaut wurde. In den beiden Positionen kann ich das Diff-Gehäuse montieren:

    Dann hochkant die Innereien montieren und den Deckel aufschrauben:

    Bei montiertem Deckel kann ich zusätzlich die Schraube mit dem Knauf durch den Silentblock stecken und mit dem Montageständer verbinden, das Gehäuse hängt nicht mehr an der Plastikplatte. Von hinten sieht es dann so aus:

    Und von vorne, jetzt kann dann der Rest, der bis dahin noch nicht montiert wurde, angeschraubt werden.

    Die lange Stange ist genau so hoch wie der höchste Punkt des Motors, die Haube. Der Deckel oben auf der Stange hat Ausnehmungen bekommen, damit ich die Verlängerung für den Testtank aufstecken kann, genauso wie an meinem Montageständer für die Vespamotoren, der ebenfalls aus dem Profil gemacht ist und für Automatik und Schaltmotoren verwendbar ist.

    In dem Ständer kann ich den Motor dann auch mal laufen lassen, bevor ich ihn einsetze.

    Ich freu mich und bin total zufrieden.

    Aber es gab noch eine Punktlandung. Heutemittag hat Frau Generalleutnant angerufen, die Fabbri ist da...klatschen-)

    Mit dem Päckchen hat jemand Fußball gespielt und man hätte die Welle echt etwas besser verpacken können, aber was soll's. Ich werde sie morgen mal auf Rundlauf prüfen. Frau Generalleutnant hat genug Bilder gemacht zum Beweis.

    Nun zur Welle:

    Endlich habe ich dieses Schmuckstück in meinen Händen, herrlich. Ich habe jetzt schon ein paar neue Kurbelwellen gekauft, nicht viele muß ich zugeben. Eine Mazzucchhelli und der Rest war BGM glaube ich. Aber immer in der Preisklasse bis 200 Euronen. Also das Ding ist von der Machart und der Verarbeitung einfach eine andere Welt. Die Wangen aus dem Vollen gefräst, auch die Taschen, verschiedene Materialien zur Auswuchtung, alles irgendwie eine andere Liga. Gefällt mir als Maschinenbauer.

    Die Wange hat exakt 87 mm, das Pleuel steht knapp 4 Zehntel über.

    Dann mal den Messingdummy mit 17 Innendruchmesser gegen einen mit 20 getauscht in der große Hälfte und mal gesteckt.

    Das geht sich gerade so aus würde der Österreicher in mir sagen. Ich muß morgen mal schauen, ob in der kleinen Hälfte das Pleuel auch noch etwas Platz braucht. Das werden wir sehen. Ich muß erstmal spindeln, damit die Hälften mit der Welle zusammen gehen.

    Dann mal durch den Einlaß angezeichnet:

    Die Steuerwange ist fette 18,0 mm breit. Ich hätte den Einlaß noch einen Millimeter breiter in Richtung Kupplung machen können, aber das laß ich jetzt. Dann paßt das Gehäuse auch weiterhin für 17 mm Standard.

    Wo sie schon so da lag, mal ein Bild vom Einlaßfenster der Steuerwange. Alles mit CNC runtergezeilt:

    Die Welle mal in die kleine Hälfte gesteckt, dann sieht man schon, worauf das ungefähr rausläuft:

    Mit den 88 mm, die ich vorhabe zu spindeln, damit im Radius 5 Zehntel Luft bleiben, wird das wohl auch ein bißchen von der Zentrierrippe nehmen, wir werden sehen.

    Wieder in die große Hälfte und das Pleuel grob gehalten:

    Also zu viel Platz ist das nicht zwischen Pleuel und Gehäuse. Wenn das mal ausgespindelt ist, muß ich das noch etwas genauer anschauen mit montiertem Zylinder jeweils in den Hälften für sich.

    Mit meiner großen Schieblehre konnte ich noch indirekt die Wandstärke zu der Schraubensenkung zündungsseitig messen.

    Wenn ich auf 88 mm ausspindel, bleibt dort noch 1 mm Wandstärke. Also muß ich dort nichts aufdoppeln, sehr gut.

    Also steht dem Ausspindeln morgen nichts im Weg. Mich juckt es total in den Fingern und ich war schon am Überlegen, ob ich zuhause aufspanne heute abend noch, aber im Geschäft hat die Fräsmaschine einen elektrischen Eilgang. Dann ist es deutlich angenehmer, mal kurz zwischendurch den Tisch runter zu fahren, zu messen und ggf. die Welle kurz zu stecken.

    Meine Maho hat zwar Vorschub in Z, aber keinen Eilgang. Ich müßte immer von Hand kurbeln, dazu habe ich keine Lust. Im Geschäft nach Feierabend mache ich das in der halben Zeit.

    Tja, dann schauen wir mal, bin schon gespannt.

    Morgen geht es weiter hier.

    Gruß Paddy.

  • Wie heißen die Stecker und Buchsen von PX Lusso, PK XL, XL 2, etc.

    • Scharnhorst
    • January 13, 2026 at 21:20

    Genau das ist das Problem, wie ich weiter oben schon geschrieben habe und wie Kollege ezio_auditore bestätigt. Wenn die Zange nix taugt, crimpst du die Litze und oder den Kontakt tot.

    Meine Weidmüller kostet gebraucht in der Bucht 120 Euro, neu kosten die Dinger halt 300 aufwärts...

    Gruß Paddy.

  • Wie heißen die Stecker und Buchsen von PX Lusso, PK XL, XL 2, etc.

    • Scharnhorst
    • January 13, 2026 at 20:59

    An Conrad dachte ich, weil der im Gegensatz zu Bürklin beide Querschnitte hat, Jörg.

    Exakt die Dinger beim Kfz-Teile-Händler, da bin ich skeptisch...Das ist schon recht spezifisch und selbst wenn der Kfz-Teile-Vogel Einzelteile für Kfz_Stecker hat, dann eher nicht die mit nur einer Federzunge zur Verrastung im Steckergehäuse wie bei den doch recht rudimentären Vespa-Steckern.

    Richtige Kfz-Stecker sind glaub etwas liebevoller ausgeführt.

    Aber wer weiß...

    Gruß Paddy.

  • Mehr Gußeisen für die Keksdose

    • Scharnhorst
    • January 13, 2026 at 20:53

    Danke liebe Kollegen!

    Tja, die Fabbri hängt noch irgendwo zwischen Italien und der schwäbischen Alb.

    Hab dann heute mal ein paar Reste von alten Vorrichtungen zusammen gesammelt.

    Meinen selber gebauten Motorständer kennt ihr ja schon. Der Ape-Motor hat ja das Problem, daß er keine Aufnahmen am Guß hat für Schwingendrehpunkt und Stoßdämpfer. Der kugelt nur blöd auf der Werkbank herum.

    Mit meinem Motorständer, der den Motor an der Differentialverschraubung aufnimmt, kann ich ja bis zur Differentialmontage alles machen, was man in einem normalen Motorständer für einen Vespamotor auch machen kann:

    Soweit, so gut. Nur ab dem Moment, wenn das Differential dran kommen soll, geht der Scheiß wieder los. Der Motorhalter ist schon dran (anbei mal ein Bild von meinem alten Motor, der gerade in der Ape werkelt):

    und irgendwann muß halt das Differential montiert werden. Auf dem Bild kann man vielleicht erahnen, daß einfach nur Scheiße ist. Du legst dann Holzklötze drunter, klemmst den Motorhalter mit der Schraubzwinge auf die Unterlage, usw....

    Und den Motor mal laufen lassen ist auch Käse. Macht keinen Spaß und schon damals habe ich mir geschworen, beim nächsten Motor löse ich das Problem.

    Teil 1. gelöst in blau siehe oben.

    Teil 2: erster Wurf:

    Die Profile sind noch zu lang, es fehlen die Stahlecken, aber so soll es werden ganz grob:

    Motorträger wird vorne fixiert ähnlich der Schwingenaufnahme. Der Motor muß hinten noch in der Luft gehalten werden. Dazu habe ich eine Plastikplatte etwas zugefräst und an ein Profil geschraubt:

    So kann der Motor hängen und das Diff-Gehäuse kann montiert werden. Die Vorrichtung soll entweder so stehen oder nach hinten gekippt werden, damit man die Innereien des Diffs von oben einbauen kann.

    Morgen nehme ich den Diff-Deckel noch mit, darin ist die Rahmenaufnahme. An der soll dann auch eine Befestigung dran, wenn das Diff zu ist, dann hält das sehr gut und ich kann am vollständigen Motor schrauben nach belieben.

    Morgen mache ich fertig, dann gibt es weitere Bilder.

    Gruß Paddy.

  • Wie heißen die Stecker und Buchsen von PX Lusso, PK XL, XL 2, etc.

    • Scharnhorst
    • January 13, 2026 at 20:23

    Se7entySix

    Dann kuck dir deine Kabel an. Ich würde dazu tendieren, eher die für den größeren Querschnitt zu bestellen oder idealerweise beide Varianten.

    Schadet nix. Kaufts halt bei Conrad, dann hast du nur einmal Porto.

    Gruß Paddy.

  • 102 Polini Setup Erfahrungen / Ideen?

    • Scharnhorst
    • January 12, 2026 at 22:46

    Sollte 20 haben.

    19 die ersten PK, eine XL nicht mehr.

    Gruß Paddy.

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