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Dackl´s Duden Fred, jeden Tag ein bisschen mehr Wortschatz und Grammatik ;)

  • 4./ 5. Juni:

    Welche Endungen gehören an die Wörter in Klammern?

    Paul bediente sich (eine einfache Methode), um seinen Hochzeitstag nicht zu vergessen: Er machte einen Knoten ins Taschentuch. Dazu bedarf es (ein gewisses Geschick) - und (ein sauberes Taschentuch). Sein Freund Egon enthielt sich (ein Kommentar) zu dieser Methode und dachte für sich: Gedenken wir ( alle jene), die ihren Hochzeitstag völlig vergessen haben.

    Vom Vergessen bedroht

    Schon sprichwörtlich ist geworden, dass der Genitiv vom Aussterben bedroht sei. Manchmal lässt er sich aber nciht vermeiden, auch wenn es nicht sehr viele Verben gibt, die ein Genitivobjekt verlangen. An den Verben auf der Vorderseite nämlich liegt es, dass die Ausdrücke in Klammern in den Genitiv gesetzt werden müssen. In der Schweiz ist übrigens auch gedenken mit Dativ erlaubt. vielleicht ist doch "der Dativ dem Genitiv sein Tod"

    Lösung: einer einfachen Methode, eines gewissen Geschicks, eines sauberen Taschentuchs, eines Kommentars, all jener

    Gruß Mo

  • 6. Juni:

    Wir arbeiten gemeinsam am selben Projekt, denn wir verfolgen das selbe Ziel. Selbiges Ziel ist, den neuen Verein bekannt zu machen. Selbander wenden wir uns morgen an die Presse, das versteht sich fast von selbst.


    Altmodisch und modern


    Das kleine Wörtchen selb hat es in sich, denn es kann auf verschiedene Arten eingesetzt werden. In Verbindung mit dem Artikel wird es immer zusammengeschrieben, nur dasselbe Ziel ist richtig. Die Schreibweise am selben ZIel ist nur deshalb richtig, weil hier eine andere Regel Vorrang hat: Der Artikel dem verschmilzt mit der Präposition an zu "am".

    Selbander ist nicht falsch, aber ein völlig veralteter Ausdruck für zu zweit. Vielleicht kennen sie Leo da Vincis Gemälde "Anna selbdritt"- gemeint ist zu dritt. Auch selbig wir heute nicht mehr verwendet und gilt als veraltet.

    Häufig gebraucht wird dagegen noch das unveränderliche Wort selbst, außerdem das umgangssprachliche selber.

    Gruß Mo

  • 7. Juni:

    Gevatter Hinz, rief Kunz, was trinken wir? Zuerst Wein oder Bier?

    Aus Gotthold Ephraim Lessing: Sinngedichte


    So kamen sie zusammen.

    Wenn von Hinz und Kunz gesprochen wird, sind damit keine Individuen, sondern es ist "jedermann" gemeint. Das Namenspaar als Synonym für eine Mehrheit entstand im Hochmittelalter ab dem 11. Jahrhundert. Zu dieser Zeit hießen die meisten Herscher Heinrich oder Konrad und viele Untertanen war es ein Bedürfnis, ihre Kinder so zu benennen. Beide Namen inflationierten und aus der Verkürzung der Namen zu Hinz und Kunz bildete sich die spöttische Redewendung.

    Auch bei Dichtern waren beide Namen beliebt. Außer bei Lessing finden sich Hinz und Kunz noch bei Matthias Claudius, und bei Heinrich von Kleist muss sich Michael Kohlhaas gegen zwei üble Vettern mit diesem Namen wehren.

    Gruß Mo

  • Gut zu wissen, wo Hinz und Kunz eingentlich herkommen

    Gibt es zu diesem Dilemma der Getränkeauswahl nicht auch so ein Sprichwort wie "Wein auf Bier, das rat ich dir." und "Bier auf Wein, das lass sein"?

    Es ist immer komisch wenn der Satz nicht so endet wie man es Kartoffel.

    Früher hieß es "Iss deinen Teller leer, dann scheint die Sonne!" - Heute kämpfen wir mit Übergewicht und Klimaerwärmung.

  • 8. Juni:

    Wenn erfolgreiche Tee-nager ihre Drucker-zeugnisse erhalten, geben Großeltern gerne etwas von ihren Spargel-dern ab


    Auch auf den Inhalt kommt es an!

    Meist haben Grammatikregeln Vorrang vor der inhaltlichen Bedeutung, wie wir bereits beim grammatischen Geschlecht und der Kongruenz bei Mengenangaben gesehen haben. Aber ganz ohne Inhalt geht es doch nicht, wie die Trennungen auf der Vorderseite zeigen. Denn sinnvoll sind weder die Trennungen noch der Satz insgesamt.

    Auch wenn Teen-ager (die Trennung ist nur so richtig) ihre Druck-erzeugnisse erhalten und Großeltern Spar-gelder abheben, bleibt der Inhalt des Satzes nebulös. Aber Sie denken bei der nächsten Worttrennung bestimmt daran, auch auf die Verständlichkeit des Geschriebenen zu achten und nicht nur auf Trennregeln.

    Gruß Mo

  • Ich bin vor langer Zeit beim Lesen eines Zeitungsartikelt über
    "Schulzen-
    trum"
    gespolpert.
    Nicht aufregend oder?

    Habe den klassischen Dreher im angetrennten Wortteil gehabt und "turm" gelesen...

    Ihr wisst doch:
    "Ncah eienr Stidue der Cmabridge Uinverstiaet ist es eagl, in wlehcer Reiehnfogle die Bchustebaen in Woeretrn vokrmomen. Es ist nur withcig, dsas der ertse und lettze Bchusatbe an der ricthgien Stlele snid. Der Rset knan total falcsh sein und man knan es onhe Porbelme leesn. Das ist, wiel das mneschilche Geihrn nciht jeden Bchustbaen liset sodnern das Wrod als gaznes."

    Es ist immer komisch wenn der Satz nicht so endet wie man es Kartoffel.

    Früher hieß es "Iss deinen Teller leer, dann scheint die Sonne!" - Heute kämpfen wir mit Übergewicht und Klimaerwärmung.

  • Nett :)

    So Leute, heute gibts noch den Dudendackel...aber der wird ab morgen Urlaub machen. Bin das WE bis einschließlich Montag bei den Alpdays, da hätte ich zwar WLAN...evtl. hab ich da noch daweil.

    Ab kommenden Mittwoch befinde ich mich jedoch im Süden. Wird dann in der 2ten Pfingstwoche ab Mittwoch wieder weitergehen.

    Ich lasse es aber nicht ganz aus, ich mach dann Fotos.

    Gruß Mo

  • 09. Juni:

    Guckst du!


    Crunchips, Döner mit alles, Hakans Lümütüd Edition


    Hauptsache lustig!

    Mit seiner kuriosen Mischung aus bairischem Dialekt, englischer Slangsprache und künstlichem türkischem Akzent war das Komikerduo Erkan und Stefan erfolgreich. auf diesen Zug springe ich auf, dachte sich ein Chipshersteller und entwickelte Ungesundes, das vermutlich nach Zwiebeln, Lamm und Knoblauch schmeckt.

    Auch wenn sich dem Gourmet dabei der Gaumen verzieht, als Sprachphilosoph muss man spätestens bei der Lümütüd Edition grinsen, ist die Anspielung auf die vielen Ü und Ö der türkischen Sprache für Freund des gespitzten Mundes doch druchaus gelungen. Der Rest der Werbung ist wie das Essen der Chips "gürültülü" (türk. für "lärmig, krachig, laut"), aber eben wie so oft einafch nur: Geschmackssache.


    So, der Abend ist besiegelt, ich kuck jetzt Erkan und Stefan...

    Gruß Mo

  • :-2


    Ich könnte ja von meinen Eindrücken der AlpDays erzählen, dann schreib ich mir aber nen Krampf.

    Morgen bin ich noch da, dann wieder weg.


    Wird dann alles nachgereicht, keine Sorge ;)

    Gruß Mo

  • ich muss gestehen hier selten reingeschaut zu haben aber was man zur zeit im forum zu lesen bekommt zieht einem ja die falten ausm s***


    tu was dackel :+4

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