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Vespa 50 N - Geschwindigkeits"übergänge" - eure Erfahrungen.

  • Hallo,

    ich habe eine Vespa 50 N (66er, komplett restauriert) und frage mich nun in der Einfahrzeit, wann eurer Erfahrung nach gute Zeitpunkte sind, um mit der 3-Gang-Schaltung hoch- und runterzuschalten. Müssen die Gänge eher komplett ausgereizt werden, um im nächsten Gang gleich leistungstechnisch gut weiterfahren zu können? Oder schaltet man besser nach rund 3/4 des Gasweges hoch? Muss man nach dem Schalten üblicherweise saftige Leistungslöcher aushalten?

    Ich habe an anderer Stelle gehört, dass die Überlappungen zwischen den Gängen eher knapp sind bei den alten 3-Gang-Vespas, also:

    1.Gang: 0 - 30 km/h
    2. Gang: 25 - 40 km/h
    3. Gang: 35 - 50 km/h

    Teilt ihr diese grobe Einschätzung? Ich kann es ja noch nicht verifizieren, da ich noch beim Einfahren bin.

    Danke fürs Mitdenken :)

  • Was meinst Du mit Einfahrzeit? Hast Du einen komplett neuen Zylinder verbaut? Dann wird hier über das Einfahren vortrefflich diskutiert, manche meinen ist völliger Blödsinn, wieder andere meinen, dass das unbedingt nötig ist.
    Wenn Du einen neuen Zylinder einfahren möchtest, solltest Du nicht ständig im gleichen Drehzahlbereich fahren, sondern diese regelmäßig wechseln.

    Was die Anschlussgeschwindigkeiten bei ner 3-Gang angeht, kann ich selbst nichts dazu sagen, da ich ne 4-Gang habe.
    Natürlich musst Du nicht jeden Gang vollständig ausdrehen, wenn Du das willst kannst Du das aber machen.
    Hängt ganz von Deinem Fahrstil ab und wie schnell Du voran kommen willst bzw. wie viel Leistung gerade benötigt wird.
    Etwa beim Bergauffahren macht es evtl. schon mal Sinn den 2. Gang auszufahren, bevor Du in den 3., also bei Dir letzten Gang, schaltest.
    Andernfalls könnte es Dir sonst passieren,
    dass die Vespe am Berg, bei zu frühem Hochschalten, richtig schön zusammn bricht....

    Probiers einfach aus, Deine Ohren sagen Dir ganz klar, wanns Zeit für den nächsten Gang ist ;)

  • ok, den ohr-ansatz kann ich gut nachvollziehen - so hätte ichs wohl auch gemacht.

    und wie ist das aus der erfahrung heraus mit leistungslöchern? bekommt ihr über das hochschalten eine einigermaßen gleichmäßige leistungsentfaltung bis zur endgeschwindigkeit hin oder habt ihr nach jeden schalten erstmal ein deutliches leistungsloch, bis die vespa wieder in die puschen kommt und den nächsten gang "voll ausspielt"? (zumindest auf grader strecke)

  • Muss mich da dem höhnisch angehauchten Gelächter von chup anschließen: Die Fuffi ist (leider) ein Leistungsloch in sich selbst! :-4 Sorry auch an Rassmo als straightem Ori-Fahrer... :D

    Aber weg vom OT an den TE: Fahre so, wie Du es meinst. Du wirst es sonst hören und auch am Hintern merken, wenn der Wespe Deine Fahrweise nicht gefällt. Und leichter Einbruch der Geschwindigkeitsaufnahme beim Gangwechsel ist bei einer Ori-Fuffi ganz normal. Und: Einfahren ist für Pussis! :D

    Über Spritverbrauch spricht man nicht. Man hat ihn.

  • Also ich habe eine 1972 und vom 1-2 kannst du sehr früh schalten die hat gut drehmoment .. aber vom 2-3 ist der srpung echt fies !

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten !

    Zitat: < Walter Röhrl > "Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hinweg laufen !"