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Warum trennt die Kupplung meiner PK 125XL2 bei warmen Motor schlecht?

  • Hallo zusammen, mal wieder eine Frage an die Experten:

    Die Kupplung an meiner PK 125XL2 trennt bei warmen Motor schlecht. Die Beläge sind neu, als Federn sind die XXL von SIP verbaut.
    Bemerkbar macht sich das nur im Stand an der Ampel bei Stop and Go, nach einiger Zeit (20-30 Sek) geht da nichts mehr, da würgt es den Motor ab. Läuft sie dann wieder Strecke, wird es wieder besser, bei einem kurzen Halt ist noch alles OK, bis zum nächsten Stop and Go dann geht es wieder los.

    Der Motor hat jetzt 20000 km gelaufen, sollte man da den kompletten Korb mal erneuern? ?(

    Gruß,

    Heinz

  • Ich würde das seil weiter zurück stellen bis du ein spiel von min 1 mm am Hebel unten am kuludeckel hast.nämlich kennt man es das das Metall durch die wärme sich dehnt ,und du dadurch druck an die kupplung bekommst .

    wegen des Korbs mach dir keine sorgen.

    und bitte mach Fotos von dem Hebel position am kuludeckel da sind zwei Markierungen (eine am hebel die adere am kuludeckel) die beim Einbau mit einander passen muss ( >-- )

    Gruss Dirty

    p.s. hast du auch genug getr.öl drin

    IF EVERYTHING IS UNDER CONTROL, YOU'RE GOING TOO SLOW!

  • Hi,

    Wenn man die Kupplunsgscheiben wechselt, sollte man folgendes beachten:
    Vesparoller haben Naßkupplungen. Neue Scheiben müssen vor dem Einbau eingeölt, besser 1 Nacht in Getriebeöl eingelegt werden.
    Frage: Wurde das getan?

    Durch den Betrieb verschleißen am Primärkorb die Kanten, es bilden sich Verschleißmarken. Je tiefer die sind, desto schlechter die Funktion (Kuppelt schlecht und nur mit viel Kraft - an der Ampel kann das zum Motorabwürgen führen). Das gleich gilt für den "kleinen" Kupplungskorb. Pauschal zu sagen, der Korb ist keiner weiteren Aufmerksamkeit wert, ist falsch. Es hängt von der Fahrweise ab. Man muß ihn einfach nur überprüfen; WENN er verknaddelt ist, muß er überarbeitet o. ersetzt werden.
    Frage: Wenn man schon die Kupplungsscheiben erneuert hat, wurde das mit überprüft???

    Beim Einbau einer neeuen Kupplung muß auch das Spiel des Kupplunsgzuges korrekt eingestellt werden.
    Sonst trennt die nicht anständig.
    Frage: Wurde der Kupplungsgzug so eingestellt, daß oben am Hebel der Spalt des Leerweges ca. 5-7 mm beträgt?


    Zitat

    nämlich kennt man es das das Metall durch die wärme sich dehnt ,und du dadurch druck an die kupplung bekommst

    Sorry; ist Mumpitz. Stahl hat einen CTE von ca. 10 hoch -6 x K hoch -1.
    Das heißt:Stahl dehnt sich je 1 ° Temperaturerhöhung um 0,001 mm/m aus.
    Alumiunium dehnt sich ca. um 0,0023 mm/m aus.
    Da müßtest du den Roller schon auf 1.000 °C erhitzen bist du was merkst.

    Bowdenzüge bestehen aus verdrilltem Stahldraht und haben eine erheblich höhere Dehnung.
    1 mm Kupplungshebelspiel sind viel zu wenig.

    9 Mal editiert, zuletzt von Pierre Lavendel (March 29, 2012 at 18:46)

  • Hi, danke Euch das ging ja schnell

    @ Dirty Getriebeöl ist genug drin, aber wie meinst Du das mit dem Hebel, würde mich interessieren, hast Du vllt. ein Foto von den Markierungen
    wieso sollen die Scheiben über Nacht eingelegt werden, die sind doch aus Kork, da saugt sich nichts voll oder

    @ jack o'neill Scheiben wurden eingeölt, Korb war für mich nicht auffällig, Kupplungszug so eingestellt das sie gerade gut trennt wenn sie kalt ist

    Heinz

  • Die Kupplung sollte bei nicht gezogenem Hebel voll greifen. Oder willst du daß sie rutscht?
    Bei zuwenig Spiel kann man da nie sicher sein.

    Der Leerweg (bevor Kupplung greift) ergibt sich aus folgenden Faktoren:
    - Leerweg des Kupplungsdruckpilzes zwischen Endposition im Deckel und Kupplungsdruckplatte
    - Elastizität des Bowdenzuges (Innenzug)
    - Zustand des Handhebels (Hebelschraubenbohrung ausgelutscht oder nicht).
    Genug Spiel muß also sein.

    Zuwenig Spiel ist je nach Größe deiner Hand unkomfortabel (Hebelwirkung!).
    Ein kleines Mädel mit zarten Pfötchen bricht sich ja das Handgelenk, während der Metzger mit den groben Pranken kein Probem hat.

    2 Mal editiert, zuletzt von Pierre Lavendel (March 29, 2012 at 18:47)

  • ...und ich dachte immer die PK XL2 und ihre Kupplung wurde speziell für Mädel´s ins Leben gerufen, das sie sich nicht die Handgelenke bzw. Finger brechen.

    ..aber sei mir nicht böse, ich habe noch nirgends von einem der Art großen Kupplungsspiel gelesen bzw. gehört (auch im J. Schneider wird das Spiel mit 2mm angegeben für die Modelle PK/PX/Cosa). Deine Angabe wäre im extrem Fall über das Dreifache.

    Zu wenig Spiel merkst in der Regel auch gleich, weilst Mühe haben wirst die Kiste anzuwerfen wenn der Kickstarter ab dem zweiten Mal treten durchrutscht, von da her auch klar.
    Das bei frisch eingezogenen Bowdenzügen bzw. Seilen, dass Nachstellen dieser ggf. auch nach einiger Zeit erfolgen sollte, eigentlich auch klar.

    Wie viel Kraft du aufwenden musst, zum Betätigen der Kupplung hängt mal in erster Linie von der(n) Kupplungsfeder(n), der Länge des Kupplungsarms und eventuell von der Formgebung deiner Hebeln ab un weniger vom Kupplungsspiel.

    ...ach und ich bevorzuge bei jedem meiner Modelle die dafür vorgesehenen Originalgriffe

    Einmal editiert, zuletzt von 125vnb6 (March 29, 2012 at 13:43)

  • Hi
    Sicher sind Geschmäcker verschieden & man justiert evtl. einen mm nach.
    Aber im großen und ganzen läuft es auf 5 mm heraus nach folgender Methode:

    Motor Warmlaufen lassen.
    Motor aus, Zündung aus
    Kuppung voll gezogen + Kickstarter treten
    Kupplung etwas nachlassen + Kickstarter treten
    Kupplung wieder etwas nachlassen +Kickstarter treten
    usw.
    Kupplung solange nachlassen, bis bei etwa 5 mm Spiel die Kupplung ohne merkliches Durchrutschen greift (sichtbar am Polrad)

    Zur Überprüfung:
    Zündung an. Kupplung gezogen, so daß sie 5 mm Spiel hat. Dann treten. Am Kickstarter sollte volle Kompression spürbar sein.

    Zitat

    Wie viel Kraft du aufwenden musst, zum Betätigen der Kupplung hängt mal in erster Linie von der(n) Kupplungsfeder(n), der Länge des Kupplungsarms und eventuell von der Formgebung deiner Hebeln ab un weniger vom Kupplungsspiel.

    Da stimmt so nicht - alle Faktoren sind gleich wichtig.
    Je weniger Hebelspiel /je ungünstiger die Griffkonstruktion, desto mehr muß die Hand in ausgestreckter Position ansetzen.
    Die menschliche Hand greift aber in ausgestrecktem Zustand nur mit wenig Kraft.

    Je weiter du aber die Finger beugst / je mehr die Kraft über die stärkere Muskulatur in Richtung Mittelhand ausgeübt wird, desto angenehmer & besser ist die Kupplungsbedienung/Dosierung.
    Drum machen gekröpfte Hebel Sinn; je kürzer die Finger / je schwächer die Handmuskulatur, desto besser nützt man diesen Vorteil (daß durch die Kröpfung der Druckpunkt weiter in Richtung Handballen wandert ohne den Nachteil daß die Hebelwirkung verkürzt wird.
    Ergonomie nennt man das.

    Um den "Kupplungsdruckpunkt" weiter in günstigere Richtung wandern zu lassen (bei kleinen Händen), kann man bei Ori-Griffen somit nur das Kupplungsspiel noch weiter erhöhen zulasten des Kupplungsweges ... oder man nimmt die gekröpften Griffe.

    Ich will dir aber den Spaß an deinen Originalhebeln lassen.

    10 Mal editiert, zuletzt von Pierre Lavendel (March 29, 2012 at 18:38)

  • ist nur seltsam dass deine Variante des 5-7mm Spiels sich in keiner mir bekannten Literatur finden lässt.

    müssten dann eigentlich alle Angaben falsch sein.

    Wahrscheinlich hast dann auch den Unterbrecherkontakt bei der Zündung statt 0,4 auf 0,8 bis 1,2mm eingestellt.....

    ...soviel Spiel hatte ich eventuell bevor der Seilzug gerissen ist.

    aber mache wie du glaubst...

  • macht ihr witze, [lexicon='kupplung einstellen',''][/lexicon] ist eine allerwelts sache und in 2min erledigt,

    Zitat pkracer:

    Die Methode des selbst Nachdenkens ist glaube ich nicht avantgardistisch, sondern im Gegenteil ein Relikt aus grauer Vorzeit - damals, bevor es Internetforen gab - und inzwischen total aus der Mode gekommen.


    Deloraz@chup4:
    du gehts mi in letzter zeit sowas von aufm sack! (und bevor da noch ne blöde meldung von dir kommt: ICH HAB SCHON HAARE DRAN!)

  • Zitat

    Wahrscheinlich hast dann auch den Unterbrecherkontakt bei der Zündung statt 0,4 auf 0,8 bis 1,2mm eingestellt.....

    Nein, ich habe natürlich statt der originalen Unterbrecherkontakte solche mit gekröpftem Hebelarm & blattvergoldeter ziselierter Blattfeder genommen.
    Die Kontaktplatten wurden durch welche aus leitfähigem Gummi ersetzt, das federt zurück und nutzt somit nicht ab! :D


    Zitat

    macht ihr witze, [lexicon='kupplung einstellen',''][/lexicon] ist eine allerwelts sache und in 2min erledigt,


    Und außerdem wurde durch die letzten Beiträge dem Topiceröffner nicht wirklich weitergeholfen.

    4 Mal editiert, zuletzt von Pierre Lavendel (March 29, 2012 at 18:56)

  • Leute der man sucht keine Wissenschaftler.

    1-2mm spiel am Hebel das müsste reichen für das trennen der Kupplung.wegen dem Pfeil ,zwischen kuludeckel und Hebel am kuludekel ist ein Pfeil> und am Hebel ist ein strich-- so ungefähr >--

    Das mit vor dem Einbau die k.beläge in Getriebe öl tunken ist ganz wichtig .

    2-)

    IF EVERYTHING IS UNDER CONTROL, YOU'RE GOING TOO SLOW!

  • Leute der man sucht keine Wissenschaftler.

    welch wahre worte um es auf den punkt zu bringen

    Zitat pkracer:

    Die Methode des selbst Nachdenkens ist glaube ich nicht avantgardistisch, sondern im Gegenteil ein Relikt aus grauer Vorzeit - damals, bevor es Internetforen gab - und inzwischen total aus der Mode gekommen.


    Deloraz@chup4:
    du gehts mi in letzter zeit sowas von aufm sack! (und bevor da noch ne blöde meldung von dir kommt: ICH HAB SCHON HAARE DRAN!)

  • Was auch immer ganz wichtig ist,ist die Rillen die im Kupplungsbelag sind mit einer geeigneten Feinmechaniker Feile zu vertiefen.Ich feile bis zum Blech.Oft sind diese nur mäßig geprägt,durch das vertiefen kann das öl besser zwischen die Beläge und schmiert dementsprechend auch besser.Ansonsten ist meinen Vorrednern nichts zuzufügen.