Kupplungshebel/ feder zu schwach

  • Hallo ich habe ein problem. Die feder des kupplungshebels ist zu schwach. Ich möchte diese gerne wechseln. Könnte mir jemand bitte eine schritt für schritt anleitung geben, wie ich diese so einfach wie möglich wechseln kann.


    Danke im voraus

    • Hilfreichste Antwort

    Du meinst nicht den Kuplungshebel (der ist oben am Lenker), sondern den Hebelarm am Kupplungsdeckel.


    Bist du dir abolut sicher, daß die sichtbare Feder (es ist nur die Rückholfeder des Hebelarms) wirklich zerbrochen ist? sieht man auf dem Bild halt nicht. Die Feder ist an sich nicht besonders stark.

    Um sie auszutauschen, mußt du den Kupplungsdeckel abmontieren. Hierzu erst Hinterrad und Bremstrommel abschrauben und Bremsankerplatte entfernen.
    Materialbedarf sofern nix anderes futsch ist:

    • Bremsenreiniger; so dreckig wie das aussieht ;)
    • Bremstrommelsplint 4 mm
    • Dichtungen für Bremsankerplatte und Kupplungsdeckel
    • die besagte Feder
    • Und Obacht: Beim Abnehmen des Kupplungsdeckels kann der darin eingesetzte Druckpilz ins Getriebe fallen (Alter: Katastrophe!)



    Mir fällt noch auf:

    • Der messingfarbene Schraubnippel ist der falsche. Zu groß. Er schlägt ans Motorgehäuse an, wenn der Zug entspannt ist.
    • ich sehe auch, daß der Kupplungszug dort, wo er aus dem Schraubnippel läuft, aufgesplissen ist.
      Da wird er reissen. Mitschuld trägt auch der "blöde" Nippel, der bauartbedingt dem Zug schadet.
      Das muß absolut nicht sein, wenn man alles akkurat verlegt, drauf achtet, daß der Zug nirgends scheuert (hier spielt die Ausrichtung der Blechplatte einer Rolle, in die der Zugspannippel eingeschraubt ist).
      Und zuletzt dem vorhandenen Nippel gegen die eigentlich original verbaute Type ersetzen.
    • Hier mal'n Bild von der Nippeltype, die man im Interesse eines haltbaren zuverlässig funktionierenden Zuges verwenden sollte. Ein kleines aber nicht zu unterschätzendes Detail ist dieses runde Druckplattenböppel-Dingensköngens, das verhindert, daß die Klemmschraube die Zuglitzen kaputtpetzt:

    Nebel zieht in dichten Schwaden übers Moor von Forest Hill.
    Grün gespenstisch glänzt ein Irrlicht. Es ist Nacht in Baskerville.
    Cindy und Bert, 1970

  • Moin.


    Beim letzten Bild hast du bestimmt die Kupplung gezogen?

    Kupplung ist eher falsch eingestellt bzw der Schraubnippel war nicht richtig fest und der Zug ist durchgerutscht.


    Beste Grüße Mario

    • Hilfreichste Antwort

    Du meinst nicht den Kuplungshebel (der ist oben am Lenker), sondern den Hebelarm am Kupplungsdeckel.


    Bist du dir abolut sicher, daß die sichtbare Feder (es ist nur die Rückholfeder des Hebelarms) wirklich zerbrochen ist? sieht man auf dem Bild halt nicht. Die Feder ist an sich nicht besonders stark.

    Um sie auszutauschen, mußt du den Kupplungsdeckel abmontieren. Hierzu erst Hinterrad und Bremstrommel abschrauben und Bremsankerplatte entfernen.
    Materialbedarf sofern nix anderes futsch ist:

    • Bremsenreiniger; so dreckig wie das aussieht ;)
    • Bremstrommelsplint 4 mm
    • Dichtungen für Bremsankerplatte und Kupplungsdeckel
    • die besagte Feder
    • Und Obacht: Beim Abnehmen des Kupplungsdeckels kann der darin eingesetzte Druckpilz ins Getriebe fallen (Alter: Katastrophe!)



    Mir fällt noch auf:

    • Der messingfarbene Schraubnippel ist der falsche. Zu groß. Er schlägt ans Motorgehäuse an, wenn der Zug entspannt ist.
    • ich sehe auch, daß der Kupplungszug dort, wo er aus dem Schraubnippel läuft, aufgesplissen ist.
      Da wird er reissen. Mitschuld trägt auch der "blöde" Nippel, der bauartbedingt dem Zug schadet.
      Das muß absolut nicht sein, wenn man alles akkurat verlegt, drauf achtet, daß der Zug nirgends scheuert (hier spielt die Ausrichtung der Blechplatte einer Rolle, in die der Zugspannippel eingeschraubt ist).
      Und zuletzt dem vorhandenen Nippel gegen die eigentlich original verbaute Type ersetzen.
    • Hier mal'n Bild von der Nippeltype, die man im Interesse eines haltbaren zuverlässig funktionierenden Zuges verwenden sollte. Ein kleines aber nicht zu unterschätzendes Detail ist dieses runde Druckplattenböppel-Dingensköngens, das verhindert, daß die Klemmschraube die Zuglitzen kaputtpetzt:

    Nebel zieht in dichten Schwaden übers Moor von Forest Hill.
    Grün gespenstisch glänzt ein Irrlicht. Es ist Nacht in Baskerville.
    Cindy und Bert, 1970

    2 Mal editiert, zuletzt von jack o'neill ()

  • Vom Bild her ist der Hebelarm niemals richtig eingestellt.

    Den kann man bestimmt von Hand noch ein gutes Stück nach rechts ziehen bis an den Druckpunkt der Kupplung.


    Wie schon beschrieben ist die Feder außen nur Pillepalle.

    Soll nur verhindern das der Druckpilz nicht dauerhaft auf der Kupplung mit rumeiert.

  • ... Die feder ist einfach durchgerostet.

    Dann kann sie doch nicht "federn", nicht mal zu schwach.


    Wie schon von anderen gesagt: Die Bilder zeigen die Feder nicht und auch mir erscheint die Position des Arms nicht korrekt.


    Ist der Kupplungszug leichtgängig ( auch ein schwergängiger Zug überfordert diese Feder schnell ) ?