Vespa V50 springt nicht mehr an

  • Um noch ein Beispiel zu nennen zur Orientierung als anderes Extremum, eine Ori-Ape mit 50 Kubik und einem 18.16 Vergaser (ebenfalls 16er Luftdurchmesser) liegt mit einem länglichen Ansaugtrakt (so ziemlich viel Widerstand vor dem Gaser) ganz gut bei einer 62er Düse.

    Das zeigt die Varianz bei der ganzen Sache und steckt mal grob die Grenzen ab bei einem 16er Gaser.


    Jetzt verstehst du hoffentlich, daß es nicht möglich ist, punktgenau zu sagen, welche Düse paßt. Aber einen Korridor zu haben und dann zu testen, ist mal ein Anfang.

    Mit der "0,05er-Formel" bist du immer auf der sicheren Seite, um nicht zu mager zu starten und einen Klemmer zu provozieren. Nahezu egal, bei welchem Setup.


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...


    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Scharnhorst Super, dann weiß ich jetzt auf jeden Fall schon mal deutlich mehr. Dann fange ich direkt mal so an wie du es empfohlen hast. Das wird dann mein erstes kleines Bastel Projekt für das nächste Jahr.


    Wenn ich die verschiedenen Düsen probiere, wie erkenne ich denn das eine dann die richtige ist? Also was ist der Indikator, dass diese die richtige für meine Vespa ist?


    Vielen vielen Dank für dein Support :)

  • Da Du bewusst mit einer vermutlich zu großen anfängst, merkst Du beim ausdrehen, dass Deine Vespa stottert/viertaktet. Dann gehst Du schrittweise runter, bis sie perfekt läuft und wählst im Zweifel die vorletzte Düse.


    Das funktioniert nur zuverlässig, wenn Deine Zündkerze passt und der Zündzeitpunkt exakt ist. Dein Kerzenbild bestätigt Deine Wahl durch ein schönes, kraftvolles Braun.