Wie funktioniert das Vespa-Getriebe?

  • Servus,


    mal wieder ne Neulings-Frage von mir.
    Und zwar würde mich interessieren, was bei einem Schaltvorgang im Gehäuse genau passiert.
    Wenn ich schalte, dann bewege ich ja über den Zug die Schaltraste in die ein oder andere Richtung. Was genau löst aber die Raste dann im Inneren aus?
    Mir ist schon klar, dass da drin verschieden große Zahnräder sind, die dann für die Übersetzung verantwortlich sind, aber was passiert genau? Wie werden die einzelnen Gangräder zugeschaltet? Vielleicht wärs mit ner Ex-Zeichnung ganz praktisch.


    Danke :)

    Mann, wenn mich meine bekackte Exfrau fragen würde, ob ich auf ihre bekackte Töle aufpasse so lange sie mit ihrem Stecher auf Honolulu ist,
    würde ich ihr kräftig ins Hirn kacken.

  • Hi, anders als beim Auto sind bei der Vespa die vier Zanhradpaare permanent im Eingriff. Auf der einen Seite, im sogenannten Tannenbaum sind die Räder fest mit der Achse verbunden. Auf der Gegenseite (Bild) laufen die Zahnräder lose auf dem Teil Nummer 43. Das seinerseits fest mit der Welle verbunden ist. Um jetzt einen Gang ein zu legen, wird über die Züge die Schaltgabel (26) bewegt. Diese schiebt oder zieht dann das Teil Nummer 40, die Schaltklaue. Die daran befindlichen Nasen legen sich dann in das ausgewählte Zahnrad und verbinden es so mit der Welle. Noch zwei Bilder, die Räderpaare (3-Gang Getriebe), und die Schaltklaue.

  • Hi,


    vielen Dank für deine Antwort. Ich schau mal, wie weit ichs verstanden hab:


    Teil Nummer 43 ist fest mit einer Welle verbunden. Darauf laufen die Räder lose, also ohne Eingriff. Über die Züge bewege ich die Schaltraste, die dann die Schaltklaue in die ein oder andere Richtung bewegt. An dieser Klaue sind Nasen, die dann das entsprechende Rad greifen und somit eine kraftübertragende Verbindung zwischen Welle und Rad herstellen. Das ganze passiert auf Bild 2 auf dem "großen Teil".
    Über das "kleine Teil", das gegenüber liegt und permanent in Eingriff ist, wird die Umdrehung des Motors dann auf die anderen Räder (großes Teil) übertragen.


    Passt das?

    Mann, wenn mich meine bekackte Exfrau fragen würde, ob ich auf ihre bekackte Töle aufpasse so lange sie mit ihrem Stecher auf Honolulu ist,
    würde ich ihr kräftig ins Hirn kacken.

  • nein, denn deine antriebswelle ist die hauptwelle auf der die bremstrommel sitz, soweit richtig, dennoch treibt dein "teil" nur die hauptwelle via zahnräder an und ist die aufnahme der kupplung- ergo motor- getriebe verbindung

    Zitat pkracer:


    Die Methode des selbst Nachdenkens ist glaube ich nicht avantgardistisch, sondern im Gegenteil ein Relikt aus grauer Vorzeit - damals, bevor es Internetforen gab - und inzwischen total aus der Mode gekommen.




    Deloraz@chup4:
    du gehts mi in letzter zeit sowas von aufm sack! (und bevor da noch ne blöde meldung von dir kommt: ICH HAB SCHON HAARE DRAN!)

  • also beim auto und bei der vespa ist eins gleich: es drehen sich bei laufendem motor und "eingekuppelt" immer alle zahnräder frei auf der welle.


    bei der vespa: die hier genannte "schaltklaue" ist genaugenommen ein ziehkeil, der nichts weiter macht, als den kraftschluss zwischen dem entsprechenden gang und der haupt(=antriebs-)welle herzustellen.


    beim auto gibt es diesen ziehkeil nicht, sondern sogenannte schaltklauen (hier sinds echte schaltklauen) jeder gang hat eine eigene klaue bzw. immer 2 gänge haben 1 klaue. diese klaue wird auf der welle verschoben und stellt beim einrasten den kraftschluß zwischen welle und zahnrad her.
    man kennts vom "gruß ans getriebe": kupplung avglittscht, RRRRRRRRRRR die nasen der schaltklaue ratschen über die rasten der zahnräder...

  • also beim auto und bei der vespa ist eins gleich: es drehen sich bei laufendem motor und "eingekuppelt" immer alle zahnräder frei auf der welle.


    bei der vespa: die hier genannte "schaltklaue" ist genaugenommen ein ziehkeil, der nichts weiter macht, als den kraftschluss zwischen dem entsprechenden gang und der haupt(=antriebs-)welle herzustellen.


    beim auto gibt es diesen ziehkeil nicht, sondern sogenannte schaltklauen (hier sinds echte schaltklauen) jeder gang hat eine eigene klaue bzw. immer 2 gänge haben 1 klaue. diese klaue wird auf der welle verschoben und stellt beim einrasten den kraftschluß zwischen welle und zahnrad her.
    man kennts vom "gruß ans getriebe": kupplung avglittscht, RRRRRRRRRRR die nasen der schaltklaue ratschen über die rasten der zahnräder...



    das mit dem auto üben wir noch einmal, bitte

    Zitat pkracer:


    Die Methode des selbst Nachdenkens ist glaube ich nicht avantgardistisch, sondern im Gegenteil ein Relikt aus grauer Vorzeit - damals, bevor es Internetforen gab - und inzwischen total aus der Mode gekommen.




    Deloraz@chup4:
    du gehts mi in letzter zeit sowas von aufm sack! (und bevor da noch ne blöde meldung von dir kommt: ICH HAB SCHON HAARE DRAN!)

  • Also das mit dem Kraftschluss herstellen ist mir soweit klar. Aber für was ist dann das kleinere Teil mit den kleineren Rädern in Bild 2?
    Die sind ja alle mit den großen in permanentem Eingriff, also müsste doch über die, die Kraft auf die großen übertragen werden, oder?
    Wie gesagt, von den großen aus weiter versteh ichs...hatte das zwar schon mal so geschrieben, aber ulmi hat mir widersprochen ?(

    Mann, wenn mich meine bekackte Exfrau fragen würde, ob ich auf ihre bekackte Töle aufpasse so lange sie mit ihrem Stecher auf Honolulu ist,
    würde ich ihr kräftig ins Hirn kacken.

  • Nee nee, ist schon richtig, das kleinere Teil der sogenannte Tannenbaum überträgt die Kraft auf ALLE Räder des Abtriebs, aber welches Rad dann mit der Abtriebswelle gekuppelt wird, bestimmt der Ziehkeil.