Problem: Einbau Bremstrommel hinten

  • Hi,


    nachdem ich aktuell eine Vespa 50 n Spezial (Bj. 80) wieder flott machen möchte, habe ich nun das erste Mal ein Problem und bin auf eure Hilfe angewiesen.


    Nach der Bremsenwartung (hinten) wollte/musste ich auch eine neue Bremstrommel (orig. Piaggio) montieren. Leider war dies beim besten Willen nicht möglich, da sich die Bremstrommel nicht wirklich auf die Welle "aufsetzen"/schieben ließ. Zumindest war dies nicht ohne größeren Kraftaufwand (im Vergleich zu vorne) möglich.


    Der Abstand zur Bremankerplatte hatte im besten Fall noch ca. 5-7 mm betragen. Selbst leichte Schläge mit dem Gummihammer haben nicht weitergeholfen. Nach einer halbe Ewigkeit habe ich dann entnervt aufgegeben. X(


    Zur Info:
    - die alte Bremstrommel ging nur sehr schwer runter (mit Hilfe von viel WD 40 und des Gummihammers)
    - Bremsbeläge sollten die richtigen sein und die richtige Breite haben (24 mm)
    - Welle wurde gereinigt und auf Schäden untersucht (sieht dem alter entsprechend i.O. aus)
    - Bremstrommel ist neu und orig. Piaggio. Teilenummer ist identisch mit der der ausgebauten Trommel. Innendurchmesser (Aufnahme mit den Zacken) ist ebenfalls gleich.



    Gibt es irgendeinen Trick? Oder muss es mehr "Gewalt" sein? Was kann ich sonst noch versuchen? Beides einfetten (Kupferpaste oder Lagerfett), damit es evtl. besser flutscht?


    Vielen Dank für eure Hilfe!


    Grüße
    Patrick

  • Also fetten hilft wahrscheinlich ...
    Kannst auch her gehen und in die Mitte mit nem Holz und nen Hammer drauf klopfen , nicht mit roher Gewalt !!!


    Denn irgendwann muss die ja auch wieder runter ...

    Aus Gelben Säcken werden Plastikroller gebaut ...
    Lieber Sehnenscheidenentzündung vom Schalten als nen krummen Daumen vom Starten...
    2Takt Islamist

  • Entspann mal den Zug.

    Die Brachialen 2 PS eines DR75 brauchen weder Verstärkte Federn, noch 4 Scheibenkupplungen.
    &
    RMS ist mehr als Kacke.

  • Danke für die schnelle Rückmeldung!


    Der Zug ist gar nicht eingehängt bzw. montiert. Der Nocken steht auch in der richtigen Stellung.


    Ok, dann werde ich mal die Kombi Fett + Gummihammer versuchen und im schlimmsten Fall auf Holz + Hammer übergehen.
    Ist es wurscht ob Lagerfett oder Kufperpaste?


    Aber normal kann das doch nicht sein!?! Bei Vorderrad war es ein geschmeidiges draufschieben und hinten muss dann gekloppt werden ?(

  • Da ist m.E. nicht normal. Gut, manchmal ist es etwas tricky, die Bremstrommel mit der feinen Verzahnung auf die Antriebswelle zu kriegen. Passt denn die alte Trommel ohne Probleme drauf? Kann auch sein, dass die frische Verzahnung der neuen Trommel noch nicht ganz so mit der "gebrauchten" Verzahnung der Welle will. Wie oben schon gesagt wurde: Nicht mit Gewalt...

  • Baue die Beläge wieder aus und setze die Trommel mal allein rauf. Wenn das geht, weißt Du, dass es irgendwie an den Belägen liegt.
    Wenn die Trommel auch ohne Beläge schwer rauf geht, liegt´s an der Trommel, bzw. der Kombination Trommel / Nabe.

  • Da die Bremstrommeln (falls es ein Neuteil ist) ja mittlerweile irgendwo her kommen würde es mich nicht wundern, wenn sie einen anderen Innendurchmesser hat weil es einfach schlechte Qualität ist. Leider schon viel zu oft erlebt.


    Gruß

  • Die alte Trommel passt problemlos, auch mit eingebauten Bremsbacken. Kann also nicht an den neuen Belägen liegen.
    Hab zusätzlich trotzdem mal die Ankerplatte abgeschraubt und es mit der neuen Trommel, mit mehr Platz, versucht. Wollte trotzdem nicht drauf.


    Innendurchmesser hab ich bereits mit der Alten verglichen und ist gleich, zumindest laut Schieblehre (analog).


    Somit muss es also eigentlich an der neuen Verzahnung liegen.


    Reinige jetzt nochmals die Verzahnung der Welle mit sämtlichen Mittelchen um auch die letzte Verunreinigung zu entfernen und versuch es danach mit zärtlicher Gewalt X/


    Grüße