Diskussion: Bürgergeld!

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    • Diskussion: Bürgergeld!

      Weiß nicht ob ihr davon was gehört habt. Es gibt so ne Theorie über "Bürgergeld".

      Auszug daraus:

      Das Solidarische Bürgergeld wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürger ab 18 in Höhe von 600 € netto (zuzüglich 200 € Krankenkassen-Gutschein). Jeder zusätzlich verdiente Euro würde nur mit 50% versteuert – alle anderen bisherigen Sozialabgaben entfielen ersatzlos! Auch die mühsame Beantragung bei Behörden gäbe es nicht mehr.
      Wer mehr als 1.600 € verdient, könnte sich alternativ für ein solidarisches Bürgergeld in Höhe von 200 € netto (zuzüglich 200 € Krankenkassen-Gutschein) entscheiden – dann betrüge der Steuersatz für jeden Euro, der durch Lohn, Zinsen, Mieten etc. eingenommen wird, nur noch 25 %.

      wer sich dafür interessiert, hier der link.

      würde gerne eine kleine Diskussionsrunde eröffnen. Bitte dabei sachlich bleiben und keine destruktiven Kommentare wie "find ich scheisse" oder so von sich zu geben. Wer dazu keine Meinung hat..................
      gesendet von einem meiner 4 ipads.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Karl Lagerfeuer ()

    • lol nur noch 25% steuern, das wär ja toll.
      Wenn ich mein Gehalt nun anschaue Brutto - Netto und dann 25% Steuern + 200€ rechne, dann hab ich dadurch nen richtigen Vorteil, wenn meine Frau dann 600€ bekommt und 50% zahlen muss hat die auch nen riesigen Vorteil.

      Aber mal ehrlich, jeder der Single ist hat jetzt schon ca. 50% Abzüge, wenn die dann alle 600€ zusätzlich bekommen, wo soll das Geld herkommen ?
      Ob das Normal ist?
      Na ich hoffe nicht!

      Es ist so herrlich wenn mein Glück andere unglücklich macht.
    • aber generell fände ich es ganz gut wenn es mehr Reize zum Arbeiten geben würde. Es gibt leider viel zu viele Jobs mit 40 Stunden die Woche wo Netto keine 300€ über dem Sozialsatz mehr rauskommen. Wenn man dann noch Folgekosten bedenkt ist der Unterschied marginal zum Arbeitslosen der sich ein laues Leben macht.

      Arbeitslosenhilfe allgemein finde ich übrigens super, aber jahrelanges ausnutzen des selbigen ist viel zu einfach in D
      Ob das Normal ist?
      Na ich hoffe nicht!

      Es ist so herrlich wenn mein Glück andere unglücklich macht.
    • Auszug:

      Die tatsächlichen Bürgergeldausgaben würden 310 Mrd. € ausmachen. Die tatsächlichen Steuereinnahmen betrügen 121 Mrd. €. Zusätzlich würden 204 Mrd. € bisher steuerfinanzierter Sozialleistungen entfallen, zusammen 325 Mrd. €.
      Alle Einkommen aller werden weniger belastet, weil alle (!) Lohnnebenkosten der Arbeitnehmer entfallen. Und viele derzeit mit Prüf- und Überwachungsaufgaben beschäftigte Beamte könnten sinnvollere Aufgabe wahrnehmen - vom Kampf gegen Schwarzarbeit bis zur Jugendarbeit.
      gesendet von einem meiner 4 ipads.
    • es ist so das der start im arithm. mittel im moment ca. 730 euro pro person an sozialausgaben ausschüttet.

      ein paar fragen werden aber von den verfechtern des bürgergeldes - es gibt mehrerere modelle, nicht beantwortet.
      zb die frage wer macht die "unangenehme" arbeit wenn er nicht arbeiten muss?

      das ganze klingt erstmal vernünftig und gerecht, ist aber in meinen augen nicht zuende gedacht. und wenn das von personen wie dem herrn althaus, der ja das von dir genannte solidarische bürgergeld favorisiert, angepriesen wird ist das in meinen augen erstmal nichts als populismus - obwohl der grundgedanke durchaus zu verfolgen ist und eine vereinfachung des deutschen steuersystems nicht nur finanzielle vorteile für den normalbürger haette, sondern auch das vertrauen in einen demokratischen rechtsstaat stärken würde.
      ich halte vorschläge wie den des herrn kirchhof (kirchhof-modell, forschungsgruppe einkommenssteuergesetzbuch), der von den medien und den parteien mm nach zu unrecht verheizt und abgestempelt wurde, für wesentlich interessanter und gerechter.
      Ziel ist es Unfälle zu vermeiden
    • ich finds auch nicht in Ordnung, wenn ein "Arbeitsscheuer" fast genausoviel in der Tasche hat....... wie einer, der ne Familie ernähren muß.....50km am Tag pendelt, um seinen Arbeitsplatz nicht zu verlieren.....daß er am Ende 200-300 mehr hat.....

      als mit Harz 4.....(oder weniger, wenn der Harz 4ler "nur ein bissl" schwarz arbeiten geht....


      Rita
    • genau so wie es eine himmelschreiende Schweinerei ist..... daß ein "Sozialhilfeempfänger in dritter Generation" der noch nie gearbeitet hat....

      sich ohne Probleme auf unser aller Kosten durchschnorren kann.....


      während einer, der 30 Jahre in einer Firma geschafft(die halt jetzt grade kaputt geht) und sich bissl was fürs näherrückende Rentenalter angespart hat......erstmal seine Ersaparnisse aufbrauchen soll bevor er eine Bruchteil dessen, was er in den 30 Jahren einbezahlt hat, zum Unterhalt erhält.....

      Rita
    • was genau bedeutet das jetzt genau >> jeden einzelnen bleibt mehr in der tasche weil der staat weniger für sozialleistungen einkassiert???

      das würde dann ja auch bedeuten weniger sozialleistungen vom staat zu bekommen == man müsste mehr Privat vporsorgen das bedeutet aber wieder Privatunternehmen müssen weil zu 99% AG´s auf ihre Aktionäre schauen >> das deren dividende jährlich passt und weniger auf den Kunden schauen und nebenbei bedeutet privat ned automatisch billiger

      Bin der meinung ein staat ist nicht wie ein Unternehmen zu führen sprich ein Staat hat die aufgabe mit seinem staatshaushalt ausgeglichen zu sein und braucht keine gewinne zu machen

      wen es endlich wieder mal vollblutpolitiker geben würde die für ihre fette kohle fürs Volk und nicht für ihre Lobby arbeiten würden dann ginge es der bevölkerung wesentlich besser und nicht nur den wohlhabenden
      Member of "Rogue Unit SC"

      Geschwindigkeit kostet Geld. Wie schnell willst du zahlen?

      Der Teufel hört Techno
    • Vespa Fahrer Avatar

      Rita schrieb:

      sich ohne Probleme auf unser aller Kosten durchschnorren kann


      Niemand würde sich im Rahmen dieser Theorie zum Grundeinkommen, bzw. Bürgergeld durchschnorren.
      JEDER erhält es. Wer arbeitet erhält das Grundeinkommen plus sein Gehalt.

      Die Theorie beruht einfach auf dem Gedanken eines sehr gut funktionierenden Sozialstaates.
      Mit Ungerechtigkeit hat das nichts zu tun.

      Leider wird dabei allerdings vergessen (und das gehört auch zur Theorie), dass für die Umsetzung nicht nur monetäre Faktoren zu berücksichtigen wäre, wie die Frage, ob das überhaupt finanzierbar ist.
      Dazu sind vor allem ökonomisch-philosophische Faktoren zu klären. Niemand müsste mehr arbeiten. Viele, die jetzt arbeiten und damit die Volkswirtschaft überhaupt ermöglichen, würden dann vielleicht nicht mehr arbeiten... Was das für die ökonomische Kraft des Landes und damit auch für die nachhaltige Finanzierbarkeit dieser schönen, aber leider utopischen, Theorie bedeutet kann man sich ja schon fast mit nem Rechenschieber ausrechnen...

      Solange die Ökonomie marktwirtschaftlich definiert ist und der Mensch als reiner Nutzenmaximierer agiert wird sowas wohl nicht umsetzbar sein.

      Ich denk dabei immer an Star Trek... Da gibts sone Folge, "der erste Kontakt" oder so. Da erklärt Picard einer Erdenfrau aus dem 21. Jhd. das es in seiner Zeit kein Geld gibt... (Leider wird da nicht näher erläutert, wie das genau funktionieren soll...) Ist wohl ein System, in dem das Ehrenamt eine fundamentale Rolle spielt und das damit auch kein "schnorren" o. Ä. kennt... WIR kennen das nicht...
      Wer reitet so spät durch Nacht und Wind...?
    • Vespa Fahrer Avatar

      rally221 schrieb:


      Bin der meinung ein staat ist nicht wie ein Unternehmen zu führen sprich ein Staat hat die aufgabe mit seinem staatshaushalt ausgeglichen zu sein und braucht keine gewinne zu machen


      Wär aber nicht schlecht, wenn Staaten sich mal etwas unternehmerischer verhalten würden... Dann würde viel Geldverschwendung nicht mehr möglich sein.
      Das ganze System der Bewilligung von Haushaltsmitteln widerspricht doch jeden vernünftigen Effizienzgrundsätzen. Staaten sollten von Philosophen UND Ökonomen regiert werden (natürlich demokratisch legitimierten...^^).
      Wer reitet so spät durch Nacht und Wind...?
    • bin zwar dafür das niemand in armut leben soll aber bitte wer arbeit und somit leistung für die gesellschaft einbringt >< egal in welcher form ,sollte nicht länger bestrafft werden >> so wies derzeit leider ned ist >> und wer geld hat aber eben dadurch kleine leistung erbringt >>>wer zig mio € erbt oder als gesellschafter erhält (geht ned arbeiten) sondern lebt von den Zinsen leistet somit keinen beitrag zur gesellschaft


      ich geh 10h/tag in die arbeit und muß jedes jahr bis 28April nur fürn staat arbeiten bevor ich irgendetwas in meine eigene tasche erwirtschafte >> sorry das kanns ned sein und dann hab ich nochgarnicht die ganzen zusätzlichen leistungen fürn staat abgezahlt >> reisepass neu 79€ ,auto anmelden 190e alles tätigkeiten die in zeitalter der EDV 5 min dauern

      nix da der staat gehört mal richtig reformiert und dann kann man über zukunfts visionen reden allles andere ist sonst nicht leistbar solange der staat sich einen riesigen beamtenstaat hält der sowas von ineffizient is
      Member of "Rogue Unit SC"

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      Der Teufel hört Techno
    • meiner is seit 2006 abgelaufen hab mir dann noch die letzte ausgabe mit normalen bild >> ja es darf noch gelacht werden darauf und in noramler form geholt

      macht dann inkl passfotos 79€ und dauerte ne geschlagene Woche :wacko: :wacko: :wacko: :wacko:
      Member of "Rogue Unit SC"

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      Der Teufel hört Techno
    • Das ganze ist genauso wie der Kommunismus in der reinen Theorie vielleicht auf den ersten Blick ne tolle Sache(oder auch nicht...), aber in der Praxis funktioniert das nunmal keinen Meter weit.
      Hat man beim Kommunismus denke ich zur genüge feststellen können.

      Die Menschen sind nunmal einfach Egoisten. Nach mir die Sintflut etc. Auch wenn mans nicht wahr haben will, zuallererst denkt man doch ans eigene Wohl. Ok ok, die Kinder sind dann in gewissen Situationen noch wichtiger, aber außerhalb der Familie ist da ziehmlich sofort Schicht im Schacht mit Mitleid und sozialem Engagement, wenn mans selbst beschissen hat.

      Jedes System was auf soziales Denken und Bewusstsein der Gesamtbevölkerung baut bzw. ausgelegt ist, ist meiner Meinung nach zum Scheitern verurteilt, da es zwar sicherlich Leute, vll. sogar nichtmal wenige, gibt, die das System verstehen und das ganze richtig angehen. Es gibt aber noch wesentlich mehr Leute, die nicht dahintersteigen oder sogar dahintersteigen, es aber trotzdem gnadenlos ausnutzen.

      Soll heißen, forget it, ist vollkommen unrealistisch, dass soetwas in absehbarer Zeit klappt.