Danke für eure Unterstützung!
Falls meine Antworten einen etwas nörgeligen Unterton verbreiten, ist das keine Undankbarkeit, sondern liegt daran, dass das grad nicht das einzige ist, was nicht reibungslos läuft und ich bin ziemlich frustriert. ![]()
Beiträge von Se7entySix
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https://www.amazon.de/Lagerabzieher-…3/dp/B075MG8FSN
Im Zweifelsfall unten abschleifen bzw. passend zuschleifen

Bei dem Preis

Ja, die Idee ist für sich gut, da muss ich mal schauen. Wobei ich bezweifle, wenn das wirklich so robust wie beschrieben ist, dass ich das mit meinen Mitteln (Feile aus dem Baumarkt) bearbeitet bekomme.
Bearbeiten werde ich es müssen, denn der Fuß/Kralle ist laut Abbildung 4 mm stark. -
Mal Wärme und Kälte probiert?
Ja, noch bevor ich mich für den Abzieher entschied. Habe mit einer Lötlampe den Lagerring erhitzt. Und ruckzuck war die Welle genauso warm. Ich hab versucht mit Kältespray die Welle zu kühlen, war erfolglos.
Ich denke die Wärme "flutscht" zwischen Ring und Lager zu einfach hin- und her. Die Materialien sind sich zu ähnlich, sowohl in der Wärmeleitung als auch in der Ausdehnung.
Stahlring/-lager in Alugehäuse is da ne ganz andere Nummer. -
Das Spiel geht weiter. Heute kam der bestellte Trennmessersatz. Den Lagerring kann ich allerdings damit nicht abziehen. Das Problem ist, die "Klinge" des Trennmessers/Spannbolzens ist an der dünnsten Stelle 2,4 mm stark, in den 1 mm schmalen Spalt bekomme ich sie absolut nicht hinein.
Mit Schaubendreher und Gummihammer habe ich versucht, den Lagerring ein wenig zu bewegen, dass der Spalt etwas größer wird. Keine Chance, das Ding rückt nicht ein zehntel Millimeter.
Ich muss zugeben, dass ich nicht den teuersten Satz gekauft habe. Allerdings konnte ich in der Preisklasse unter 120 € durch Produktbeschreibungen und Abbildungen keine Rückschlüsse auf Ausführung oder Qualität der Werkzeuge ziehen. Die sehen tatsächlich alle exakt gleich aus, als kämen sie aus derselben Fabrik – egal, ob sie 100 oder 25 € kosten. Nur die Anordnung im Köfferchen variiert.
Ich bin gerade etwas ratlos. Köfferchen kaufen, bis der geeignte Trennmessersatz drin ist, ist jetzt auch nicht das, was ich mir vorstelle.
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Danke Dir für Deine aufschlussreiche Antwort!

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Hallo miteinander,
aktuell bin ich dabei, mich nach einem Trennmesserset umzusehen. Zu den Größenangaben habe ich folgende Frage:
Bezieht sich der angegebene Durchmesser bzw. Öffnungsmaß auf den Außendurchmesser des abzuziehenden Lagers? Wenn der kleinste angegebene Durchmesser beispielsweise 30 mm beträgt, kann ich also Lager einer Mindestgröße von 30 mm damit abziehen!? Und was ist dann mit dem Innenring, wie er limaseitig auf der Kurbelwelle sitzen bleibt? Der, bzw. der Wellendurchmesser, ist ja deutlich kleiner. Brauche ich da ein kleineres Trennmesser?
Ja, es gibt X Möglichkeiten, diesen Ring abzuziehen, aber das Trennmesser gefällt mir am besten.
Danke schon mal für eure Infos! -
Seit ein paar Wochen versieht ein Seilzug von RMS mit "Birnennippel" seinen Dienst, ohne dass der ebenfalls neue Schraubnippel (aus meiner Teilekiste) verrutscht.
Das Seil ist anders gearbeitet, die Drähte sind klassisch verdrillt, nicht mehr geflochten. Ob darin die Lösung liegt, weiß ich nicht. Die Kupplungsfeder ist geblieben.Um das Thema abzuschließen – mit einem anderen Kupplungsseil funktioniert es jetzt.
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Danke für eure Anregungen und Ideen.
Das Grundproblem ist, dass der Seilzugnippel/Klemmnippel/Schraubnippel unten auf dem Seil rutscht, auch wenn ich ihn noch so fest verschraube. Nach ein paar hundert km ist elend viel Spiel und die Kupplung trennt nicht mehr gut. Dann stelle ich nach, und nach ein paar hundert km ist elend viel Spiel und die Kupplung trennt nicht mehr gut. Dann stelle ich nach und ...Nun habe ich zum Pfusch gegriffen, einen zweiten Seilzugnippel/Klemmnippel/Schraubnippel verbaut und jetzt ist der Zug gerissen.
Das Drama läuft seit diese Polini Feder verbaut ist. Zuvor war das nicht. Auch bei meinen beiden Vespas habe ich das Problem nicht. Da sind auch keine "Tuningfedern" aber der gleiche geflochtene Seilzug verbaut.
2020 hatte ich die Vespa mit einem überarbeiteten Motor versehen und technisch neu aufgebaut, dazu gehörten auch neue Züge samt Hüllen. Der Kuppungszug läuft ja auch geschmeidig.
Ich werde mir das die Tage mal in Ruhe anschauen. Bis jetzt hatte ich noch keine Zeit. -
Seit längerem macht die Kupplung der PK 125 XL, Originalmotor, eines Freundes Probleme. Vor einiger Zeit hat eine Fachwerkstatt die Kupplungsbeläge ersetzt, da sie zum Durchrutschen neigten. Dabei tauschte man auch die originale Doppelfeder (man bezeichnete sie als Schwachsinn) gegen eine Polini (?) Kupplungsfeder.
Seither gibt es immer wieder die gleichen Probleme mit dem Kupplungsseil. Es ist ein geflochtenes Seil mit drehbar gelagertem Kugelnippel. Hauptsächlich verschiebt sich der Seilzugnippel ein paar Tage/KM nachdem man die Kupplung eingestellt hat, egal wie fest man ihn verschraubt. Auch andere Nippel änderten nichts. Die Funktion der Plättchen darin ist mir bekannt. In meiner Verzweiflung habe ich einen zweiten Seilzugnippel zur Unterstützung angebracht. Nun ist das Seil gerissen. Allerdings auch nicht zum ersten mal.
Das seltsame ist, dass sich die Bedienung der Kupplung nicht besonders Schwergängig anfühlt.
Grundsätzlich habe ich ja den Verdacht, dass die Kupplungsfeder für den Alltagsbetrieb zu hart ist – die Vespa muss im Stadtverkehr von Ampel zu Ampel hoppeln. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass bei getunten PKs alle paar hundert KM die Kupplung nachgestellt wird.
Hat jemand schon mal so ein Problem gehabt und weiß vielleicht eine Lösung? -
Ein neuer Auspuff hat sich erübrigt. Die Dichtung zwischen Krümmer und Auspuffflansch ist zerfallen.
Danke für die Beratung!
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Die Kupplung wars! Die Beläge waren gut abgerubbelt und an den Führungsnuten außen zum Teil ziemlich verbogen.
Mit neuen Belägen, Zwischenscheiben, ein paar Kleinteilen und neuem SAE 30 ÖL läuft und kuppelt sie wieder schön.
Danke für euere Unterstützung!
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Das was Du beschreibst hatte ich mir von der ETS Banane erhofft. Der Weg von einer PK XL zu einer ETS ist ja technisch nicht sehr weit. Und die Banane ist ja auch visuell ein Leckerchen. Vielleicht war die Qualität vor zwölf Jahren besser, vielleicht hatte ich Pech.

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Nun, ich hatte nicht das Original, sondern die Nachfertigung, bei der man das Piaggio Logo und die Kennung "1681" freilegen konnte. Die Probleme waren schlechte Passform, mangelnde Leistung, hoher Spritverbrauch und schlechter, instabiler Leerlauf, begleitet durch einen unschönen, blechernen Klang.
Weder durch Abdüsen noch durch vorsichtiges Nachbohren der herausgefressenen Löcher im Einsatz lief die Vespa mit der ETS Banane ordentlich. Mit dem Sito Plus zuvor rannte die Vespa richtig gut. Der kollabierte aber nach zwei Jahren. Ich war nicht sehr traurig da der Sito mich mit seinem Geplärre schon ein wenig nervte. Nach dem Kapitel "ETS Banane" fand ich mit viel Glück zwei NOS Originaltöpfe. Einen für mich und einen für meinen Kumpel. Mit den Piaggio Schalldämpfern laufen die Vespas sauber und solide, ziehen ordentlich, verbrauchen mit knapp 3 1/2 Litern wenig Sprit und ob sie nun 88 oder 91 km/h laufen ist weder im Alltagsverkehr noch auf Ausflügen relevant. -
Danke! Zwar wollte ich auf das nervige Gehampel mir der Abdüserei für einen Alltagsroller – noch dazu Smallframe mit Vergaser raus und rein – gerne verzichten, aber wenn der Puff auf lange Sicht im Alltagsgebrauch was taugt und die Vespa damit nicht das Saufen beginnt, könnte der bgm was werden.
Die ETS-Banane 1681 hatte ich mal. Die Betonung liegt auf *hatte*. Taugte höchtens für die Eisdiele. Zudem fällt dann das Reserverad weg. -
Hallo miteinander,
der Auspuff der PK 125 XL eines Freundes wird zunehmend lauter und die Motorleistung lässt nach.
Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass der Auspuff den Geist aufgibt – ich schaue mir das aber nochmals genauer an.
Es ist ein originaler Piaggio Auspuff montiert, der ist nicht mehr lieferbar. Womit kann man den gut ersetzen? Gibts da Erfahrungen bzw. Empfehlungen? Es soll ein Schalldämpfer möglichst nah am Original sein, der für den täglichen Einsatz taugt. -
Öl? Welches Öl? Am Öl kann's nicht liegen, is ja keins drin.

Doch, Öl ist ausreichend drin und auch erst 3000 km alt – letzen Herbst erst gewechselt. Aber welches weiß ich leider nicht mehr. Entweder das SAE 30 Rasenmäheröl, das ich eigentlich immer verwende, oder Louis 15W-40 MA2, das ich mal im Zuge eines Experiments mit der (letztlich doch vorzeitig verschlissenen) Kupplung der Vespa eines Freundes angeschafft hatte.
Die Kupplungsbeläge werde ich austauschen. Unabhängig davon, was eine Sichtprüfung ergibt. Und dann natürlich auch das Öl – SAE 30, das gute für den Rasenmäher. -
Heute habe nochmals die CDI meiner anderen Vespa eingebaut und Probefahrt gemacht. Als ich schon dachte, das Problem sei behoben, gings wieder los. Diesmal hab ich den Frust beiseite geschoben und das Problem genauer beobachtet. Losgelöst vom Gedanken an Zündung und Co. könnte es sich auch wie eine leicht rutschende, rubbelnde Kupplung anfühlen. Zieht man beim Fahren unter Last ganz vorsichtig die Kupplung bis sie gerade beginnt zu trennen, erzeugt man den rauen, leicht vibrierenden Motorlauf genau so als wenn sie gegen die "80km/h-Wand" fährt.
Kuppelt man normal oder beim Anfahren merkt man kein Rubbeln oder Rupfen.
Da ich nicht weiß, wie alt die Kupplung ist – 30.000 oder 83.000 km, das kann ich nicht definitv nachvollziehen – werd ich da mal reinschauen. -
Mit viel Glück konnte ich kurzfristig ein nagelneues Ducati Pickup auftreiben. Habe es eingebaut, schöne 18° v. OT gleich beim Einbau der ZGP getroffen
und nun Probefahrt: Anfangs alles prima, und je länger ich fuhr, desto schlechter lief die Vespa, bis sie nach knapp 20 Kilometern wieder mit den Problemen anfing – maximal 80 km/h und jeden Beschleunigungsversuch mit rauem, leicht vibrierenden Motorlauf zu verhindern.
Zuhause habe ich sofort den Motor abgebiltzt: Im Leerlauf etwas unter 18, mit Gasgeben bis etwas über 18° v. OT. Der ZZP wandert von früh nach spät um ca. zwei Grad, ich halte das nicht für bedenklich.
Wie war das mit der scheichenden Falschluft?Falschluft macht sich nicht immer nur plötzlich bemerkbar. Manchmal sind es schleichende Prozesse, bei Largeframes häufig am Zylinderkopf. Dann ändert sich die Zusammensetzung des Gemischs langsam, bis es Dir irgendwann mehr oder weniger deutliche Symptome zeigt.
Dieser schleichende Prozess findet über längere Zeiträume statt oder ist damit auch so etwas schnelles wie das Erwärmen des Motors gemeint?
Ich frage vielleicht etwas doof, aber ich gehe davon aus, wenn der Motor warm wird, dehnt sich dessen Material und eventuelle Spalten für Falschluft schließen sich dabei.
Edith möchte ergänzen, dass der Kopf und der Zylinder von außen furztrocken und sauber sind. Weder am Z-Kopf noch am Z-Fuß läuft oder schwitzt was raus. -
Endlich hatte ich etwas Zeit, mich in Ruhe um das Problem zu kümmern. Die Zündung habe ich nochmals ein wenig Richtung früh gestellt und die Vespa lief tatsächlich auch besser – ich konnte reproduzierbar Tacho 89/90 fahren. Das ging so schon lange nicht mehr. Aber nach ca. 10 km ging es wieder los: Bei exakt 80 km/h war Schluss. Jeder Versuch weiter zu beschleunigen war nun erfolglos und wurde mit einem rauen, leicht vibrierenden Motorlauf bei Vollgas quittiert.
Bei Drehzahlen darunter läuft die Vespa gut und beschleunigt auch ordentlich, der Leerlauf ist stabil. Ich bin mit max. 75 km/h heimgefahren – so lief alles wunderbar.
Mein Verdacht, dass die Probleme erst bei vollständig durchgewärmten Motor auftreten, hat sich bestätigt. Da auch Rückenwind oder Gefälle der Vespa dann nicht helfen über 80 hinaus zu beschleunigen, gehe ich davon aus, dass hier wohl seitens der Zündung "gebremst" wird.
Das naheliegendste ist dann wohl, wie schon empfohlen, ein erneuter Pickuptausch – diesmal Ducati?
Oder hat jemand noch eine zündende Idee? -
Der Auspuff ist vor ca. einem Jahr neu reingekommen, der ist vielleicht 2000 km gelaufen, der sollte noch nicht dicht sein.
Die Zündungseinstellung schaue ich mir noch mal an. Vielleicht muss ich die Zündung auch im Fahrversuch einstellen. Das hat letztlich bei meiner PK mit bgm-pro-ZGP auch am besten funktioniert.2) Dein Motor läuft in warmem Zustand zu heiß und wird deshalb zäh. Ursachen können verborgene Falschluft [...]
Was meinst Du mit verborgener Falschluft?
