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Defekten Regler mit Diode reparieren funktioniert offensichtlich

  • Schönen guten Morgen,

    da die Messungen ergeben haben,daß der Regler zeitweise zuviel Strom durchlässt und deswegen die Birnen gebirnt werden,habe ich nun eine Diode und eine Sicherung auf das Kabel vom Regler gehängt welches die Abnehmer mit Strom versorgt (in meinem Fall das graue-siehe Bild)-nein,ich bin kein Russe ;) aber es funktioniert sehr gut.

    Die Diode setzt (gemessen) die Spannung um ca 1,5-2 Volt herunter,deswegen errreichen die Spitzenwerte nicht mehr das Level um die Birnen durchzubirnen.Licht ist zwar generell etwas schwächer,aber genug.

    Bin gespannt wie lange der Zauber halten wird :/

  • naja du schneidest dir jetzt halt eine Halbwelle der Sinuspannung ab und die andere wird um die "1,5-2V" gesenkt.
    Eine wirkliche Lösung des Problems ist das nicht....

    Wenn bau dir sowas wie ich in dem anderen Thread von dir bereits verlinkt habe nur halt mit ensprechend mehr Dioden...

  • Oder wie Plastik fahren , kann man , muss man aber nicht !!!

    Aus Gelben Säcken werden Plastikroller gebaut ...
    Lieber Sehnenscheidenentzündung vom Schalten als nen krummen Daumen vom Starten...
    2Takt Islamist

  • ja,ja,weiss eh das der wenig kostet,wollte nur mal herumexperimentieren ob man da was regulieren könnte-funkt eh nicht richtig,da die dioden und der Sicherungskasten bei längerem Betrieb brennheiss werden-bevor mir die Kiste abbrennt gebe ich nen neuen Regler rein.

  • noch dazu wo die kiste eigentlich verkauft werden soll und ich mich (in diesem ccm Zustand jecdenfals) genieren würde damit wirklich zu fahren ;( (gesprochen als ehemaliger Moped 50 Spezial Vespa Fahrer aus den 80ern)

    Meine damalige 50 Spezial war ein interessantes Gefährt-in Österreich gab es damals für 16 jährige ohne Führerschein die Möglichkeit mit Mopeds zu fahren,Beschränkung 50ccm und max.40kmh,16 jährige mit A-Schein Beschränkung 50ccm und über 40kmh.

    Meine war zwar vom Werk und den Behörden irrtümlich als Moped typisiert, hatte aber die Kleinmotorradausstattung mit mehr PS,einem 16.16 Vergaser statt 16.10,längere Getriebeübersetzung,und auch der 50ccm Zylinder und der Auspufftopf waren anders-so gings dahin mit knappen 65-70km im Originalzustand als Moped

    So gings aber nur ein Jahr dahin,dann die klassische laufbahn:erst nen 19.19er Vergaser und eine Proma-Schnecke,dann 102ccm einfach draufgestülpt ohne Primärtausch,dann wieder einmal 75ccm und schlussendlich die "Königsklasse" Langhub mit dem normalen 136er-da machte dann das Fahren wirklich Spass! :evil:

    Würde ich mir jetzt wieder eine dauerhaft zulegen,käme nur eine alte 125er Primavera ins Haus :thumbup:

  • ja,ja,weiss eh das der wenig kostet,wollte nur mal herumexperimentieren ob man da was regulieren könnte-funkt eh nicht richtig,da die dioden und der Sicherungskasten bei längerem Betrieb brennheiss werden-bevor mir die Kiste abbrennt gebe ich nen neuen Regler rein.


    Das könnte unteranderem daran liegen das eeeeetwas zu viel Strom fließt. Scheinwerfer 35W, Rücklicht 10W? oder 5W, Bremslicht 21W die Blinker und die Hupe lasse ich mal außen vor, die sind ja nicht immer an. I=W/U, Strom= Leistung durch Spannung, I= 60W/12V = 5A
    Die Diode ist eine 5401 (sieht man in dem anderen Thread) die darf laut Reichelt 3A, du bist also schonmal locker 2A drüber. Weiterhin fallen laut reichelt 1,2V ab, du brichst ja sogar von knappen 2V. Selbst wenn es nur die 1,2V sind, sind das bei W=U*I 1,2*5A immernoch gut 6W (bei 2V sogar 10W) Leistung die in Wärme umgewandelt werden. Und da Kühlfläche ja eher Magelware bei deiner Diode ist, wird sie um es mal in deine Worte zu fassen "brennheiss".
    Soweit zu dem technischen Hintergrund.
    Außerdem hast du das Problem, das du dir, weil es ja nunmal Wechselspannung ist, jede zweite Sinuswelle komplett abschneidest, weshalb das Licht quasi nur bei jeder zweiten Sinuswelle "angeht" das sieht man nur nicht, weil die Glühfäden nicht so schnell aufhören zu glühen.

    Eine Diode arbeite wie ein Rückschlagventil bei Gartenschläuchen, in die eine Richtung kommt nichts durch, in die andere Richtung kommt mehr oder weniger alles durch nur ein bisschen Stört es (die 1,2V). Eine Vespa hat an dem Lampen Wechselspannung anliegen. Die Elektronen fließen also immer hin und her, also nicht stur immer in eine Richtung.

    Einmal editiert, zuletzt von Jan02 (September 30, 2015 at 11:40)

  • ...also quasi wie Finger in Po und furzen; wird warm, stinkt und lässt nur in eine Richtung durch

    Plastikroller sind aus alten Heino LP,s...:+1

  • Da fällt mir zu ein :

    Wer einschläft mit Popo die juckt , der aufwacht mit Finger de stinkt !!

    Aus Gelben Säcken werden Plastikroller gebaut ...
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    2Takt Islamist

  • Das könnte unteranderem daran liegen das eeeeetwas zu viel Strom fließt. Scheinwerfer 35W, Rücklicht 10W? oder 5W, Bremslicht 21W die Blinker und die Hupe lasse ich mal außen vor, die sind ja nicht immer an. I=W/U, Strom= Leistung durch Spannung, I= 60W/12V = 5A
    Die Diode ist eine 5401 (sieht man in dem anderen Thread) die darf laut Reichelt 3A, du bist also schonmal locker 2A drüber. Weiterhin fallen laut reichelt 1,2V ab, du brichst ja sogar von knappen 2V. Selbst wenn es nur die 1,2V sind, sind das bei W=U*I 1,2*5A immernoch gut 6W (bei 2V sogar 10W) Leistung die in Wärme umgewandelt werden. Und da Kühlfläche ja eher Magelware bei deiner Diode ist, wird sie um es mal in deine Worte zu fassen "brennheiss".
    Soweit zu dem technischen Hintergrund.
    Außerdem hast du das Problem, das du dir, weil es ja nunmal Wechselspannung ist, jede zweite Sinuswelle komplett abschneidest, weshalb das Licht quasi nur bei jeder zweiten Sinuswelle "angeht" das sieht man nur nicht, weil die Glühfäden nicht so schnell aufhören zu glühen.

    Eine Diode arbeite wie ein Rückschlagventil bei Gartenschläuchen, in die eine Richtung kommt nichts durch, in die andere Richtung kommt mehr oder weniger alles durch nur ein bisschen Stört es (die 1,2V). Eine Vespa hat an dem Lampen Wechselspannung anliegen. Die Elektronen fließen also immer hin und her, also nicht stur immer in eine Richtung.

    Zur Berechnung des Stromes:

    Sind alle Birnen(Rücklicht, Bremslicht, Scheinwerfer, Blinker) in Reihe geschaltet? Dann würde die Rechnung Sinn ergeben. Falls eine parallel Schaltung vorliegt sind die Spannungen gleich und die Ströme unterschiedlich. (Bei Gleich- und Wechselspannung) Sprich die Leistungsbilanz ändert sich. Dritte Möglichkeit ist eine Netzwerk mit Reihen- Parallel-Schaltung.

    Ich würde nicht sagen das jede zweite Sinuswelle abgeschnitten wird. Die Diode lässt in Flußrichtung gepolt die positive Halbwelle durch und sperrt die negative Halbwelle(also den zweiten Teil der ersten Sinuswelle).

    Aber wahrscheinlich fließt so oder so zu viel Strom. :)


    Ergänzung zum letzten Absatz:

    Eine Glühbirne ist wie ein ohmscher Widerstand, das soll heißen es ist egal ob Wechsel- oder Gleichspannung anliegt. Die Birne leuchtet bei beiden Spannungen. Außerdem spricht man nach einer Einweggleichrichtung(1 Diode) von einer Mischspannung(Gleichrichtwert mit überlagerter Wechselspannung).
    Bei der Lösung mit dem Überspannungsproblem ist ein Brückengleichrichter(oder auch Graetzschaltung, 4 Dioden) verwendet worden, dieser macht ebenfalls eine Mischspannung(mit geringerem Wechselanteil). Die Zenerdiode um die Spannung zu begrenzen?!

    Wahrscheinlich wäre eine kleine Netzwerkanalyse notwendig um das Problem eigenständig zu lösen, oder man verbaut eben den fertigen Regler.

    Grüße

  • Hi vielleicht kurz zum Verständnis was faster da gebaut hat. gleichrichter mit diode reparieren? hier ist das passende foto drin.

    er hat eine diode in reihe zu dem verbrauchern geschaltet. diese sind natürlich alle parallel. also liegt wie du schon gesagt hast, an jedem verbraucher die selbe spannung an. der strom ist natürlich abhängig vom widerstand der lampe und damit direkt von der leisitung derer. in parallelschaltungen addieren sich der gesammtstrom auf. du kannst also auch wenn du magst vorher die ströme durch die lampen aufaddieren und dann die leistung daraus berechnen. die leistungen aufaddieren geht auch.
    in reihenschaltungen hingegen addieren sich die widerstande auf. der strom ist bei allen verbrauchern gleich dem gesammtstrom. dort ist die summe der teilspannungen gleich der gesammtspannung.
    oder verstehe ich dich da einfach nur falsch?`ich male gerne mal ne schaltbild auf :)

    er hat leider keine zenerdiode genommen, das hätte ich ja noch alles verstanden. sondern wirklich ganz einfach einer gleichrichter diode. bezüglich der sinuswelle gebe ich dir recht, das war unsauber formuliert, gemeint habe ich es aber :p

    aber egal, ist eh murks :p

  • Danke, ich hatte den Beitrag bereits verfolgt.

    Die Leistung der Lampe (Scheinwerfer Lampe 35W/12V) wird nur erreicht wenn 12 V anliegen. Wenn die 12 V anliegen
    kannst du den Strom(nur solange in dem Strompfad keine anderen ohmschen, induktiven, kapazitiven Verbraucher sind ) mit der Formel I = P/U berechnen. Gerade ist mir noch ein Fehler aufgefallen, das W ist entweder die Einheit der Leistung P (in Watt) oder die Einheitsgröße der Arbeit (W = Leistung * Zeit( in Ws, Nm, Joule ...)).


    In Parallelschaltungen addieren sich der Gesammtstrom auf. Du kannst also auch wenn du magst vorher die Ströme durch die Lampen aufaddieren und dann die Leistung daraus berechnen. Die Leistungen aufaddieren geht auch.
    In Reihenschaltungen hingegen addieren sich die Widerstande auf. Der Strom ist bei allen Verbrauchern gleich dem Gesammtstrom. Dort ist die Summe der Teilspannungen gleich der Gesammtspannung.

    Richtig, in Parallelschaltungen addieren sich die Ströme. Ich kann alle Ströme aufaddieren und daraus mit der Spannung der Quelle die Gesamtleistung aller Verbraucher berechnen.

    Besser gesagt, in einer Reihenschaltungen addieren sich nicht die Widerstände(die Widerstände müssen addiert werden um den Gesamtwiderstand einer Reihenschaltung zu berechnen) sondern die Spannungen addieren sich(um die Gesamtspannung zu ermitteln) und der Strom durch alle Widerstände ist gleich.

    Zu faster seinem Experiment:

    Wie schon gesagt, es liegt eine Einweggleichrichterschaltung vor:

    1. Der Spannungswert ändert sich(Gleichrichtwert + Wechselanteil = Mischspannung)
    2. Nun gibt es einen zweiten Verbraucher( Lampe + Diode) das soll heißen an der Lampe fällt weniger Spannung ab(um den Wert der sich bei der Diode Schwellenspannung nennt)


    Edit:

    Sorry, hatte dich doch falsch verstanden. Ich dachte faster hat die Diode direkt vor die Lampe eingebaut. Dann macht deine Rechnung doch Sinn, vorausgesetzt die Spannungen stimmen. :)

    2 Mal editiert, zuletzt von masimotomax (October 2, 2015 at 13:01)

  • Ein Elektroniktrödler meinte es tut auch eine Batterie nach dem Gleichrichter als eine Art Puffer (zumindest ne Zeitlang)-diese gab er mir um 8 EUR (Bild)-und es funktioniert nu n wirklich besser-Birnen werden keine gebirnt und heiss wird die Rücklaufsicherungsdiode auch nicht sehr (sollte ich zwischen Batterie und Gleichrichter hängen damit Stromspitzen nicht zurückfliessen können)-so lass ichs mal

    Einzige Nachteile: habe einen externe Ein/Ausschalter reingehängt da ich sonst auch bei ausgeschalteter Zündung Dauerlicht hatte,Licht generell um ca.25% schwächer.

  • ja! Auch aus den 60ern, leider keins der geilen Mopeds aufgehoben: Vespa special(77er)Papiere habe ich noch, Zündapp GS 50, Bergsteiger... ^^