Standardkomponenten für normale Smallframe in einem PK 50 XL Automatikmotor...

  • Danke Nick...:-)


    Ich habe mal vor, dran zu bleiben. Heute abend gibt es ein zwei Bilder...:-)


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

  • Sooo die Damen,


    bin früher fertig geworden. Aber eigentlich nur, weil ich keine Lust mehr hatte, den neuen, limaseitigen Lagersitzeinsatz aus Edelstahl zu drehen. Den brauche ich ja, weil die Schmierbohrung mit dem größeren ETS/PX Lager etwas tricky wird und mir das Fleisch im Alu auch etwas zu dünn ist.

    Auskonstruiert und modelliert ist er schon. Wie ich das mit der Schmierung gelöst habe, werdet ihr dann sehen. Aber der Lagersitz eilt noch nicht, ich will lediglich das alte Ori-Lager, das etwas unter den Temperaturen gelitten hat, endlich rausmachen, damit ich sehen kann, ob die Sickerbohrung da rauskommt, wo ich sie vermute.

    Deshalb habe ich noch kurz einen Lagerdummy gedreht, Innenmaß SF-KW 20er Konus, außen Lager PK-Automatik.

    Weiter ist der ZGP-Adapter fertig und meine Dummy-Riemenscheibe und die alte 50er-Vario sind auf die Riemenbreite 15,2 angepaßt. Somit sollte der neue Riemen ganz nach außen laufen zur längstmöglichen Übersetzung.

    Aber das sehen wir dann auf der Vario-Vorrichtung.



    Im Prinzip könnte das schon hinhauen, was ich da ins CAD geklopft habe:



    Was jetzt noch gemacht werden muß morgen:


    Es müssen zwei Rippen im Gehäuse entfernt werden, die alten Auflageflächen der Ori-ZGP um 1,5 mm abgesetzt und der 52 mm Lagerdom im Gehäuse auf den neuen Zentrierdurchmesser des Adapters mit 51 mm abgedreht werden.

    Da gehe ich auf 1.7 mm Tiefe, damit der frei ist und der Adapter nur auf den 4 Auflagen liegt. Dann ist def. nichts verspannt.



    Auch die normale, bereits etwas umgearbeitete ZGP aus der Ape sitzt schön sauber in ihrem äußeren Durchmesser. Sie ist jetzt dann, wenn es fertig ist, analog zur normalen SF außen zentriert.


    Einzig die beiden größeren Bohrungen der schlüssellochförmigen Ausnehmungen werde ich vielleicht morgen noch auf 20 plus oder so aufmachen, damit die Kabel etwas mehr Spielraum haben.


    Ansonsten soweit mal ein schönes Etappenziel für diese Woche zum Samstag.


    Wenn die ZGP drin ist und es soweit paßt, werde ich mal etwas rummessen, was das alles für die Position des Polrads bedeutet. Da werde ich im Laufe des Samstag sicher dazu kommen.

    Vielleicht komme ich dann mit der Umarbeitung des Konus auf meine speziellen Ansprüche dann nächste Woche vorwärts.


    Viele Grüße,


    Paddy.


    P.S.: Spätestens jetzt bin ich mit der Adaption der ZGP an einem Punkt, den ich noch nirgends als Etappenziel gesehen habe. Der olle Beitrag im GSF von 2006 reißt ja da ab, als der 130er Polini etwas landwirtschaftlich draufgespaxt war. Ob es je weiter gegangen ist, keine Ahnung...

    Also insofern schonmal nicht schlecht und ich bin auch ein bißchen stolz...:-)

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

  • Ich lese, wie viele andere wohl auch, hier ständig mit. Auf Grund meines doch bescheidenen Wissens über viele von dir gemachten Arbeiten ist es zumindest mir unmöglich, sachlich etwas beizutragen. Deswegen lese ich auch weiterhin fleißig mit und freue mich sehr für dich, daß du uns etwas neues bietest und, wie es scheint, wohl auch erfolgreiches !

    Also: weiter geht's !

  • Danke Volker!


    Aaaah, gerade konnte ich es nicht erwarten und habe die abgedrehten Riemenscheibe/Vario auf die Vorrichtung gemacht:


    Ich hau mich weg, exakt 0,8 das Verhältnis wirksamer Wandlerduchmesser zu Variodurchmesser!



    Und ich habe an den Scheiben nicht die 1,5 mm pro Seite weggemacht, sondern erst mal 1,3. Ein bißchen raus könnte er noch, aber das lasse ich mal so. Das kann auch später in der Wespe noch angepaßt werden.


    Maaann, finde ich doch tatsächlich in der Nacht zum Sonntag diesen "Derby Variant wasweißichwas-Rollerriemen", den man von der Stange kaufen kann und der paßt wie die Faust aufs Auge bei gegebenem Achsabstand der PK-Automatik!

    An die Übersetzung kann ich jetzt also geistig auch einen Haken machen, ich sollte bei 7500 1/Min auf rechnerisch 72 km/h kommen, genau wie ich wollte und zwar mit den Ori-Zahnrädern!


    Blöd nur, daß ich die Zahnräder axial im Getriebe ziemlich auf den Kopf stellen muß und meine Kupplung den gehäuseseitigen Lagersitz der Zwischenwelle killen wird.

    Aber da fällt mir schon etwas ein, wenn es soweit ist, harhar...:-)


    Gruß Paddy.

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  • Respekt reschpeckt Mister Scharnhorst klatschen-)! Das ist eine richtig geile Sache die du da bastelst yohman-)!

    Jetzt haue mich aber bitte nicht 8|! Die ABE erlischt doch jetzt und du müsstest eine Einzelabnahme für den weitern Betrieb im Straßenverkehr beantragen, oder wie oder doch nicht?.. jawohl-)


    :-2

  • Der Motor wird nur für Deko-Zwecke gebaut, Frank...:-)


    Der steht nachher in der Vitrine! Deshalb keinen Kopf machen...


    Gruß Paddy.

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  • Also Jungs,


    jetzt bin ich alles nochmal durchgegangen. Ich fasse es nochmal zusammen:


    Laut offizieller Bedienungsanleitung von Piaggio hat die PK 50 Automatik (allerdings S, nicht XL):


    Primär Riemen: 0,81 - 2,6

    Sekundär: 11,64


    Realität (Primär gemessen, Sekundär gezählt):


    Primär Riemen: 1,0 - 2,2

    Sekundär: 9,04


    Komplett daneben und ich hatte mich zu Beginn daran orientiert.


    Naja, erst mal Wurscht. Bei mir kommt auf der Vario-Meßvorrichtung nun raus:


    Primär Riemen: 0,8 - 2,2


    Zusammengefaßt (mal völlig unabhängig von den Angaben in der BA, die mir vorliegt):


    Wenn der Motor nachher so hinhaut, wie ich mir das vorstelle, habe ich exakt die gleiche Übersetzung beim Schließen der Fliehkraftkupplung beim Anfahren, oben raus steht mir aber am Ende der Vario eine 25 % längere Übersetzung zur Verfügung.


    Jeder, der eine Automatik schonmal gefahren hat oder besitzt, weiß, was das heißt. Die Kleine hat mit dem 75er Sinalco ein Limit, nämlich die Übersetzung. Deshalb ist halt selbst mit den besten Tricks bei max. etwas über 60 nach Tacho Feierabend (es sein denn, man greift noch signifikant in die Steuerzeiten ein).


    So, dann sollte diese Kombi echt nicht schlecht werden. Im Prinzip kommt nun theoretisch dazu, was bisher immer gefehlt hat, nämlich eine längere Übersetzung. Mit den 25 % längerer Übersetzung hätte der Sinalco wahrscheinlich seine liebe Mühe, aber den DR sollte das vor kein Problem stellen, so wie ich ihn aus der Ape kenne.


    Also mal abgesehen davon, daß dieser durchgeknallte Umbau technisch ganz interessant ist und Spaß macht, sollte ein gelungenes Endergebnis so ganz nebenbei eine lustiger fahrbarer Untersatz werden...:-)

    Allein wegen dem Ausblick bau ich den Scheiß jetzt zu Ende (hatte ich ohnehin vor)...8)


    Scheiße, Gottseidank habe ich diese Variovorrichtung gebaut, ohne die wäre das alles Bullshit hier...


    Viele Grüße,


    Paddy.

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  • Puh, Männer,


    der Scheiß hat viel länger gedauert, als ich gedacht habe. Erstens konnte ich erst gegen 13:30 Uhr anfangen, zweitens war es verdammt eng indem Bereich, wo ich den neuen Zentrierdurchmesser bearbeiten mußte.

    Ich mußte im Linkslauf den Außendurchmesser bearbeiten und radial außerhalb ebenfalls, aber im Rechtslauf, weil das ja ein Innendurchmesser ist.

    Und die lagen so nahe beeinander, daß ich nur Schrittweise runter gehen konnte, mal innen, mal außen, weil sonst der Meißel mit seinem Rücken angeeckt hätte.





    Bei dem ganzen Scheiß bin ich dann noch etwas in die Sickerbohrung durchgebrochen. Das löte ich aber erst zu, wenn ich die komplett fertig mache mit der Lagerhülse für das ETS-Lager.

    Im Zylinderfußbereich muß sie ja auch wieder geöffnet werden. Wer weiß, vielleicht kommt mir das Löchlein bei der Gestaltung noch zu Gute.

    Eigentlich wollte ich ja noch die Lager rausmachen, aber ich esse jetzt erstmal und dann schauen wir weiter.


    Naja, dann mal das Gehäuse runtergenommen und montiert. Dann war schnell klar, daß ich die "Schlüssellöcher" größer machen muß.



    Also wieder auf die Maschine, neu zentriert und noch etwas bearbeitet. So sieht das jetzt aus:




    Rechts müßte es noch etwas größer werden, wenn ich bei verschraubtem Adapter den Rundstecker durchkriegen will. Das kann ich mir jetzt überlegen, ob ich das noch mache. Dazu müßte ich ein Gewinde versetzen. Schöner wäre es natürlich, gehen würde es auch so, wenn ich bei gelöstem Adapter den Rundstecker durchfummel und dann den Adapter festschraube und im Anschluß die ZGP.

    Mal sehen, heute eher nicht mehr.

    Soweit mal der Stand.


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

  • Naja,


    ich muß realistisch bleiben. Ich kann vielleicht ganz gut schlafen, wenn es nicht gereicht hat, das Polrad zu zerlegen oder was weiß ich, aber ich könnte sicher nicht schlafen, wenn ich den Adapter nicht umgearbeitet hätte.

    Also nochmal auf die Fräsmaschine, aus dem CAD die Koordinaten für neue Gewinde ermittelt und zwei neue Gewinde gesetzt und dann konnte ich die Schlüssellöcher, die jetzt keine mehr sind, umfräsen.



    Jetzt sieht das schon anders aus. Ich will ja eigentlich später die Adapterplatte etwas solider einbringen und die Schrauben entsprechend sichern. Das beißt sich etwas mit der Montage, wenn ich beim Einbau der ZGP den Adapter auch lösen muß.



    Jetzt hat es genug Platz zum Montieren und ich kann heute schlafen, hehe.


    Für was habe ich die ganzen Vorrichtungen, wenn ich so ein Detail umschiffe. Jetzt bin ich zufrieden.


    Gruß Paddy.

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  • Mädels,


    ich hau mich weg!


    Ich habe mein heimliches Ziel, das ich hier nie ausformuliert habe, tatsächlich mit meinem letzten Austüfteln am vergangenen Mittwoch (da habe ich den ZGP-Adapter konstruiert), erreicht:


    Ich bin mit dem Polrad an der gleichen Position wie die Original-Automatik!!!!!



    Der Blechtopf taucht in den Polradkragen um einen halben Millimeter ein, dann kommen die Zungen im Polrad und die Zungen des Pickup mit jeweils ihrer Mitte genau in Überdeckung!


    Der Hammer ist, theoretisch könnte man den Motor jetzt wieder zusammenbauen und mit einer Ori-Automatik-Kurbelwelle fahren, alles inklusive Variomatik original lassen, nur Zylinder wäre von der Smallframe.

    Ich kenne jetzt die Pleuellängen der verschiedenen Automatik KWs nicht wirklich, man bräuchte einen Spacer vielleicht, keine Ahnung.

    Das heißt, man könnte, wenn man will und es sorgsam optimiert macht, eine Automatik so umbauen, daß SF-Motoren draufpassen, ohne den Rest der Automatik zu ändern.


    Nun, das war ja nicht das Ziel, ich mache natürlich weiter wie geplant.

    Dieses Ergebnis ist aber unheimlich wichtig, ich erkläre warum:


    1. habe ich axial nach außen nicht unendlich Platz, wenn ich die Original-Riemenabdeckung drauf machen will. Außerdem kommt da auch irgendwann die Backe der Wespe, die ist nicht ewig weit weg.


    2. ist jeder Millimeter, der die Vario mit ihrem Riemen näher am KW-Lager ist, gold wert wegen der Kräfte.


    So, nun ist es so, daß ich durch mein selber gestecktes Ziel Smallframe-KW und Standard-Vario eine Schraubverbindung von der Varioaufnahme zu dem umgestalteten Konus des Polrads machen muß.

    Dazu brauche ich selbst bei 12.9er Schrauben doch eine gewisse Schraublänge.

    Jeder Millimeter, der mir axial durch ein nach außen gerücktes Polrad verloren geht, geht mir auch an Schraub und Führungslänge für diesen Vario-Adapter verloren.

    Ich habe nun also beste Karten, diese Verbindung so solide und genau als möglich zu gestalten.


    Deshalb war es mein heimliches Ziel, nichts zu verlieren. Und das habe ich erreicht. Ich muß nicht mal den Anlasser versetzen, voll geil!

    Der Wermutstropfen dabei ist, um jeden gewonnen Millimeter taucht auch meine Fliehkraftkupplung tiefer ins Getriebegehäuse, aber das drin wird ohnehin einiges umzugestalten sein, deshalb nicht sooo schlimm.


    Was ich jetzt mal schauen muß, am Zylinder werde ich unter Umständen seitlich etwas wegfräsen müssen, damit der doch recht eng anliegende Anlasserkranz frei läuft.

    Bei meinem Malossi mit seinen ausladenden Überströmern wäre das etwas doof.

    Der DR ist da recht konseravtiv unterwegs, wenn ich mich recht entsinnen kann. Ist aber letztlich nicht so schlimm, weil ich kann ja immer noch die ZGP etwas unterlegen.

    Aber dann ist nur meine Entscheidung, wieviel und ich habe es selber in der Hand. Das ist ja das Schöne daran.

    Alles liegt jetzt in meiner Hand, genau so wollte ich es! Harhar, jetzt kann ich wunderbar schlafen heute, Ziel absolut erreicht!

    Voll geil habe ich glaub schonmal geschrieben, egal, dann halt nochmal: VOLL GEIL!!!!!


    So, jetzt schaue ich mal im Netz nach Bildern vom DR, ob ich da beim Eben fräsen in die Überströmer kommen würde. Wenn nicht, dann zerlege ich dann mal nächste Woche das HP4 Polrad, überdrehe den Konus und schau mal, wo ich einen neuen Flansch auf dem Konus positionieren Muß, an den dann von der einen Seite das Polrad selber angeschraubt wird, und von außen kommt dann der Varioadapter gegen den Flansch.

    Der muß natürlich peinlich genau überdreht werden, da die beiden Planflächen top stimmen und ebenso die Zentrierdurchmesser von Polrad und Varioadapter.


    Ich berichte,


    Viele Grüße,


    Paddy.


    top-) top-) top-)

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

  • Kollegen,


    gestern habe ich mal die Komponenten für die Variomatik vorab rausgesucht. Es wird eine ältere Wandlereinheit für 50er mit 135er Wandler und Kupplung mit 107mm und die Malossi Multivar. So mal geplant. Die Multivar geht mit dem Riemen einen Tick weiter raus, was die Sache eventuell noch etwas länger macht bei Bedarf. Wenn ich auf einen zu kleinen Wandlerdurchmesser damit komme, fange ich die halt mit einem Anschlag ein.

    So mal der Plan. Jetzt muß ich noch eine Riemenscheibe raussuchen zur Multivar und dann bestelle ich.

    Sonst kann ich schlecht die Details am Polrad auskonstruieren im CAD.

    Aber ich bin ja gut in der Zeit, ist ja gerade mal KW2 2021.


    Damit es am Polrad selber weiter geht, habe ich das HP4-Polrad mal von seinem Konus befreit und ins CAD geklopft.

    Was ich noch gemacht habe, ich habe dann den Konus auf meinen Dorn genommen, den ich am letzten Arbeitstag noch schnell gedreht habe.

    Da habe ich dann gemerkt, daß der Konus nicht läuft. Und zwar immer anders. Ein Indiz für eine Abweichung zwischen Konuswinkeln.

    Also noch ein bißchen rumtuschiert, paar Schleifen gedreht, jetzt läuft der Konus auf 2 Hundertstel, egal, wie oft ich ihn abziehe und wieder festmache.

    Das ist ja die Basis für die weitere Bearbeitung.




    Dann habe ich noch angefangen, einen Kunststoffricg zu drehen, der das Polrad axial an der richtigen Position hält für exakte Messungen.

    Mir fehlte noch ein Maß, deshalb kann ich erst morgen fertig machen.

    Aber die beiden Teile mal grob positioniert:



    Die Lücke zwischen dem Flansch am Konus und dem Blechtopf des Polrads sind ca. 8,6 mm. An diese Stelle muß ein neuer Flansch und der alte muß weg.

    Weiter ist das Abzugsgewinde sehr weit axial außen, obwohl die Stirnfläche des Konusendes (Anlage Polradmutter) 15 mm zurücksteht.

    Ich werde den ganzen Konus vermutlich auf 27 überdrehen und dann darüber ein neues Drehteil stecken und verschweißen, das ein neues 28x1 Gewinde für den Abzieher enthält (axial deutlich näher Richtung ZGP) und einen neuen Flansch. So grob hätte ich das mal im Kopf, Details ergeben sich dann im CAD.

    Ich liebäugel gerade damit, den Flansch zweistufig zu machen. Der Zentrierdurchmesser des Polradtopfs bleibt, der Lochkreis für die Polradbefestigung würde aber größer werden und ich würde mehr Schrauben nehmen, dafür M5 Flanschkopf gesichert mit Loctite. Verschraubt von der Innenseite des Topfes.

    Ein kleinerer Lochkreisdurchmesser soll dann den Varioadapter aufnehmen, der in der Mitte ebenfalls einen Zentrierdurchmesser bekommt.

    Gewindelänge für Polrad 5 mm, für Adapter 8-10. So irgendwie, mal sehen.


    Als Vario habe ich eine Multivar für einen anderen Roller rausgesucht, weil bei dem die Variohülse einen größeren Innendurchmesser hat. Das kommt mir gelegen. Die Variogeometrie ist völlig gleich zu Piaggio.

    Aber für die Details des Varioadapters braucht es jetzt halt die Teile, mal sehen, vielleicht bestelle ich das Zeug morgen mal. Und dann vielleicht gleich nochmal so einen Derby-Riemen, der den ich jetzt habe, ist glaub 15 Jahre als und glashart.


    Jetzt kommen die interessanten Sachen, jetzt entscheidet sich tatsächlich, ob ich mit der Ori-Riemenabdeckung klarkomme.

    Das Polrad ist ja schonmal abgehakt, um das kann ich alles originale drum herumbauen wie dieses Luftleitblech, an dem die CDI hängt und sonst noch ein paar Dinge.


    Vielleicht kann ich die Riemenscheibe zum Polrad hin etwas auskesseln, damit die Varioadapterverschraubung dort etwas darin verschwindet und nicht 1:1 axial aufbaut. Das wäre nett.


    Für die Riemenabdeckung kann ich axial etwas weiter raus kommen, weil mein Riemen ja im Gegensatz zum Original beim Verstellen in Richtung Polrad läuft und nicht umgekehrt aktuell.

    Heißt, wenn er im Ruhezustand nicht streift, passiert beim "Hochschalten" auch nix mehr.

    Das ist ein Unterschied, der mir zu Gute kommt.

    Wenn im CAD alles paßt, dann sollte es später auch in der Wespe passen.


    Ich berichte.


    Gruß Paddy.


    P.S.: Auf den Bildern steht halt Malossi auf der Steigscheibe. In einem Scooter sieht das kein Mensch, weil es zur KW zeigt, bei mir halt nach außen und blinzelt den Betrachter an, wenn die Backe offen ist.

    Das werde ich wohl übermalen...:-)

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

  • So, heute habe ich mal ein bißchen im CAD rumgeklopft.


    Das eine oder Maß hat mir gefehlt, aber soweit mal der Entwurf, der meine Basis ist:



    Im Prinzip habe ich hier die KW, und der alte Konus. Vom Konus schneide ich das weg, was ich überdrehen muß und dann mache ich den Adapter für Polradtopf und Varioaufnahme.

    So kann ich immer rausmessen und/oder einen Schnitt druchlegen.

    Ziel bleibt ja, axial wenig aufzubauen. Mit dem eingeblendeten Maß (in der Tabelle sind die Koordinaten) kann ich jetzt mal meine Dummyriemenscheibe an das Polrad halten, dann kann ich sagen, wo ich mit dem Variator letztlich lande.

    Der große Lochkreis mit den 5er Gewinden ist die Befestigung für den Polradtopf, der kleine in M6 für die Vario-Aufnahme.

    Ich lasse mir hierfür Zeit und tüftel das in aller Ruhe aus. Ist ja ein nicht unwesentliches Element, die Vario mit dem selbstgestricktem Polrad.

    Dann habe ich mir noch ein Hilfelement gereht und gefräst, damit das Polrad an der richtigen Stelle sitzt, solange es mit dem Konus noch nicht verbunden ist.



    So ein Hilfsmittel ist gold wert. Jetzt müssen wir mal schauen, wie die Maße genau sind. Vorher konnte man das nicht so richtig messen.



    Mit dem M28x1 Gewinde des Abziehers muß ich wohl ein kleines Zeitfenster auf der CNC-Drehmaschine abwarten, ohne Gewindebohrer ist das schwierig. Dann muß ich mich halt noch etwas gedulden.

    Mit dem Käse hier lege ich halt ab jetzt alles fest, deshalb keine Eile.

    Das Gewinde der KW dürfte gerne kürzer sein, aber die ist halt, wie sie ist und wie ich es haben wollt.


    Das Drehteil mit dem Flansch werde ich wohl auf dem abgedrehten Konus positionieren und festschweißen lassen. Lassen, weil ich auf diesem Konus nicht mit meinem Schweißgerät unnötig rumbraten will.


    Nachher halte ich mal die Riemenscheibe und die Vario dran, dann weiß ich bescheid, wie weit ich rauskomme.

    Aktuell tendiere ich dazu, die Riemenscheibe selber anzufertigen, dann kann ich Platz sparen vielleicht.

    Die sollte ja so nahe wie möglich in Richtung Polrad zum Liegen zu kommen.


    Jetzt kucken wir mal...


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

  • Hah, Mädels!


    Jetzt habe ich es praktisch zum ersten Mal "schwarz auf weiß" !!!


    Zum allerersten Mal habe ich mehr als Schätzdaten und gute Hoffnung, sondern fundierte Maße!


    Meine Dummy-Riemenscheibe mit drei ausrangierten Endmaßen positioniert, die 50er-Vario aus der Vario-Simulationsvorrichtung genommen, exakt so wie sie eingestellt war (Bolzenkürzung mit Auskesselung und Scheiben simuliert) und auf das Polrad mit meinem heute gefertigten Kunststoffteil, das den Polradtopf exakt positioniert, gestellt.

    Es ist also die Vario mit den geometrischen Verhältnissen von meiner Wunschspreizung 0,8-2,2.



    Der ganze Spaß ist etwas über 70 mm hoch. So, dann habe ich mal an der Wespe gemessen:



    Die Vorderkante der Ori-Riemenabdeckung kommt bei ca. 65 mm ab Polradtopf zum Liegen.

    Da ich es geschafft habe, die Polradposition ja unverändert zu lassen, entspricht das jetzt 1:1 dem, was mein Spezialmotor in der Wespe bedeuten würde.

    So, jetzt muß man wissen, daß die Wölbung am Boden der Steigscheibe (ich nenne das Blechding immer so, weil ich den Begriff mal irgendwo gelesen habe, ob das der richtige Begriff ist, keinen blassen Schimmer...:-) ) ca. 10 mm ausmacht.

    Nun ist es so, daß ich mir eine Vario ohne diese Wölbung kaufen kann, weil diese Wölbung lediglich einen Abstandring in den alten Piaggio-Rollern ersetzt und für die Funktion irrelevant ist.

    Meine Vario wird also so eine "Steigscheibe" haben:



    Ergo schließt meine moderne Scootervario in der alten Wespe irgendwas zwischen 0 und 5 mm hinter der vordersten Kante der Riemenabdeckung ab.

    Überstehen wird dann nur die Mutter, was völlig egal ist.

    Der Riemen läuft näher am Motor als im Original, also gibt es keine Kollision mit der Ori-Abdeckung!


    Haha, jetzt habe ich endlich den realen Nachwei, daß der Scheiß gehen kann, zumindest mal theoretisch! Der ganze Scheiß muß ja auch noch mechanisch funktionieren...


    So, jetzt habe ich mal wieder einen kleinen, für mich wichtigen Meilenstein erreicht. Das macht mich glücklich!


    Also, was machen wir jetzt. Wir tüfteln das Ganze noch vernünftig im CAD aus und fertigen Teile. ich weiß jetzt, daß zwei drei Millimeter zusätzlicher axialer Aufbau kein Beinbruch wäre, sollte es der Konstruktion gut tun ich kann jetzt alles ziemlich genau festlegen!


    Hat sich schon gelohnt, meine Arbeit heute im CAD und für diesen Kunststoffring, der den Topf positioniert.


    Puh...


    Ich berichte...


    klatschen-)


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

  • Nee, ich bin Ingenieur und arbeite in der Entwicklung und stelle mich nebenbei nicht ganz blöd an Maschinen an...:-)

    Und habe halt immer Lust auf Sachen, die noch keiner gemacht hat...:-).


    Sooo, da ich jetzt langsam dann doch maßlich konkret werden muß, muß ich von den Teilen, die ich von Mario und aus Ebay-Kleinanzeigen langsam mal weg und hin zu den Teilen, die ich verbauen möchte.

    Dadurch wird sich das ganze ja ein paar Millimeter hin oder her schieben.

    Viel wird es nicht sein, die Riemenscheiben haben alle den gleichen Winkel, Malossi protzt bei allen Varianten der Multivar mit den gleichen Errungenschaften und die Kombi an der Sekündärwelle war ja langsam auch klar. Also gerade bestellt:


    -Wandler mit Kupplung für Piaggio mit 135er Wandler und Kupplung 107 mm

    -Malossi Multivar für einen ATU-Roller


    Die Kombi großer Wandler und kleine Kupplung ergibt sich aus dem Achsabstand und der benötigten Spreizung und der ATU-Roller hat serienmäßig einen 17er Riemen (je schmäler und näher an meinem 15,2er Riemen dran, desto besser) und gleichzeitig einen relativ großen Innendurchmesser an der Variatorhülse, was meinen Varioadapter größer werden läßt.


    Letztlich habe ich die Auswahl anhand der Geometrie getroffen. Der Käse kostet inklusive einem zweiten Riemen in meinen neuen Favoritenmaßen zusammen runde 180 Euro.

    Bei dem Wandlerkit ist die Kupplungsglocke dabei und die Riemenscheibe an der Vario werde ich aus Konstruktionsgründen wahrscheinlich selber drehen und polieren.

    Dann kann ich sie mir gestalten, wie ich will. Von der Stange wäre mir lieber, aber es ist wahrscheinlich einfach technisch besser so.


    180 Euro klingt jetzt viel, aber für die Kohle habe ich schon eine 30 Jahre alte Ori-Vario für die PK-Automatik im Netz gesehen, nur die Vario, also scheiß drauf....:-)


    Mit meiner heutigen Erkenntnis ist das Gelingen des Projekts ja wieder ein Stück näher gerückt und weiter komme ich ohne die Ausgaben so oder so nicht.


    Alles wie geplant, je nach Projektfortschritt muß ich weiter in die Tasche greifen.


    Wenn der scheiß mal fertig ist, habe ich einfach vergessen, was es in Summe gekostet hat, harhar...:-)


    Jetzt freue ich mich drauf, die neuen Teile auf meine Variovorrichtung zu adaptieren und entsprechend umzuarbeiten, damit ich wieder auf meine Spreizung 0,8-2,2 komme. Vielleicht gibt die Malossi Multivar ja noch eine 0,75 her, wäre auch cool.

    Aber das werden wir sehen.


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

  • Männer,


    vergeßt alles, was ich geschrieben habe. Heute ist die Multivar für diesen ATU-Roller gekommen.

    Irgendwie bin ich davo ausgegangen, daß alle Rollerhersteller so ungefähr die gleichen axialen Längenverhältnisse haben.

    Der ATU-Roller hat wohl einen recht kurzen Kurbelwellenstumpf und Malossi hat seine Multivar darauf angepaßt:



    Jetzt gehe ich mal davon aus, daß der Verstellweg der gleiche bleibt. Besser, ich hoffe es. Ich hau das Ding nachher mal auf die Variovorrichtung bzw. klemme mal den Riemen dazwischen.

    Auf jeden Fall ist die knapp über 11 mm in axialer Richtung kürzer und die 1,25 mm an der Innenseite der Riemenscheibe sind noch nichtmal gekürzt.

    Erkauft ist das Ganze natürlich mit einer kürzeren Lagerlänge.

    Wenn der Verstellweg für die 0,8 als längste Übersetzung ausreicht, ist mir das herzlich wurscht.

    Wenn nicht, war es ein Fehlkauf, aber das werden wir sehen.

    Und falls der Verstellweg ausreicht kommt mir das entgegen. Die Lebensdauer der Lagerung ist sicher kürzer als bei einer längeren Lagerungslänge, aber für meine Ansprüche an Laufleistung praktisch zweitrangig.

    Da ich den Verstellweg durch die Abdreherei ohnehin nicht komplett brauche, erwarte ich mal keine Überraschung.

    Ich denke mal, daß ich von dem Varioadapter selber vielleicht gleich noch zwei Ersatz drehe mit etwas längerem Aufnahmedurchmesser für eine Vario, dann kann ich auch mal eine andere drauf machen und muß nur entsprechend kürzen und das Gewinde drauf schneiden.


    Soweit mal zufrieden.


    Ich berichte.


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

  • Sooo,


    bis auf die Vario ist leider noch nix gekommen. Also konnte ich heute nach einem Sitzungsmarathon nach Feierabend dann lediglich die Vario anpassen auf meine Vorrichtung.

    Zwei Hülsen gedreht (eine zentriert die Variohülse auf meiner Vorrichtung und die andere hält die Vario auf der Position, die dem maximal zusammengefahrenen Zustand, also längste Übersetzung entspricht).

    Zuvor natürlich die nagelneue 70 Euro Malossi Multivar 2000 auf die Drehbank in ausgedrehte Backen genommen und abgedreht, damit sie dem 15,2er Riemen entsprehend weiter mit der Riemenscheibe zusammenfahren kann, aber noch etwas Luft gelassen:



    So steht sie jetzt (mit noch etwas Luft nach oben) bei 0,81. Größer ist die Vario nicht (vermutlich den Verhältnissen in dem ATU-Roller irgendwie geschuldet), aber ich komme auf das Gleiche, was ja eigentlich das Ziel war.

    Die restlichen Anpassungen mache ich dann auf dem Varioadapter.

    Zeichnung für das erste Drehteil zur Aufnahme des Polrads und des Varioadapters ist auch fertig seit gestern, jetzt mal sehen, wann mir da der Kollege das 18x1 Gewinde drehen kann.


    Der zweite Riemen ist auch noch nicht da. Morgen könnte eine Ladung Schleifkappen kommen.


    Aus Ermangelung an alternativen Arbeiten werde ich morgen mal die Gehäuse anfangen, zu verputzen.

    Wenn die Schleifkappen morgen kommen, wäre das toll, wenn nicht, ich habe noch welche.

    Kleine Fräser hat es genung und eine Kleinigkeit am kleinen Deckel muß ich noch auf der Fräsmaschine machen.

    Also wäre der Tag morgen gesichtert mal soweit und ich habe Arbeit.


    Die nächsten beiden Freitage habe ich Urlaub, weil ich bei meiner Kleinen bleiben muß. Das ist etwas schade, weil am Freitagnachmittag immer etwas Zeit ist, um da noch etwas für daheim im Geschäft zu machen auf der Drehbank.


    Aber in Summe bin ich schon viel weiter, als ich dachte. Wir haben ja erst KW 2. Wenn alles paßt, könnte Anfang Februar das Polrad und die Variatoraufnahme fertig sein. Das wäre traumhaft und ich könnte in Richtung Getriebe gehen.

    Das Getriebe gibt noch eine sehr knifflige Angelegenheit, danach kommt eher wieder Fleißarbeit, die halt auch ihre Zeit kostet.


    Dann sollte es ja schon in Richtung Motor gehen und die nächsten größeren Investitionen stehen an Wie Zylinder und Kurbelwelle und Mario muß mir noch ein paar Anbauteile organisieren wie neue Zylinderhaube für eine 125er Automatik und sonst noch ein paar Dinge. Da hat er sicher entweder selber etwas oder gute Quellen.

    Die Haube hat er ja schon angedeutet, wird wohl nicht ganz billig, was absolut verständlich ist, weil selten.

    Billig wird der Umbau zum Schluß in Summe so oder so nicht sein....


    Ansausstutzen machen, Krümmer anfertigen, etc. wird dann wohl so das Finale darstellen aus heutiger Sicht.


    Wie ihr seht, bin ich jetzt immer hoffnungsvoller, daß die Stolpersteine weniger werden...:-).

    Die doch recht kurze Vario von Malossi für diesen ATU-Scooter hat die Konstruktion der Varioaufnahme ziemlich vereinfacht und ich muß nicht um jeden halben Millimeter Wandstärke feilen im CAD. Und nebenbei durchdringt die Kupplung das Getriebegehäuse weniger.


    Wenn morgen der Motor etwas verputzt ist, stelle ich mal Bilder ein.


    Viele Grüße,


    Paddy.


    P.S.: Irgendwo im Geschäft haben wir noch eine uralte Kiste mit Modulfräsern. Damit könnte ich auf dem Teilapparat die Verzahnung für die Steigscheibe fräsen, wenn ich das Profil einigermaßen treffe. Ich muß die Verzahnung nächste Woche abends mal vermessen.

    Das wäre chic. Sind 15 Zähne, also alle 24° eine kleine Nut. Das hält sich im Rahmen vom Aufwand her.

    Übrigens hat die Variohülse der Malossi stolze 16 mm Innendurchmesser, was meine Varioaufnahme sehr solide werden läßt. Andere gehen bis 14 mm runter.

    Insofern war der Kauf nach Bildern genau richtig.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

  • Ja, so ist das.


    Einfach nur verputzen war geplant, fertig ist das noch lange nicht.


    Als erstes habe ich mal den zugeschweißten Bereich am kleinen Deckel mal grob ausgeräumt, das war ja noch anhängig:




    Dann sah das schonmal anständiger aus. In der Aufspannlage habe ich dann geich noch den Bolzen aus dem Getriebebereich gebohrt. Ich weiß garnicht mehr, für was der eigentlich genau ist. Irgendwas mit dem Kickstart.

    Auf jeden Fall ist der im Weg, wenn ich den Platz für die Kupplung ausspindeln muß. Und da kann ich ihn nicht brauchen.



    Dann habe ich umgespannt und habe die Sickerbohrung neu gesetzt in der Überströmertasche. Zuerst mit einem Zentrierbohrer und dann frei Hand, weil die Bohrung schräg sein muß.

    Ich wußte, das es knapp werden wird, aber die Sickerbohrung zum Lager sitzt ja weiter zur Kurbelwelle als bei einer normalen Smallframe.

    Dann ist es halt passiert, ich kam dort raus, wo ich bereits in den alten Teil der Sickerbohrung gekommen bin, als ich den ZGP Adapter freigespindelt hatte.




    Ich konnte nicht noch schräger bohren, weil die Taschenwand da kommt und meine Startbohrung hätte ich auch nicht viel weiter in Richtung Kurbelwelle setzen können, sonst wäre der Trichter kein Trichter mehr. Am Bild sieht man es vielleicht, daß es verdammt knapp ist.


    Naja, kurz geschüttelt und abgespannt. Dann habe ich mal etwas freigelegt. Ich muß die beiden Kanäle ja verbinden und danach zu machen. Bißchen Kacke ist das jetzt schon.

    Ich tendiere gerade dazu, ein kleines Messingröhrchen einzusetzen, das die beiden Kanäle verbindet und dann zu machen. Ob nun mit dem Alulot oder mit einem 2K-Metallkleber, mal sehen.



    Dann halt noch etwas lustlos mit dem aggressivsten Fräser in der ZGP-Seite rumgeholzt und dann die beiden Hälften im KW- und Membranbereich etwas verputzt. Jetzt sieht das schon etwas anständiger aus.




    Außen habe ich auch noch etwas rumgefräst, im Prinzip bereit zum Schleifen.



    Im Prinzip war das heute nicht so schlecht. Das Verputzen und so ein Scheiß wie die Sickerbohrung sind eigentlich ganz gute Lückenfüller für den Samstag, wenn an den eigentlichen Dingen wie der Vario oder dem Getriebe es nicht weitergeht.

    Da ich jetzt noch verschleifen muß, habe ich wieder einen Lückenfüller. Ähnlich wie mal das Alu-Löten für die Lunker und Löcher. Danach muß man auch wieder schleifen.


    Vielleicht schau ich nachher mal noch nach meinen Messingnieten, wie und ob da was passend gemacht werden kann. Hab gerade einen Espresso getrunken, also bin ich jetzt eh noch eine Weile wach.... :)


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

  • Jetzt habe ich mal meine Messingnieten durchgekramt und mal eine zurecht gefitschelt und das Loch auch etwas größer gemacht:



    Also irgendwie so, hätte ich gesagt. Ich muß das aber nochmal und etwas mit mehr Liebe machen. Ich kann halt jetzt nicht mehr unendlich rumdremeln, weil meine Tochter im Bett ist.

    Mir war nur wichtig, ob ich mit einem angeschrägten Röhrchen dort reinkomme, um die beiden Bohrungen zu verbinden.

    Das Rörchen steht jetzt zwar etwas über den ausgedrehten Bereich, aber dann muß ich halt am ZGP-Adapter etwas wegmachen. Der ist ja ohnehin statisch verbaut und muß nicht verdreht werden wie die ZGP selber, also egal.

    Aber ob ich das jetzt mit dem Alulot mach oder mit Kleber, weiß ich immer noch nicht.

    Alulot wäre chic, aber laut Bedienungsanleitung für das Lot ist das recht kapillar. Ich habe keine Ahnung, wo das überall hinfließt, wenn ich das da drüberlaufen lasse. Nachher sind beide Bohrungen zu und dann komme ich nicht ran zum wieder aufbohren.

    Da schlaf ich nochmal drüber und probiere das Lot vorher an einer anderen Stelle aus, es gibt ja genug Stellen an den Gehäusen.

    Mit etwas Glück kann ich vielleicht auch einen dünnen Holzdübel vom Kurbelgehäusekanal in das Röhrchen schieben, damit das Lot nicht reinlaufen kann und im Anschluß von oben herausdrücken.


    Also, daß ich bei dem Umbau noch Stunden mit der beknackten Sickerbohrung zubringe, hätte ich auch nicht gedacht...

    Und in der Lagerhülse geht es ja grad weiter, da brauche ich ja auch noch einen Kanal...


    Naja....

    Ich muß manchmal an Volker denken. Der hat doch ein paar Beiträge vorher gemeint, ob ich mir die Koordinaten meiner Bearbeitung notiere, damit man das nachvollziehen kann, was ich mache...:-).

    Gut, ich hatte da gerade Bilder gepostet, auf denen ich tatsächlich nach Koordinaten gefräst hatte, aber langsam wird es schwierig mit der Reproduzierbarkeit...


    Also Kollegen, nicht nachmachen, diesen Umbau!


    Ist ein voller Scheiß und abartig aufwendig... lmao lmao lmao


    Gruß Paddy.


    P.S.: Wahrscheinlich könnte ich mir das sparen, weil ich kämpfe ja gerade mit der Rekonstruktion der Bohrung rum, die von der Überströmertasche in den Kanal läuft, der eigentlich schon von der Kurbelwange mit Öl vollgeschaufelt wird. Wahrscheinlich reicht das schon für die Schmierung des Lagers, aber ich habe absolut keinen Schimmer, durch welche Geometrie mehr Öl reinkommt. Vom Überströmer oder von der Kurbelwange.

    Deshalb sicher ist sicher und ich rekonstruiere das lieber mal...

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...