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  • ich habe es wirklich nicht gefunden, gibst du noch einen Tip?

    PK S Tachoüberholung - Vespa Forum: VespaOnline - Entdecke die Welt der klassischen Vespa-Roller und teile deine Leidenschaft
    Sehr detaillierte Anleitung zur Tachoüberholung einer Vespa PK S! Auch sehr gut geeignet für andere Vespa Modelle.
    www.vespaonline.de
  • Wow! Da hat sich jemand wirklich Mühe gegeben, Respekt!
    Ich schaue mal ob es besagten Meister hier im Forum noch gibt und schreibe ihn mal an ob er mir den Ring eben bördelt wenn alles fertig ist.
    Denn daran werde ich so oder so nicht herum kommen.

  • An ihn hatte ich auch gedacht, er wird auch in dem Thread erwähnt.
    Immerhin ist der Ring ja nagelneu, eine gute Basis somit.


    Moin,

    ja natürlich. Ich kann Dir das problemlos bördeln.
    Allerdings kenne ich den von Dir verlinkten Zierring nicht.

    Ich kann das Set von BGM ausnahmslos empfehlen, das passt super und habe ich immer vorrätig.

    Tachoglas-Set SCOOTER-CENTER für Vespa PX Lusso, PK XL1, GT 250 i.e. 60, GTV 125250300 - Ø105mm - schwarzer Ring, klares Glas
    Entdecken Sie das Tachoglas-Set von SCOOTER-CENTER für Vespa PX Lusso, PK XL1, GT 250 i.e. 60, GTV 125, 250, 300. Ø=105mm, schwarzer Ring, klares Glas.
    www.scooter-center.com


    Falls Interesse besteht, schreib mir ne kurze PN.

  • Was ich zuhause schon liegen habe ist genau dieses Set.
    Sehr gut, kannst du mir sagen wie man das am Besten bördelt?
    Ich mache sowas natürlich gerne selbst (sowas ist mein Hobby) aber wenn es meine Fähigkeiten übersteigt wäre es toll wenn ich dir den fertigen Tacho und das BGM Set zusenden könnte du es montierst und sendest es mir zurück.
    Selbstverständlich gegen eine Aufwandsentschädigung und Porto.

    Könntest du mir ein paar Tips geben wie ich das Set am besten montiere, hier oder per PN, das wäre super.
    Dann schätze ich ein ob ich es selbst probiere oder es besser dir überlasse.
    danke für das Angebot schonmal : )
    LG Martin

  • Kann die Arbeit nur empfehlen, da wärst Du in guten Händen!

  • Ich habe vom Meßgerät das rote Prüfkabel auf Grün/Grau und das schwarze Prüfkabel auf schwarz. Im Standgas zeigt es mir 9,5 Volt an, je höher die Drehzahl um so höher die Voltzahl.

    Er soll ja auf ca. 12V regeln.
    Ich würde mal einen auf die Bremse treten im Leerlauf (el. Last) und schauen ob die Spannung dann einknickt, wenn nein vorsichtig etwas Gas geben und schauen ob sie gehalten wird bei ca. 13V oder weiter ansteigt bis ca. 15V. Wenn ja = Regler platt. Wenn es dir immer wieder die Birnen zerschießt, mach den Regler besser neu, es kann nichts anderes sein.

    Kann die Arbeit nur empfehlen, da wärst Du in guten Händen!

    Sehr gut, danke.
    Ja ich schau mal wie ich weiter komme damit und wie es läuft.
    Aber super so einen Kontakt im Hinterkopf zu haben.
    Danke.

  • Nur nochmal zur Absicherung: die Tankuhr hat drei Anschlüsse, an Spule Eingang lege ich +12VDC an Spule Ausgang Minus und Mitte auf Minus = Vollauschlag, Mitte auf Plus = Zeiger auf 0? Sollte man so ausrpobieren können, oder?

  • Du brauchst eine Bördelform.
    Ohne eine spezielle Form bekommst Du das weder richtig umgebördelt noch dauerhaft dicht.
    Auch bekommst Du keine Macken in den Ring von irgendwelchen Zangen.
    Gerade der Lusso Zierring ist extrem dick und widerstandsfähig.

    Wie Du das zuhause selbst machen kannst, kann ich Dir daher nicht sagen.
    Ich habe für alle möglichen Tachomodelle spezielle Formen gebaut.

    Wie gesagt, bei Bedarf schreib mich einfach an.

  • Perfekt, freue mich sehr über deine Unterstützung.
    Ich versuche das erst gar nicht befor ich den Ring vermacke und für Dich ist es auch besser wenn du die Teile neu und unbeschädigt vorliegen hast zum Arbeiten.
    Sobald ich mit dem Tacho fertig bin schreibe ich dich an.
    Super!

    War aber eine PX80E 1984, sicher andere elektrik

    ich glaube Luigi war da nicht so krativ, da wurde immer das gleiche verbaut.
    mechanische Regler bei alten oder ab Anfang 80er dann elektronische Regler und da ist die Technik immer gleich.
    Eingang - Masse - Ausgang. Zwischen Masse und Ausgang sollte mit Last eine stabile Gleichspannung anliegen.
    Das wars.

  • Nur nochmal zur Absicherung: die Tankuhr hat drei Anschlüsse, an Spule Eingang lege ich +12VDC an Spule Ausgang Minus und Mitte auf Minus = Vollauschlag, Mitte auf Plus = Zeiger auf 0? Sollte man so ausrpobieren können, oder?

    Kann vielleicht hierzu jemand nochmal ne kurze Rückmeldung geben. ob das so korrekt ist?
    Eben weil´s nicht so einfach ist....
    Nicht das die Spule dann durchzischt :D

  • Ich würde gerne fundiert eine Antwort geben, aber ich habe nichts gefunden, daß mich absolut sicher macht.

    Aber ich gehe davon aus, daß der Tankgeber lediglich ein Spannungsteiler ist und daß die Tankanzeige nur ein Voltmeter von 0 auf 12 Volt ist.

    Eingang Voltmeter ist das grüne Kabel vom Tankgeber, das je nach Tankgeberstellung halt zwischen 0 und 12 Volt haben sollte gegen Masse.

    Zur Sicherheit messe mal an deinem Tankgeber, was an grün gegen Masse für eine Spannung anliegt und prüfe auf Plausibilität (9 Volt bei halb bis 3/4 vollem Tank oder so).

    Irgendwo im Netz hat einer eine Korrektur gemacht mit einem zusätzlichen Widerstand am Tankgeber, der relativ geräumig war, deshalb sollte es ein einfacher Spannungsteiler sein.

    Ich erwarte nicht, daß du die Tankuhr mit irgendwas kleiner 12 Volt am Eingang killst. Aber beweisen kann ich es nicht.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Ich möchte echt nicht frech sein, aber das kann man alles finden wenn man will...

    www.vespa-t5.org - Beschaltung T5/PX/PK-Tankgeber
    Kabelbelegung, Funktion und Messwerte des Tankgebers
    www.vespa-t5.org


    Als Zusatz: https://www.germanscooterforum.de/topic/339967-t…lusso-schwankt/

    Vespa P125X ´81er | 15PS
    Vespa P80X

    Vespa T4 ´60er | Knusprig wie Bacon
    Vespa PK50S Lusso ´84er | Schrott
    Vespa PK80S Elestart ´83er | Goldenshower

  • Idealerweise macht man das mit nem regelbaren Netzteil und dreht die Strombegrenzung komplett zu. Ab Mittwoch wäre ich wieder daheim und könnte das mal testen. Falls dann noch aktuell einfach kurz erinnern. Hab funktionierende Tachos (XL1, Lusso) daheim

  • Danke ezio_auditore und Asche auf mein Haupt...

    Na denn, silent_guy , es ist ein Kreuzspuleninstrument und eine Spule kriegt direkt die Bordspannung, die andere bekommt nur das Plus und das fließt dann über den Tankgeber ab.

    Wenn der Zeiger garnix mehr macht, dann werden die Spule(n) entweder nicht mehr von Strom durchflossen, und/oder die Lagerung der Nadel ist fest.

    Wenn du an die Anzeige Plus an Plus anschließt und an Masse und den Signaleingang jeweils Masse, dann sollte Vollausschlag sein.

    Solange du nicht was ganz Wildes jenseits der 20 Volt anlegst, passiert da nix. Die Spulen regeln sich den Strom selber auf eine nicht schädliche Größe bei entsprechend sinnhafter Spannung.

    Das war's.

    Bin gespannt, was du rausfindest.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Alles in Allem ist das schon ne kleine handwerkliche Herausforderung.
    Sicher nichts für Grobmotoriker oder Leute mit schwachen Nerven.

    was genau mit der Tankuhr ist, das muss ich mir nochmal in Ruhe anschauen und durch den Kopf gehen lassen.
    Auf jeden fall war innen alles voll Spinnweben.

    - Die Vorspannung der Nadel liegt haargenau auf dem Pin, oder?
    - kann jemand was zu den elektrischen Widerstandwerten sagen die auf dem Zettel sind (das ist von hiten gesehen wenn du an den Bolzen der Tankuhr misst)
    - sollte man die Feinmechanik mit was speziellem reinigen oder neu fetten?

    Grüße, Martin

  • Ich möchte echt nicht frech sein, aber das kann man alles finden wenn man will...

    ich möchte auch nicht frech werden, aber darum geht es nicht, das sehe ich auch im Schaltplan.
    Das einer ein Poti nach Masse ist und der Kontakt der Lampe nach Masse schaltet.
    Nur wie ist die Spule im Instrument angeschlosse?

    Idealerweise macht man das mit nem regelbaren Netzteil und dreht die Strombegrenzung komplett z

    Strombegrenzung runter ist ein guter Tip, ich habe erstmal nur den Widerstand gemessen.
    Es wäre super wenn einer was zu den Ohmschen Werten sagen könnte.

    Meint ihr mal nen Spritzer Silikonspray hier ins Uhrwerk, vielleicht auch in die Mechanik der Tankuhr?
    Oder lieber so lassen?
    Wäre natürlich toll wenn es in Zukunft lange hält und funktioniert.

    P.s.: und als Tip falls andere hier auch mal an den Tacho müssen: die Leiterfolie hinten auf dem Bild rechts immer besser einfach dran lassen am Gehäuse. Wenn ihr die runter nehmt entstehen schnell Haarisse und die Elektrik funktioniert dann später nicht mehr. Wenn ihr pech habt, sicherer ist es die einfach drauf zu lassen und das Gehäuse nur grob von innen zu reinigen.

  • Ich habe es vielleicht etwas kompliziert erklärt, aber der Hinweis war in dem von ezio_auditore verlinkten GSF-Beitrag.

    Dort ist das Anschlußschema abgebildet in einem Bild.

    Eine Spule hängt direkt an Plus und Masse, eine Spule hängt an Plus und mit dem dazwischen geschaltetem Poti aus der Tankanzeige an Masse.

    Zur Erklärung kuck dir mal das Schaltbild aus diesem Beitrag an, linkes Schaltbild "kreuzspul_poti"

    https://www.mikrocontroller.net/topic/322356

    Wenn dein Tankgeber auf "voll" steht, werden beide Spulen durch den vollen Strom durchflossen. Durch die geometrische Anordnung von Spulen und dem Dauermagnet an der Nadel sollte dann die Nadel auf "voll" stehen.

    Wenn der Poti im Tankgeber den Strom durch die eine Spule begrenzt, zeigt die Nadel weniger an, weil das Instrument eigentlich eine Stromdifferenz misst. Das macht sie unempfindlich auf Bordspannungsschwankungen, weil es ja nur die Differenz misst und nicht einen Betrag.

    Das war ja der Fehler in meiner ersten Annahme.

    Klemm also an der Uhr Plus an Plus, Minus an Minus und an den Anschluß für den Geber ebenfalls Minus. Dann solltest du "Tank voll" sehen können.

    Hängst du zwischen Geberanschluß der Uhr und Masse noch den Tankgeber, kannst du zwischen "voll" und "leer" hin und her regeln.

    Ob du nun 10, 12 oder 14 Volt anschließt, sollte wurscht sein. Nur nix signifikant drüber.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.