Cosa + geteilte Felgen

Go VOTE! Wähl das schönste Foto des Jahres 2019! Die Wahl endet am 29.01.2020.
💰 Spendenstand: 225€
  • Hallo Freunde der KönigsCosa, :thumbup: Was mich mal interessieren würde, ob unsere Cosa die einzige mit geteilten Felgen ist.
    Denn wenn ja, trifft der Name KönigsCobra, äh, Cosa sehr treffend zu. Oder? :rolleyes:

  • ?(



    ...alle vespa modelle haben geteilte felgen ...


    Hallo Max,


    von der ersten bis zu welchem Baujahr? Ich glaube, von denen, die jetzt im Laden stehen, hat nur noch die PX geteilte Felgen.


    Gruß, Klaus


    PS: ich weiß, die anderen Vespas sind keine Vespas sondern Vespas ...

  • ....ach so, war mir nämlich mal so aufgefallen, als ich für den Tüv beide Reifen erneuern musste, u. wie praktisch das für unterwegs ist. Denn da müsste auch Flickzeug für's erste reichen, falls kein Reserverad zur Hand ist.
    Dachte, nur die Cosa hat so etwas; ;)


    Nun ja, warum sollen das andere nicht auch haben... :sleeping:

  • Zitat

    Denn da müsste auch Flickzeug für's erste reichen


    vorrausgesetzt die Felgen sind nicht total zusammengefault, und eine Luftpumpe brauchts natürlich auch noch ...


    imho sind die geteilten Felgen mit den Schlauchreifen der größte Dreck unter der Sonne, so viele Reifenpannen wie mit den Dingern hatte ich noch bei keinem anderen Fahrzeug
    ich bin heilfroh das die Kutsche ein Reserverad hat, weil halt bei jedem Nägelchen gleich die ganze Luft raus ist ... bei nem modernen, schlauchlosen Reifen kann man noch sicher weiterfahren ...


    es wird Zeit das es mal zugelassene (!) Schlauchlosfelgen für die Karren gibt, legalisierung der aktuell verfügbaren will nicht so recht gelingen wie mir scheint ...

  • .....komisch, habe seit dem Kauf gute 3000km runter, u. noch keinen Platten. Jahrzehntelang Harley (1 Platter) + ebenfalls Royal Enfield ( 1 Platten)beide Platten hinten. Und beide hatten Schlauchreifen. Allerdings fahre ich überwiegend Autobahn, u. da liegt meistens nicht so viel Kram rum.
    Obwohl, der Enfield Platte war auf der Stadtautobahn, u. zum Glück bin ich rechts + nicht soo schnell gefahren. Hätte sonst arg ins Auge gehen können. War 'n dickes spitzes Aluminiumstück , was mir den Reifen kaputt gemacht hat. Das eiert nämlich ganz schön. :S

    ....jedenfalls kann ich die geteilten Felgen nur begrüssen.
    Stimmt, Luftpumpe braucht man auch.

  • alle vespa modelle bis px bzw pk (cosa is ja auch keine richtige vespa mehr :thumbup: )


    Hallo Max,


    ich kann dich irgendwo verstehen, bei den Minis von BMW, den Bentley von VW etc geht mir das irgendwie auch so. Ist Piaggio eigentlich auch verkauft worden?


    Gruß, Klaus

  • nö, ganz im Gegenteil, Piaggio gehört zu den Einkäufern ...


    allerdings hab ich auch schon Leute getroffen die ein PX als "neumodischen Scheißdreck" ansehen und die Meinung vertreten das "Roller mit dem Scheinwerfer am Lenker ist keine Vespas sind" :rolleyes:


    eine Vespa ist m.E. das worauf der Hersteller Vespa schreibt, fertig

  • Anfangs trug die Cosa in Italien bewusst gar keinen Vespaschriftzug, weil man meinte, diesen im Windkanal entworfenen, topmodernen und technisch innovativen Roller aus Marketinggründen nicht mit der antiquierten Vespa in einen Topf werfen zu können. War deshalb keine Vespa, sondern eine Piaggio Cosa, die als eigene Marke etabliert werden sollte.


    Der Plan ging aber ziemlich nach hinten los, erst nachdem man sich nach zunächst schleppendem Absatz doch noch zum Anbringen des Vespaschriftzugs entschied, wuchs das Kaufinteresse.

  • man sollte in diesem Zusammenhang ja auch nicht unerwähnt lassen das für den Cosaken anfangs sogar ein wasserkochender Viertakter vorgesehen war ... wenn das gekommen wäre, dann hätten die Gralshüter erst so richtig was zum schreien gehabt :whistling:

  • also ich muss hier auch mal eine lanze für die cosa brechen...fahre derzeit meine 4. und bin mit allen mehr als zufrieden gewesen. klar ist sie kein reiner blechroller und schaut optisch auch eher modern aus, aber 12 ps und handschaltung...dazu ne hydraulikbremse per fusspedal...dann noch bissle chrom dran, weisswandreifen und ab dafür !!

  • Hallo
    Die Cosa ist in etwa zum größten Teil ein Blechroller und sie ist im wesentlichen nichts anderes als andere Vespen, gemessen an heutigen Fahrzeugen wirkt die Cosa optisch restlos veraltet und ich finde sie war es trotz modernisierungen spätestens in den 90ern auch schon, was ist denn schon ne Hydraulische Trommelbremse (was es bei Autos schon ewig gab und was veraltet war) eine Elektrischer Benzinhahn und ein ebenso elektrischer Choke.
    Kunststoff gab es auch schon on Mass, bei den Motorrädern hatte es schon Jahrelang einzug gehalten und die Joghurtbecher waren auch schon sehr verbreitet.
    Vermutlich war es höchste Zeit in Richtung Modern zu Arbeiten, vermutlich war die Cosa nur nicht konsequent genug sondern eben nur ne Zwischenlösung.
    Ich glaube kaum das der Piaggio Konzern überlebt hätte wenn es keine Weiterentwicklkungen gegeben hätte und so sehe ich selbst die heutigen Vespen als absolut notwendig an, wer weiss, vielleicht werde ich mir sogar irgendwann mal ne 300er zulegen in vielen Jahren und mich freuen wenn ich nicht mehr schalten muss.
    Wenn ich sehe in welchem Ausmaß Vespen getunt und verändert werden einerseits um motorsport zu treiben, andererseits um im Verkehr noch mitschwimmen zu können dann ist es doch nicht schlimm das sich eine Marke weiterentwickelt, nichts anderes ist damals bei der Cosa geschehen und es war Gut.
    Das Design mag unter heutigen GEeichtspunkten verunglückt sein, trifft aber den Zeitgeist, viele mehr oder weniger in Vergessenheit geratene Fahrzeuge sind völlig misraten, ich fahre zB völlig begeeistert Citroen BX, ein Schaudern für jeden Citroen Kenner, für mich ein Highlight weil ein Kind meiner Jugend und obwohl inzwischen selten noch erschwinglich.
    ...Schön das es sowas gibt :)
    Gruß
    Hartmut

  • naja, als der Cosake auf den Markt kam waren hydraulische Bremsen bei Rollern noch nicht so arg verbreitet, ebenso der autom. Choke, der elektrische Benzinhahn ist imho bis heute ein Alleinstellungsmerkmal der Cosa und insofern technikhistorisch interessant


    die Cosa hätte ursprünglich ja deutlich mehr werden sollen als sie wurde, geplant war ja wohl ein wassergekühlter Viertakter, evtl. sogar mit Automatikgetriebe, allerdings stand Piaggio Ende der 80er halt kurz vor der Pleite, damals hat nicht viel gefehlt und in Pontedera wären die Lichter für immer ausgegangen
    die Cosa ist insofern das Bindeglied zwischen den alten, großen Baureihen bis zur PX und den modernen, großen Automatikvespas, so wie die PK als Automatikversion als unmittelbare Vorläuferin der kleinen Automatikvespas angesehen werden kann


    Kunststoffe wurden bei Vespa ja schon seit den 70ern in immer größeren Maße verwendet, das hat wohl auch weniger Designgründe als einfach einen kaufmännischen Hintergrund, ihrem Charakter nach ist eine Vespa ja erst mal ein Nutzfahrzeug das vor allem eines zu sein hat: wirtschaftlich, was sich natürlich auch auf den Kaufpreis auswirken sollte ... heute sieht das sicher anders aus, was auch zu den Gründen gehört warum ich persönlich keine der neuen Vespas kaufen würde: sie sind einfach nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben, zumindest auch nicht wirtschaftlicher als andere Roller gleicher Qualität die aber im Einkauf deutlich billiger sind


    die Optik der Cosa war schon damals ein Streitpunkt, ich habe Testberichte aus der Zeit gelesen in denen darüber ziemlich hergezogen wurde, ich persönlich finde sie optisch ansprechender als die PX, speziell in der Frontansicht, was aber auch daran liegen mag das ich nach wie vor den rechten Winkel für das Optimum in der Forumgestaltung halte ;)

  • .....so, wieder mal was neues...;der Hauptgrund war der, falls ich im Winter im Dunkeln mal kein Licht habe, weil die Birne defekt ist, dient das als Notlösung. Denn mit kalten Fingern u. evt. noch im dunkeln, hätte ich kein Nerv, die Plastikverkleidung abzubauen u. die Birne zu wechseln. Den Anschluss für's Kabel habe ich in den Scheinwerfer gebaut, so das ich den Scheinwerfer jederzeit abschrauben kann, so wie man den Spiegel abschrauben würde. Das Kabel kommt nur ran, wenn ich den Scheinwerfer in Betrieb habe.



    Die silbernen Füsse habe ich mir auch gegönnt; allerdings steht sie dadurch etwas höher, da der Ständer nicht direkt bis nach unten in die Füsse geht. Ein halber Zentimeter ist in den Alufüssen innen etwas verdickt, so das die Füsse vom Ständer nicht den Aluboden durchstossen können. Die Füsse sehen verkehrtrum angebaut aus; der Grund ist aber der, die Abrundung hilft beim Aufbocken. Sonst macht sie keinen Sinn.

  • mit dem Scheinwerfer solltest du dich aber besser nicht bei einem eifrigen Ordnungshüter sehen lassen, das gibt ganz schnell einen Spaziergang nach Hause und für den Cosaken einen Besuch beim Sachverständigen ...


    zumindest hier in Regensburg legen sie dir die Karre mit so einem Zeug dran auf der Stelle still ...du bist so nämlich ohne Betriebserlaubnis unterwegs ... ist ja auch eine furchtbare Zumutung Zusatzscheinwerfer vorschriftsgemäß zu montieren und betreiben ... :rolleyes:

  • .....ich glaube nicht, das hier irgendwer etwas dagegen hätte. Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
    Allenfalls, wenn der jetzt a, in Betrieb mit dem Originalem wäre, oder solo brennen würde. Dann wäre es aber ein Notfall, der hoffentlich nicht eintritt. Schliesslich ist es ein xbeliebiges Anbauteil, sofern er aus ist. Und niemand kann einem verbieten etwas anzubauen, das nicht als gefährlich eingestuft wird. Wie Du darauf kommst, ist mir ein Rätsel..



    ...sorry, ich sehe gerade, das Du aus Bayern kommst.....,grins.. Ich hatte mal 'ne Bekannte aus München, die lief jedesmal mit offenen Mund rum, wenn sie die hohen Häuser hier gesehen hat. :whistling: