Hat jemand Erfahrung mit einer Schutzwachsbehandlung?

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  • Hat jemand Erfahrung mit einer Schutzwachsbehandlung?

    Hab´ heute mal meine Vespa PK geputzt, und zwar innen. Nachdem ich schon den Unterboden und das Trittbrett mit Schutzwachs eingesprüht habe, dache ich mir, es wäre keine schlechte Idee, auch andere Bereiche der Vespa für die Ewigkeit zu erhalten.
    Also Reserverad ausgebaut, Bürste und Lappen in die Hand genommen und los gings. Von Zeit zu Zeit bin ich auch noch mit dem Schlauch angerückt, um den gröbsten Dreck abzuspülen. Ich hab´ anschließend alles trocken gerieben und mit Schutzwachs die Innenseiten der Backen sowie den Spritzwasserbereich vom Spritzlappen bis zum Rücklicht hinauf konserviert. Der vordere Kotflügel ist auch bald dran.

    Die Frage ist nun, ob ich alle kritischen Bereiche erwischt hab´? Wo sind die bei der PK bzw. wo sitzt bei euren der Rost?
  • bei meiner PK war beim hauptständer alles durchgerostet, und an den trittleisten.
    nachdem alles verzinnt und zugeschweisst ist, habe ich es mit unterbodenschutz (bitumen) eingestrichen. hoffen wir mal das es für die nächsten 20 jahre hält :D
  • Original von r |
    bei meiner PK war beim hauptständer alles durchgerostet, und an den trittleisten.
    nachdem alles verzinnt und zugeschweisst ist, habe ich es mit unterbodenschutz (bitumen) eingestrichen. hoffen wir mal das es für die nächsten 20 jahre hält :D


    Hätte ich nix gemacht, wär´s bei meiner in ein paar Jahren auch so gewesen, erste Rostansätze hat meine da auch, aber nix dramatisches. Ob Bitumen aber so toll ist, weiß ich nicht. Sicherlich hält das viele Jahre, aber wehe Du musst mal was ausbessern (kleiner Unfall oder so). Wollte zuerst auch das Zeug dranschmieren. Ist mir aber zuviel des Guten. Da ich auch schwer erreichbare Stellen behandeln wollte und nicht die gesamte Kiste zerlegen wollte, reicht mir das Sprühwachs aus.
    Wo hatte deine denn sonst noch Rost/ Flugrost?


    Achja, dass Wachs ist natürlich transparent. Es macht also nix, wenn mal was daneben geht.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stewie ()

  • habe das bitumen auch an der zerlegten vespa gepinselt. (wo der lackiermeister nicht gut lackiert hatte). sprühen wollte ich nicht, hatte keine lust auf abkleben ect. (da neulack)

    sonst hatte meine niergends rost, nur wie gesagt unter den trittleisten und untder dem hauptständer.
    alles andere habe ich eh gegen neuteile ausgetauscht.
  • Bei den von mir restaurierten Vespen war der Rost immer am Fußblech(vor allem an der Verschraubungen von Fußbremse und Ständer)sowie am Übergang zu den Seitenbacken.
    Wie schon mal geschrieben,habe ich von unten der gesamten Karosse bei augebautem Motor einen Unterbodenschutz gegönnt.War eine sehr gute Entscheidung,allerdings müsste ich den jetzt auch mal langsam erneuern.Der Karosse von oben kann man eigentlich gar nicht genug Klarlack verpassen.Ansonsten einfach pflegen und sauber,bzw. trocken halten.Wachspolietur ist auch immer positiv.Den Motor selber habe ich mit einem extra Motorschutzfilm eingesprüht,was die ganze sache wasserabweisend macht.
    Pflegen kann man eigentlich nie genug!!

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von JUK ()

  • Hallo

    Wachs ist eine gute Sache, aber eigentlich nur für Stellen die nicht im Spritzbereich liegen. Wachs wäscht sich dann ab. Nicht umsonst ist Unterbodenschutz eher Teerartig.
    Ich werde aber trotz dem die Ständerhalterung, die Fußbremse und die hinteren Seiten mit Wachs behandeln. Die Stellen im Spritzbereich (Bodenblech vorne und Radkasten hinten ) bekommen Unterbodenschutz.
    MfG
  • Hallo, deine Überlegung, zweigleisig vorzusorgen ist nicht schlecht. Dass das Wachs nach einiger Zeit abgewaschen wird, stört mich nicht. Ich will ja eh von Zeit zu Zeit nachschauen, ob der Rost trotz Konservierung Erfolg hatte.
    Nochwas zum Bitumen:
    Bei den uralten Mercedes-Benz W123 (wunderschön) rostet der Unterboden trotz Unterbodenschutz sehr gerne durch. Fatal ist, dass man das nicht sieht, da ja soviel Bitumen drauf ist. Erst bei einer Restauration bemerkten viele Besitzer, dass das Auto nur noch von der Schutzschicht zusammengehalten wird. Das Wachs jedocht ist transparent. Zudem ist es eine Sysiphusarbeit, das Bitumen zu entfernen. Aber es ist immer noch tausendmal besser, als überhauptnichts zu machen.

    Kleiner Tip an die, die ihre Vespa gerade am Restaurieren sind:

    Vor dem Lackieren die Stellen, die nicht sichtbar (also Unterboden, Spritzwasserbereich usw.) und ständig dem Wasser ausgesetzt sind, vorher mit Zink behandeln. Das hält auch ewig.
  • Original von PK50
    Bei den uralten Mercedes-Benz W123 (wunderschön) rostet der Unterboden trotz Unterbodenschutz sehr gerne durch.


    das kann ich bestätigen ... siehe anhang ;)
    wobei das auto ~30 jahre aufm buckel hat, bei wind und wetter gefahren wurde und der rost überschaubar geblieben ist
    gemacht muss natürlich einiges werden, aber mit anschließender guter konservierung kann man auch den rost bei nem 123er innen griff bekommen
    ja der stern fehlt... würde nur abkrachen wenn man ihn abdeckt, und die schwarzen stellen vorne unter der stoßstange sind kein rost sondern da is nur bisschen farbe vom unterbodenschutz weggegangen


    nun zur vespa: restauriere im moment meine v50 special, und die hat an gefährdeten stellen (unterboden, radkasten hinten, kotflügel vorne) einen 5 - 6 schichtigen auftrag bitumenfreien (da überlackierbar) unterbodenschutz bekommen
    die gute wird nie schnee und nie einen regenschauer sehen, deswegen seh ich eine rostfreie zukunft für sie ;)
    Bilder
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      578,12 kB, 1.600×1.200, 292 mal angesehen

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von alexhauck ()

  • NEID!

    Sehr schönes Gerät. Mach doch anstelle des Sterns eine Plakette dran, oder gleich einen neuen Kühler. Was ist es denn für einer? 200 D, 240 D oder gar ein 230 oder 280er?

    Nur bei schönem Wetter zu fahren ist natürlich die beste Lösung, sich den Rost fern zu halten. Gilt auch für deinen Stern. :D

    Bin mal in einem 200 D mitgefahren. Das einzige, das gefehlt hat, war der Kamin in der guten Stube. :D :D :D :D :D

    Einzig die 230 CE bzw. 280 CE übertreffen deinen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stewie ()

  • Moin,

    werde insgesamt nicht ganz schlau aus den bisherigen Post, was mein Problem anbelangt.

    Die Sachlage sieht so aus, daß meine PK am Unterboden und am Ständer doch schon einigermaßen rostet. Nichts hochdramatisches, sprich keine Durchrostungen und Löcher, aber sie rostet eben. Wie gehe ich nun vor, um den Rost halbwegs zu stoppen und um Lochfraß zu verhindern? Abschleifen? Einfach nur Unterbodenkonservierung draufhauen (erscheint mir nicht sinnvoll) oder evtl. mit Terolan arbeiten? Die Kernfrage: wie weit muß ich denn den Gammel in den Griff bekommen, bevor ich irgendwelche konservierenden Maßnahmen in die Wege leite?

    Zum Schluß sei gesagt, daß es mir nicht darum geht, das Dingen in einen perfekten Zustand zu bringen (da bräuchte es eeeetwas mehr Arbeit), sondern lediglich darum, ein Fortschreiten des Gammels zu verhindern.

    Beste Grüße

    Michi
    Non aprire prima che il treno sia fermo!
  • Ich habe bisher nach dem Schleifen nur Rostschutz-Grundierer verwendet.
    Ist Verzinnen notwendig?
    Oder anders gesagt, welche Vorteile bietet es im Gegensatz zum Grundierer?
    Wird trotzdem grundiert?

    @mcsoerly: Ganz plump gesagt, mach es so gründlich, dass du dann sagen kannst, es sei gut so.
    Roller-aus-Blech

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Anzeige ()

  • Bei meiner PK reduziert sich der Rost auf allerkleinste Stellen, meist an Kanten. Der Rost kann da maximal bis zu 1 cm lang (ganz selten) sein und hat allerhöchstens eine Tiefe von 1 mm. Es lohnt sich einfach nicht, das Schmiergelpapier oder die Drahtbürste auszupacken.
    Wenn nun aber eine ganze Kante befallen ist, oder gar ganze Flächen muss gehandelt werden. Den Gammel solltest du bis aufs nackte Blech bekämpfen. Ist der Rost bereits bis in einen Spalt vorgedrungen, muss er da wieder raus. Rostumwandler wäre eine Lösung, hat aber den Nachteil, dass er auch gesundes Blech angreift, giftig ist er auch noch - also Hände gründlich waschen.
    Nichts zu tun ist am Schlimmsten, irgendwas draufschmieren kann ebenfalls fatal sein. Hammerite ist ganz schlecht - von wegen direkt auf den Rost.
    Sollte sich der Rost schon so tief ins Blech gefressen haben, dass man keine absolut blanke Fläche mehr bekommt, hilft Zink weiter. Da es schneller rostet als Eisen, opfert es sich quasi für das Eisen.

    Um deine Vespa dauerhaft zu schützen kann ich dir also nur raten, soviel wie möglich von dem Rost zu entfernen. Dann Zink draufpinseln bzw. sprühen - manche Sorten eignen sich als Grundierung - dann lackieren und nachkonservieren - egal ob mit Unterbodenschutz oder Wachs.
  • Original von PK50
    NEID!

    Sehr schönes Gerät. Mach doch anstelle des Sterns eine Plakette dran, oder gleich einen neuen Kühler. Was ist es denn für einer? 200 D, 240 D oder gar ein 230 oder 280er?

    Nur bei schönem Wetter zu fahren ist natürlich die beste Lösung, sich den Rost fern zu halten. Gilt auch für deinen Stern. :D

    Bin mal in einem 200 D mitgefahren. Das einzige, das gefehlt hat, war der Kamin in der guten Stube. :D :D :D :D :D

    Einzig die 230 CE bzw. 280 CE übertreffen deinen.


    ist ein 240D, aber der läuft und läuft und läuft und läuft ... und bevor man ihn sieht, hört man ihn erstmal :) CE wäre natürlich noch nobler, aber man kann (leider) nicht alles haben...
  • Original von PK50
    Bei meiner PK reduziert sich der Rost auf allerkleinste Stellen, meist an Kanten. Der Rost kann da maximal bis zu 1 cm lang (ganz selten) sein und hat allerhöchstens eine Tiefe von 1 mm. Es lohnt sich einfach nicht, das Schmiergelpapier oder die Drahtbürste auszupacken.
    Wenn nun aber eine ganze Kante befallen ist, oder gar ganze Flächen muss gehandelt werden. Den Gammel solltest du bis aufs nackte Blech bekämpfen. Ist der Rost bereits bis in einen Spalt vorgedrungen, muss er da wieder raus. Rostumwandler wäre eine Lösung, hat aber den Nachteil, dass er auch gesundes Blech angreift, giftig ist er auch noch - also Hände gründlich waschen.
    Nichts zu tun ist am Schlimmsten, irgendwas draufschmieren kann ebenfalls fatal sein. Hammerite ist ganz schlecht - von wegen direkt auf den Rost.
    Sollte sich der Rost schon so tief ins Blech gefressen haben, dass man keine absolut blanke Fläche mehr bekommt, hilft Zink weiter. Da es schneller rostet als Eisen, opfert es sich quasi für das Eisen.

    Um deine Vespa dauerhaft zu schützen kann ich dir also nur raten, soviel wie möglich von dem Rost zu entfernen. Dann Zink draufpinseln bzw. sprühen - manche Sorten eignen sich als Grundierung - dann lackieren und nachkonservieren - egal ob mit Unterbodenschutz oder Wachs.


    Grundierer auf Rost ist natürlich fatal. Wird so was in der Werbung gesagt?
    Da hören meine Ohren weg, denn so ein Quatsch geht bei mir zum einen Ohr rein und zum Andern wieder raus.
    Zink ist also sowohl "Erste Hilfe" (ähnlich wie Rostumwandler), bzw. Zwischenschicht zwischen gefährdetem, "nahezu" rostfreiem Blech und Rostschutz-Grund, right?

    Ich benutzte den Rostumwandler "Terosol" an vielen Stellen und muss sagen, dass es an meinem PKW ganz gut funktioniert hat, jedoch das Resultat an der Vespa nicht so zufriedenstellend ist.
    Der Rost frisst sich bereits nach einigen Wochen wieder durch. Da hilft eigentlich nur Schleifen und Bürsten, oder Sandstrahlen.
    Ich werde den Terosol wohl erst einmal nicht mehr verwenden.
    Vlt. ist es auch schon zu alt.
    Roller-aus-Blech
  • Zitat:
    "Zink ist also sowohl "Erste Hilfe" (ähnlich wie Rostumwandler), bzw. Zwischenschicht zwischen gefährdetem, "nahezu" rostfreiem Blech und Rostschutz-Grund, right?"

    Das Zink muss direkt auf´s Blech, anderswo ist es nutzlos und kostet nur Geld. Wenn noch ein paar rotbraune Flecken Rost zu sehen sind, diese nicht entfernt werden können und sich wie das gesunde Blech anfühlen, ist Zink angesagt. Ob auf das Zink noch eine Grundierung muss, weiß ich nicht, wird wohl wie gesagt vom Zink selbst abhängen.
    Geh´ doch mal zu einem Lackierfachbetrieb, die geben dir für eine kleine Spende ins Kaffeekässchen betimmt gerne Rat - und der ist dann wirklich gut.

    "Ich benutzte den Rostumwandler "Terosol" an vielen Stellen und muss sagen, dass es an meinem PKW ganz gut funktioniert hat, jedoch das Resultat an der Vespa nicht so zufriedenstellend ist.
    Der Rost frisst sich bereits nach einigen Wochen wieder durch. Da hilft eigentlich nur Schleifen und Bürsten, oder Sandstrahlen.
    Ich werde den Terosol wohl erst einmal nicht mehr verwenden."

    Sandstrahlen ist die allerletzte Option vor einem neuen Teil. Wie gesagt, der Rostumwandler ist nicht ganz ohne. Enorm wichtig ist auch, dass exakt nach Vorschrift gehandelt wird, eventuell muss der Rest des Umwandlers mit viel Wasser abgespült werden. Wenn dann mal alles fertig ist, nicht vergessen die Hohlräume gerade auch beim Hauptständer zu konservieren.

    ---> Schutzwachs: auch oder gerade für Hohlräume.