Vorderbremse lässt sich kaum dosieren

  • Hallo Leute,


    Habe eine Pk 125 Jhrg. 1989


    Das problem ist, dass meine Vorderbremse sich kaum dosieren lässt. Also es bremst zu fest. Wenn ich die den Bremshebel zieh, merkt man, wie die Bremswirkung einsetzt doch dann fast abrupt das Rad blockiert.
    Habe die ganze Bremsmechanik geschmiert. Sowohl Seilzug wie auch bei bei der Trommelbremse selber.


    Kann mir jemand helfen, wie ich die Bremswirkung etwas einstellen kann?


    Gruss

  • Haste die Bremsbeläge mal runtergezogen von der Bremsplatte ? Bremsnocken ist freigängig ?
    Seil mal gelöst und ist freigängig ?
    Wie alt sind die Bremsbeläge denn ? Wenn zu alt werden die Steinhart...

    Aus Gelben Säcken werden Plastikroller gebaut ...
    Lieber Sehnenscheidenentzündung vom Schalten als nen krummen Daumen vom Starten...
    2Takt Islamist

  • dein hebelweg ist zu kurz


    edtih sagt kurz

    Zitat pkracer:


    Die Methode des selbst Nachdenkens ist glaube ich nicht avantgardistisch, sondern im Gegenteil ein Relikt aus grauer Vorzeit - damals, bevor es Internetforen gab - und inzwischen total aus der Mode gekommen.




    Deloraz@chup4:
    du gehts mi in letzter zeit sowas von aufm sack! (und bevor da noch ne blöde meldung von dir kommt: ICH HAB SCHON HAARE DRAN!)

    Einmal editiert, zuletzt von Ulmi ()

  • Die bremsbeläge sind nicht alt. habe auch alle nocken mit kupferfett geschmiert. Läuft alles einfach.


    wie kann man denn den Hebelweg ändern?

  • Hi Dein Problem ist die selbstverstärkung, die Beläge werden durch die Reibung an die Trommel angesaugt, das liegt daran, dass Du die Kanten nicht gebrochen hast, Feil die Kanten auf dem Bild rot, so dass eine 5mm breite Fläche entsteht. Dann ist das Problem beseitigt. Schau auch noch mal nach der Lagerung des Betätigungshebels, der ist schwimmend gelagert, so dass sich der bei jeder Bremsung neu ausrichten kann. Wenn die Achse fest in der Trägerplatte gelagert ist, hast Du aus diesen Fehler, da Du nur auf einen Belag drückst.

  • Hi Dein Problem ist die selbstverstärkung, die Beläge werden durch die Reibung an die Trommel angesaugt, das liegt daran, dass Du die Kanten nicht gebrochen hast, Feil die Kanten auf dem Bild rot, so dass eine 5mm breite Fläche entsteht. Dann ist das Problem beseitigt. Schau auch noch mal nach der Lagerung des Betätigungshebels, der ist schwimmend gelagert, so dass sich der bei jeder Bremsung neu ausrichten kann. Wenn die Achse fest in der Trägerplatte gelagert ist, hast Du aus diesen Fehler, da Du nur auf einen Belag drückst.

    Super Erklärung, auch wenn gute 9 Jahre her... Probiere ich gleich mal aus

  • Hallo beisammen

    Hatte ich gestern auch. Mit viel Glück und rudern keinen Kopfstand hingelegt. Bei einer leichten Verzögerung hat die Bremse von null auf jetzt blockiert.

    Rad runter, alles gangbar gewesen, beide Backen runter, leicht mit 40er angerauht, Trommel auch und von den auflaufenden Kanten etwas weggenommen. Die Beläge vertauscht, alles wieder zusammengebaut und siehe da ... als ob nie was gewesen wäre😳

    Seitdem schau ich auf den ersten Metern ob alles paßt.

    Beste Grüße aus den Südstaaten

    Der frühe Vogel kann mich mal ... nur kein Rentnerstreßkaffee-)

  • Hatte ich gestern auch. Mit viel Glück und rudern keinen Kopfstand hingelegt. Bei einer leichten Verzögerung hat die Bremse von null auf jetzt blockiert.

    Jezus… ich denke nicht, dass ich damit einfach weiterfahren könnte, ohne den Fehler gefunden zu haben.

    Sind die Beläge noch gut? Oder schon so weit abgefahren, dass die Bremsnocke nicht mehr zurückstellt?

    Darf mir das gar nicht vorstellen, ein blockierendes Vorderrad… 🙈

  • Darf mir das gar nicht vorstellen, ein blockierendes Vorderrad… 🙈


    Was soll dann schon passieren? Wenn du dann schnellgenug dein Vorderrad hoch ziehst( Wheelymässig) , kannst du doch auf dem Hinterrad weiterfahren :-6

  • Jezus… ich denke nicht, dass ich damit einfach weiterfahren könnte, ohne den Fehler gefunden zu haben.

    Sind die Beläge noch gut? Oder schon so weit abgefahren, dass die Bremsnocke nicht mehr zurückstellt?

    Darf mir das gar nicht vorstellen, ein blockierendes Vorderrad… 🙈

    Hatte anschließend auch wackelige Knie. Bei der Kontrolle war zwischen neuen und den alten Belägen von der Dicke her fast kein Unterschied.

    Alles gefettet und wieder zusammengebaut ...als ob nie was gewesen wäre. Nach meiner Krebsdiagnose regt mich nix mehr so schnell auf froehlich-)

    Der frühe Vogel kann mich mal ... nur kein Rentnerstreßkaffee-)

  • Was soll dann schon passieren? Wenn du dann schnellgenug dein Vorderrad hoch ziehst( Wheelymässig) , kannst du doch auf dem Hinterrad weiterfahren :-6

    Gute Idee, das übe ich mal. Und vielleicht montiere ich noch die Klickpedale vom Mountainbike auf‘s Trittblech oder Fußschlaufen vom Surfbrett. Und ändere meinen Forumsnamen in „Evel Knievel“ lmao


    (Edith meinte eben, der hätte in seinem Leben als Stuntman 433 Knochenbrüche erlitten…)

    2 Mal editiert, zuletzt von Raschelmeier () aus folgendem Grund: Schleibfehrer

  • Und?? Hast das Problem gelöst? Nach meiner Aktion läuft wieder alles als ob nix gewesen wäre. Auch wenn meine PK nur 51 läuft soll ein Kopfstand bei 51 sehr ungesund sein :wacko:

    Der frühe Vogel kann mich mal ... nur kein Rentnerstreßkaffee-)