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Fröhliches Rätselraten: Ursache für wiederholte Kolbenklemmer und metallisches "Rasseln"

  • Den möglicherweise kränkelnden Schaltzug sehe ich am einfachsten wenn ich die Lenkerabdeckung abnehme?

    Jein, der Zug kann ja auch irgendwo mittendrin anfangen sich aufzulösen. Löse die Züge unten an der Schaltraste, mach die Lenkerabdeckung ab und zieh den kompletten Zug raus.... aber nur den Bowdenzug nicht die Hülle ;)

    Dann siehst du ja ob die beschädigt sind. Beim wiedereinfädeln gerne 'nen Schuss Flutschi (ich nehme immer Ballistol-Teflonspray) mit rein. Bitte kein WD40, das verharzt nach gewisser Zeit.

    Dabei kannst du dann auch gleich die Schaltraste säubern und neu fetten.

    Autokorrektur ist ein Erdloch und soll sich ins Knie fügen...

  • Denada. Sollte halt irgend ein Schmiermittel sein, dass den Kunststoff der Hülle nicht angreift.

    Bzgl. des Schaltkreuzes, da kenne ich es eigentlich nur so, wenn das Kreuz verschlissen ist, dass der gerade eingelegte höhere Gang kurz einrastet und gleich wieder rausspringt. Deine Beschreibung hört sich so an als ob der Gangwechsel trotz drehen des Schaltgriffes aber erst gar nicht erfolgt oder?

    Autokorrektur ist ein Erdloch und soll sich ins Knie fügen...

  • Ja, das trifft es ganz gut. Dad ist schwer zu beschreiben. Weil irgendwann erfolgt der Gangwechsel ja dann doch "einfach" ohne hör- oder spürbare Veränderung beim Fahren. Jetzt wo wir so darüber sprechen, zweifel ich wieder an meinem Verstand. Es kann ja eigentlich nicht sein, dass ich nach dem Schalten weiter im niedrigeren Gang fahre und dann ohne irgendeine spürbare Veränderung nur durch Gas wegnehmen plötzlich doch der höhere Gang drin ist...

    Aber ich könnte schwören so war es. Ich mach nachher nochmal ne Probefahrt. Hier in der Stadt ist weniger Wind. Da hör ich dann auch etwas mehr.

  • Naja, es kann schon sein, wenn der Zug beschädigt ist und sich beim Schalten längt, dass sich dann die Schaltraste gar nicht so weit bewegt, wie es der Hebelweg am Lenker suggeriert.

    /Nachtrag: Wenn die Schaltraste nur so halb schaltet, kann es theoretisch schon sein, dass durch Lastwechsel, Schlaglöcher etc. dann irgendwann der Implus für Vollendung des Schaltvorganges einfach "so" kommt.

    Bist du beim Schalten auch mal zwischen zwei und drei in den Leerlauf gekommen?

    Autokorrektur ist ein Erdloch und soll sich ins Knie fügen...

    Einmal editiert, zuletzt von snowcrash (January 30, 2020 at 13:49)

  • mach mal die Schaltraste ab und guck ob sich nicht der Keil unten in der Schaltraste zum umlenkhebel sich nicht gelockert hat !

    Hatte das mal und entsprach so ähnlich wie du es beschrieben hast ...

    Aus Gelben Säcken werden Plastikroller gebaut ...
    Lieber Sehnenscheidenentzündung vom Schalten als nen krummen Daumen vom Starten...
    2Takt Islamist


  • Ich würde den Innereien der Schaltraste etwas Beachtung schenken und checken, ob das noch alles funktional ist.


    Ist die Verzahnung der Bremstrommel hinten noch intakt? Wenn die weg ist, wird nur noch von der Mutter gehalten. Das könnte auch irgendwie auf das passen, was Du beschreibst.


    Die Kupplung würde ich auch noch im Fokus halten. Ich kann Deine Symptome leider nicht genau zuordnen. Ist aber auch schwer zu beschreiben.

  • Wenn die Schaltraste nur so halb schaltet, kann es theoretisch schon sein, dass durch Lastwechsel, Schlaglöcher etc. dann irgendwann der Implus für Vollendung des Schaltvorganges einfach "so" kommt.

    Und das käme dann ohne wenigstens ein Ruckeln oder ein Geräusch o. Ä.?

    Bist du beim Schalten auch mal zwischen zwei und drei in den Leerlauf gekommen?

    Das nicht. Aber jetzt erinnere ich mich, dass noch bevor das alles begann, einmal beim Anfahren der erste zwar laut Griff eingelegt war, aber ich beim Anfahren noch im Leerlauf war.

    Ist die Verzahnung der Bremstrommel hinten noch intakt?

    Ich bin gerade überfordert damit was du meinst, Menzinger. Kannst du das etwas detaillierter beschreiben?

    Ich war die ganze Zeit (mit Erfolg) beschäftigt den Transport zu organisieren und habe noch keinen Handgriff an der Reuse gemacht. Sobald ich da ran gehe, werden hier von mir nicht nur Fragen sondern auch Antworten geliefert.

  • Und das käme dann ohne wenigstens ein Ruckeln oder ein Geräusch o. Ä.?

    Da bin ich auch überfragt, hatte das selber noch nicht. Ist ja auch eher eine Theorie... zumal wir hier ja noch rumorakeln. :/

    Zitat

    Das nicht. Aber jetzt erinnere ich mich, dass noch bevor das alles begann, einmal beim Anfahren der erste zwar laut Griff eingelegt war, aber ich beim Anfahren noch im Leerlauf war.

    Kann ja die gleiche Ursache haben, sich längende Züge, die vielleicht auch nicht mehr gut eingestellt sind. Genauso kann auch ein nicht mehr korrekt ausdistanziertes Getriebe in Verbindung mit einem verschlissenen Schaltkreuz in Frage kommen. Aber bevor Du da ran gehst, mach mal erstmal die Züge und stell die auch vernünftig wieder ein, das ist wesentlich einfacher als gleich den Motor zu spalten um sich Schaltkreuz und Getriebe anzusehen. :)

    Zitat

    Ich bin gerade überfordert damit was du meinst, Menzinger. Kannst du das etwas detaillierter beschreiben?

    Die Bremstrommel sitzt ja auf der Haupt-/Antriebswelle. Damit die nicht durchrutsch, weil sie nur von der Mutter gehalten wird, ist hier auf der Welle eine Verzahnung, die die Bremstrommel auf der Welle fixiert. Du kannst so z.B. trotz gelöster Radmutter bei eingelegtem Gang das Rad nicht drehen. Sollte das doch gehen ist die Verzahnung der Trommel oder der Welle oder beides verschlissen.

    Zitat

    Ich war die ganze Zeit (mit Erfolg) beschäftigt den Transport zu organisieren und habe noch keinen Handgriff an der Reuse gemacht. Sobald ich da ran gehe, werden hier von mir nicht nur Fragen sondern auch Antworten geliefert.

    Wie weit in den Norden willst Du Dich verlegen lassen?

    Autokorrektur ist ein Erdloch und soll sich ins Knie fügen...

  • genau den meinte ich !

    Wenn jetzt es eh auseinader hast dann guck auch gleich ob sich evtl der Schaltbolzen gelockert hat ,aber aufpassen ! LINKSGEWINDE !!

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    2Takt Islamist

  • Hinten aufbocken, Hinterrad drehen und Gänge durchschalten. Ist da Etwas seltsam?

    Lelox, grüß dich. Hat alles etwas gedauert. Hab einen Zug kaputt gemacht beim Rausziehen und auf diesem Kontinent Ersatzteile zu besorgen, und seien sie noch so banal, wird immer zu einer mehrtägigen Expedition durch den urbanen Dschungel. Ich hab sämtliche eurer Punkte überprüft. Läuft alles normal. Keine Auffälligkeiten.

    Die Abdeckung der Schaltraste war schlecht verschraubt und der Witterung ausgesetzt für en paar hundert Kilometer. Dadurch war nahezu kein Fett mehr auf der und um die Schaltraste. Könnte das irgendwie das Ganze erklären?

    Da die Karre am Montag eh aufm LKW geht, setz ich jetzt wieder alles zusammen und werd dann ja sehen, ob die Probleme wieder auftreten, wenn die Reise weitergeht.

    Positiver Aspekt des Ganzen: Ich habe das erste Mal in meinem Leben die Innereien einer Schaltraste gesehen und dadurch genügend Motivation entwickelt, die Funktionsweise des Getriebes en Detail zu verstehen. Einige Fragen dazu hätte ich nun. Wenn jemand willens ist mir diese zu beantworten, sendet mir doch ne PN unter Angabe einer WhatsApp-fähigen Handynummer. Als Dank schließe ich euch in mein nicht stattfindendes Nachtgebet ein ✌🏼