Gewinde vom Benzinfilter am 16.16er Vergaser verschollen

  • Moin,


    ich hatte diesbezüglich schonmal in kFkA nachgefragt, jedoch lässt sich das Problem nicht wie gewollt lösen.


    Kurz nochmal die Story:

    Ich habe bei egay nen Vergaser erstanden, der laut Käufer wunderbar funktionierte. Nach dem Einbau leckte es am Benzinfilter. Auseinandergeschraubt, und da kam einem eine selbstgebaute Buchse schon entgegen. Die habe ich dann versucht einzukleben. Hällt halbherzig, doch nach einiger Zeit wenn ich die schraube nachziehen möchte dreht diese durch. Denke das Benzin verträgt sich nicht so mit dem Loctite Lagerkleber. Hat jemand noch eine Lösung?


    Helicoil und Gewindebuchsen schließe ich eigentlich aus, da das Loch nicht Größer werden darf, weil dann das kleine Loch für die Benzinzuführ gestört wird mMn.


    Durchmesser is 6mm und das Gewinde soll standardmäßig M5 sein.


    Danke und Grüße

  • Vielleicht versuchst du vorsichtig ein geeignetes Gewinde zu schneiden und eine etwas größere Schraube zu verwenden...


    Ich habe das mal an anderer Stelle gamcht an meinem Vergaser, aber die war weniger kritisch...

    In des Daseins stillen Glanz platzt der Mensch mit Ententanz.

    F. Küppersbusch

  • Mh, dann wäre ich ja schon bei M8 da m6 nicht mehr ,möglich ist. Würde dann aber auch bedeuten, dass ich das Loch in der Kappe vom Benzinaschluss vergrößern muss. Dann muss aber auch ne selbstgebaute Dichtung her usw..


    Eher suboptimal

  • Ich kann Deine Suche nach einer Lösung gut verstehen - schade um die Kohle.


    Reparaturen am Vergaser mit Gewinden o.ä. würde ich nur dann durchführen, wenn es auch haltbar und dicht ist. Sonst bleibst Du halt 100km später liegen und hast die Brösel in der Hand. Insofern würde ich zähneknirschend den Vergaser als Abschreibung verbuchen und einen neuen erwerben. Ich glaube, Du hast einfach zu wenig Fleisch an der Stelle, als dass sich das haltbar reparieren ließe.

  • Wer hat bei unserem Hobby nicht schon mal Geld vernichtet. ich wäre froh sagen zu können es waren nur 60€. Ärgerlich bleibt es trotzdem. Aber wie Menzinger schon sagt, besser jetzt in den sauren Apfel beißen als hinterher irgendwo liegen zu bleiben.

  • Ich glaub du hast mich immer noch nicht verstanden. Das Geld juckt mich null.


    Mich interessiert, ob man das Ding noch retten könnte oder icht.


    Wenn ich rumheulen würden wolle bezüglich 60€, dann wäre Vespa das falsche Hobby für mich...

  • ich würde da mit Flüssig Metall arbeiten , absichtlich kerben noch rein machen damit der Kleber tief genug haftung bekommt und dann ganz unten mit dem Drehmel das Loch nacharbeiten um den Spritfluß zu gewärleisten und dann einfach ein neues Gewinde schneiden , fertig !

    Aus Gelben Säcken werden Plastikroller gebaut ...
    Lieber Sehnenscheidenentzündung vom Schalten als nen krummen Daumen vom Starten...
    2Takt Islamist

  • ich persönlich lehne (so gern ich selbst auch instandsetze, wenn ich kann), an Vergasern solche Behelfe mit kunstharzbasierenden Klebstoffen und Spachtelmassen ("aka Flüssigmetall") ab.

    Zum einen sind solche Massen nicht dauerhaft resistent gegenüber Kraftstoffen und besonders nicht gegenüber dem darin enthaltenen Ethanol...(und gehen übrigens keine molekulare Verbindung mit dem Metall ein!)
    Und zum anderen geht es hier um das Befestigungsgewinde des Spritschlauchstutzens: der muß 100% sicher befestigt, nachhaltig und dauerhaft dicht sein!
    Keiner will doch, daß das irgendwann unbemerkt und unvorgesehen wieder versagt und dadurch Sprit herausleckt.

    Ich würde nicht im Traum dran denken, das so zu machen (und damit drücke ich mich diesmal diplomatisch aus!)...das ist kein seltener, teurer, unwiderbringlicher Vergaser, sondern eine kaputte alte Rübe, die es noch neu für relativ wenig Geld zu kaufen gibt.

    Nebel zieht in dichten Schwaden übers Moor von Forest Hill.
    Grün gespenstisch glänzt ein Irrlicht. Es ist Nacht in Baskerville.
    Cindy und Bert, 1970

  • M7 rein und feddich ist die Laube. Habe ich schon an zwei Gasern gemacht. Funzt super

    M7 haste ja eh an der Vespa. Also lohnt sich der Kauf eines Gewindeschneiders

  • Die russische Methode wäre, mit einer Blechschraube geeigneter Größe zu arbeiten, die Blechschraube bohrt sich ihr Gewinde selber- aber ehrlich gesagt, zerleg den Vergaser in all seine Einzelteile und heb sie auf als Ersatzteile .

    ich hab mal einen gekauft gebraucht, da war die Aufhängung vom Schwimmer gebrochen, da geht dann nix mehr

  • M7 rein und feddich ist die Laube. Habe ich schon an zwei Gasern gemacht. Funzt super

    M7 haste ja eh an der Vespa. Also lohnt sich der Kauf eines Gewindeschneiders


    Gewindeschneider hab ich eh da. Machst du dann auch nen 7er Loch in die Kappe rein? Welche Dichtung nimmst du dann? Und muss ich das Loch der Benzinzufuhr vergrößern?

  • Den Deckel musste auch aufbohren,klar.

    Habe als Dichtung M7 kupferring drunter gelegt.

    Bis jetzt ist das dicht. Also seit ca 7-8 Jahren

    Spritzufuhr kann so bleiben. Zumindest bei meinen 75ccm

  • So, kleines Update. Irgendwie hat die Schwimmernadel bzw. die Fläche wo diese gegendrückt was abbekommen. Jedenfalls hat sich binnen einer Nacht der gesamte Tank entleert :-1


    Habe dann einen neuen bestellt, und in dem Zuge auch ne neue Dichtung am Benzinhahn damit ich ruihger schlafen kann.


    Kommen wir zum Problem. in der ersten Probefahrt fing das gute Stück an zu stottern, auch 1-2 fehlzünden waren zu verzeichnen. Düsen sind komplett übernommen worden. Gab es technische Änderungen an dem 16.16er zu den heutigen 16er, sodass vielleicht zu wenig oder zu viel Sprit ankommt? (Kurz nochmal das Setup: 50ccm, 16.16 Gaser, 42ND, 72HD, Polini banane). Das ziehen des Chokehebels hat keine Veränderung wärend der Fahrt hervorgerufen.


    Danke und GRüße