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Mehr Gußeisen für die Keksdose

  • Scharnhorst
  • September 18, 2025 at 22:00
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    • January 4, 2026 at 10:43
    • #141

    Die angesprochene 2-Schritt-Hochsicherheit hat mich in die Fänge des genannten Bezahldinstleisters getrieben, da ich mit der Bedienung überfordert war.

  • Scharnhorst
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    • January 8, 2026 at 17:37
    • #142

    Kawitzi das wäre bestimmt lustig...lmao

    Menzinger es war tatsächlich die alte Kreditkarte, die ich versucht hatte. Die aktuelle finde ich nicht mehr. Als es das erste Mal nicht mit dieser 2-Dingens-Authorisierung geklappt hat, habe ich das online freigeschaltet und dann ging es wieder nicht (oh Wunder mit der alten Karte und der alten 3-stelligen Zahl, die ich ja sperren ließ, weil ich dachte, mein Geldbeutel ist weg...).

    Tja, die Italiener sind ja schon komisch. Ich schreibe eine höfliche, lange Email auf angelsächsisch und die einzige Nachricht, die ich kriege, war die Abwesenheitsnotiz bis zum 7.

    Gestern war dann meine Kreditkartenbestellung gelöscht, die Vorabüberweisungsbestellung noch drin mit "pending". Heute stand bei der Bestelleung "shipped".

    Email habe ich keine bekommen...Mit Angelsächsisch haben sie es nicht so...:-4

    Auch keine Versandbestätigung. Für Anmeldung beim Shop und für die jeweiligen Bestellungen kam sofort eine generierte Email.

    Schauen wir mal, was passiert...Vielleicht kommt das lecker Ding ja Anfang nächster Woche...

    Gruß Paddy.


    Edit: Einen alten Scheiß, gerade eine hochoffizielle Email bekommen, Versandbestätigung mit Trackingnummer. Zwar alles komplett auf italienisch, aber sehr professionell!

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

    Einmal editiert, zuletzt von Scharnhorst (January 8, 2026 at 19:16)

  • bingele28
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    • January 8, 2026 at 19:52
    • #143

    Scharnhorst , wenn du deinen Text mit deepl.com auf italienisch und wieder zurück übersetzt bekommst, könntest du dich auf deren Sprache einlassen.

    Es ist immer komisch wenn der Satz nicht so endet wie man es Kartoffel.

    Früher hieß es "Iss deinen Teller leer, dann scheint die Sonne!" - Heute kämpfen wir mit Übergewicht und Klimaerwärmung.

  • Scharnhorst
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    • January 8, 2026 at 20:01
    • #144

    Ich muß gestehen, ich hatte vor Jahren mal die ersten beiden Stufen eines Italienisch Kurses und als zweite Fremdsprache französisch.

    Irgendwie langt das um zu verstehen, was gemeint ist. Ich habe auch grundsätzlich die ganzen italienischen Onlinhändlerseiten immer auf italienisch durchforstet, das fand ich witzig.

    Ich mag die Sprache irgendwie, hat was von Urlaub...klatschen-)

    Will damit sagen, mir gefällt das, ich finde das nett. Kam vielleicht falsch rüber...:)

    Ich freu mich schon auf die Fabbri.....klatschen-)

    Gruß Paddy.

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    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Scharnhorst
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    • January 9, 2026 at 09:21
    • #145

    Ich mußte gerade lachen...

    Kuckt mal, was der Dexter in seinem Portfolio hat...:

    tappo per miscelatore | Dexter Racing
    tappo per eliminazione miscelatoremonta anche su motori minarelli am6 e Rotax
    www.dexter-racing.it

    Und ich brech mir einen ab, so einen Deckel zu fertigen...lmao

    15 Euro, ohne Worte...


    Gruß Paddy.

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    • January 9, 2026 at 10:47
    • #146
    Zitat von Scharnhorst

    Und ich brech mir einen ab, so einen Deckel zu fertigen... lmao

    Deiner ist bestimmt mehr Overengineered...

    In des Daseins stillen Glanz platzt der Mensch mit Ententanz.

    F. Küppersbusch


    In einer Evolution in der auch Tino Chrupalla als Krone der Schöpfung gilt stirbt der Apollofalter völlig zurecht aus.

    M. Uthoff

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    • January 9, 2026 at 14:20
    • #147

    Der ist doch für MINARELLI - der passt doch nicht 8)

  • Scharnhorst
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    • January 9, 2026 at 19:14
    • #148

    Nick50XL Mein Deckel ist mit mehr Liebe gemacht...:love:

    Fantine Das hat mich zuerst auch gewundert. Aber nachdem diese Ölpumpe in so ziemlich jeden Zweitakter mit Getrenntschmierung verbaut ist, paßt der Deckel wohl überall.

    Das Bild ist aber von einem Ape-Kupplungsdeckel.

    Aber wenn man googelt nach Ölpumpe Minarelli AM6 Motor, kommt die Pumpe. Der Motor ist recht beliebt und wird auch in Fuffi-Enduros verbaut.

    Da wird wohl auch getuned...

    Gruß Paddy.

    P.S.: Tracking sagt, Fabbri kommt Montag...klatschen-)

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    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Nick50XL
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    • January 12, 2026 at 13:03
    • #149
    Zitat von Scharnhorst

    Mein Deckel ist mit mehr Liebe gemacht... :love:

    Zwei Sätze, eine Bedeutung... ;)

    In des Daseins stillen Glanz platzt der Mensch mit Ententanz.

    F. Küppersbusch


    In einer Evolution in der auch Tino Chrupalla als Krone der Schöpfung gilt stirbt der Apollofalter völlig zurecht aus.

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  • Scharnhorst
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    • January 12, 2026 at 21:14
    • #150

    So, heute ging es weiter.

    Der Paketdienst BRT hatte ja im Tracking schon drin, daß die Fabbri heute kommen soll. Heute war der Status geändert auf "ist unterwegs".

    Macht ja nix, mußte ohnehin noch Vorarbeit leisten. Nachdem ich am Donnerstag und Freitag zuhause war, konnte ich erst heute abend angreifen.

    Mal eine Ring gedreht und sauber eingepaßt. Außen war das Maß 58,3 und die neue PK-Nebenwelle hat als Kopfkreis am 4. Gang ca. 51 mm. Also habe ich den Ring innen auf 52 mm ausgedreht:

    Auf der Fräsmaschine grob halbiert:

    Ich habe, wie man sieht, alle 2 mm eine kleine Nut eingedreht, damit etwas mehr Kleber in der Fuge ist, stirnseitig ebenfalls eine Nut.

    Soweit ganz OK. Dann geklebt und in den Ofen zum Aushärten. Mit einem 4er Kugelfräser dann mal den Kanal zum Entlüftungslabyrinth wieder geöffnet, aber nicht so tief. Damit ist der Ring noch einigermaßen zusammenhängend und ist um die 180 Grad umfaßt radial, axial halt wo es geht. Bei der Klebefuge sollte das halten.

    Letztlich habe ich dann noch mit einem anderen Radiusfräser den Absatz noch gefräst:

    Dann habe ich nochmal mit Klebeband "geschalt", etwas ausgegossen an dem unteren Flügel von dem Absatz, damit man einigermaßen einen Übergang hinfräsen und schleifen kann. Wieder Kleber, wieder Ofen und dann nochmal etwas gefräst:

    Keine Ahnung, ob ihr da überhaupt einen Unterschied seht, aber da war dann noch ein Fräser für einen Außenradius mit dabei.

    Danach noch frei Hand etwas mit dem Druckluftschleifer grob die Übergänge, dann war es fertig zum Testen:

    Bis auf weiteres paßt da jetzt nix mehr anderes rein als eine PK-Nebenwelle, das Ape-Getriebe ist erstmal beerdigt.

    Grob gemessen habe ich jetzt 4,4 mm Wandstärke zum Spindeln.

    Aktuelles Maß ist ja ca. 84. Die Fabbri soll 87 haben, also 88 Spindeln oder so. Also bleiben noch 2,4 mm Wandstärke, mehr als genug.

    Morgen messe ich nochmal so eine Senkung für eine Gehäuseschraube im Bereich der ZGP, da könnte es auch knapp werden, vielleicht muß ich da ja auch noch etwas machen.

    Ansonsten schmiergel ich das noch etwas und gehe kurz mit Glasperlen drüber, dann paßt das.


    Gruß Paddy.

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  • Scharnhorst
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    • January 13, 2026 at 20:53
    • #151

    Danke liebe Kollegen!

    Tja, die Fabbri hängt noch irgendwo zwischen Italien und der schwäbischen Alb.

    Hab dann heute mal ein paar Reste von alten Vorrichtungen zusammen gesammelt.

    Meinen selber gebauten Motorständer kennt ihr ja schon. Der Ape-Motor hat ja das Problem, daß er keine Aufnahmen am Guß hat für Schwingendrehpunkt und Stoßdämpfer. Der kugelt nur blöd auf der Werkbank herum.

    Mit meinem Motorständer, der den Motor an der Differentialverschraubung aufnimmt, kann ich ja bis zur Differentialmontage alles machen, was man in einem normalen Motorständer für einen Vespamotor auch machen kann:

    Soweit, so gut. Nur ab dem Moment, wenn das Differential dran kommen soll, geht der Scheiß wieder los. Der Motorhalter ist schon dran (anbei mal ein Bild von meinem alten Motor, der gerade in der Ape werkelt):

    und irgendwann muß halt das Differential montiert werden. Auf dem Bild kann man vielleicht erahnen, daß einfach nur Scheiße ist. Du legst dann Holzklötze drunter, klemmst den Motorhalter mit der Schraubzwinge auf die Unterlage, usw....

    Und den Motor mal laufen lassen ist auch Käse. Macht keinen Spaß und schon damals habe ich mir geschworen, beim nächsten Motor löse ich das Problem.

    Teil 1. gelöst in blau siehe oben.

    Teil 2: erster Wurf:

    Die Profile sind noch zu lang, es fehlen die Stahlecken, aber so soll es werden ganz grob:

    Motorträger wird vorne fixiert ähnlich der Schwingenaufnahme. Der Motor muß hinten noch in der Luft gehalten werden. Dazu habe ich eine Plastikplatte etwas zugefräst und an ein Profil geschraubt:

    So kann der Motor hängen und das Diff-Gehäuse kann montiert werden. Die Vorrichtung soll entweder so stehen oder nach hinten gekippt werden, damit man die Innereien des Diffs von oben einbauen kann.

    Morgen nehme ich den Diff-Deckel noch mit, darin ist die Rahmenaufnahme. An der soll dann auch eine Befestigung dran, wenn das Diff zu ist, dann hält das sehr gut und ich kann am vollständigen Motor schrauben nach belieben.

    Morgen mache ich fertig, dann gibt es weitere Bilder.

    Gruß Paddy.

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    • January 14, 2026 at 12:09
    • #152

    Für APE-Bastler haben Lieferverzögerungen von FABRI-Wellen durchaus Vorteile...

  • Nick50XL
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    • January 14, 2026 at 12:11
    • #153

    Sach ich ja: Metallbauporno...

    In des Daseins stillen Glanz platzt der Mensch mit Ententanz.

    F. Küppersbusch


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    • January 14, 2026 at 20:22
    • #154

    Allerdings, Fantine !

    Und ich glaube du bist einer hier, der wirklich nachvollziehen kann, was für ein Käse so eine Montage von einem Ape-Motor ist...8)

    Also, der Metallbauporno geht weiter.

    Habe noch Befestigungsbolzen gemacht, alles auf Länge final gesägt, sauber montiert auf der Richtplatte und die Endkappen montiert. Alles aus Zeug, was aus alten Vorrichtungen zurückgebaut wurde. In den beiden Positionen kann ich das Diff-Gehäuse montieren:

    Dann hochkant die Innereien montieren und den Deckel aufschrauben:

    Bei montiertem Deckel kann ich zusätzlich die Schraube mit dem Knauf durch den Silentblock stecken und mit dem Montageständer verbinden, das Gehäuse hängt nicht mehr an der Plastikplatte. Von hinten sieht es dann so aus:

    Und von vorne, jetzt kann dann der Rest, der bis dahin noch nicht montiert wurde, angeschraubt werden.

    Die lange Stange ist genau so hoch wie der höchste Punkt des Motors, die Haube. Der Deckel oben auf der Stange hat Ausnehmungen bekommen, damit ich die Verlängerung für den Testtank aufstecken kann, genauso wie an meinem Montageständer für die Vespamotoren, der ebenfalls aus dem Profil gemacht ist und für Automatik und Schaltmotoren verwendbar ist.

    In dem Ständer kann ich den Motor dann auch mal laufen lassen, bevor ich ihn einsetze.

    Ich freu mich und bin total zufrieden.

    Aber es gab noch eine Punktlandung. Heutemittag hat Frau Generalleutnant angerufen, die Fabbri ist da...klatschen-)

    Mit dem Päckchen hat jemand Fußball gespielt und man hätte die Welle echt etwas besser verpacken können, aber was soll's. Ich werde sie morgen mal auf Rundlauf prüfen. Frau Generalleutnant hat genug Bilder gemacht zum Beweis.

    Nun zur Welle:

    Endlich habe ich dieses Schmuckstück in meinen Händen, herrlich. Ich habe jetzt schon ein paar neue Kurbelwellen gekauft, nicht viele muß ich zugeben. Eine Mazzucchhelli und der Rest war BGM glaube ich. Aber immer in der Preisklasse bis 200 Euronen. Also das Ding ist von der Machart und der Verarbeitung einfach eine andere Welt. Die Wangen aus dem Vollen gefräst, auch die Taschen, verschiedene Materialien zur Auswuchtung, alles irgendwie eine andere Liga. Gefällt mir als Maschinenbauer.

    Die Wange hat exakt 87 mm, das Pleuel steht knapp 4 Zehntel über.

    Dann mal den Messingdummy mit 17 Innendruchmesser gegen einen mit 20 getauscht in der große Hälfte und mal gesteckt.

    Das geht sich gerade so aus würde der Österreicher in mir sagen. Ich muß morgen mal schauen, ob in der kleinen Hälfte das Pleuel auch noch etwas Platz braucht. Das werden wir sehen. Ich muß erstmal spindeln, damit die Hälften mit der Welle zusammen gehen.

    Dann mal durch den Einlaß angezeichnet:

    Die Steuerwange ist fette 18,0 mm breit. Ich hätte den Einlaß noch einen Millimeter breiter in Richtung Kupplung machen können, aber das laß ich jetzt. Dann paßt das Gehäuse auch weiterhin für 17 mm Standard.

    Wo sie schon so da lag, mal ein Bild vom Einlaßfenster der Steuerwange. Alles mit CNC runtergezeilt:

    Die Welle mal in die kleine Hälfte gesteckt, dann sieht man schon, worauf das ungefähr rausläuft:

    Mit den 88 mm, die ich vorhabe zu spindeln, damit im Radius 5 Zehntel Luft bleiben, wird das wohl auch ein bißchen von der Zentrierrippe nehmen, wir werden sehen.

    Wieder in die große Hälfte und das Pleuel grob gehalten:

    Also zu viel Platz ist das nicht zwischen Pleuel und Gehäuse. Wenn das mal ausgespindelt ist, muß ich das noch etwas genauer anschauen mit montiertem Zylinder jeweils in den Hälften für sich.

    Mit meiner großen Schieblehre konnte ich noch indirekt die Wandstärke zu der Schraubensenkung zündungsseitig messen.

    Wenn ich auf 88 mm ausspindel, bleibt dort noch 1 mm Wandstärke. Also muß ich dort nichts aufdoppeln, sehr gut.

    Also steht dem Ausspindeln morgen nichts im Weg. Mich juckt es total in den Fingern und ich war schon am Überlegen, ob ich zuhause aufspanne heute abend noch, aber im Geschäft hat die Fräsmaschine einen elektrischen Eilgang. Dann ist es deutlich angenehmer, mal kurz zwischendurch den Tisch runter zu fahren, zu messen und ggf. die Welle kurz zu stecken.

    Meine Maho hat zwar Vorschub in Z, aber keinen Eilgang. Ich müßte immer von Hand kurbeln, dazu habe ich keine Lust. Im Geschäft nach Feierabend mache ich das in der halben Zeit.

    Tja, dann schauen wir mal, bin schon gespannt.

    Morgen geht es weiter hier.

    Gruß Paddy.

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    • January 15, 2026 at 16:55
    • #155

    Man kann deine Freude förmlich spüren, schon beim Mitlesen...

  • Scharnhorst
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    • January 15, 2026 at 20:43
    • #156

    Danke, danke, liebe Kollegen!

    Fantine ich freue mich auch wie ein kleines Kind!klatschen-)

    Hat ja ewig gedauert unterm Strich, die Entscheidung mit der Kurbelwelle. Auch dem geschuldet, daß die Lieferversprechungen von SIP halt auch nicht hingehauen haben für die beiden Alternativwellen.

    Aber ich denke, diese hier ist die richtige Wahl. Die ist so schön und sauber gearbeitet, mir erscheint der Mehrpreis absolut gerechtfertigt.

    Und die gute Nachricht, die Welle hat das Elfmeterschießen auf dem italienischen Postamt überlebt! Heute morgen habe ich als erstes die Welle auf den Lagersitzen aufgenommen und mit dem Pupitast den kleinsten Durchmesser des Konus abgetastet, also das am weitesten entfernte Ende: 2 Hundertstel. Also alles bella.

    Nach dieser guten Nachricht konnte die Bearbeitung beginnen. Ich habe die kleine Hälfte so hoch unterlegt, daß ich die Fabbri immer zu testen einstecken konnte. Dann auf 88,1 ausgespindelt.

    Die Wange hat ja 87.00, ergo sind es jetzt 0,55 im Radius Luft:

    Dann habe ich den Überstand des Pleuelauges nochmal vernünftig gemessen und nicht so krumm mit der Schieblehre:

    Bei Fabbri ist alles auf komma null, sogar der Überstand des Auges. Dann habe ich die Tiefe festgelegt und entsprechend den Durchmesser auf 89,1 bis zu einer gewissen Tiefe erweitert:

    Jetzt hat das Pleuelauge die gleichen 0,55 mm radial Luft wie die Wange. Dann mal optisch noch kontrolliert und für gut befunden:

    Zum Schluß noch oben die Kante mit einem anderen Meißel etwas angefast und fertig:

    Auf dem nächsten Bild hätte man sehen sollen, wie das Pleuel und die Wange jeweils in ihrem Bereich Luft haben. Ich Depp hätte den Blitz nehmen sollen. Man kann es vielleicht trotzdem erkennen, ist aber schwierig:

    Tja, und zum Schluß noch eine schöne Aufnahme vom Kurbelhaus, auf dem man schön erkennen kann, wie groß das Fenster gewesen wäre zur Nebenwelle, wenn ich nicht aufgedoppelt hätte:

    Auf dem Boden kann man schön erkennen, wieviel da jetzt ausgespindelt werden mußte, damit die Fabbri paßt. Eigentlich schon ganz ordentlich.

    Mir gefällt es. Vorhin habe ich die Welle ins Gehäuse eingesetzt und wollte mal mit Zylinder durchkurbeln. Das klemmt.

    Zuerst habe ich es nicht geblickt, aber dann war es klar. Das lange Pleuel und der 53er Hub fordern ihren Tribut. Das Pleuel schlägt mit der langen Seite am Kurbelgehäuse an. Das muß ich also noch freisparen.

    Ich mache aber zuerst noch den 89,1 Durchmesser in die große Hälfte zuhause auf der Maho auf der Vorrichtung. Und zwar bis dahin, wo das Einlaßfenster mit seinem Rahmen anfängt.

    Dann ist das Pleuel sauber in beiden Hälften freigespart.

    Erst danach mache ich das Pleuel dann am Übergang zur Zylinderbohrung frei.

    Bilder folgen.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

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    • January 16, 2026 at 18:13
    • #157

    Vielen Dank, freut mich, daß euch mein Gebastel gefällt!

    Heute habe ich den Lagerdummy für das 20x47x12 gemacht.

    In den Schubladen waren noch ein paar Ausgleichsscheiben mit 0,2 und ich habe mir noch drei Scheiben gemacht mit 1,70 , 1,80 , 1,90 mm.

    Das linke ist das neue 12er, daneben das bisherige 14er.

    Hintergrund ist der, daß ich ja limaseitig noch eine Buchse mit Bund einsetzen muß, damit der Wedi-Sitz wieder hergestellt ist. Deshalb ja auch das um 2 mm schmälere Lager.

    Mit den Scheiben will ich ein bißchen ein Gefühl kriegen, wie stark der Bund für die Alubuchse sein darf. Genau 2 mm oder eventuelle etwas weniger.

    Mit auf beiden Seiten ein 14er Dummy klemmt die Kurbelwelle. Meine Dummys sind ziemlich genau 0, Kugellager gehen ja minimal ins minus.

    Bisher hatte ich so wurschtige Dummys aus Kunststoff gemacht, damit lief das immer, wobei ich nachmessen müßte, was die für eine Dicke hatten.

    Jetzt habe ich mal den neuen 12er Dummy eingesetzt und die 1,9er Scheibe, klemmt.

    Erst mit der 1,7er Scheibe, als mit in Summe 13,7 mm auf der Limaseite läuft die Kurbelwelle.

    Klar, die C3-Lager geben da auch etwas nach, aber ich war erstaunt. Mal die Dichtung gemessen, die hat 0,4.

    Würde also heißen, mit dem 12er Lager plus einer Buchse mit genau 2 mm Schulter plus die Gehäusedichtung wären das 1 Zehntel Luft (plus halt die Luft, die dann die Lager noch machen, viel wird das nicht sein)

    Entweder mein Gehäuse ist besonders eng oder das ist von Piaggio genau so hingetüftelt, daß es mit der Gehäusedichtung paßt.

    Das war mir bisher so nicht bewußt, habe aber auch kein anderes Gehäuse übrig, um das mal gegen zu messen.

    Morgen passe ich die Kurbelwelle vollends ein und dann kann ich nochmal Steuerzeiten messen mit einer richtigen Kurbelwelle und meiner Luxus-Vorrichtung vom Lehrling. Darauf bin ich gespannt.

    Ggf. muß ich den Spacer ja noch etwas abnehmen, weil die Dichtungen ja dazu kommen.

    Dann kann ich am Kopf weiter machen, Kupferdichtung auf finale Dicke schleifen, usw.

    Nächste Woche wird interessant.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Fantine
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    • January 17, 2026 at 12:10
    • #158

    Zum geringen Abstand der KW-Wangen zum geschlossenen Gehäuse:

    Vernutlich ist es die Baubreite der Fabri, denn mit den Serienwellen gibt es dieses Phänomen nicht, auch wenn ich nie Maße genommen habe.

    Bei Probemontage ohne Dichtung drehten die Wellen frei.

    Du hast die 1mm breitere Steuerwange erwähnt - ev. lieht dort der Grund.

  • Scharnhorst
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    • January 17, 2026 at 19:33
    • #159

    Fantine Nee, es klemmt tatsächlich an den Lagerdummys. Der Lagerabstand der Fabbri ist exakt gleich zu der alten Ape-Kurbelwelle, die 45,5 oder was das war.

    Und die klemmt auch, wenn ich sie rein mache. Die Drehschieberwange ist zwar breiter, aber die streift nicht.

    Gut, wer weiß, was dem Gehäuse schonmal widerfahren ist, es hat ja die eine oder andere Macke und was der Vorbesitzer angestellt hat, daß der Wedisitz am Polrad rausgebrochen ist, weiß ja auch niemand so genau.

    Du hattest das Gehäuse damals ja auch schon so defekt erhalten.

    Aber gut, ich kann das ja steuern. Die Fabbri soll anscheinend einen Schiebesitz kupplungsseitig haben und polradseitig mache ich den Sitz zu einem Schiebesitz. Dann kann ich die neue Buchse für den Wedi mal machen auf 1,8 oder so, einlegen, Lager einsetzen und mit Dichtung montieren.

    Wenn es zu eng ist, kommt das Lager nochmal raus und ich passe die Hülse an. Ich kriege das denke ich in den Griff.

    Aber nun zu meinen Anpassungsarbeiten für die Kurbelwelle heute. Gehäuse auf die Vorrichtung und aufgefangen:

    Und dann mal 89,1 ausgespindelt, von der Höhe her bis zum Einlaßfensterrahmen. Das Ergebnis war wenig spektakular, es hat garnicht überall genommen. Im unteren Sektor hat es genug Luft für das Pleuel:

    Ich habe dann die Gehäusehälfte in der Spannvorrichtung gelassen, weil sie so schön zum Handhaben war für die manuelle Anpassung und man den Zylinder auch so stecken kann zur Probe.

    Den Auslauf habe ich dann ganz konventionell mit der Schlüsselfeile gemacht:

    Es war nicht viel, aber es gereicht, daß es ohne Anpassung geklemmt hat. Ich habe es dann so gemacht, daß die umlaufenden 5 Zehntel radialer Luft auch hier so einigermaßen erreicht sind:

    Damit lief das Ganze, an der kleinen Hälfte war es dann quasi nur ein kleiner Feilenstrich, damit es mit der großen Hälfte in etwas gleich ist.

    Dann konnte ich montieren:

    Wenn ich meinen Spacer mit seinen 7,9 mm Dicke und die beiden Dichtungen einsetze, komme ich auf 8,9 mm ohne Setzung der Dichtungen.

    Mit diesem Sandwich sind es 120/180, genau wie die Angabe aus dem Polini-Beipackzettel.

    Dann habe ich mal die nominalen 8 mm wieder unterlegt und komme wieder auf das ungefähr, was auch mit der Dummy-Welle zu messen war 116/174.

    Habe dann mal auf 8,6 mm unterlegt. Damit simuliere ich, wenn ich den Spacer um 0,3 mm abdrehe. Da waren es 118/178.

    Ach übrigens, der Einlaßwinkel war mit 124 vOT und 56 nOT fast auf's Grad genau zu meiner Abschätzung mit den Bildern aus dem Netz plus Geodreieck und Dummy-Kurbelwelle...

    Das ist jetzt alles nicht die Welt. Ich denke, ich werde am Montag den Spacer mal aufspannen und 2-3 Zehntel abdrehen und schauen, wie meine Überströmerübergänge danach aussehen. Die vollen 0,9 mm werde ich eher nicht abdrehen, um mit Dichtungen auf 8 mm zu kommen, ich lege mich irgendwo dazwischen.

    Mit der kompletten Höhe von 8,9 mm von Spacer und Dichtungen habe ich mal meine angefertigte Cu-Dichtung aufgelegt, die aktuell noch 1,84 mm stark ist.

    Mal grob mit dem Tiefenmaß gemessen, es sind 2 mm.

    Im Polini-Beipackzettel steht, daß man sich für normale Verhältnisse so zwischen 1,3 und 1,4 bewegen sollte.

    Ich würde also sagen, ich kann mal bis zu einem halben Millimeter vom Spacer abdrehen und habe dann noch etwas Luft, daß ich bei ordentlich angezogenen Kopfschrauben noch ein bißchen Spielraum habe, die Kopfdichtung dann auf die richtige Dicke für die 1,3 bis 1,4 mm Quetschzone schleifen zu können.

    Jetzt drehe ich am Montag den Spacer mal etwas ab und dann kann ich richtig messen.

    Soweit mal der Stand. Jetzt schreibe ich heute abend nochmal ein paar Sachen zusammen, die ich als Nächstes bestellen muß. Die ganzen Lager, Wedis, Gehäuseentlüftung, Zündkerze, und so weiter.

    Einen Krümmer, der eine ganz gute Basis wäre für meinen noch anzufertigenden Ape-Krümmer, habe ich auch schon gefunden.

    Einmal einen BGM Bananen-Krümmer mit innen 30 mm und einen Sito Bananenkrümmer für PV125. Der ist wahrscheinlich innen etwas kleiner.

    Ich werde wohl beide einfach mal bestellen und schauen, was mir angebracht erscheint. Der Ape-Sito hat innen glaube ich 28 oder 29, ich weiß es nicht mehr genau.

    Der Auslaß am Polini ist 32. So richtig wird das ohnehin nicht, aber auf das kommt es glaube ich auch nicht an.

    Wenn ich an den Motor meinen wurschtigen Sito mit Wärmetauscher hänge, ist glaube ich darauf geschissen, ob es auf den ersten 15 cm auf den Millimeter genau paßt.

    Von der Auspuffseite aus gesehen ist der Motor ohnehin Perlen vor die Säue...lmao

    Aber es soll ja nach außen weitestgehend optisch so bleiben wie aktuell.

    Je nach dem wie das Ganze dann mal funktioniert, kann ich ja immer noch mal einen anderen Auspuff dahinter hängen, wenn mir langweilig wird.

    Es muß halt wieder ein Wärmetauscher drum herum geschweißt werden, auf meine Heizung will ich nicht verzichten.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

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    2 Mal editiert, zuletzt von Scharnhorst (January 17, 2026 at 19:42)

  • Fantine
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    • January 18, 2026 at 10:24
    • #160

    Auch bei der Serien-KW hat das kupplungsseitige Lager Schiebesitz, während das LiMa-seitige Lager"führt", oder ?

    Ich hatte nur einmal einen Ape-Motor in Händen, der auf der LiMa-Seite ein zweiteiliges Rollenlager hatte, erinnere mich aber nicht mehr an Details.

    Danke auch für deine Erläuterung zu Klemmstelle, die ich auch für beherrschbar halte.

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