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Mehr Gußeisen für die Keksdose

  • Dann bin ich jetzt insgesamt dank euch ganz guter Dinge, daß das nicht so verkehrt wird.

    Ist ja lustig, daß gerade dieser Zylinder auch in Vespas verwendet wird....Ich habe mich mit dem Zeug erst gerade befaßt, weil ich keine fertige Bremspumpe wie am Motorrad am Lenker haben wollte, sondern die Originalhebelage.

    Dann kann ich getrost den Zylinder bestellen. Der Rest wird halt etwas Bastelei.

    Danke euch,

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Nachtrag noch:

    Das ist der kurze Zug aus der Sfera und den anderen:

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    Ausverkauft...Irgendwo werde ich schon was finden. In Österreich gibt es so einen für ein "Puch Typhoon", der hat halt vorne keine Vierkantmutter, sondern zwei normale Muttern, was eigentlich fast praktischer wäre, weil ich den Gegenhalt ja selber fräsen muß.

    Von der Länge her müßte das schon hinhauen, um unter die Ablage auf das Radhaus zu kommen....

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • So liebe Kollegen,

    von der Ape gibt es quasi nix zu berichten, bis auf, daß das Steuerrohr mit der hydraulischen Bremse schon eine Weile da ist:

    Da freue ich mich schon drauf, aber die Aprilia beschäftigt mich halt etwas und aus Langeweile berichte ich mal ein paar Details, die mich beschäftigt haben.

    An der linken Innenverkleidung war eine Lasche abgerissen, die habe ich mit einem PP-Rest aus meinem Haubengeschnipfel für den Polini rekonstruiert:

    Dann war ja das Thema Sicherheitsschaltung Ständer. Ich mußte einen neuen Bolzen drehen, am Ständer eine Bohrung setzen und am Ständerhalter einen Pin anschweißen:

    Den Schalter mußte ich zuvor ausgemessen und die Bereiche des Wechslers ermitteln. erst dann konnte ich die Position für Pin und Loch festlegen und auf der Fräsmaschine setzen:

    Im Netz gabe es verschiedene Schaltungen, gepaßt hat keine so wirklich zu meiner Situation mit der in der Aprilia verbauten CDI und den restlichen Gegebenheiten. Deshalb habe ich eine für die Aprilia entworfen, die ich mit einem Relais ergänzen mußte:

    Der Nachteil dieser Schaltung ist, daß das Relais angezogen sein muß, um Kill von Masse zu trennen. Heißt, wenn Batterie leer oder weg, kein Starten möglich. Dafür habe ich eine Notlösung eingebaut.

    Der Schaltplan sieht recht simpel aus, die Umsetzung in einen Kabelbaum ist etwas komplexer. Ich habe es komplett reversibel gestaltet. Nur durch Wegschrauben, Ausstecken durch Entfernen von ein paar Kabelbindern kann man das zurück bauen. Umgesetzt natürlich alles mit Kfz-Steckern.

    Hier sieht man das Hella-Relais:

    Da ist über einen Stecker die Schottky-Diode integriert und wechselbar:

    Das ist meine Lösung für den Notfall. Ich habe den Kill vorm Relais nach hinten geführt zu den Sicherungen unterm SItz und dort ist er über eine Brücke mit Stecker trennbar:


    Dadurch kann ich im Notfall den Kill von der Masse nehmen, selbst wenn das stromlose Relais ihn auf Masse zieht bei zu schwacher oder fehlender Batterie.

    Den Leerlaufkontakt habe nochmals extra abgegriffen für meine Schaltung:

    Und hier sieht man den Ständer mit dem zugehörigen Wechsler im angebauten Zustand. Sieht alles so aus, als wäre es nie anders gewesen...

    Die Schaltung geht wie bei einem moderneren Moped. Ständer unten und Leerlauf drin, Kill offen. Wenn der Leerlauf verlassen wird und Ständer unten, Relais fällt ab und Kill geht auf Masse.

    Ständer oben, Relais bleibt auch ohne Leerlauf angezogen.

    Ich habe eine Woche damit zugebracht, die beiden billigen Montageständer so zu modifizieren, daß die Aprilia sicher steht. Dann konnte ich die Räder abnehmen und die 25 Jahre alten Gummis abziehen.

    Die Pulverbeschichtung war schlechter als angenommen, seit gestern sind die beiden Felgen beim chemisch Abziehen und werden anschließend neu in 3 Schichten bepulvert. Grundierung, dann auf Wunsch der Tochter Neongelb anstatt wie original schwarz und dann noch eine klar glänzende Pulverbeschichtung.

    Reifen kriegt sie Michelin.

    Gekrönt wurde das halt, daß bei jeder Bremsscheibe 2 von 5 Schrauben mit nichts lösbar waren und ich die auf der Fräsmaschine entfernen mußte minimalinvasiv ohne das Gewinde zu beschädigen. Das hat mich am Samstag 3 Stunden gekostet und am Sonntag nochmal 3 oder 4...

    Was jetzt noch fehlt sind noch eine zu reparierende Verkleidungslasche hinten, ASS in den Kühlmittelkreislauf integrieren, neue Flüssigkeiten und Bremsbeläge.

    Dann darf meine Tochter die Aufkleber drauf machen.

    Wenn das alles fertig ist und sie wieder auf den neuen Beinen steht, fahre ich mal 100-200 km, um noch Schwachstellen aufzudecken.

    So mal der Plan.

    Sollte irgendjemand Fragen zu einer Sicherheitsschaltung für den Ständer haben, nur raus damit. Ich bin jetzt ziemlich durch mit dem Thema bei diskret aufgebauten Lösungen...lmao

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Die Pulverbeschichtung war schlechter als angenommen, seit gestern sind die beiden Felgen beim chemisch Abziehen und werden anschließend neu in 3 Schichten bepulvert. Grundierung, dann auf Wunsch der Tochter Neongelb anstatt wie original schwarz und dann noch eine klar glänzende Pulverbeschichtung.

    Ich habe leider auch kürzlich mit Pulverbeschichtung ins Klo gegriffen 🤷🏼‍♂️

    Die frische Beschichtung der Ellipsoidspeiche meines 6er war leider alles andere als schön. Ich glaube, mittlerweile machen das viele, die nicht wirklich kundig sind.

  • Hallo Männer,

    Menzinger Florian, ich kann mir das auch ganz gut vorstellen, daß es einige von den Pulver-Fritzen gibt, denen man eher keine Felge anvertrauen sollte. Auf der Internetsuche nach einen Pulver-Heinz in der Nähe, war ich erstaunt, wie viele es davon gibt. Bald in jedem größeren Dorf in meiner Umgebung hat es einen.

    Ich glaube schon, daß viele davon eher auf normale technische Dinge spezialisiert sind, zu denen man gerne mal Gartenmöbel bringen kann oder so.

    Die Beschichtung, die abgeblättert ist, war ja noch die alte aus Italien von Aprilia. Da hat es Stellen gegeben, unter denen das Alu geblüht hat. Wie knusprig das tatsächlich war, hat man erst gesehen, nachdem die Gummis ab waren und die Felgen sauber gereinigt.

    Naja, jetzt laß ich mich mal überraschen. Den Pulvermensch, den ich ausgesucht habe, unterscheidet auf seiner Seite sogar zwischen Auto und Motorradfelgen.

    Heute habe ich wieder ein bißchen an der Aprilia geschraubt, aber nach dem Essen habe ich mir mal den Spaß gemacht, die Bremse in meiner neuen gebrauchten C81 Gabel/Steuerrohr mit den letztes Jahr wegen Festfressen auf Bolzen getauschten Backen aus meinem noch aktuellen Steuerrohr zu vergleichen.

    ich hatte euch ja erklärt, daß die Helden aus Pontedera bei der Ape den Evolutionsschritt der Vorderbremse von der V50 zur PK Anfang der 80er ausgelassen haben und erst 2016 oder so mit dem Wechsel zur C81 auf die Bremsen der Calessino gegangen sind.

    Das müßt ihr ankucken, so abgelichtet ist der Unterschied so krass. Und dann auch noch hydraulisch betätigt:

    Also das ist nicht nur die Belagsfläche, sonder auch der Wirkradius. Das ist eine völlig andere Welt...lmao

    Ich habe das jetzt nicht gemessen, ich glaube, die Bilder reichen...Ich kann es kaum erwarten, da weiter zu machen.

    Bei SIP habe ich gestern das Meiste bestellt, was ich glaube im ersten Schritt haben zu müssen. Die Bremsleitung werde ich wohl maßanfertigen lassen bei Spiegler, da kriegst du jede Konfiguration und Länge.

    In einem Ape-Shop muß ich dann halt noch den Adapter für die Felge bestellen.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Fantine : Puh, dein Vorbesitzer ist/war lustig...Mir ist schon zweimal eine hintere Bremsleitung undicht geworden an der Bördelung. Da gab es einen kleinen Haarriß und bei jedem Bremsen habe ich Flüssigkeit direkt am Bremszylinder hinten rausgepumpt.

    Irgendwann war dann der Druck weg und ich war dann selbst über die sehr bescheidene Vorderradbremse ganz froh um noch heim zu kommen...

    Das war auch der Grund, warum ich letztes Jahr relativ zügig nach der Vorderradbremse geschaut habe, als die etwas zweifelhaft geworden war und die Bremsbacken auf dem Bolzen fest saßen...

    Heute abend hatte ich die vermutlich letzten Teile gefertigt für die Aprilia, die ich noch brauche. Ich habe mir ein Einzugswerkzeug für die Radlager gebaut.

    Jetzt warte ich halt auf die Felgen...

    Das heißt, morgen nehme ich mal die Bremstrommel mit, vermesse die mal und drehe sie ggf. etwas aus. Ganz rund ist die nicht, wie erste grobe Untersuchungen am Wochenende gezeigt haben.

    Bei SIP hängt meine Bestellung "in Bearbeitung" und es gab auch keine Bestätigungsemail. Bei denen ist wohl grad landunter...

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Bei SIP habe ich auf meine beiden letzten Bestellungen jeweils 8 Tage gewartet. Nach 5 Tagen kommt ne Mail, dass man nicht vergessen wurde, aber im Moment so viele bestellen … Früher stand da auch mal ne Versandfrist bei der primo flat, die haben sie dieses Jahr auch nicht mehr drin. Vielleicht zu viele Neukunden, nachdem das scooter center letztes Jahr mit dem neuen Online shop erstmal ein totales Chaos angerichtet hat und viele Kunden vergrault hat.
    Wenn ich zügig was brauche, bestelle ich beim Scooter center. Die sind einfach viel flotter.

  • Ich bin eigentlich auch mehr so der SC-Typ, warum, weiß ich gar nicht.

    Ich glaube, das hängt damit zusammen, daß noch vor 10 oder mehr Jahren die Heimseite von SIP mir unsympathisch war, wenn ich etwas gesucht habe.

    Das war damals bei SC angenehmer. Details weiß ich nicht mehr. Das ist zwar heute anders und die beiden Seiten ähneln sich mehr als damals, aber irgendwas blieb im Kopf hängen.

    Aber wie es manchmal so ist, wenn ein wesentliches Teil nur beim einen zu haben ist (in dem Fall die Typhoon/Sfera Bremspumpe), dann nehme ich den Rest halt auch bei dem.

    Egal, es eilt ja nur bedingt. Wenn die Bremspumpe zügig gekommen wäre, hätte ich die Halterung dafür schon mal fräsen können und die Festlegungen für die Bremsleitung auf Maß definieren mit Länge und Anschlüssen.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.