SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Motorhälften lassen sich nicht trennen!

  • Am einfachsten wäre es gewesen den Kopf auf der hinteren Seite wegzubohren und dann vorne ein paar Beilagscheiben drauf und mit der 11 Mutter den Bolzen zu ziehen.
    Aber wenn die Mutter schon nicht mehr drauf geht ist diese Chance wohl vertan.

    Bei mir war der Bolzen auch fest.
    Mit einer Mutter zieht man da nix mehr.
    Die oben angesprochene Bohrkrone ist genial, sie wurde im GSF mal als Kleinserie aufgelegt. Leider gab es die damals in meinem Fall noch nicht.
    Ich habe den Bolzen mit einer Handbohrmaschine ausgebohrt. Das ist möglich, wenn man gute Bohrer hat und darauf achtet, dass die Bohrung nicht verläuft.

  • Ist das nicht ein Stehbolzen, der in der anderen Motorhälfte sitzt und sich in dieser Hälfte " rostverschweißt " hat ?
    Ich würde das verbogene Stück Bolzen abtrennen, mittig sauber ankörnen und mit einem kleinen Bohrer etwa
    bis zur Gehäusetrennfläche bohren. Danach einen größeren Bohrer nehmen, bis ich die Stärke des Bolzens erreicht habe.
    ( 6 - 7 mm ). Wenn das Gehäuse sich dann trennen lässt kann man weitersehen, wie der Rest des Bolzens zu entfernen ist. Wahrscheinlich aber auf dem selben Weg, wie oben beschrieben.

    Edith ruft gerade, dass sie zuerst bis zum Schluss hätte lesen sollen ...

  • Wieso hat der Bolzen ein durchgehendes Gewinde. War da normalerweis nicht nur am Ende etwas Gewinde für die Mutter? Da ist doch kein Gewinde im Gehäuse?

    Also ich könnte mich zumindest nicht daran erinnern.

    Meister gegen den (Vespa)Verschleiß.

  • Könnte man nicht die Seite des Bolzens, welche schon etwas Zerschlagen aussieht plan mit dem Dremel abtrennen und dann mit einem Frässtift ausfräsen, bis dann die eine Hälfte frei wird? So wie der der Zahnarzt die Karies rausfräst. Also eher fräsen statt bohren.

    Also den Rest des Bolzens innerhalb des Lochs Stück für Stück herausfräsen? Aber nicht ans Gehäuse fräsen nur im Loch und den Bolzen.

    Wenn die Motorhälfte ab ist geht der Rest sicher besser raus.

    Meister gegen den (Vespa)Verschleiß.

  • also das gewinde vorne ist definitiv hinüber. Werde wohl wirklich versuchen müssen vorne bündig abtrennen und passenden Dorn raustreiben oder ausbohren. Ob das gewinde durchgehend ist ubd ob das normal ist, weiß ich nicht, ist meine erste Motorspaltung.

  • Die Schraube hat an der anderen Seite einen Kopf, allerdings keinen Sechskant, sondern rund mit einer einseitigen Fläche. Das schützt vor verdrehen. Gewinde ist in den Gehäusehälften nicht, die Schraube wird einfach durchgesteckt und von vorne mit ner Mutter verschraubt.

    BTW: Eine neue Schraube unbedingt fetten oder mit Kupferpaste einsetzen, dass der Enkel in 40 Jahren nicht die gleichen Probleme bekommt.

  • Ich Frage mich weshalb man bei der Schraube ein Gewinde sieht auf der Seite mit dem Bolzenkopf oder täuscht das.
    Ein Gewinde sollte ja da eigentlich nicht sein.

    Meister gegen den (Vespa)Verschleiß.

  • Vorhin noch mal paar kurze vorsichtige Schläge auf den Bolzen gegeben aber nichts rührte sich. Hab jetzt schon 2 Tage Bremsflüssigkeit in der Traverse. Warte noch mal 1-2 Tage ab, dann muss ich mal schauen was ich mache. Zur not löhnen und in professionelle Hände geben der die Revision gleich mit macht. Hätte das gern mal selbst probiert.

  • Jetzt sehe ich es einmal mit einmal ohne Mutter. Jetzt erklärt sich natürlich das Gewinde.

    Meister gegen den (Vespa)Verschleiß.

  • gasbrenner. Gehäuse gewaltig heiß machen und dann mit dosenwinter, wahlweise rostlöser auf den bolzen sprühen (feuerzeuggas geht auch) bei gleichzeitigem vorsichtigem klopfen. Dann sollte das kommen.

    P.s. vorm kältemittel den brenner aus machen!!!

  • Verräts uns auch wie es jetzt gemacht hast ?

    Aus Gelben Säcken werden Plastikroller gebaut ...
    Lieber Sehnenscheidenentzündung vom Schalten als nen krummen Daumen vom Starten...
    2Takt Islamist