SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

1.Serie Gehäuse spindeln

  • Das mit der Markierung auf deinem Bild überfordertmich, aber bei Paddys Bearbeitung sind die Kanäle im Gehäuse schon ausgeräumt und angepasst.

    Auf deinem Bild in der letzten Reihe rechts siehst du im Spülkanal den Anguss oben, also auf der schlankeren Seite des Kanals. Er liegt etwas tiefer als die Kontur in der Planfläche und ist deshalb wie das Innere des Kanals gussrau. Im Kanal rder anderen Gehäusehälfte sieht man nichts entsorechendes, vielleicht auch deshalb, weil es dort weniger Licht bei der Aufnahme gab.

    Ich habe nur Erfahrungen mit dem 102er Alu-Pinascco. Bei dem macht eine gefähliche Fräsaktion wenig Sinn. Paddy hat aber sehr gut beschrieben, wie man die Gefahr eines Durchbruchs minimieren kann.

  • Du holst einfach zuerst die Tuschierte/angezeichnete Kontur und stellst den Fräser recht schräg zur Zylinderachse, dann brennt noch nix an.

    Dann kannst du mal die Wandstärken messen und kriegst recht schnell ein Gefühl dafür, wie weit du gehen kannst.

    Beim Pinasco ist nach den Bildern im Netz der zylindrische Teil des Fußes an den Überströmtaschen komplett offen nach unten im Gegensatz zum DR 133.

    Ich würde die Taschen aber nur so weit runter ziehen, wie ich es gemacht habe.

    Zuviel bringt nicht mehr viel und je weiter unten wird die Wand auch dünner, zumindest bei der Ape.

    Bleib 3-4 mm oberhalb, dann sollte es kein Problem sein.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Prima, Danke, so werd ich´s machen, wenn´s so weit ist; Drehschieber werd ich unberührt lassen, ist die kleinste, von den 3 Grössen, die es geben soll, da wir nicht viel gehen mit Erweitern

  • Die Drehschieberflächen in den unterschiedlichen Größen sind meines Wissens nach so oder so nur in die Richtung länger, bei der du die Schließkante in Richtung nach OT verschieben kannst.

    Für einen Motor mit breitem Drehzahlband ohnehin Quatsch, das auszunutzen.

    Bei mir habe ich diese Kante vollkommen unberührt gelassen.

    Viel hat es letztlich nicht ausgemacht. Breiter wurde er in Summe um ca. 1,5 bis 2 mm und in Richtung vor OT waren es auch nur 1,5 bis 2 mm.

    Also die Welt geht nicht unter, wenn du es so läßt.

    War bei mir eher der Vollständigkeit halber, wenn schonmal offen ist.

    Unabhängig von den Steuerzeiten ist es auch Quatsch, den Drehschieberquerschnitt signifikant größer zu machen als der Querschnitt des Ansaugstutzens. Da ist bei 130% dann auch irgendwann mal das sinnhafte Maximum erreicht.

    Da findet man im Netz wilde Fräsorgien, die bei näherem Betrachten des restlichen Umfelds zuweilen etwas, nennen wir es mal, "unfundiert" wirken...:-)

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • So, jetzt mal gefräst!

    So lassen, oder weiter öffnen?

    Was meinen die Experten?

    Habe als Vorlage nun doch die Dichtung verwendet, da diese exakt die Überströmergrösse wiedergibt

    Danke schon mal für eure Meinung

  • Da wirst du jetzt viele Meinungen hören können...:-)

    Es ist halt schwer, da etwas räumlich zu erkennen, aber so wie ich das meine zu erkennen, hast du dich im Wesentlichen an meine Empfehlung gehalten, es nicht zu übertreiben und es schräg nach innen zu ziehen.

    Jetzt gibt es sicher Kollegen, die würden sich bei der Oberfläche noch etwas mehr aufhalten. Ich nehme gerne so Schleifkappen mit rundem Abschluß vorne und egalisiere es etwas, aber nicht zu fein.

    Aber da scheiden ich die Geister.

    Ich habe so meine Meinung zu der Oberflächenqualität und die lautet: Sie ist überbewertet bei einem Vespamotor. Wichtiger ist, daß die Querschnitte stimmen und nix verengt ist.

    Also aus meiner Sicht hast du das nicht schlecht gemacht und ich halte es für völlig ausreichend.

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Zu deiner Verteidigung sei gesagt, Fantine, daß ich zunächst die kleine dunkle Stelle auch für einen etwaigen Durchbruch gehalten habe, aber dann mir eingebildet habe, den schrägen Verlauf nach innen zu erahnen und es dann auch auf einen Rest ursprüngliche Gußhat geschoben habe.

    Erschrocken bin ich auch kurz.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.