V50 Special orange, ich habe jetzt einen Schalter...

  • Soo, heute bei der Mutter noch was machen müssen, deshalb hatte ich nur kurz Zeit, das Häuschen mal so von der Panade mit Benzin und Bremsenreiniger zu befreien, daß die nächsten Schritte auf Seifenbasis weiter gehen können. Jetzt fehlt noch der hintere Bereich des Trittbretts von unten dann wird mit wasserlöslichen Reinigungsmitteln weiter geduscht.





    Aus meiner Sicht ist der Rost echt überschaubar. Und in dem Bereich ist die Lackstärke ja wirklich überschaubar. Außer Grundierung und ein bißchen orangenen Sprühnebel ist da nix drauf.

    Faszinierend...Da gibt es Schlimmeres...


    Danke Florian, ich bin immer gut für blumige und metaphorische Erklärungen von Sachverhalten..:-)


    Vielleicht muß ich zu dem "Verzetteln" noch etwas verlieren. Nach den ersten Abstimmungsfahrten mit der schwarzen Automatik wurde mir eins klar. Ich habe eine sehr zuverlässige Vespa, auf die ich einfach draufgesessen bin und ohne darüber nachzudenken losgefahren bin gegen einen Prototyp getauscht, zu dem ich nach der Abstimmerei noch längere Zeit Vertrauen aufbauen muß, bevor ich mit der Vespa wieder längere Strecken zurücklegen kann.

    Das hat mich eigentlich am Meisten frustriert. Ich war begeistert von dem Motor, daß er funktioniert und hatte aber auf einen Schlag nur noch ein zuverlässiges Fahrzeug aus Pontedera, meine Ape. In absehbarer Zukunft keine Tour ohne ständige Angst, liegen zu bleiben, weil irgendetwas noch nicht zuverlässig tut.

    Das wird sich erst im Laufe des nächsten Jahres einstellen.

    Da kam mir die kleine V50 Special gerade recht, so wie sie mir durch Zufall über den Weg gelaufen ist.

    Ein bißchen überholen, polieren und ein paar Teile aus dem reichhaltigen Ersatzteilfundus für Schalter kaufen und das Ding rennt.

    Wunderschöner Roller und zugleich eine Bank, wenn ich mal fahren will. Auch dieses Jahr noch. Draufsitzen und fahren einfach.

    Das wird auf absehbare Zeit mit der schwarzen Vespa schwierig.


    Genau deshalb ist die V50 jetzt ideal. Sie läuft hoffentlich in 2-3 Wochen und beschert mir und meiner Tochter noch einen unbeschwerten Vespa-Spätsommer/Herbst und entzerrt die Notwendigkeit, die schwarze schrittweise auf Herz und Nieren auf Zuverlässigkeit zu optimieren.

    Ich hatte diese Jahr wegen dem Wetter noch fast garnix von Vespa. Nur Ape. Und mit der shcwarzen startet die Saison nächstes Jahr wahrscheinlich wieder mit Testfahrten anstatt Genuß.

    Das kommt erst mit der Zeit.


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...


    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

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  • Dia Damen,


    etwas gehandicapt ging der Tag los. Bei meiner Mutter noch etwas im Nachbarort, dann die Sockelleisten im Kinderzimmer und am frühen Nachmittag konnte ich endlich wieder zur Vespa.

    Erstmal habe ich alles über einer Wanne mit Benzin abgepinselt und mit Bremsenreiniger nachgespült, dann war der Auftritt von Kaltreiniger, Bürste und Hochdruckreiniger. Schön gepolstert auf einer Schaltafel und oben drauf Trittschalldämmung, die noch übrig war vom Parkett aus dem Kinderzimmer.

    Ich will ja keine Macken mehr zusätzlich machen, nur die bisherigen Einschläge sollen erhalten bleiben.


    Aus dem Motorraum könnte man jetzt eine Suppe löffeln, so sauber ist das jetzt. Jetzt werden auch die anschließenden Arbeiten Spaß machen, man bekommt nicht an jeder Ecke der Vespa schwarze Finger, ab jetzt ist es Laborarbeit, hehe...

    So sauber waren alle Ecken und Poren nur damals 1976 in Pontedera...


    Schön, wie die Teile wieder strahlen. Und wohlgemerkt, da ist nix poliert, nicht mal abgeledert oder so. Nur getrocknet.

    Dort wo noch Lack ist, ist er in einem bemerkenswerten Zustand.




    Auch die anderen Teile, wenn man mal von dem etwas patinabehafteten Kotflügel absieht, sind in tollem Zustand.



    Interessant wird es unter dem Rock. Also ich bin jetzt keiner, der ständig alte Wespen zerlegt, aber rein von den Bildern und Filmchen im Netz und aus dem Forum her ist das hier nicht schlecht, was Rost angeht:








    Wenn die Penner von Piaggio nicht damals so eine bescheuerte Lösung umgesetzt hätten, daß der Ständer ständig gegen das Trittblech knallt, könnte ich jetzt sofort mit der Konservierung starten.

    Wegen Rost muß an der Dame nichts geschweißt werden...

    Ich denke, in den Tunnel werde ich auch Konservierung geben, dann sollte die Kleine bei meinem Fahrprofil (kein Regen) ewig halten und in Würde ihre Macken zeigen dürfen.

    Steuerrohr ist auch gereinigt und entfettet, morgen mache ich eine Bestelliste.


    So mal der Stand, bin gespannt auf eure Kommentare. Ich habe ja nicht wirklich Ahnung, ob der Zustand nach 45 Jahren so in Ordnung ist. Ich denke halt, damals war das die Allerweltsalltagskiste wie eine Sfera in den 90ern, insofern bin ich vom Zustand angetan.


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...


    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Die ist wirklich in einem bemerkenswerten Zustand!! RESPEKT jubel

    Machst die Trittleisten zum konservieren ab oder lässt sie dran?

    Wennst sie eh nicht im Regen fährst, dann sollte zum konservieren der Roststellen und des Tunnels Owatrol ausreichen.

  • Die Trittleisten mache ich runter. Es sind 2-3 Nieten locker.

    Ich nehme sie ab, mach sie sauber mit Alupolitur und erneuere den Gummi. So der Plan.

    Mal sehen.

    Den Bremsgummi mache ich auch neu. Da habe ich jetzt kein schlechtes Gewissen, Gummiteile sind ja auch irgendwie Verschleißteile.


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...


    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Der Zustand ist wirklich sehr gut, die Gute stand sicher nie im Feuchten. Ich würde die Gummis in den Trittleisten lassen, warum wechseln, sind doch top für 45 Jahre. Hab sonst mehr getauscht, aber heute sag ich: Alles was noch intakt ist und funktioniert bleibt! Je originaler desto besser! Weg kommt nur was defekt ist!


    Dies nur meine persönliche Meinung!

  • Ja,


    das ist irgendwie so ein Thema, was bleibt, wie es ist/war, was kommt neu....

    Ich mache ja keinen Hehl daraus (siehe Signatur, die war schon vor dem Kauf der Special), die "O-Lack"-Themen habe ich zuweilen etwas belächelt. Wenn dann mal eine Kiste freigelegt wird, um dann festzustellen, daß der "O-Lack" zur Überlackierung angeschliffen wurde, Spachtelmasse zum Vorschein kommt und trotz einer gravierenden Schädigung das Vorhaben "O-Lack" weiter verfolgt wird, obwohl Flächen groß wie Topflappen danach blank sind, gehe ich nicht mehr mit.

    Auch eine Neulackierung in einem schweren Fall gehört zur Historie eines Fahrzeugs.

    Meine Kleine hier, deren Erwerb eher ein Zufallsfall war, günstig noch dazu, sollte aus meiner Sicht auf jeden Fall mit ihren Macken erhalten bleiben. Und das habe ich dem Verkäufer auch so versprochen. Sie wird erhalten, wie sie ist, nur technisch auf Vordermann gebracht.

    Aber da kommen wir schon genau dahin, wo es dann stark subjektiv wird. Was lasse ich so, was mache ich neu.

    Bremsbeläge, klar. Züge, klar (wer die alten drin läßt bei so einer Kiste, der hat von meiner Seite aus kein Verständnis). Reifen und Schläuche, klar.

    Dann geht es los. Mache ich die Gummis neu? Dann kommt so langsam ein Abwägen, was muß ich zwingend neu machen (weil fehlt oder komplett kaputt) und kommt es noch darauf an, die Trittleistengummis auch neu zu machen, wenn ich auch eine neue Sitzbank verbaue. Oder die falschen Griffgummis ersetze und gleichzeitig die irgendwannmal in den letzten 45 Jahren abgefahrenen Lenkerendblinker wieder neu als Nachbau installiere.


    Ich glaube, das ist immer eine Abwägung unter den Gegebenheiten des Gesamtprojekts.


    Extremfall a):


    Eine Kiste hat in einem Dornröschenschlaf überlebt und jedes Teil ist mit etwas Aufbereitung verwendbar


    Extremfall b):


    Die Kiste ist komplett durch, alles geändert, überlackiert, starker Rost und Originalteile nicht mehr vorhanden. Schrott eientlich für jeden normalen Mitbürger, wenn er nicht gerade ein Vespa-Fan ist.


    Und die Realität sieht so aus. Denn der Faktor Mensch ist ja auch noch da.

    In dem Moment, wo einer so ein Vorhaben angeht, hat er so gewisse Vorstellungen. Die eine oder andere gehen andere mit oder nicht. Jeder hat so ein Bild, wie das Ding nachher sein soll und muß selbst in dem Fall, daß er so ein Original-Fan ist, abwägen, was neu muß und was nicht.


    Und daraus entstehen tolle Projekte, aber alle verschieden.


    Das macht es aus...


    Vielleicht erhalte ich die alten Trittleistengummis, kommt auf die Situation an...Jetzt machen wir sie mal runter.

    Aus der Gesamtsicht heraus müssen sie neu, mal sehen...


    Aber ich freue mich unheimlich über euren Input, der fördert immer Denkanstöße, vielen Dank dafür!


    Liebe Grüße,


    Paddy.


    P.S.: Besonders bezeichned finde ich sogenannte "O-Lackprojekte", die dann in Tuning münden. Alles unter dem Aspekt: "der Lack wird erhalten, aber dann kommt ein Motor rein, der rockt..."

    Deshalb ist mein Beitrag auch kein "O-Lack"-Beitrag.

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  • Paddy,

    die sieht für ihr Alter toll aus!

    Bei Gummi, Leder oder Holz fällt mir gern mal Ballistol als Pflegeprodukt ein. Was hältst du davon, was denkt die Community?

    Es ist immer komisch wenn der Satz nicht so endet wie man es Kartoffel.


    Früher hieß es "Iss deinen Teller leer, dann scheint die Sonne!" - Heute kämpfen wir mit Übergewicht und Klimaerwärmung.

  • Die Vespa ist, wie alle sagen, in einem top Zustand. Die Teile, die kaputt sind, oder fehlen, kommen neu.

    Ich meine, davon muss nun keine Professorenarbeit gemacht werden ...

  • Ich denke, daß es genau so wird, Volker.


    Danke für die Rückmeldungen, liebe Kollegen!


    Heute versuche ich ja mal Kassensturz zu machen und den größten Teil (das was bis jetzt klar ist) zu bestellen.

    Jetzt gibt es so nachgemachte Lenkerendblinker und teilweise zumindest der Beschreibung nach welche von Hella mit Prüfzeichen.

    Mal abgesehen von dem Prüfzeichen (das wäre mir jetzt eigentlich egal), spricht etwas dafür, die teureren zu nehmen? Wenn es sich qualitativ lohnt, hätte ich mit dem doppelten Preis kein Problem.

    Gleiches gilt für das Rücklicht. Da gibt es Siem oder einen Nachbau.


    Was habt ihr verbaut?


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...


    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • OK, Thomas.

    Und die Lenkerendblinker dann die teuren Hella und nicht die günstigen BGM?

    Rücklicht mit Dach war ja drauf, das wird es auch wieder. Exakt gleich. Nur hat es da auch die Auswahl zwischen BGM und Siem.


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...


    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • OK, Thomas.

    Und die Lenkerendblinker dann die teuren Hella und nicht die günstigen BGM?

    Rücklicht mit Dach war ja drauf, das wird es auch wieder. Exakt gleich. Nur hat es da auch die Auswahl zwischen BGM und Siem.


    Gruß Paddy.

    Eindeutig Hella - sehen reichlich neuwertig aus, der Packung nach Gebrauchtkauf:

    Es ist immer komisch wenn der Satz nicht so endet wie man es Kartoffel.


    Früher hieß es "Iss deinen Teller leer, dann scheint die Sonne!" - Heute kämpfen wir mit Übergewicht und Klimaerwärmung.

  • Alles klar, danke Kollegen. Dann schau ich nach Hella und beim Rücklicht vielleicht auch nur das Glas. Der Rest ist ja noch i.O. Und dann von Siem.

    Die Hellablinker habe ich bei einem der "Nicht-Großen" gesehen, fragt mich aber nicht mehr wo.

    Ich schau mal.

    Soo, heute habe ich noch in mikrochirurgischer Fizzelarbeit mit dem Dremel die Nieten rausgemacht und dabei penlichst darauf geachtet, nicht abzurutschen.

    Als Trittleistenleie (PK hat ja keine) ist mir dieses Konstrukt ja schon etwas suspekt. Bin mir noch nicht sicher, ob ich die nicht eher verschraube, bevor ich mir Nietkünste an diesem Objekt aneignen muß.


    Aber das werden wir mal sehen, ich mach die Leisten mal sauber, richte die Blessuren ein wenig und lege neue Gummis in den Warenkorb.

    Da drunter sah es rechts ganz manierlich aus, links ist etwas Rost. Aber soweit in Ordnung:




    So, jetzt kann ich dann das Trittblech richten. Ich habe mal im Netz nach Tips gesucht, wenn man am Altlack rumschweißen muß. Ich will ja so wenig wie möglich verbrennen. Erst dachte ich, ich pack um die Schweißstelle nasse Lumpen.

    Dann bin ich auf Youtube auf einen Typ gestoßen, der an alten Vesparahmen rummacht. Der hat für einige Stellen MIG-hartgelötet mit CuSi3 und Argon.

    Durch den niedrigeren Schmelzpunkt des Lotes ist der Wärmeeintrag geringer. Verblüffend, wie wenig bei im verbrannt ist.

    Dann habe ich mir eine Rolle 0,8 bestellt. Das testen wir mal, bevor ich mit MAG losbrate. Vielleicht kriege ich die Reparaturen hin, ohne das das Orange großartig verbrennt.


    Den Motor habe ich auch vollends auseinander, keine Überraschungen mehr, ich kann jetzt bestellen.

    Schalen sind leer und ich kann die Lager ziehen und die Überströmer leicht an den Malossi anpassen.



    Zu hart. Wenn ich denke, daß ich sie erst letzten Sonntag geholt habe und diese Woche arbeiten mußte. Und noch Arbeiten bei Mutter und im Kinderzimmer erledigen mußte, finde ich, daß ich weit gekommen bin.

    Jetzt geht es ja in die andere Richtung, hehe... klatschen-)


    Auf das MIG-Löten bin ich gespannt. Da suche ich mir mal ein paar Probebleche in der Stärke der Vespa-Karrosse und such nach den Einstellungen, wie es am Besten wird.


    Ich berichte...


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...


    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Als Trittleistenleie (PK hat ja keine) ist mir dieses Konstrukt ja schon etwas suspekt. Bin mir noch nicht sicher, ob ich die nicht eher verschraube, bevor ich mir Nietkünste an diesem Objekt aneignen muß.

    Ich bin ja ein mit Schrauben neu befestigen Typ und stehe dann auf diese kleinen Hutmütterchen zwecks Optik :love:...! Und das schöne daran, du kannst, wenn du dann mal Langeweile hast, diese Teile abschrauben und darunter putzen lmao...

  • So Mädels,


    in Rekordzeit die Lager gezogen, die Hälften auch innen gereinigt (endlich ist der verbranntes Öl Geruch weg) und sonst noch ein paar Teile. Dieses für einen Ape- und Automatikfahrer fremde Gummifummel für den Gaserdurchgang, das Luftleitblech, Lufi zerlegt und wieder neu versplintet, Haube und den Bremspedalblock.

    Den habe ich allerdings zerlegt, den großen und kleinen Bolzen gebürstet, die beiden Aluteile gestrahlt und gefettet wieder zusammengebaut. Der war etwas eklig auch nach dem Waschen und von der gestrahlten Oberfläche sieht man ohnehin nicht viel.

    Macht aber so mehr Spaß, den wieder zu montieren.




    Die Hälften spaxe ich jetzt an ein paar Stellen zusammen, pack sie wieder in den Montageständer und tuschiere mal den Malossi ab für die Anpassungen.


    Gruß Paddy.


    TOMV50 : Vielen Dank, werter Kollege. Ich gehe in mich und komme eventuell auf dein Angebot zurück.

    Ist ja auch ein bißchen abhängig, wie die Richterei des Trittblechs geht und ob ich dann noch Lust auf Nieten habe.

    Schrauben sind ja ggf. reversibel zudem noch.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...


    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Hah, nach dem Essen hatte ich noch Lust.

    Also die Tusche geholt, Block und Malossi entfettet und abtuschiert:





    Dann angerissen, Tusche weggeputzt mit Spiritus und los.



    Naja, ich habe es schon schöner gemacht, aber dafür noch nie in der Zeit.

    Gehäuseschalen auswaschen, noch etwas bürsten und ich kann den Motor wieder zusammenbauen, wenn mein Paket da ist mit allem Zeugs.


    Auf der Ape war der Zylinder ja eine zeitlang drauf, aber nur gestöpselt. Die Überströmtaschen original und die Tasche für den Boostport gab es gar nicht, da pfiff es so um die Ecke durch.

    Schlechter ist es jetzt sicher nicht... lmao


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...


    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Also ich habe jetzt das ganze Zeug bestellt, Was Tom empfohlen hat.

    Stutzig macht mich aber immer noch das "Oxyblock". Alleine die Tatsache, daß in der Beschreibung steht, daß es nicht auf Lackflächen kommen soll und wenn sofort wieder mit Verdünnung abgewaschen werden soll, hört sich für mich nicht so an, als daß es das Mittel für zu erhaltende Rostflächen im Sichbereich ist.

    Dann doch eher das "Ersäufen" in Owatrolöl, ggf die jährliche Wiederholung dieses Ersäufens.

    Für die Falze und den Tunnel habe ich Owatrolspray mit Sonden, das paßt.

    Doch eher noch einen Kübel Owatrolöl und die sichtbaren Roststellen regelmäßig ersäufen und dann die Flächen wieder Versiegeln mit Autowachs?


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...


    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.