SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

V50 Special orange, ich habe jetzt einen Schalter...

  • Top, das freut mich, Marco!

    Und das mit dem Blinkhebel. Ich fahre ja die meiste Zeit eigentlich Ape TL6T.

    Da ist der Blinker auch links und die Special ist da wirklich gewöhnungsbedürftig.

    Hab sie ja allerdings auch erst seit September im Einsatz....

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Moin

    Ich bin grad mit der Special nach Hause gefahren. Die hat das grüne PX Blinkrelais drin. Blinkt tadellos. Egal bei welcher Drehzahl. Was nervt ist das die Special den Blinkhebel rechts hat. Bin links gewohnt lmao

    Aber da kann man sich ja dran gewöhnen.

    Gruß Marco

    ist doch mal ne Abwechselung die andere Hand zu nehmen :+7

    dio mio

  • Hallo Kollegen,

    tja, manchmal braucht es einen ordentlichen Männerschnupfen (kein Corona, teste jeden Tag, der Virus hat irgendwie keine Lust auf mich komischerweise...), damit mal etwas fertig wird.

    Lag seit Freitag bis Sonntag die meiste Zeit im Bett und war kaputt. Zur Sicherheit mal bis einschließlich Mittwoch krank geschrieben, heute zum ersten Mal noch schlapp, aber in der Lage, etwas zu tun. Wenn auch langsam, weil ich sofort einen Schweißausbruch kriege... 8o

    Tja, durch die Olive und deren inkontinenten Benzinschlauchanschlüssen mal heute die Orange im Stall darauhin untersucht. Siehe da, sie schwitzt dort auch.

    Also im Lager Schellen geholt (und geschwitzt, ist ja ganz oben in der Scheune) und das gerichtet. Alles sauber gemacht, etc. blabla.

    Dann dachte ich, jetzt mach ich endlich das O-Lack-Dach auf das Rücklichtglas (peinlich, ich weiß).

    Sieht super aus:

    Aber wer etwas genauer hinsieht, wird merken, daß es schief ist. Und zwar deshalb:

    Das linke Schraubauge, das wohl schon angeknackst war, ist vollends abgerissen.

    Somit habe ich die wohl die in Summe teuerste Möglichkeit durchschritten, wie man an eine O-Lack-Kiste mit damals angeknackstem Ori-Glas zu einem vollständigen Rücklicht kommt. Ich fasse mal chronologisch für euch zusammen:

    -Rücklichtglas Original gebrochen ebenfalls am Schraubauge

    -neues Glas letztes Jahr bestellt von der günstigen Marke mit B glaube ich, graues Dach

    -gefiehl mir nicht, neues Glas von Siem bestellt mit schwarzem Dach, immer noch die originalen Innereien

    also bereits zwei Gläser.

    -dann heute gemerkt, daß wohl die alten Innereien etwas verbogen sind und das Glas zu sehr auf Spannung hielten

    -heute eine vollständiges Rücklicht von Siem bestellt, das dann wieder das schöne O-Lack-Dach von Creutzi bekommt.

    Für eine O-Lack-Restauration:

    -ein Glas Zubehörqualität 20 Euro

    -ein Glas Siem-Qualität 25 Euro

    -eine komplette Rückleuchte von Siem neu 65 Euro

    Ich Depp hätte einfach das komplette Ori-Rücklicht samt Innereien ins Lager legen sollen und sofort ein komplettes Siem-Rücklicht kaufen sollen.

    Nicht immer ist der Ansatz der Richtige:

    "nur das ersetzen, was wirklich kaputt ist"

    Dann kostet es manchmal doppelt...

    @Creutzi: Wenn du noch ein Siem-Dach brauchst, ich hätte ein schönes neuwertiges über...:-)

    Wurde grad frei... lmao

    Ich heb auf jeden Fall alles auf, falls du nochmal mit was anderem rumspielen willst als Blattgold.

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Moin

    Schön das du an mich denkst ;)

    Im Moment mache ich die Acma feddich. Und wenn die irgendwann mal feddich ist kommt meine Schwalbe dran die ich schon seit 2016 feddich machen möchte. Klappt aber irgendwie nie :D

    Leg sie ins Lager und warte auf die Dinge die da kommen. Ich hätte bei mir auch nie damit gerechnet das das solche Ausmaße annimmt. Unverhofft kommt oft ;)

    Das originale Rücklichtglas an meiner Sprint war da auch gebrochen. Schon beim Kauf. Habe das mit Loktide Sekundenkleber geklebt. Hält bis jetzt bombe und fällt fast nicht auf.

    Viel Erfolg weiterhin

    Gruß Marco

    FÜR VERDREHTE FOTOS ÜBERNEHME ICH KEINE HAFTUNG

  • Männer,

    absolut peinlich, aber endlich ist es vollbracht:

    Neues SIEM-Rücklicht mit dem aufbereiteten Dach von Creutzi ist endlich dran!

    Ich bin glücklich und leider ist die Saison fast vorbei.

    Ganz dickes Bussi und danke an Marco nochmal!

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Tochter hat Fimo (oder wie diese im Backofen aushärtbare Knete entdeckt, war immer mein Kindheitstraum, war aber damals zu teuer...):

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Männer,


    es ist tatsächlich peinlich, aber aus verschiedenen Gründen war es mir tatsächlich erst unlängst am Ostermontag möglich, den von Creutzi so liebevoll und unsagbar gründlich hergerichteten Tank im O-Lack endlich einzubauen.

    Vornweg, ich bin glücklich und nochmals meinen unendlichen Dank an Creutzi!!! klatschen-)


    Aber Leute, war nicht mein Tag. Ich, voller Tatendrang, bau den schwarzen Zubehörtank aus, kürze noch den Benzinschlauch etwas und bau den neuen ein.

    Ernüchterung, mir dreht es den Kunststoff-Knebel des alten Benzinhebels auf der Eisenstange durch, der neue Benzinhahn von Creutzi war etwas zu stramm für den alten Kunststoff und dessen Umspritzung.

    Tank wieder raus, ich tendiere dazu, den auch neuen Hahn aus den Zubehörtank zu installieren, der ging leichter.

    Dann merkte ich, daß der Benzinhahn von Creutzi doch echt der hochwertiger war (:love: danke nochmal) und ich beschloß, doch wieder auf Creutzis Hahn zurückzubauen (Wechsel hatte ich bereits vollzogen).

    Den fabrikneuen Hahn von Creutzi mit seiner noch etwas sperrigen Bedienung habe ich mit Mischöl auch geschmeidiger gekriegt und der Knebel drehte dann auch nicht mehr durch.

    Somit konnte ich dann auch den zu der Orange zugehörigen Benzinhahnhebel wieder nutzen.


    In dem Hurra hatte ich dann den guten Hahn erst ohne Dichtung verbaut, dann danach bei der erneuten Montage ein Zewa unter die Dichtung geklemmt.

    Alles mit dem blöden Benzinhahnschlüssel. Nach gut 2 Stunden war dann endlich alles vollbracht, was eigentlich nur 20 Minuten dauern sollte.

    Blick auf die Uhr: 17:37. Ich dachte, gut, 18:00 muß ich bei der kranken Mutter sein, einen Schluck grüner Veltliner geht.

    Zum Kühlschrank in der Scheune, Wein raus, Kelchglas auf den Kühlschrank und eingeschenkt.

    Kühlschranktür wieder auf, um die Flasche reinzustellen.

    Dabei stand der Teller des Glases auf der Türe des hohen Kühlschrank.

    Glas kommt mir entgegen und kippt den halben Inhalt in meinen Jackenkragen.


    Paddy stank nun unterhalb des Gürtels nach Benzin, oberhalb nach Wein....


    Es gibt Tage, da verliert man...


    Aber ich bin glücklich mit dem O-Lacktank und nochmals vielen lieben Dank an Creutzi!!!!!

    Der ebenfalls von ihm stammende O-Lack-Nummernschildhalter steht in den Startlöchern...


    Viele Grüße,


    Paddy.


    P.S.: Zur Mama bin ich dann trotzdem mit der Orange gefahren zum Test, nicht umgezogen und roch nach Tankstelle und Kelterei...lmao

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Es gibt Tage, da verliert man...

    So ist das...


    Und an manchen Tagen gewinnen andere...

    In des Daseins stillen Glanz platzt der Mensch mit Ententanz.

    F. Küppersbusch


    In einer Evolution in der auch Tino Chrupalla als Krone der Schöpfung gilt stirbt der Apollofalter völlig zurecht aus.

    M. Uthoff

  • So die Damen,


    nachdem das Verdrehmoment von Creutzis Luxus-Benzinhahn trotz der versuchten Gangbarmachung wieder erhöht hat nach einer gewissen Standzeit, war handeln angebracht.

    Ich hätte ja für ein paar Mark einen neuen Hebel kaufen können, wollte aber den alten, der zu der Orange gehört behalten.


    Ihr seid ja meist genauso bescheuert wie ich, deshalb extra für euch einen kleinen O-Teil-Porno...lmao


    Also, ich wollte den mittlerweile sich ab einem gewissen Drehmoment mitdrehenden Kunststoffknebel am alten Hebel festsetzen.

    Nur hatte ich keine Ahnung, wie weit die Stange in den Knebel kragt und ob deren Geometrie eventuell ausgemagert ist.

    Ich habe im Geschäft so ein altes Röntgen-Gerät aus 1980 im Keller für technische Untersuchungen.

    Das Bild ist mit dem Handy gemacht, original ist das scharf, wenn man mit den Augen reinkuckt in den Sehschlitz:

    Anhand der beigelegten M5 Mutter konnte ich die Stangenlänge im Knebel erahnen.

    Danach auf der Fräsmaschine zuerst die Mitte der Stange aufgefangen und mit einem 2mm Zweischneider angefräst, dann Zentrierbohrer, dann vollends mit einem 2 mm Bohrer ein Sackloch eingebracht, kurz bevor der Bohrer auf der anderen Seite des Knebels wieder durchbricht:

    Der Zentrierbohrer macht einen schönen Kegel in den Knebel.

    Zweier Zylinderstift:

    Den gekürzt:

    Den mit 2K-Kleber eingeklebt:

    Danach mit dem Kleberrest den Kegel aufgefüllt:

    Morgen etwas verschleifen, glätten und kurz an die Schwabbelscheibe, dann sollte die Orange wieder ihren Original-Benzinhahnhebel haben.

    Und wer es nicht weiß, wird diese Ertüchtigung niemals erkennen...


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Vielen Dank für die Blumen...lmao


    HansOlo : Tatsächlich nicht mal so lange, kaum mehr als eine Stunde in Summe.

    Hatte ja alles bereit so gesehen (Fräsmaschine, Kleber, Stift, etc.)


    So, nun das Ergebnis:

    Wenn man es nicht weiß, sieht man es nicht. Ich hätte ja versuchen können, die Farbe des 2-K-Klebers noch auf den Knebel abzumischen...lmao

    Auf dem Röntgenbild sieht man auch (weniger auf dem Bild als in Natura am Apparat selber mit den eigenen Augen), daß ich den von mir anvisierten Bereich hinter der Ausmagerung getroffen habe:

    Bin zufrieden, hehe...

    Hier noch mit Blitz:


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

    2 Mal editiert, zuletzt von Scharnhorst (April 12, 2024 at 13:19)

  • "Ihr seid ja meist genauso bescheuert wie ich, deshalb extra für euch einen kleinen O-Teil-Porno..."


    Paddy =O! Ich glaube der Hebel war ein Zubehördingens, die alten waren (Bj. 76) waren wohl komplett aus Guss/Eisen ... :D

    Der Creutzi lmao, frag ihn mal...lmao

  • Das schließe ich mal nicht aus, Kaw, daß ich ein Zubehörteil gerettet habe...lmao

    Umso bekloppter....klatschen-)

    Bei der 75er Olive ist der Knebel tatsächlich aus Alu.

    Man weiß es nicht, hat trotzdem Laune gemacht!


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Moin

    Mir gefällt das was du gemacht hast. Habe an meiner Acma einen neuen Repro Hebel dran weil der originale nicht dabei war. Der ist nicht von der besten Qualität wenn man die vergleicht.

    Du kannst am Benzinhahn die Vorspannung mittels der beiden kleinen Schlitzschrauben einstellen. Nur nicht zu lose machen weil der sonst undicht ist. Und leicht fetten hilft auch.


    Gruß Marco

    FÜR VERDREHTE FOTOS ÜBERNEHME ICH KEINE HAFTUNG