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12V Lampen auf 6V Zündung

  • Hallo Zusammen,

    ich habe bei meiner Vespa 50N jetzt vorne und hinten jeweils eine Leuchte mit 12 Volt verbaut, weil 6V immer durchgebrannt sind. Jetzt leichten sie wieder ganz normal und auch mit einer ordentlichen Stärke.
    Ich habe auch definitiv eine 6Volt Zündung.
    Aber wie kann das sein das die Lampen genau so stark leuchten wie vorher ?
    Und ist das auf Dauer eine gesunde Lösung?

  • Moin

    Hast du ne innenliegende Zündspule?

    Das Problem hat mein Nachbar auch. Der fährt vorne 24V und hinten 12V....

    Habe das bislang nur bei den alten innenliegende Zündspulen gesehen. Irgendwas funzt da zu gut. Aber was kann ich dir leider auch nicht sagen. Bist aber nicht der einzige :D

    Moped ohne Blinker und ohne Bremslicht


    Gruß Marco

    FÜR VERDREHTE FOTOS ÜBERNEHME ICH KEINE HAFTUNG

  • Ich würde mal die tatsächlich anliegende Spannung messen.

    Und zwar einmal bei eingeschaltetem Licht

    Und einmal ohne.

    Dann schreibst es hier rein und dann macht man sich gemeinsam Gedanken.

    Gruß Robert

  • Aber die frage ist galt, ob das auf die Dauer so gesund ist ?

    Eine 12V-Birne statt einer 6V-Birne ist unbedenklicher als anders herum. Die Frage nach "gesund" stellt sich eher für die komplette Elektrik. Deshalb

    die tatsächlich anliegende Spannung messen.

    Und zwar einmal bei eingeschaltetem Licht

    Und einmal ohne.

    Es ist immer komisch wenn der Satz nicht so endet wie man es Kartoffel.

    Früher hieß es "Iss deinen Teller leer, dann scheint die Sonne!" - Heute kämpfen wir mit Übergewicht und Klimaerwärmung.

  • Bei 7-8 V wirst du mit 12V-Lampen keine vernünftige Helligkeit hinbekommen. 6V-Lampen sollten aber 7V aushalten, bei 8V verkürzt sich dann aber die Lebensdauer.

    Du könntest einen Widerstand vorschalten. Bei 15W Scheinwerfer und 5W Rücklicht müsste ein 0,8 ... 1 Ohm-Widerstand (5W) funktionieren.


    Edit: Hast du mit 12V-Lampen gemessen? Wenn ja, dann wiederhole bitte die Messung mit 6V-Lampen. Bei 12V-Lampen wird der Generator zu wenig belastet wodurch die Spannung zu weit ansteigt.

    Einmal editiert, zuletzt von 500Klaus (February 8, 2025 at 09:04)

  • Also ich habe jetzt mal gemessen.

    Licht an: vorne und hinten bei schwachem Standgas 7 Volt, manchmal 8

    Licht aus: 0 Volt

    Moment, da stimmt was ganz und garnicht. Jedenfalls bei "Licht aus". Wenn der Generator frei läuft und nicht von einem Verbraucher belastet wird, dann liegt da höhere Spannung an. Der Verbraucher verursacht nämlich einen Spannungsabfall.

    Also weiter gefragt: Wurde tatsächlich Wechselstrom=AC gemessen? Schalterwahlstellung?

    Weiter: wo wurde gemessen? Wenn direkt am Lampensockel gemessen wurde, dann ist es natürlich logisch, daß bei "Licht aus" 0 Volt anliegen.

    Ich würde an der ZGP am Ausgang/Anschluss fürs Licht die Spannungen messen, einmal mit Licht, einmal ohne.

    Der Vorschlag mit dem Vorwiderstand - in dem Fall, daß die ZGP tatsächlich zu hohe Spannung liefert - ist richtig und nicht uninteressant:
    Mal ausgehend davon, daß das System 25W für Scheinwerfer und 8W für Stand/Rücklicht liefert, dann macht das zusammen 33 W. Bei 6V Sollspannung fließen dann 5,5A (Strom/Ampere x Spannung/Volt = Leistung/Watt).

    Der Gesamtwiderstand des Verbrauchers liegt dann im Bereich um 1 Ohm. (Spannung/Volt geteilt durch Strom/Ampere = Widerstand/Ohm)

    Bei höherer Spannung verschiebt sich das Ganze, etwas schwierig auszurechnen, da die mit höherer Spannung betriebenen Lampen ihren Widerstand ändern...
    Jedenfalls bewegt sich dann der Gesamtwiderstand des Systems so zwischen 3 und 4 Ohm.

    Einen derart belastbaren Vorwiderstand, der einen erforderlichen Spannungsabfall von 10 Volt um 4Volt = 6Volt verursacht - also etwa 1 1/2 Ohm 30W belastbar - gibt es nicht zu kaufen...

    Allerdings gibt es sowas doch - allerdings nicht als Vorwiderstand, sondern als Verbraucher. Man müsste dann "ganz einfach" in den Lichtausgang von der ZGP eine weitere Glühbirne einschleifen und zwar bevor sich das Kabel zum Lichtschalter verzweigt. Der elektrische Mensch nennt sowas eine "Serienschaltung".

    Aber bevor das alles in Erwägung gezogen wird, bitte nochmal da messen, wo und wie ich es angeraten habe.
    Und dann sieht man schon weiter...

    Gruß Robert

  • wenns solche Spitzen gibt,...bei 6V... den Verbraucher vielleicht Varieren..Rücklicht bleibt 10W...aber beim Scheinwerfer macht es was aus zu Tauschen..15-20-25w etc....wenn die 20er fliegt eine mit mehr Leistung nehmen. Waere ein Versuch ohne Basteln---

    Status: es ist nicht leicht........ ;)

  • Beim Test Obacht walten lassen, die Teile werden richtig warm.

    p.s.: mein erster Ausbilder sagte immer, alles was im Dunkeln nicht leuchtet oder rot Glüht ist nur warm! :-4

    Nun ja, da werden dann 30W in Wärme umgesetzt. Wie warm das wird kann man abschätzen, wenn man eine leuchtende 25W Glühlampe (die originale, keine LED) anfasst.