SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Mehr Gußeisen für die Keksdose

  • Fantine , JayKuDo Danke!

    Jetzt mal kucken. Wenn er dann drunter hängt, find ich es wahrscheinlich selber schade, den zu lackieren. Andererseits wird er da unten auch sehr schnell dreckig.

    Bin selber gespannt...Ich hoffe, nächste Woche geht es weiter.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • So liebe Kollegen,


    der Vollständigkeit halber, der rote Kübel ist jetzt eingebunden, Beckenchemieautomation läuft, obwohl die Redoxsonde in ihrem Winterquartier eingetrocknet war und das bißchen Sonne hat das Becken heute immerhin schonmal auf 24 Grad gebracht:

    Und so sah dann am Samstagabend mein Billigplanschbecken aus zusammen mit der neuen Plastikpalme...lmao

    Komplett bescheuert, das ganze Zeug an meiner Installationswand zusammen mit den 11 qm Solarabsorbern hat glaube ich in Summe über die Jahre etwa das 30fache von dem Planschbecken selber gekostet...Aber die Technik macht mir voll Laune, herrlich... klatschen-)

    Aber zurück zum Thema, heute habe ich mich mal unter die Ape gelegt. Habe alles mal so durch gespielt und bin letztlich immer wieder auf diese, bereits bekannte Position als das geringste Übel gekommen:

    Auf dem letzten Bild sieht man, daß der ESD so einigermaßen mittig unter dem Motorträger zu liegen kommt. Wenn ich jetzt eine einigermaßen breite Schelle finde, könnte ich mit einer auskommen, wenn ich eine Halterung hinkriege, die ebenfalls mittig am Motorträger zu befestigen ist.

    Ich hatte den ESD sogal mal rechts neben den Briefkasten gehoben, so schräg nach oben. Prinzipiell nicht schlecht, aber dafür hätte ich ihn am Briefkasten befestigen müssen. Und der ist mit seinen glaube ich 4 Kilo schon schwer genug an seiner Halterung mit den Gummipuffern.

    An die Struktur der Pritsche wäre nicht so toll, weil der Motor selber ja in SIlentpuffern gelagert ist.

    Ergo wird es wohl so werden. Ich habe nochmal den Verbindungsgummi abgezogen, damit man die Röhrchen sieht. Es braucht so einen 90 Grad Bogen, der an den Flansch mit dem PM-Lochbild geschweißt werden muß und daran einen weiteren 45 Grad Bogen:

    Damit rückt der Dämpfer noch etwas nach vorne. Zum Getriebeöl ablassen muß der ESD so zwar abgenommen werden, aber das macht man ja nicht alle Tage und durch die Schelle und die 3 Schrauben vom Flansch ist das ja in ein paar Minuten erledigt.

    Ganz glücklich bin ich nicht, weil es schon auffällig ist, aber andererseits sieht man davon trotzdem nicht viel, weil meine Ape die lange Pritsche hat und man sich schon bücken muß.

    Egal, ich such jetzt nach Schellen im Netz. Wenn die dann da ist, geht es an die Konstruktion der Halterung.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Hallo Menzinger Florian,

    ich glaube, für die Münchner Innenstadt wäre diese Ape mittlerweile jetzt eher auch nicht so mein bevorzugtes Fahrzeug...:)

    Von weiter hinten habe ich gerade kein Bild, aber laut Online-Shop kommen morgen oder übermorgen meine Edelstahl-Schellen.

    Dann lege ich mich wieder darunter und positioniere erneut. Dann mache ich nochmal Bilder. Jetzt wo du auf die Perspektive von weiter hinten, also quasi vom nachfolgenden Fahrzeug aus, hingewiesen hast, interessiert es mich selber brennend.

    Jörg tonitest hat schon recht und ich habe es ja selber schonmal ins Spiel gebracht, vermutlich werde ich den schönen VA-ESD doch zumindest schwarz lackieren.

    Vielleicht halte ich ihn doch nochmal so schräg neben den Briefkasten. Da ist wie gesagt das Problem, daß ich nicht so recht weiß, wie befestigen. Zusätzlich an den Briefkasten will ich den Haltegummis des Briefkastens nicht zumuten und an die Pritsche der Ape ist auch etwas doof, wegen den Bewegungen des Motors relativ zur Karosserie..

    Mal schauen...

    Auf jeden Fall habe ich heute mal gebruzzelt. Die beiden 90 Grad Bögen waren ja nur gesteckt. Beim WIG-Schweißen bin ich ja nicht der Voll-Held und mit dem Brenner kommt man kaum unter den 90 Grad Bogen. Dabei bin ich auch mehrmals mit der Nadel in die Schmelze gekommen.

    Aus Frust habe ich mit der vollgerotzten Wolframnadel unter dem engen Bogen weiter gebruzzelt und der viel zu breite Lichtbogen hat komischerweise trotzdem einigermaßen ein Schmelze gehalten in dieser Kehle. Egal, jetzt sind die beiden Flansche mit den Röhrchen verschweißt:

    Die werde ich dann wieder strahlen und dann sollte das gut sein.

    Was natürlich passiert ist, daß die beiden Flansche geschüsselt haben:

    Der Spalt ist knapp einen Millimeter groß und der Flansch stößt innen am Lochrohr an. Das werde ich um dieses Schüsselmaß nochmals kürzen müssen, dann geht der ESD wieder zusammen.

    Der andere Flansch mit dem PM-Lochstich natürlich ebenso:

    Den schleife ich am Bandschleifer halt an der Dichtfläche wieder eben. Die Langlöcher waren auch verzogen. Die mußte ich etwas zurück biegen im Schraubstock, weil sie von 6,0 auf fast 7,0 aufgegangen waren in der Mitte des Langlochs und an einem Ende waren sie dann zu knapp und ich mußte mit dem Dremel etwas nachfräsen. Aber jetzt passt es wieder.

    Als Schellen habe ich völlig banale Bügelschellen mit M8 Gewinde bestellt. Die könnte ich dann an eine Platte machen, die widerum mit Pratzen an den Motorträger gespannt wird.

    Wenn die Schellen da sind, werde ich versuchen, das mit einer Platte aus Preßpappe oder Kunststoff zu simulieren (ich habe irgendwo noch so eine Alu/Kunststoff-Sandwichplatte, vielleicht nehme ich das).

    Mal sehen, Bild von weiter hinten folgt!

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Hallo Paddy,

    München war eher als Synonym für eine sehr gründliche, bisweilen subjektiv pedantische Kontrolleinstellung gegenüber historischen Fahrzeugen im Regierungsbezirk Oberbayern gemeint, während AMG-Modelle eines schwäbischen Autoherstellers mit manipulierten Abgasanlagen regelmäßig mit liebevoller Nachsicht bedacht werden :/. Jenseits der Legalität ist beides - ich will nichts romantisieren. Aber der Störfaktor ist doch sehr klar verteilt.

    Ich bin gespannt, wie es von hinten wirkt. Weiterhin viel Erfolg, ich lese gespannt mit.

  • Jörg tonitest hat schon recht und ich habe es ja selber schonmal ins Spiel gebracht, vermutlich werde ich den schönen VA-ESD doch zumindest schwarz lackieren

    Unauffälliger wird es in schwarz.

    Und Du selber hast ja auch nix von dem BlingBling, wenn Du drin sitzt.

    Du musst ja nicht glänzend auf eine Kontrollmöglichkeit aufmerksam machen 😉

  • Hallo Kollegen,

    die Rohrschellen sind heute gekommen. Nachdem ich für die Aprilia erstmal Montageständer für den Radwechsel bestellen mußte, konnte ich mich wieder etwas um den ESD kümmern.

    Ich habe die Verzugsspuren vom Schweißen eliminiert und habe mal die Schellen Probe gesteckt:

    Schon etwas archaisch, die Dinger...lmao. Aber so Teile halten ja auch eine Satellitenschüssel im Wind, also sollten sie mit einem 2 Kilo ESD leichtes Spiel haben.

    Ich habe die Ape dann umgekehrt auf ihren Platz gestellt, damit man das mal von hinten sehen kann:

    Das Ding hängst schon tief und von hinten aus weit unter der Pritsche. Klar, wer sich auskennt, merkt daß da was hängt, wo da nicht hingehört. Aber ich denke, wenn der ESD schwarz lackiert ist, ist es halb so wild. Unter der Ape sieht es generell etwas unaufgeräumt aus, auch im Original.

    Wie es halt so unter einem Lastwagen aussieht...:D

    Ich mach das mal so fertig und dann sehen wir weiter. Zur Befestigung an sich, das wird eine interessante Halterung. Ich bin eine gute Stunde in Summe unter der Kiste gelegen, bis dann so langsam die Ideen gereift sind. So ist die Situation:

    Ich habe die Schellen mit einem Lochabstand von 60 mm positioniert. Von der Aufstandsfläche der Schellen bis zur Ebene des Motorträgers sind es runde 18 mm.

    Die Schellen bekommen jetzt erst mal einen Flansch mit 80x100 und ihre 4 Bohrungen in wahrscheinlich 4 mm Stahlblech.

    Dann wird es Stand jetzt eine Klemmplatte mit 2 Pratzen links und rechts geben, die an den Motorträger geklemmt werden kann, ebenfalls 4 mm stark.

    Und diese beiden Elemente möchte ich dann mit einem Flachstahl 10x40 verbinden. Ergibt in Summe die 18 mm. So mal der Plan, aber sowas entsteht halt während der Anfertigung.

    Von der Position her habe ich das etwas verändert und ich werde wohl auf den zusätzlichen 45° Rohrbogen verzichten und den 90° Bogen am ESD-Schraubflansch direkt per Gummimuffe mit dem Endrohr vom Briefkasten verbinden.

    Das hat sich jetzt mit den groben Schellen und deren Befestigungsmuttern als wahrscheinlich besser heraus gestellt. Sonst rücke ich zu weit in Richtung Getriebegehäuse und ich bekomme die Muttern der Spannbügel nicht vernünftig unter, ohne daß es knapp wird.

    Aber das ist noch nicht in Stein gemeißelt.

    Nächste Woche mal etwas Stahlblech zurichten...

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Ich finde das optisch jetzt gar nicht so besonders auffällig 👍.

    Da haben sich ein paar Smallframefahrer mit ihrer V50 und Versicherungskennzeichen beim SC open day viel mehr getraut 🤭.

  • Ja Bernd, finde ich jetzt eigentlich auch, nachdem Florian nach der Perspektive gefragt hat und ich das zum ersten Mal so betrachtet habe.

    Es ist tatsächlich so, daß man optisch die Ape so irgendwie anders als Mopeds wahr nimmt. Bei einem Moped und bei einer Vespa gehört der Auspuff irgendwie mehr oder weniger zum Erscheinungsbild dazu. Da fällt es glaube ich schon eher auf, wenn etwas von der Norm abweicht.

    Eine Ape ist halt eine farbige Kabine mit gleichfarbiger Pritsche und unter der Pritsche ist lauter unaufgeräumtes dunkles Geraffel. Das Ding ist wie so ein zu heiß gewaschener Sprinter mit Pritsche.

    Klar, es bleibt dabei, wer sich auskennt, sieht das. Aber man muß es suchen. Vielleicht rede ich mir das jetzt auch etwas schön, weil der ESD und ja eigentlich schon der Briefkasten eine Menge Arbeit waren.

    Am Liebsten wäre ich bei meinem eingehausten Sito geblieben, aber das konnte ich dem Motor einfach nicht antun...

    Wie gesagt, die Option mit schwarz lackieren gibt es ja noch und ich bin selbst hier auf dem Land und bei meiner Handvoll Exkursionen ins Tal und in die Stadt das eine oder andere Mal an der Rennleitung vorbei gefahren.

    Wenn man es dabei nicht übertreibt und die Kiste mit dem ESD hoffentlich noch eine Ecke leiser wird (Wovon ich fest ausgehe beim dem Aufwand...lmao), werde ich vermutlich in Ruhe gelassen...

    Sollte ich tatsächlich mal richtig gefilzt werden, dann hätte ich selbst mit dem blechrigen eingehausten Sito und dem dunkleren Ton des DR 130 ebenfalls schon Erklärungsnot gehabt.

    Auf jeden Fall bin ich langsam echt gespannt, wie der klingt. Ich werde wohl demnächst mal meine Bestellung bei Silentsport los treten. Nicht, daß alles fertig ist und ich das Ding mit Glaswolle ausstopfen muß zum Testen, von der ich im Lager noch etwas übrig habe...

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Also mir gefällt es!

    Feststellungen:

    1. „unsere“ Landpolizei würde einen auch in Ruhe lassen, wenn man nicht zu laut ist. Kenne ich mit der PX auch so.
    2. Ich kenne deutlich schwerere Auspuffanlagen unter Autos, die werden nicht so massiv befestigt und halten.
    3. Ich bin neugierig wieviel das bringt in Sachen Schall und ob es Auswirkungen auf die Leistung hat