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Mehr Gußeisen für die Keksdose

  • <OT on> Dremeln, bei der Ausstattung? das ist wie Pommes Mayo im 5 Sterne Restaurant! <OT off>

    Dieser Weg ist eindeutig der eines Maschinenbauers mit Herz & Seele. Siehe es als persönliche Handschrift.

    Ja, sehe ich auch so. Wir hätten ja sonst nix zu lesen hier.

  • Danke Kollegen,

    Fantine ich wollte noch ein Bild machen, unter welchem Winkel ich mit dem Dremel da rangekommen wäre, weil das Motorgehäuse des Dremels auch an der oberen Kante der Öffnung für den Kupplungsdeckel angestanden wäre.

    Leider habe ich jetzt schon den Primärkorb drin, dann ist mir wieder eingefallen, daß ich es vergessen habe.

    Ich mußte ja einen selber gemachten Werkzeughalter mit 12 mm Durchmesser schon exzentrisch ausmagern, bei dem Dremel mit seinem 4-5 cm Motordurchmesser wäre die Bearbeitung eher einem Kollateralschaden an der Lagersitzumfassung gleich gekommen an der Stelle der größten Exzentrizität.

    Zuerst habe ich einen Dorn aus Kunststoff gedreht und den Lagersitz auf ein Hundertstel Überdeckung abgezogen:

    In der Schublade habe ich einen kleinen Vollhartmetallmeißel gefunden mit 6 mm Durchmesser, geschliffen für einen Inneneinstich. Den habe ich etwas umgeschliffen, daß er als Außendrehmeißel verwendet werden kann:

    Die exzentrische Ausmagerung habe ich dann in beiden Richtungen noch etwas erweitert, weil der Meißel länger als Senker ist und ich etwas mehr Spielraum in Z haben wollte:

    Die Geschichte war dann nicht mehr ganz so knapp wie bei der Fase und ich habe dann sogar mit der Maschine gespindelt, Vorschub in Z allerdings von Hand:

    Ich habe dann die komplette Exzentrizität beseitigt, jetzt ist die Fase auch wieder komplett gleichmäßig.

    Danach mal den Lagerdummy und den Korb montiert, jetzt hat es Luft nicht nur für die Federn, sondern auch für das genietete Blech:

    Ich habe dann noch mit einer der 0,2 mm Ausgleichscheiben, die ich neulich überdreht hatte, dann noch das Spiel rausgenommen und den Seegerring kurz überschliffen, damit er spielfrei in die Nut ging:

    Und jetzt ist der Korb drin und alles bella. Ich habe den dann gleich montiert, weil das Gehäuse vom Ofen noch warm war und ich nur kurz den Innenring mit dem Fön anblasen mußte. Jetzt war der Korb auch schön zu fügen.

    So, das wäre erledigt.

    Tja, letztlich war das jetzt hoffentlich das Ende einer Kaskade von Dingen, die angepaßt werden mußten, weil ich unbedingt die 53/105er Fabbri wollte.

    Mit 53 mm Hub mußte ich das Kurbelgehäuse spindeln und vorher die Wand aufdoppeln. Deshalb ging das Apegetriebe nicht mehr und ich brauchte ein PK-Getriebe,

    Wegen dem PK-Getriebe mußte ich die sehr lange Primär wählen, damit die Gesamtübersetzung im 4. Gang noch paßt. Und zuguterletzt mußte ich wegen dieser Primär die Ungenauigkeiten aus Pontedera beseitigen und etwas Platz für einen Korb schaffen, der nie für eine Ape vorgesehen war eigentlich....

    War ja letztlich meine Entscheidung mit der 53er Welle und ich habe mir das selber eingebrockt...Aber es hat Spaß gemacht.

    Jetzt nagel ich den Motor am Samstag mal zusammen und schau mal, was da sonst noch kommt...lmao


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

    Einmal editiert, zuletzt von Scharnhorst (February 11, 2026 at 20:31)

  • Ich wage es zwar kaum zu hoffen, aber kriegen wir irgendwann einen Bericht wie das dann in der APE fährt?

    Ich meine so viel Aufwand muss sich ja auch irgendwann mal bewegen...

    In des Daseins stillen Glanz platzt der Mensch mit Ententanz.

    F. Küppersbusch


    In einer Evolution in der auch Tino Chrupalla als Krone der Schöpfung gilt stirbt der Apollofalter völlig zurecht aus.

    M. Uthoff

  • Ich hoffe doch auch, Nick50XL ...

    Bin ja auch schon gespannt. Letztens habe ich mir noch einen kleinen Testtank bestellt, um den Motor dann im Ständer in Betrieb nehmen zu können.

    Das will ich auf jeden Fall vor dem Einbau noch machen, nicht daß ich dann erst merke, daß der Anlasser die Kompression nicht packt.

    Es ist momentan aber noch ungemütlich kalt in der Scheune, deshalb darf der Einbau ruhig noch ein paar Tage warten...

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • So liebe Kollegen,

    gestern Abend habe ich die Hauptwelle noch kurz in die Spannzange genommen und den Wedisitz mit Schleifflies abgezogen. Die liegt ja auch schon eine Weile rum. War so ein bißchen Flugrost drauf. Jetzt ist es wieder schön blank.

    Dann habe ich heute morgen mal den Motorträger etwas gerichtet. Den hat mir damals Fantine netterweise zu dem Konvolut dazu gepackt mit dem Hinweis, daß die Löcher zum Motor etwas ausgenudelt sind und ich mal schauen kann, ob das rettbar ist:

    Der Träger war wohl mal etwas lose und es ist nicht gleich aufgefallen. Dann hat sich das etwas eingearbeitet:

    Ich habe dann mal von der Schraubenseite grob reingebrutzelt und von der anderen Seite mit einem 7er Fräser durchgebohrt, damit mal die Richtung wieder stimmt.

    Dann von der anderen Seite, die auf den Gehäusedomen aufliegt und mir wichtiger war, etwas mehr geschweißt und überfräst. Zum Spannen ist das Ding übrigens scheiße...

    Das ist die Seite, wo die Schrauben bzw. Muttern hinkommen, da reicht es so. Jetzt kann ich den Träger nächste Woche strahlen und lackieren:

    Eigentlich sollte der mit den Gehäuseschrauben gleich an den Motor, aber ich habe jetzt ohne ihn zusammen gesetzt. Dann müssen die 3 Schrauben halt nochmal raus. Auseinander fallen wird der Motor vermutlich deshalb nicht.

    Der Schreiner sagt: "Der Leim, der rausläuft, hebt nix..."...

    Ich habe mit der Dichtmasse wegen der etwas gelittenen Dichtfläche jetzt nicht gegeizt. Innen wird es auch etwas Überstand geben, aber das ist mir wurscht.

    Das Dirco HT Zeug läßt sich ja nach dem Aushärten einfach wegrubbeln.

    Dann habe ich die Kupplung nochmal zerlegt und den Korb eingesetzt, nix schleift. Also kann ich Primärritzel und Kupplung montieren. Dann habe ich erstmal blöd gekuckt und habe tatsächlich eine alte Kurbelwelle angeschaut, weil ich es nicht geblickt habe.

    Die Fabbri hat keine Nut am Gewinde:

    Ich habe dann den Lappen am Sicherungsblech etwas abgefeilt und so geformt, daß der Lappen noch etwas in die Nut vom Ritzel reinragt und danach mit Loctite das Primärritzel zusätzlich gesichert.

    Das neue Werkzeug hätte ich schon lange kaufen sollen:

    Tja, dann Kupplung rein und den Kupplungdeckel montiert. Ich hatte so schöne neue Schrauben bestellt und was passiert? Ein Gewinde ist ausgerissen:

    Linke obere Schraube. Das ist eine von zwei Bohrungen, die bei diesem Motor und Kupplungsdeckel üblicherweise mit Paßhülsen ausgestattet sind, damit der Deckel sauber fluchtet (Ölpumpenantrieb).

    Diese Hülsenlänge fehlt an der Gewindetiefe, bei der anderen hat es gehalten. Kommende Woche muß ich das Helicoil-Zeugs mitbringen und dann mache ich gleich beide Gewinde, auch das noch Intakte für eine Hülse, das ebenfalls etwas weniger Gewindelänge hat.

    In dem Motor braucht es ja diese Zentrierung nicht. Kupplungsdeckeldichtungen habe ich noch zwei.

    Naja, irgendwas ist immer. Ich kann den Motor im Ständer ja so drehen, daß die Kupplungsöffnung nach unten hängt und die Späne runter fallen, dann wird das kein Problem. Ist halt nervig.

    Aber der Motor ist jetzt zu. Ich mache das immer etwas ungern. Ständig denke ich, daß ich was vergessen habe, dann das Gepampe mit der Dichtmasse, das Gewurschtel mit der Kurbelwelle, etc.

    Mal sehen, ob ich morgen den Zylinder montiere, damit ich das finale Maß der Kopfdichtung ermitteln kann. Wenn ich Lust habe.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Das hinter den Bohrungen für die Passhülsen erst in der Tiefe beginnende Gewinde ist ein Problem, da es nur wenige Gänge hat - und auch wenn der Heli -eher weniger Gänge hat, kann er nur in der Tiefe gesetzt werden, weil eher gar krin Material da ist.

    Die Länge der Schraube ist hier besonders wichtig.

  • Hallo zusammen,

    nach dem Gewindefrust habe ich heute doch mal den Zylinder ordnungsgemäß montiert mit Drehmoment, damit ich messen kann, wieviel von meiner selber gemachten Kupferdichtung noch runter muß.

    Erstmal die beiden Dichtungen vollends angepaßt. Daß an der Standarddichtung was weg mußte, war ja klar. Habe ja die Überströmertaschen etwas angepaßt. Aber selbst die Polinidichtung mußte angepaßt werden:

    Mein Zylinderkopf liegt die ganze Zeit auf dem "Projekttisch" neben der Espressomaschine. Wenn jemand ebenfalls einen bodenlosen Siebträger hat, der kennt vielleicht die haardünnen Spritzer, die bei Kanalbildung im Puck neben raus spritzen können.

    Der Polinikopf hatte ein paar "Kaffee-Flecken"...lmao

    Keine Anhnung, ob man die winzigen Spritzer Espresso erkennen kann...

    Dann mal voll GSF-mäßig Lötzinn auf den Kolbenboden geklebt:

    Im Polini Beipackzettel steht empfohlen zwischen 1,3 und 1,4. Die Dichtung hatte ich etwas höher gelassen und ich ging davon aus, daß da noch 3 Zehntel runter müssen. Aber man muß auch mal Dusel haben:

    An meiner Kupferdichtung habe ich dann nur noch mit einem 400er die Kanten gebrochen und gut ist.

    Dann mal die restlichen Schrauben vom Kupplungsdeckel abgenommen. In der anderen Bohrung mit dem Zentrierhülsensitz ist das wirksame Gewinde 8 mm lang:

    Die Schrauben haben 25 mm Länge und das Loch ist bis zum Grund 30 mm. Wo der Deckel runter war, hat man es gesehen, das Gewinde ist komplett kaputt. Ich hatte alle nochmal nachgeschnitten zum sauber machen, dabei habe ich vielleicht das schon etwas angegriffene vollends gewürgt.

    Dann ist mir noch eingefallen, daß ich an der Olive im Lenker auch Gewindeeinsätze gesetzt habe, aber die Guten von Ensat. tatsächlich hatte ich noch eine in M6:

    Die Paßhülse hat 7,5, also reicht es, wenn ich die Bohrung mit 7,6 etwas nachsetze:

    Ich habe gerade noch ein paar bestellt, dann mache ich beide Bohrungen mit Zentriehülsensitz und dann fängt dort das Gewinde ab der Dichtfläche an wie in den restlichen 4 Löchern.

    Den Motor habe ich nach unten gedreht, die Hauptwelle muß man halt gegen verrutschen sichern, weil sie sonst aus ihrem Lager rutscht im Gehäuse:

    So oder noch etwas geneigt kann ich da gut Späne machen, da passiert nix.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

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  • So,

    den Motorträger habe ich in der Mittagspause gestrahlt und dann grundiert und lackiert. Trocknet die Nacht im Ofen.

    Gestern hatte ich ja noch Nachschub an M6 Ensat Gewindeeinsätze bestellt und heute abend mal dafür was gedreht, damit ich sie leichter montieren kann.

    Zuvor habe ich den Blinddeckel, dessen Bohrungen ich schon etwas länger für den größeren Bolzenabstand des Polinis gefräst hatte, in das 4-Backenfutter genommen und einen runden Einstich eingedreht. Jetzt paßt ein O-Ring rein:

    Damit kann ich den Auslaß schön einfach dicht abschließen. Jetzt fehlt nur noch ein größerer Korken für den ASS. Ich war ja zu doof, die richtige Größe zu bestellen...lmao

    Ja, jetzt wegen den Ensat-Fummels. Erstmal eine einfache Bohrbuchse für den 7,5er Bohrer. Damit kann ich dann leichter senkrecht die Gewindereste ausbohren. Wenn der Motor so kopfüber hängt und das gepaart mit der windschiefen Dichtfläche des Kupplungsdeckels, das kriegt man ohne Führung nicht gerade gebohrt:

    So sollte es gehen und gerade werden. Die Paßhülsen haben ja auch 7,5, also die ersten paar Millimeter der Bohrung auch.

    Ich habe ja schon ein paar von den Ensats verbaut und da gilt das Gleiche. Sie sollten senkrecht angesetzt werden, bis der Gang mal greift und das Ding mal die Richtung hat.

    Ich habe eine Weile überlegt und dann kam das heraus:

    Rundmaterial mit 10er Bohrung. Eine Zylinderkopfschraube mit 9,8 Durchmesser am Kopf und zwei Bundmutter mit 9er Schlüsselfläche.

    Die habe ich beide ebenfalls auf 9,8 überdreht, damit gibt es in der 10er Bohrung am Schraubenkopf und an den Muttern eine schöne Führung.

    Die untere Bundmutter habe ich auf 7,3 oder so angedreht, damit sie in die Bohrung findet.

    Jetzt kann ich eine Ensat aufschrauben und mit den beiden Muttern als Anschlag einschrauben. Mit aufgesetzter Hülse wird das ebenfalls senkrecht:

    Dann sollte das vernünftig funktionieren, senkrecht zur Dichtfläche werden und nachher sauber halten. Damit sollten die beiden kurzen und kritischen Gewinde an den Paßhülsenbohrungen Geschichte sein.

    Wenn ich das jetzt nicht richtig mache und irgendwann mal an die Kupplung ran sollte, würde ich mir in den Arsch beißen, das nicht vernünftig gerichtet zu haben...

    Bin gespannt, wie morgen der Motorträger aus dem Ofen kommt.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

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  • Im Südwesten nicht viel Neues...

    Der Motorhalter ist fertig. Er hat teilweise etwas Sprühnebel, weil ich manchmal kurz nach dem Ofen schon drüber geblasen habe, da war das Ding halt noch recht warm. Egal, sieht nachher keiner, Hauptsache die Bohrungen stimmen wieder.

    Die Scheiben am Diff habe ich auch noch angeblasen (Felgensilber, was sonst...lmao). Nach dem Strahlen war zwar der Rost weg, aber auch die restliche gelbe Chromatierschicht.

    Der liebe Kollege schaut mal, ob es im Labor noch irgendwo einen Gummikorken gibt, der nicht in den ASS reinfällt. Mal sehen.

    Morgen noch, dann zwei Tage frei plus Wochenende. Da werden dann hoffentlich die Ensat da sein und ich kann weiter machen.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Hallo Kollegen,

    ich hatte mir am Mittwoch noch ein Teststück gedreht, eine Seite mit 7,5 mm und eine Seite mit 7,6, die Wandstärke etwas angelehnt an das, was am Motorgehäuse so an Wandstärke ist.

    Ich wollte einfach ein Gefühl dafür kriegen, welcher Durchmesser sinnvoll ist. Meine bisherigen Ensat-Hülsen habe ich noch nie in einen Schraubdom eingedreht, wo die Wandung etwas dünn ist.

    Die 7,5er Seite schien mir OK, was ja dem Paßhülsendurchmesser entspricht, der ohnehin schon auf den ersten Millimetern im Gehäuse an den zwei entsprechenden Domen gesetzt ist.

    Das Ding schneidet sich ja etwas rein, also müssen nachher die Späne ausgeblasen werden.

    Hat dann soweit geklappt mit dem Motor auf den Kopf gestellt wegen der Späne:

    Endlich ist er drauf, der Kupplungsdeckel, alle Schrauben halten:

    Die Stehbolzen habe ich dann auch gleich gesetzt noch mit Loctite. Jetzt muß ich mal sehen, was ich noch weiter montiere am Wochenende, habe noch etwas anderes Programm.

    Im Prinzip kann ich ja das Meiste vollends anmontieren, mir fällt gerade nichts ein, wofür ich nicht alles da hätte.

    Mal sehen.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Fantine Dir sei dank! Sonst hätte ich einen schnöden Nachbau-XL2-Kupplungsdeckel kaufen müssen. Und ja, die Ensat-Hülsen sind echt eleganter und für so eine Anwendung technisch besser als Helicoil.

    JayKuDo Klar, bei mir gibt es überall Bienen. Meine Tochter macht zwar gerade den AM-Führerschein schon, aber sie fährt ja seit sie 5 ist oder so in der Ape mit:

    In der Ape:

    Und die Neueste künftige Mitfahrerin gab es neulich beim Kaufland:

    Die wartet aber noch geduldig, sie kommt in die Ape, wenn der neue Motor drin werkelt...

    Die Ape ist ja von außen völlig harmlos mit Plüschbienen und komplett original auf den ersten Blick. Während viele ihre Api tiefer legen, wenn auch nur ein DR 102 verbaut ist, steht meine noch mit ihrem Sturz hinten wie der Storch mit X-Beinen im Salat....lmao

    So, heute habe ich mal nach einigen anderen Dingen endlich mal den Zylinder, den neuen ASS und den Motorträger montiert. Mir gefällt es:

    Auch der Wedi auf der Limaseite ist drin in dem reparierten Wedisitz.

    Dann habe ich mal den Auslaß mit meinem Deckel abgedichtet, das Druck-Fummel-Gerät am ASS angeschlossen und eine Zündkerze eingeschraubt.

    Da ich ja nur eine minimalste Überschneidung von Einlaß und Spülkanälen habe (ein Grad oder so), muß sich bei geöffnetem Drehschieber der Druck an den Kolbenringen vorbei erst mal in den Brennraum vorarbeiten.

    Es hat dann aber ganz langsam immer nachgelassen, wenn der Druck komplett verteilt war.

    Gefunden habe ich nur eine leichte Leckage an der Zündkerze. Das war dann der Punkt, an dem der Paddy beschlossen hat, das Ganze zu ignorieren, bevor er in Panik verfällt und den ganzen Motor mit Spülmittel einsaut.

    Nettes Experiment für mich und mit dem Equipment jetzt sicher etwas, was bestimmt auch sinnvoll ist und ich wiederholen werde, aber situativ bewerten werde.

    Die Bewertung war an dieser Stelle für mich abgeschlossen und ich erachte meinen Motor soweit mal als i.O..

    Ich bin ja jetzt an dem Punkt, daß ich von dem drehbaren Motorständer auf den anderen Ständer wechseln könnte, in dem ich das Differential montieren kann.

    Zuvor wollte ich nochmal schauen, ob es noch was zu tun gibt, was in dem etwas kleineren und handlicheren Ständer gemacht werden kann/muß.

    Also seit langem mal wieder die Haube drauf. Da muß ich noch etwas ran:

    Am ASS und am Auslaß muß noch etwas weg. Sie dürfte auch noch etwas tiefer kommen. Ich laß das Differential jetzt nochmal weg und paß die Haube noch vollends an, ggf. mach ich sie oben noch etwas warm, um sie etwas tiefer zu drücken.

    Vielleicht schweiße ich den neuen Krümmer ebenfalls noch in dem Montageständer, weil der Auspuff wird auf dem Motorträger montiert, das ist ja jetzt ebenfalls möglich.

    Die nächsten Tage soll es wärmer werden, vielleicht schraube ich mal den Auspuff weg und mache ihn sauber, daß ich die Krümmergeschichte angehen kann.

    Wir werden sehen. Langsam wächst aber auch in mir die Spannung, wie der Motor laufen wird.

    Ich berichte,


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.