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Mehr Gußeisen für die Keksdose

  • tonitest Hör auf, Jörg...Für mich ist das ohnehin schon so, als würde ich mir selber einen Finger abschneiden, wenn ich rückwärts frisiere...lmao

    Das ist völlig außerhalb meiner Komfortzone und meiner Frau habe ich schon gesagt, daß ich bei 60 Klamotten einfach aufhören werde, nach weiteren entfernten Drosselgeschichten zu suchen an der Möhre und im Internet...:P

    Bei den ganzen verschiedenen Versionen der RS50 über ihre lange Bauzeit hinweg gab es glaube ich ungefähr 37 verschiedene Drosseln in unterschiedlichsten Kombinationen, da blickt keine Sau durch. Zumindest ich nicht, obwohl ich stundenlang im Netz gesucht habe...:-4

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Paddy macht das nur für seine Tochter <3 - und auch nur solange, bis sie sagt: Papa, ist jetzt langsam genug...

    Mein Papa pflegte zu sagen: „Läuft gut die Kiste…Du weißt was passiert, wenn Mama davon Wind bekommt. Und dann weiß ich von gar nichts“

  • Hallo Kollegen,

    ja, das wird noch interessant, was bei der kleinen Aprilia am Ende rauskommt...klatschen-)

    Heute abend habe ich mal etwas rumprobiert. Ich hatte ja das Problem, daß die äußere Hülle des ESDs ein 76x1,5 VA-Rohr ist, das am Ende irgendwo bei ca. 360 mm Länge ablanden wird, zum Schluß schrittweise angepaßt.

    Also erst mal kürzen. Wie bei dem Mantelrohr einen Alustopfen gedreht, der in das Ende gesteckt wird, wo das Rohr gespannt wird, damit ich Spannkraft aufbringen kann. Das kurze Mantelrohr ging gerade noch so mit den zu Beginn 15 cm, aber das große VA-Rohr war zu lang.

    Dann habe ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Lünette benutzt. Ich wußte, das irgendwo in einem Schrank die Lünette für die große Drehbank ist. Gefunden und ausprobiert:

    Zuerst ein Ende plan gedreht, dann umgespannt und auf 370 abgestochen und wieder plan gedreht. Ich sag euch, das ist irgendwie komisch, so zu drehen. Mehr wie 200 Umdrehungen habe ich mich nicht getraut, auch wenn ja eigentlich nichts passieren kann. Aber Edelstahl abstechen ist halt so ein Thema und es hakt auch mal gerne.

    Aber hat geklappt, so kann ich das Rohr dann später schrittweise auf final Länge bringen. Die Lünette für diese alte VDF wiegt glaube ich 30 Kilo oder so...

    Naja, dann habe ich mal einen Dorn für die Edelstahlronden vorbereitet. Aufnahmedurchmesser 25 mm wie der Durchgangsdurchmesser des ESD:

    Wenn jetzt dann demnächst die Ronden kommen, kann ich die erst plan und dann eine Bohrung mit 25 mm drehen. Und dann die finale Kontur auf dem Dorn.

    Freu mich auf die Ronden, dann nimmt das langsam Formen an.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Hallo Paddy,


    musste Grad an meinen Bruder denken, der ist grad über seiner AF1 75ccm von 1992

    der Rahmen ist jetzt nahezu fertig...der Motor, ein Minarelli RV4, steht noch zur Inspektion aus.

    ...und der Sohn...der hat jetzt auch ne RS50...wie Deine Tochter...

    Herzliche Grüße

    Christian

    Einmal editiert, zuletzt von Christian97 (May 17, 2026 at 09:17)

  • Sehr chic, die beiden Mopeds, Christian!

    Und da wir gerade etwas vom ESD abweichen (meine Edelstahlronden sind noch nicht da), ein kleiner Exkurs.

    Die kleine Aprilia hat sich ja ganz gut über die Zeit gerettet und die paar Kratzer sind eher aus der Garage. Meine Tochter will das weitgehend erhalten, nur um ein paar kleine dezente Aufkleber erweitern (wär würde das nicht in dem Alter).

    Jetzt sind da ein paar kleine Aufkleber drauf, die sehr spezifisch sind, nicht zu kriegen und doch etwas gelitten haben. Ich denke, wir alten Penner würden das als Patina lassen, aber ich kann verstehen, daß sie die etwas schöner haben will.

    Gestern mal abfotographiert und ich wollte schon meinen uralten Rechner wieder anstöpseln, um im Photoshop das aufzubereiten. Herzlich willkommen im 21. Jahrhundert...

    Meine Tochter verschwindet kurz und in der Zeit, als ich die Bilder auf dem Rechner von dem Apfelformat HEIC zu JPG konvertiert habe, kam sie mit einem Entwurf dank ChatGPT zurück.

    Ausgangsbasis:

    Nach einem kurzen Dialog mit der Software:

    Mit etwas Bearbeitung hinsichtlich Größe und Umrahmung bzw. Begrenzung ist das ein sehr gute Basis. Ich habe sie noch die Aufkleber nach alter Sitte mal abpausen lassen, damit ich die reale, gestreckte Ausdehnung habe:

    Damit habe ich die Basis, die Umrahmung nachzubilden. Ein Kollege hat da so einen Aufkleberfritzen an der Hand, mit dem kann man gut zusammenarbeiten. Der macht auch mal eine Schleife, man kann das Basisfolienmaterial festlegen und kriegt dann schon was ganz Gutes.

    Mit dem habe ich auch die halbtransparenten Aufkleber für die selber gemachten Armaturen in der Ape gemacht, die tagsüber schwarz/silber sind und nachts durchscheinend beleuchtet.

    Jetzt scanne ich die Umriß-Pausfetzen mal ein und ziehe den Rand drum herum und passe die Bilder entsprechend an. Mal schauen, wie das wird.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Hallo Kollegen,

    es hat sich etwas getan. Ich war aber auch mit der Aprilia beschäftigt. Ich habe unter anderem den Derby-Ansaugstutzen von 14 mm auf 8,8 mm verkleinert. Zumindest nominell. Vorrichtung gemacht, die 14 weggefräst, eine kleine Fläche stehen lassen und den neuen, serienmäßigen Durchmesser eingeschlagen, im Anschluß gestrahlt:

    Der neue Vergaser vom Wahner kam auch, echt putzig:

    Der hat eine Isolierhülse, die ungeschlitzt und 1,5 Zehntel innen zu groß war. Ich habe dann eine neue gemacht und geschlitzt (sieht man jetzt nicht), jetzt paßt es. Abdichten tut der SHA mit einem eleganten Wellendichtring hinten im Spanndurchmesser, der mit dem ASS abschließt.

    Die Lenkerendgewichte waren etwas verrostet unter der Beschichtung. Sie wollte neongelb. Parallel dazu habe ich Kopien aus VA gedreht mit passenden Schrauben:

    Aber nun zum eigentlichen Projekt. Die Ronden sind gekommen. Die habe ich alle beidseitig geplant und innen einen 25er Durchmesser gedreht. Je nach Ronde noch weitere Zentrierdurchmesser für VA-Rohrbögen mit 28 außen und dem Lochrohr mit 27.

    Dann die Endkappe auf dem Dorn fertig gedreht mit Auskesselung:

    Heute dann die Flanschplatte gefräst und entgratet, der Außendurchmesser muß noch sauber überdreht werden später:

    Dann die vordere Endkappe bearbeitet. Zuerst auf dem Teilapparat die drei Gewinde gesetzt, damit ich Gewindebolzen einsetzen und mit WIG heften kann, dann außen und innen gedreht:

    Jetzt paßt das innere Mantelrohr der Reflektionskammern schön satt rein:

    Mal das noch etwas zu lange äußere Mantelrohr noch aufgesteckt und hinten den Abschluß :

    Jetzt kann man es sich grob vorstellen. Hier mal die 3 Teile aus VA:

    Waren jetzt doch recht aufwendig und sind ja noch nicht komplett fertig. Die Flanschplatte paßt auch schön auf die eine Endkappe:

    So, jetzt muß ich mal das Lochrohr und die Refektionskammernteile zusammen braten und in die eine Endkappe 3 Gewindebolzen einschweißen.

    Erst danach geht es wieder auf die Drehbank und Fräsmaschine. Gewinde und Bohrungen in die Endkappen und das äußere Mantelrohr, Mantelrohr auf finale Länge.

    Langsam nimmt das Ding Form an.

    3 Projekte gleichzeitig. Aprilia, ESD und zu mir ist aktuell ein schöner Sandfilter aus GFK mit side-mount Mehrwege-Ventil unterwegs. Dann wird endlich der alte wuschtige Billigfilter entsorgt. Der war das letzte Teil in meiner Planschbecken-Installation, das so Baumarkt-Niveau hat.

    Wenn der integriert ist, wird das Planschbecken und die Solarabsorber wieder aufgebaut und in Betrieb genommen...klatschen-)

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • tonitest Jörg, das wird leider nix...

    Der Filter kommt erst am Mittwoch. Den dann integrieren, aufbauen und dann müssen die Absorber ertmal die Pfütze auf kuschelige 30 Grad bringen....klatschen-)

    Ü50 braucht man Thermalbad-Temperaturen...lmao

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.