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50 Special im TSA Anhänger, wie ordentlich befestigen im geschlossenen Kasten?

  • Hallo zusammen,


    Das nachfolgende ist mein erster Beitrag hier im Forum, daher kurz zu mir, ich bin der Leon, 22 Jahre aus dem schönen Saarland und seit einigen Jahren durch ein vorzeitiges Erbe von meinem Großvater Stolzer Besitzer einer 74' Special.

    Da ich seit diesem Jahr auch ein altes Feuerwehrauto als Camper habe und auf Reisen gerne mal die Vespa dabei hätte um vor Ort mobil zu sein kam schnell die Idee auf einen alten Feuerwehranhänger zum transportieren auszubauen.

    Hier also mal das vorläufige Ergebnis der ersten Stellprobe. Der Spiegel sowie das Vorderrad müssen leider abgebaut werden damit es von der Höhe passt, die 5 Muttern sind aber in 2 Minuten ab und wieder drauf, von daher mache ich mir da keine großen Gedanken, mit der Ladungssicherung ist man eh immer ein bisschen beschäftigt, da machen 5 Minuten mehr oder weniger auch nichts aus.

    Momentan wird die Vespa am Sattel durch einen passenden ausschnitt in einer Holzplatte gehalten, so ist sie schonmal gegen kippen gesichert, am Hinterrad will ich noch eine Führung aus Aluwinkeln bauen um das Rad mittig zu positionieren und gegen verrutschen zu sichern.

    Jetzt ist die frage wie verzurre ich das ganze am besten, gerade durch die beschränkte zugänglichkeit. Ein Aufstellen auf den Hauptständer ist vom Platz nicht machbar.

    Gerne mal her mit euren Ratschlägen und Ideen bei diesem etwas unnormaleren Bastelprojekt :)


    Gruß Leontop-)

  • Es ist schwer zu beurteilen,weil man den Anhänger von innen nicht sieht.Ich würde das gute Stück mindestens 4mal mit Gurte in alle Richtungen festzurren,sofern überhaupt Anschlagpunkte vorhanden sind.

  • Moin Manni der Magirus ,


    schöne Idee, nen TSA an den alten Magirus zu hängen.

    Aber mMn wird das auf Dauer unpraktisch und unbequem und fummelig mit Vespa und Ladungssicherung.

    Am einfachsten wäre sicherlich, den TSA wieder abzustoßen und einen Motorrad- bzw. Rolleranhänger anzuschaffen.

    Es gibt spezielle kleine Wippen für die kleinen Vespa-Reifen, z. Bsp. hier: https://www.motowippe.de/produkt-kategorie/vespawippen/

    Falls es doch unbedingt der TSA sein soll, mehrere Ideen:

    • Pack Krempel aus dem Camper in den Hänger und die Vespa in den Camper.
    • Dach / Seitenwände des TSA erhöhen, evtl auf/als Deckel umbauen, dann die Wippe einbauen, mindestens 4 Anschlagpunkte / Zurrösen, je vl, vr, hl, hr in die Ecken und die Vespa ohne ausgeklappten Hauptständer verzurren.
    • eventuell nen Schwerlastauszug einbauen, die Vespa außen darauf verladen und verzurren und das Ding reinschieben (also ähnlich wie die TS vorher vermutlich verstaut war.)
    • Du baust Dir aus Holz einen Rahmen für die Bremstrommel und zurrst fest.

    Aber das Wahre wird das mMn nicht mit dem TSA.

  • Oder du versenkst eine U-Schiene (Stahl), tief genug in der Mitte im Boden. So schiebst du den Roller nur noch rein und versurrst diesen dann an Halteösen, die du in allen vier Ecken des TSA befestigst...

  • Guten Morgen zusammen,


    Danke auf jeden Fall schonmal für euer Feedback, klar, Ideal ist das nicht verglichen mit einem richtigen Rolleranhänger, aber das könnte ja jeder. Ich will schon gerne ein zusammen passendes Gespann haben und da muss es dann finde ich schon der TSA sein.

    Das mit der U Schiene werde ich dann ja am Ende praktisch haben, zumindestens für das Hinterrad. Ich habe aber an Winkel gedacht von beiden Seiten sodass ich diese zunächst Trichterförmig zulaufen lassen kann zur Zentrierung des Hinterrades und im letzten Abschnitt dann das ganze parallel in Breite des Reifens ist sodass er fest gehalten wird von beiden Seiten.

    So hat man dann zumindestens hinten einmal unten den Fixpunkt zwischen den Winkeln und oben am Sattel, so wird ein umkippen unmöglich. Nur für vorne fehlt mir noch was da ich ihn dort nur mit eingeschlagener Gabel reinbekomme (Kotflügel vorne kommt sonst zu weit raus) und die meisten Haltesysteme auf mittige Gabelstellung und montierten Vorderreifen ausgelegt sind.

    Mir geht es eigentlich im Kern um die Frage wie ihr wenn die oben bereits genannten Halterungen/Stabilisationen bereits bestehen den Roller festzurren würdet dass er sich während dem Transport nicht verschiebt.


    (Vespa ins Womo geht nicht, erstens habe ich dort eine "Ladekante" von über einem Meter höhe, zweitens (was ich fast wichtiger finde) riecht eine Vespa ja immer etwas, gerade nach dem fahren und auch dass mal etwas Benzin raustropft wäre jetzt nichts mit dem man nicht rechnen sollte.

    Das brauche ich dann nicht unbedingt im "Schlafzimmer". )

    Aber schonmal vielen Dank für die bisherigen Antworten!


    Gruß Leon

  • Du hast das aber schon verstandenmit der U-Schiene auf ganzer Länge im Boden versenkt? Wenn die U-Schiene jetzt eine ca. 10-15cm Seitenflanke/Tiefe hat, dann soll die Oberkante schon mit dem Boden bündig abschließen! Das bedutet in deinem Fall, Hänger ausräumen, Boden ausbauen und ein passendes Konstrukt nach unten Bauen, so das die U-schiene Bündig mit dem Boden abschließen kann...

    So wie ich das an Bild "1" erkennen kann, geht da noch so einiges! Bisschen Arbeit aber besser als dieses ständige Rad demontieren und Schiefstellung beim verladen!! Da bekommst du auch keinen Ärger bei den zuständigen (TÜV/Dekra/GTÜ...)

    Diesen TSA kann man schon vernünftig umbauen, selbst wenn die Achse unten stören sollte! Den könnte man z.B. mit einem Hilfsrahmen erhöhen, oder du musst die evtl. paar Zentimeter, den Roller rüber schieben ... Nur so wie du es jetzt da so verstaut hast, ginge es bei mir überhaupt nicht ;0)!

    P.S. Du hast gefragt und das ist "meine" Meinung ! Entweder richtig oder garnicht... :0)

  • Achso, jetzt verstehe ich das, aber die Vespa passt ja mit Rad erst garnicht durch die Klappe/Öffnung, wie soll sich das dann mit der Schiene ändern? Auch würde das ja vorraussetzen dass die Gabel bzw. das Rad vorne in mittiger Position stehen würde, das geht dann auch nicht mehr von der Länge da dann der Kotflügel über dem Vorderrad die Klappe küssen würde.

    Aber ja, hab das versenken überlesen bzw. falsch verstanden.

    Nur wie gesagt scheitert es mit Vorderrad schon an der Höhe der Öffnung, deshalb ist das eigentlich kaum vermeidbar.

    Ich verstehe dich da auch mit deiner Meinung und bin ja dankbar für jede Idee und jeden Vorschlag und wenn etwas machbar ist dann ziehe ich das auch in Erwägung. Aber hier scheitert es halt allein schon daran dass die Öffnung knapp unter 1m hoch ist und die Vespa mit Vorderrad knapp über 1m bis zur höchsten Stelle am Scheinwerfer.


    Gruß Leon

  • Aber hier scheitert es halt allein schon daran dass die Öffnung knapp unter 1m hoch ist und die Vespa mit Vorderrad knapp über 1m bis zur höchsten Stelle am Scheinwerfer.

    Luft tlw ablassen am Vorderrad 😉.

    Und nen kleinen Kompressor zum wieder aufpumpen nicht vergessen.


    Aber es werden immer mehr Argumente gegen diesen TSA, die Du hier aufführst.

    Guck doch mal nach anderen TSAs, vlt auch nen DDR-Modell. Vlt haben die bessere Innenmaße.

  • Du hast ja zwei Themen:

    • dir fehlt die Höhe
    • dir fehlt die Länge

    Die Länge könntest du gewinnen wenn du auf der Deichselseite so eine Art Rucksack in die Klappe machst. Also ausscheiden und kleinen "Box" dran.

    Höhe oder Tiefe gewinnst du wenn du in der Spur tiefer legst, wegen der Tragfähigkeit des Rahmen aber eher unglücklich.

    Von daher könntest du überlegen ob du die "Kuppel" des Anhängers anhebst oder falls dir das ausreicht abtrennst und mit einem seitlichen Scharnier klappbar machst. Für die Räder eventuell nur kleine Radmulden in den Boden versenken.

  • Oder du baust eine Aussparung(Kasten) in die Klappe, die du dann von innen mit einem Blech (Schiebbar) zum reinfahren des Rollers verschließen kannst!...

  • Das "Problem" ist ja nach wie vor dass die Öffnung vorne einfach zu niedrig ist. Innen den Anhänger verbasteln, damit habe ich kein Problem, aber von außen will ich doch gerne den historischen Zustand erhalten. Der Anhänger ist von 1957, nächstes Jahr also 70 Jahre alt, das ist schon ein gewisser historischer Wert den ich nicht einfach vernichten will.

    Aber an sich ist das "Problem" ja garkein wirkliches Problem da es sich ja wie gezeigt durch abnehmen des Vorderrads lösen lässt.

    Ich verstehe nicht warum das für alle so ein No Go ist das Vorderrad abzubauen dass man sich jetzt so daran aufhängt. Es ist ja jetzt nicht so als würde ich das dann 10mal am Tag machen müssen, das wird insgesamt auf einer Tour 2 mal ab und 2 mal angebaut, im Jahr also vielleicht 10 mal insgesamt, daheim steht die Vespa einfach in der Garage und ist jederzeit fertig zum fahren.

    Ich will hier auch keinen angreifen oder sonst wie vor den Kopf stoßen, nur finde ich es halt etwas doof wenn ich nach dem WIE beim Thema verzurren Frage (also wo an der Vespa selbst setze ich wie einen Spanngurt an wenn der Lenker nicht mittig ausgerichtet ist und wie bekomme ich sie dann fest) und darauf kaum geantwortet wurde, dann aber "Ratschläge" ala "Kauf dir einen anderen Anhänger damit du das Vorderrad nicht abbauen musst" kommen die nichts mit der Fragestellung gemein haben und mir auch nicht weiterhelfen, "mal eben 'nen neuen Anhänger kaufen" ist vielleicht nicht immer bei jedem drin und nochmals, so eine Tragödie ist es jetzt nicht 5 Muttern zu lösen damit ich mir dafür einen neuen Anhänger kaufe.

    Ich hatte halt einfach gehofft hier jemanden zu finden der sich gesagt hätte "Ja, das ist eine unorthodoxe Art des Transports, da man da aber in den möglichkeiten beschränkt ist würde ich um aus der Situation das beste zu machen so und so handeln und hier die Vespa abspannen."

    Ösen kann ich mir setzen wo ich sie brauch, wie gesagt, der Innenraum ist nicht fix bzw. kann angepasst werden wie es hilfreich ist.

    Der Hinterreifen sitz am Ende ja fest in einer Halterung, ebenso ist der Sattel seitlich gestützt, einzig ein verrücken der Vorderseite sowie ein abheben bei holpriger Straße soll am Ende noch verhindert werden, das war es doch schon.


    Danke für euer Verständnis, ich bitte euch darum euch nicht persönlich angegriffen zu fühlen, das war nicht die Intention hinter der Nachricht.

  • Na gut: im Bereich des Lenkers auf dem Boden zwei Ösen setzen, zwei dünnere Spanngurte nehmen und jeweils über Kreuz ( den von der linken Lenkerseite nach unten rechts und umgekehrt ) abspannen.

    Darauf hättest du aber auch selber kommen können. So vielen Möglichkeiten gibt es da schon rein optisch nicht.

    Das ist jetzt auch kein persönlicher Angriff.

  • Hallo Volker,


    Danke für die Antwort, das sehe ich auch nicht als angriff, ich will einfach als Laie der noch nie eine Vespa abgespannt hat einfach keine fehler machen und frage deshalb hier bei den experten nach. Z.b. war ich mir unsicher ob man das mit dem am Lenkrad abspannen auch machen kann wenn der Lenker nicht mittig ausgerichtet sondern zu einer Seite eingeschlagen ist.

    Wenn du jetzt aber sagst das kann man ohne Probleme so machen dann war's das auch schon und ich habe eine Antwort.

    Ich wollte nur nichts auf eigene Faust machen und mir am Ende was an der Vespa kaputt reißen weil ich es falsch gemacht habe, nicht mehr, nicht weniger.

  • Du kannst dir auch ein Blech machen das wie eine Platte auf dem Boden aufliegt und daran zwei Laschen die mit den frei gewordenen Gewindebolzen an der Bremstrommel verschraubt werden. Dann kann sie ja nicht mehr so kippeln. Kannst auch eine alte felge auf etwas mehr als kleinflexen und auf ein Blech schweißen lassen.

    Und dann an den Lenkerenden nach unten und außen abspannen.

    Kannst auch überlegen solche Kissen zur Lagesicherung zu verwenden.

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