SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Häufig gestellte Fragen und ihre Antworten

  • Hallo,


    ich würde den Bolzen vorsichtig ausbohren und, sofern das Gewinde in der Bremstrommel noch in Ordnung ist, z.B die hier einsetzen:

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    Gibt es auch vom SC und Konsorten. Richtige Länge musst selber messen und bestellen.

    Der Link soll nur veranschaulichen was ich meine.

    Bekomme keine Provision etc.


    Herzliche Grüße :-2

    Christian

  • Ist es ein Fehler wenn an den Rädern Hutmuttern genommen werden?

    Angeblich ziehen die nicht richtig an und können sich lösen ?

    Thanks, Martin

    Ganz klares „kommt drauf an“.

    Es gibt Hutmuttern in verschiedenen Höhen bzw. Gewindetiefen.
    Kann die Hutmutter nicht mit etwas Reserve das ganze Gewinde des Bolzen aufnehmen, steht sie an und wird nicht halten. Ist sie hoch genug, geht das.

    Wenn ein Rad lose wird oder sogar mal fliegen geht, kann das im KH enden.

    Daher kursieren die Warnungen und jeder darf selber entscheiden.

    Ich hab für mich entschieden, Stopmutter und ein Tropfen mittelfeste Schraubensicherung beruhigen mein Gewissen.

  • Bei mir sind die Gewindebolzen in der passenden Länge, das ich problemlos auch Hutmuttern nach DIN 917 einsetzen kann. Ich habe einfach einmal eine Mutter ohne Scheibe & Federring aufgeschraubt und Festgestelle, daß ich 0,5 mm tieferkomme als ich für die Verwendung mit Scheibe & Federring brauche.

    Beim Reifenwechsel erneuere ich aber auch immer die Federringe, gelernt ist gelernt ... :-4

    Gruß Jürgen

  • Das ist für mich eins der Probleme heutzutage. Der Facebook JeremyScooter sagt, Hutmuttern sind Teufelszeug. Dann wird das in die Welt getragen und keiner hinterfragt das großartig.

    Ach übrigens: Malle kann nur Drehzahl, Polini nur Drehmoment und DR außer Klemmen gar nix. 😂

  • Na gut,

    die Hutmutter DIN 1587 - M8, DIN 917 hat nur eine andere Kopfform, der Gewindeteil ist identisch, wird in Festigkeitsklasse 6 geliefert und die normale Mutter in Festigkeitsklasse 8. Somit ist ein deutlicher Festigkeitsunterschied vorhanden:

    Festigkeitsklasse 8: Zugfestigkeit RM=800 N/mm2

    Festigkeitsklasse 6: Zugfestigkeit RM=600 N/mm2

    Dadurch ändert sich auch das empfohlene Anzugsdrehmoment!

    Laut DIN EN ISO 898-2 benötigt man bei der Mutter mindestens die Zugfestigkeit der Schraube.

    Ist der Schraubenbolzen der Bremstrommel M8 mit der Festikeitsklasse 8.8 und davon gehe ich aus, dann ist die Festikeitsklasse 6 nicht ausreichend.

    Deshalb würde ich persönlich davon absehen Hutmuttern zu verbauen.


    Herzliche Grüße :-2

    Christian

  • Ach übrigens: Malle kann nur Drehzahl, Polini nur Drehmoment und DR außer Klemmen gar nix. 😂

    haha... da hast du durchaus recht, vor allem was letzteres anbetrifft.

    Das ist für mich eins der Probleme heutzutage. Der Facebook JeremyScooter sagt, Hutmuttern sind Teufelszeug. Dann wird das in die Welt getragen und keiner hinterfragt das großartig.

    ich meine ich hätte das damals ausprobiert ohne die Scheibe ob die Muttern die Felge noch anpresst und das hat sie getan.

    Es ist ja eh VA also sollte es von der Zugfestigkeit her passen.

  • ich würde den Bolzen vorsichtig ausbohren und, sofern das Gewinde in der Bremstrommel noch in Ordnung ist, z.B die hier einsetzen:

    gibt es noch einen andere Möglichkeit den Bolzen rauszubekommen?
    Weil ausohren das geht schnell schief und dann ist das Gewinde kaputt.

    Wenn ein Rad lose wird oder sogar mal fliegen geht, kann das im KH enden.

    endet es dann nicht eh im KH?

    Wenn das Hinterrad fliegen geht, vielleicht gleitet der zossen dann ja einfach weiter wie ein Schlitten. :D

    Der O lack ist dann auch schonmal freigelegt haha

  • gibt es noch einen andere Möglichkeit den Bolzen rauszubekommen?
    Weil ausohren das geht schnell schief und dann ist das Gewinde kaputt.

    Du musst mindestens die Verstemmung an der Rückseite wegbohren. Zumindest so weit, dass du das Gewinde freigelegt hast. Dann kannst du den Bolzen nach vorne ( mit einer Gripzange o.ä.) heraus drehen.

  • Sorry für das Vollzitat, aber bei mein PKW ist bei der Verwendung der Staglfelgen ein anzugsdrehmoment von 120 nM angesagt, bei den Felgen einer PK sagen die Quellen (wiki gsf & vespa-50.de) ünereinstimmend ein Drehmoment von 20-27 nM oder 23-27 nM. Das sollt auch eine Mutter mit max 600N/mm2 erreichen. Bei der Befestigung mit max. NM haben weder die Bolzen noch die Muttern aufgegeben. Erst als ich eine 8.8 mit mehr als 120 Nm am Drehmomentschlüssel im Schraubstock angezogen habe ist das Gewinde der Mutter ausgerissen.

    Gruß Jürgen

  • Du musst mindestens die Verstemmung an der Rückseite wegbohren. Zumindest so weit, dass du das Gewinde freigelegt hast. Dann kannst du den Bolzen nach vorne ( mit einer Gripzange o.ä.) heraus drehen.

    Danke für die Tips.

    Habe ich so gemacht.

    Das ganze gestaltet sich jedoch schwieriger als ich gedacht habe. Da das Ersatzteil ja eh ein Set aus fünf Bolzen ist und zwei andere Gewinde auch nicht mehr so toll aussahen habe ich drei von hinten aufgeborht mit 8mm, aber weder von vorne noch von hinten bekomst du den Bolzen mit einer Kombi oder Wapu gedreht, zusätzlich zerstört das das weiter das Gewinde. Schlitz reinsägen und drehen hat nicht geklappt. Das beste wäre Mutter aufschweißen, Gripzange, oder mit zwei Muttern kontern (was natürlich nicht mehr geht wenn das Gewinde platt ist). Bloß darauf achten das die Bolzen nicht in die Mitte wandern denn dann kannst du vorne nicht mehr zwei Muttern draufdrehen und kontern, genau das ist jetzt das Problem.

    Einen habe ich rausbekommen mit zwei Muttern gekontert. Morgen versuche ich mal zwei M8 Flachmuttern zu besorgen und dann schauen ob ich Glück habe und die anderen beiden damit auch raus bekomme. Der eine bei dem das Gewinde wirklich platt ist der wird ein Problem. eventuell von hinten 4mm reinbohren und einen Torx einschlagen.

    Das gute ist ja das die Bolzen wenigstens relativ gängig sind.

  • das ist gut zu wissen, danke.

    Ich habe VA2 Hutmuttern mit 700 N/mm2 verwendet, aber wenn die 25 Nm bringen sollte doch eigentlich trotzdem alles i.O. sein.

    Es ist ja im Zweifel auch besser wenn das Gewinde an den Mutter abschert und nicht das am Bolzen, denn sonst haben wir so einen Salat wie ich jetzt :D

  • Wenn das die 25Nm beim anziehen hällt muss das doch in ordnung sein, oder?

    Weil wenn die Zugfestigkeit nicht passt würdest du das Anzugmoment nicht schaffen, dann dreht das gewinde durch und ist abgeschert.

    Oder sehe ich das falsch?

  • Wenn das die 25Nm beim anziehen hällt muss das doch in ordnung sein, oder?

    Weil wenn die Zugfestigkeit nicht passt würdest du das Anzugmoment nicht schaffen, dann dreht das gewinde durch und ist abgeschert.

    Oder sehe ich das falsch?

    Christian97 hat dazu doch weiter oben schon alles gesagt.

    Wenn Dir die Gewinde der Bolzen zu dreckig werden, mach halt Hütchen drauf.

    Oder säubere sie ab und an mit ner Draht-/ Messingbürste.

    Das ist 80 Jahre alte, bewährte Technik und Schraubverbindung...

  • Danke für die Tips.

    Habe ich so gemacht.

    Das ganze gestaltet sich jedoch schwieriger als ich gedacht habe. Da das Ersatzteil ja eh ein Set aus fünf Bolzen ist und zwei andere Gewinde auch nicht mehr so toll aussahen habe ich drei von hinten aufgeborht mit 8mm, aber weder von vorne noch von hinten bekomst du den Bolzen mit einer Kombi oder Wapu gedreht, zusätzlich zerstört das das weiter das Gewinde. Schlitz reinsägen und drehen hat nicht geklappt. Das beste wäre Mutter aufschweißen, Gripzange, oder mit zwei Muttern kontern (was natürlich nicht mehr geht wenn das Gewinde platt ist). Bloß darauf achten das die Bolzen nicht in die Mitte wandern denn dann kannst du vorne nicht mehr zwei Muttern draufdrehen und kontern, genau das ist jetzt das Problem.

    Einen habe ich rausbekommen mit zwei Muttern gekontert. Morgen versuche ich mal zwei M8 Flachmuttern zu besorgen und dann schauen ob ich Glück habe und die anderen beiden damit auch raus bekomme. Der eine bei dem das Gewinde wirklich platt ist der wird ein Problem. eventuell von hinten 4mm reinbohren und einen Torx einschlagen.

    Das gute ist ja das die Bolzen wenigstens relativ gängig sind.

    Wenn Du sauber mittig gebohrt hast, gehst Du einfach mit dem Bohrer was größer um näher Richtung Rand zu kommen. Dann ist der Rest schon sehr geschwächt. Etwas Hitze und ein Rostlöser mit Eissprayanteil helfen auch gern.

    Irgendwann kommt der Bolzen sehr einfach raus, Geduld. Dann mit M8 Gewindeschneider mal durchgehen und die neuen Bolzen mit hochfester Schraubensicherung einkleben, dann is auch Ruhe.

    Was auch schon mal geklappt hat ist: Linksausdreher. Den zerstörten Gewindeteil vorher bündig mit nem Dremel entfernen.

  • Hallo,

    ...Es ist ja im Zweifel auch besser wenn das Gewinde an den Mutter abschert und nicht das am Bolzen, denn sonst haben wir so einen Salat wie ich jetzt :D...


    Dazu kann ich sagen, dass wenn das Drehmoment mit 25Nm angezogen wurde und die Schraube dabei nicht Jahre vorher geschädigt wurde durch zu großes Drehmoment, eine Abscherung nicht eintreten sollte, da die Reibungskraft durch die Normalkraft, resultierend aus dem Anzugsmoment der Schraube, ein Verschieben verhindert.


    Zudem mische ich nicht VA und verzinkte Schrauben, Muttern etc


    Außerdem ist das letzte, was nachgeben sollte, bezüglich Gewinde, die Mutter.

    Wie im wahren Leben...eine Mutter gibt nicht nach... zumindest in meiner Generation :tues


    Herzliche Grüße

    Christian