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Häufig gestellte Fragen und ihre Antworten

  • Zudem mische ich nicht VA und verzinkte Schrauben, Muttern etc

    wegen Kontaktkorrosion?

    Was auch schon mal geklappt hat ist: Linksausdreher. Den zerstörten Gewindeteil vorher bündig mit nem Dremel entfernen.

    es gibt wahrscheinlich viele Arten den Bolzen zu entfernen, mein Problem und damit die eigentliche Schwierigkeit ist das ich in dieser Mietskaserne hier nur das allernötigste an Werkzeug habe. Somit ist echt tricksen gefragt.

    Meine Ultima Ratio ist ein Bolzenausdreher den ich neben sehr umfangreichen weiterer werkzeugaussstattung zuhause habe das ist aber alles mehr als 100km weit weg.

    Außerdem ist das letzte, was nachgeben sollte, bezüglich Gewinde, die Mutter.

    Wenn das Gewinde statt dessen am Bolzen nachgibt und das der Mutter nicht, das Resultat ist dann doch das selbe?

    Wie im wahren Leben...eine Mutter gibt nicht nach... zumindest in meiner Generation

    Meinst du das im Sinne von Strenge in der Erziehung oder das sie als letzer Mensch auf der Welt zu dir hält?

    Vor allem letzteres passt, denn ansonsten bist du gleichsam verloren wie wenn dir mit 50kmh in der Kurve das Rad fliegen geht.

  • Fahre bei meinen Kisten schon seit Jahren Edelstahl Hutmuttern, bei den Felgen, wie bei den Trommeln; minimal Kupferpaste auf die Gewinde und gut.


    Auch, wenn’s nicht, wie Christian sehr ausführlich und richtig beschrieben hat, vorschriftsmäßig ist, bisher keine Probleme damit gehabt


  • Fahre bei meinen Kisten schon seit Jahren Edelstahl Hutmuttern, bei den Felgen, wie bei den Trommeln; minimal Kupferpaste auf die Gewinde und gut.

    Wozu hier die Kupferpaste? Frage, weil ich den Mehrwert noch nicht ganz nachvollziehen kann aber gerne einen wissen würde. Mir ist am Hinterrad das Gewinde durchgenudelt und ich kriege gerade den Reifen nicht ab. Überlege für die Zukunft Wege hier besser zu arbeiten - nicht nur Mutter drauf und fertig.

  • Kupferpaste oder Fett sollte man bei Schrauben mit Drehmoment niemals verwenden da dies das tatsächliche Anzugsmoment dann verfälscht.

    Die Sache mit den Bolzen wird langsam echt etwas schwierig.

    Ergebnis nach vier Stunden Arbeit: beide Gewinde völlig platt, hinten großzügig aufgebohrt, Bolzen sind völlig fest, lassen sich keinen mm mehr in eine Richtung drehen.

    Würde am liebsten die Trommer runter nehmen und das vernüntig auf einer Werkbank machen, nur keinen Abzieher und nichts zur Verfügung.

    Was kann ich jetzt am besten machen was wirklich funktioniert? Mutter Aufschweißen oder sowas ist utopisch ich habe nur das aller nötigste zur Verfügung an Werkzeug.

    (Nur mal als Tip falls jemand das nochmal vor sich hat: passt auf das der Bolzen nicht in die Mitte wandert so wie auf dem ersten Bild mit der Mutter drauf, denn hast du kein Stoff um mit der zweiten Mutter zu kontern und wenn du das Gewinde mit ner Zange greifst machst du die Gäng platt und bekommst es später ggf. nicht mehr nach hinten durch das Gewinde der Trommel.)

  • Man sieht ja, viele Wege führen nach Rom ;)

    Ich denke die Paste soll schmieren und Kontaktkorrosion verhindern.

    Ich bin keiner, der immer vor jeder Fahrt die Schrauben prüfen will, daher Stopmutter plus nen Tropfen Sicherung.

  • Moment…Du bohrst von vorne?

    Oder ist das eine falsche Annahme von mir?

    Die Bolzen sind hinten verstemmt, diesen Bereich musst Du schwächen durch aufbohren. Klien und genau zentriert beginnen und dann größer werden.


    Die Trommel muss dafür natürlich runter oder der Roller sehr weit hoch damit man die Bolzen von hinten anbohren kann.

  • Hallo, um zu verhindern, dass es durch Korrosion so weit kommt, wie beim geschilderten Fall; Bolzen von Trommel und Felgen sind brüniert o.ä und neigen zum rosten; was soll mit Federring und passenden Drehmoment bei minimal aufgetragener Kupferpaste passieren? Man muss nicht immer alles nach dem Lehrbuch machen, deswegen sind wir heute in vielen Bereichen da, wo wir sind!!

    Mache ich beim Räderwechsel schon 35 Jahre, bekomm nach der Saison die Radschrauben schön gelöst und hab noch nie Rad verloren.

    Einmal editiert, zuletzt von TOMV50 (September 8, 2026 at 14:42)

  • Bei abgerissenen Stehbolzen verwende ich gerne Stockmuttern und drehe von Hinten eine weitere Schraube ein um von "innen" zu kontern. Damit habe ich auch abgerissene Stehbolzen aus den Abgaskrümmern eines Audi V6 Motors mit <300.000 km endlich gelöst bekommen, zuvor bin ich mit 3 Stehbolzenausdrehern gescheitert.

    Aber die die Vorredner schon betonten, die aufgestemmte Seite muß erst freigebohrt werden.

    Gruß Jürgen

  • Geht die Trommel runter ohne Abzieher?

    die ist doch auf das Radlager aufgepresst oder erinnere ich mich falsch?

    Ja eingebaut ist es schon ziemlich mies.

    Habe beide Seiten am Gehäuse der Trommel beschädigt da der Bohrer aus der Flucht gelaufen ist.

    Fraglich ob die Trommel nicht eh im Arsch ist da die Gewinde angebohrt wurden.

    Noch immer keine Lösung, bin seit 10:00 damit beschäftigt.

    Trommel raus und das ordentlich auf der Werkbank, Standbohrmaschine etc., scheint hier definitiv die bessere Option zu sein.

  • Wenn du in eingebautem Zustand werkelst wundert mich nicht dass du nicht voran kommst.

    Ich hätte die Trommel ausgebaut. Ist doch kein Akt.

    ich bin da ganz bei dir nur ich habe kaum Werkzeug und jetzt 100km hin und 100 zurück um das zu holen oder billig kram neu kaufen ist für mich nicht die beste Option. An der Trommel die Zentralmutter runter und wie kriege ich die dann vom Lager ohne Abzieher?

  • ich bin da ganz bei dir nur ich habe kaum Werkzeug und jetzt 100km hin und 100 zurück um das zu holen oder billig kram neu kaufen ist für mich nicht die beste Option. An der Trommel die Zentralmutter runter und wie kriege ich die dann vom Lager ohne Abzieher?

    Ich habe für solche Fälle einen Gummihammer. Leicht von Hinten auf die Ränder der Bremstrommel und mit etwa Zeit, ruhiger Hand und ohne Hektik stoßen, prüfen, ob es sich bewegt. Und von vorne.

  • Wenn es ähnlich ist wie bei der PX hast Du unter der Staubkappe ne Kronen-Mutter mit einem Sicherungssplint. Splint raus, Kronenmutter aufdrehen und Trommel abziehen. Eventuell musst Du den Bremszug aushängen. Dann spätestens sollte das einfach runter gehen.

    siehe:

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  • So, Freunde, ich habe den zweiten Bolzen raus.

    Musste den komplett durchbohren und konnte dann drehen.
    Das Gewinde ist stark angebohrt, ich würde sagen 1/3 ist weg, ich kann aber eine Schraube noch reindrehen und sie baut relativ stabil drehmoment auf. Ich versuche das ich gleich noch den dritten ausgebohrt bekomme, ebenfalls schwierig.
    Dann bin ich mal gespannt was ihr zu den Gewinden sagt und dann überlege ich ob ich das so lassen und den Rep Satz mit den Bolzen verwende oder ob ich eine neue Trommel besorge aus Sicherheitsgründen.

    Ja, der Bohrer läuft schnell weg, eventuell hole ich morgen nochmal neue, scharfe Bohrer in geeigneter Größe.
    Aber wenn das mit dem einen Gewinde nicht hinhaut muss die Trommel ja eh neu.
    Ich mache später mal Fotos.

  • Wozu hier die Kupferpaste?

    Bei so einem schön Wetter Fahrzeug, also ich halte das auch für wenig sinnvoll wenn ich das so sagen darf.
    Wie gesagt Kupferpaste oder Fett verändert das Anzugmoment (nimals auf Schrauben mit Drehmoment verwenden), und der Nutzen ist wohl eher Kopfsache. Würde ich sagen.