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Letzte Fragen zur fast fertigen Vespa

  • Hallo zusammen,


    Dank der Hilfe hier und mithilfe vieler Dokumentationen und Filmenim Netz habe ich es tatsächlich geschafft, meine Vespa nicht nur komplett zuzerlegen, sondern auch wieder zusammen zu bauen.


    Kürzlich habe ich dann Öl aufgefüllt und sie gestartet. Geil, nachwenigen Kicks sprang sie dann an und lief (zumindest akustisch) sehr gut.


    Nun habe ich aber doch noch wenige Fragen:


    1. Ist es normal, dass die Vespa nach einer Motorrevision und mitneuem Auspuff erst mal etwas komisch riecht? Also nicht nach Öl, Abgasen etc.

    2. Beim Befüllen mit Motoröl, habe ich nicht das komplette Fläschchenhinein bekommen, irgendwann lief es über. Ist nicht dramatisch viel, nur einkleiner Bodensatz. Ist das soweit ok?

    3. Wenn ich den Choke ziehe ist alles ok, wenn ich ihn aber zurückschiebe, springt die kleine Metallöse immer wieder aus der dafür vorgesehenÖffnung. Lässt sich das irgendwie fixieren?

    4. Benötige ich zwingend eine Unterlegscheibe, wenn ich die Reifenbefestige? Oder kann ich das ohne undnur mit der Kronenmutter machen?


    Vielen Dank für die Hilfe. Freue mich auf besseres Wetter und einen ersten Ritt....


    Gruß

    Dieter

  • 1. Ja das ist meist normal. Ein neuer Auspuff stinkt wenn er warm wird. Geht nach kurzer Zeit weg.

    2. Ja, auch normal. Es passen meist nur ca 200ml rein.

    3. Kommt vor. Einfach die Schlaufe etwas zusammenzwicken und so fixieren, dass sie nicht mehr raushüpfen kann.

    4. Geht es um die Mutter der [lexicon='Bremstrommel',''][/lexicon]? Also die Zentralmutter? Da sollte definitiv die richtige Scheibe drunter da der Abstand Mutter/Loch Antriebswelle nicht passt. Falls es um die Felge auf der [lexicon='Bremstrommel',''][/lexicon] geht (5x M8 Mutter): hier reicht ein Sprengring mit Mutter.

    Gruß

  • 1. Das ist normal. Die Lackierung des Auspuffs wird ja warm und dann riecht es anfangs.
    2. Das nicht das ganze 250 ml-Fläschchen rein geht ist normal. Wenn die Vespa gerade und nicht aufgebockt steht, soviel rein, bis es nicht mehr
    wieder rausläuft.
    3. Chokezug zu lang? Sonst den Metalldraht etwas enger biegen, dass der Weg etwas weniger wird.
    4. Nicht nur die Mutter drauf! Da muss auch ein Sprengring drauf!

    Edith: Da war einer schneller...

    Über Spritverbrauch spricht man nicht. Man hat ihn.

  • Hallo,

    vielen Dank für die Antworten.

    Die ersten zwei Antworten dachte ich mir fast, wollte sie aber doch gern bestätigt haben, als Joker sozusagen.

    Bei dem Chokezug ist es nicht die Schlaufe die rausrutscht, sondern die Metallhülse, die in die Führung gesteckt wird. Ich komme gerade nicht auf den korrekten Namen, hoffe aber, dass ich mich nicht völlig falsch ausgedrückt habe..

    Es geht in der Tat um die [lexicon='Bremstrommel',''][/lexicon] und die passende Distanzscheibe. Hinten habe ich sie, aber lt. SIP ist für meine Vespa vorne keine vorgesehen. Komisch finde ich das dennoch.

    Netten Abend noch und Gruß
    Dieter

  • Bei dem Chokezug ist es nicht die Schlaufe die rausrutscht, sondern die Metallhülse, die in die Führung gesteckt wird. Ich komme gerade nicht auf den korrekten Namen, hoffe aber, dass ich mich nicht völlig falsch ausgedrückt habe..

    Du meinst die Hülse oben? Dann geht entweder der Zug deutlich zu schwer in der Hülle oder die eingeschraubte Feder unten ist kaputt oder zu schwach.

    Jeder will alt werden, aber keiner will alt sein.

  • Es gibts ausserdem zwei unterschiendlich lange Ausführungen des Chokezugs. Vielleicht hast du den falschen? Der Eine ist glaube ich für 16er und der Andere für die 19er.

    Gruß

  • Tja, ich habe mir dann heute mal nen neuen Chokezug und auch Feder etc. bestellt. Kostet nicht die Welt und wenn es dann passt, ist es gut!

    Nun habe ich aber festgestellt, dass die [lexicon='Bremstrommel',''][/lexicon] vorn leichtes Spiel hat. Noch habe ich die passende Mutter nicht unter der Kronenmutter.
    Kann das daran liegen?
    Nadellager etc ist neu und die Ankerplatte sitzt fest. Hoffe, es ist durch die passende Distanzscheibe behoben....

  • Die Trommel wird erst durch die Unterlegscheibe und Mutter sowie dem richtigen Drehmoment fest

    Aus Gelben Säcken werden Plastikroller gebaut ...
    Lieber Sehnenscheidenentzündung vom Schalten als nen krummen Daumen vom Starten...
    2Takt Islamist

  • Benötige ich zwingend eine Unterlegscheibe, wenn ich die Reifenbefestige? Oder kann ich das ohne undnur mit der Kronenmutter machen

    Schau mal genau nach, ob sich nicht bereits eine Unterlegscheibe in der Trommel befindet. Mir ist es neulich passiert, dass ich dachte, das wär ein Teil der Trommel (weil die U-Scheibe ziemlich groß ist und mit der Trommel bündig abschließt...) :whistling:

    Hier zwei Bilder davon

  • Ok, also die Distanzscheibe ist nun angekommen, aber das Rad bzw. [lexicon='Bremstrommel',''][/lexicon] hat noch immer ganz leichtes Spiel.
    Habe nun aber auch festgestellt, dass die sich Achse ebenfalls ganz leicht wackeln lässt.
    Ist das ein Drama? Was kann ich tun?
    kann es sein, dass die Schraube auf der anderen Seite - da wo Tachoritzel ist - nicht anständig fest sitzt?

    Gibt es andere Ursachen, dass die Achse leichtes Speil hat?

  • Moin,

    also ich habe mir das inzwischen noch mal genau angesehen.
    Glaube das "Spiel" der Achse ist so gering, dass es kaum für das Wackeln des Vorderrades verantwortlich ist.
    Vielmehr habe ich den Eindruck, dass die [lexicon='Bremstrommel',''][/lexicon] nicht 100% bündig sitzt.
    Frage ist nur, wie kann das sein oder waran kann das liegen? Sieht eigentlich alles richtig aus.

    Würde total gern mal eine Fahrt wagen, aber mit nem Wackelrad bin ich etwas skeptisch

    Vielen Dank fü die Hilfe

  • naja, schwer aus der Ferne zu beurteilen. Also minimalst spiel sollte wie beim Hinterreifen normal sein. Mutter der Bremsankerplatte gut festziehen und Sicherungssplint nicht vergessen.

  • Ich glaube, dass ich es habe.
    Es scheint die Achse bzw. das Lager zu sein. Hatte mir eingebildet, dass ich das Problem vielleicht lösen kann, wenn ich die Schraube auf der Seite der Tachoschnecke fest ziehe. Aber auch an dieser Seite ist das ganze nicht ganz fest sondern hat Spiel. Wackelt alles etwas hin und her.
    Um zu zeigen, wo ich nachgezogen habe, hier ein Foto, auf dem man leider wenig erkennt, weil es total ölig ist. Habe ich bei der Restaurierung total vergessen X(

    Sicher gibt hier ein Thema zu diesem Problem, Frage ist nur, was ich alles benötige und ob ich das alleine schaffe....
    Benötige ich hier spezielles Werzeug?

  • Ok, die alten Lager und die Achse habe ich nun raus.
    Unabhängig vom Spiel sah es so aus, dass man es ohnehin hätte machen sollen. Sah schon übel aus...

    Nun aber meine Frage:
    Die Achse selbst sieht eigentlich einwandfrei aus. Die kann man doch sicher weiter nutzen, oder?
    Also "nur" Lager und Dichtring neu und alles sollte gut sein, oder?

    Vielen Dank und Gruß
    Dieter

  • Tja, das Kleine Lager sitzt. Aber die Welle wackelt noch immer. Ok, habe das große Lager noch nicht drin, ich nehme aber an, dass auch die Welle neu muss, oder?
    Ich frage mich dabei nur, wie so ein massives Teil Schaden nehmen kann....

    Also neue Welle und alles sollte gut sein?

  • Das mußt Du vor Ort entscheiden. Erstmal alle Lager montieren und dann das Gesamtspiel, sofern noch vorhanden, prüfen.
    Wenn die Achse nicht vollkommen verhunzt ist, sollte das Problem mit neuen Lagern gelöst sein.

  • Habe mir zur Sicherheit dann doch ne neue Welle gekauft.
    Eingebaut und nix wackelt. Nur das Rad ging rel schwer drauf und ich habe das Rad langsam und ohne Mühe mit der Schraube drauf bekommen.
    Nur bekomme ich es nicht mehr ab ;( Muss ich mir Gedanken machen??

    Jetzt habe ich nur noch das Problem mit der Schaltung. Aber das sollte ich auch noch irgenwie hinkriegen. Ansonsten springt das Teil mit dem ersten Kick (ohne Choke) an!