Man muss manchmal auch Glück haben
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Mehr Gußeisen für die Keksdose
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Bin schon gespannt, wie die Kiste ohne Blende im Krümmer geht mit dem 9er DellOrto und dem deutschen Auspuff.
Da warte ich auch auf Rückmeldung...

Top Performances haben meines bescheidenen WIssens nach seinerzeit wirklich schöne Zylinder gebaut.
Ich hab' sogar noch einen im Keller liegen für die Vespa. Lief wirklich gut!
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Interessante und auch glaubwürdige Geschichte, zumal ich mir schon nicht habe vorstellen können, dass TP Originalbezeichnungen giesst...
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Nein nein, ihr habt das falsch verstanden.
In dem Top Performance Karton war der Ori-Minarelli 50 Kubik Zylinder drin. Die Verpackung war falsch.
Deshalb auch die Original-Außenhaut der Zylinder.
Das habe ich dann vor Ort gemerkt und war dann um so glücklicher.
Gruß Paddy.
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Danke liebe Kollegen!
Heute hatte ich den Auspuff dabei, damit ich die Abmaße der Blende(n) festlegen konnte. Hatte aber nur wenig Zeit nach Feierabend, weil ich mit meiner Kleinen noch zur Fahrstunde mußte.
Aber für die Abmaße hat es gereicht, damit die Blende satt in den Krümmer zu schieben ist. Das ist jetzt mein Muster für ein paar Rohlinge:
Die kleine Schulter ist nur 1,5 mm breit oder lang, je nach dem wie man es sehen will und ist 27,5 mm im Durchmesser. Der Krümmer selber hat 28 und dichten gegen einen Viton-Oring im Zylinder, gehalten mit Federn.
Das Loch ist nur mal grob und landwirtschaftlich raus gebohrt auf 16,5, die Blende selbst ist 20 mm lang.
Am Eingang muß ich noch eine kleine Trompete andrehen. ABer mit dem Muster kann ich jetzt ohne Auspuff weitere machen und weiß, daß ich sie bloß einstecken muß zum tauschen.
So, dann aber zuhause mal alles montiert und abgedüst. Bin zum Schluß bei einer irrwitzigen 70er HD bei dem 9er DellOrto gelandet.
Kerze eventuell noch gegen eine 9er anstatt 8er tauschen, aber die Kiste läuft mit dem alten Neu-Zylinder...

Dummerweise war Probefahren etwas anstrengend. Erstens keine Verkleidung und somit keine Blinker vorne und alle Straßen um den Ort drum herum voll mit Leuten, die nach der halben Sonnenfinsternis wieder von der Alb runter geschlichen sind.
Aber gleich vorneweg, das Ding geht wesentlich besser zu fahren. Von unten her ist natürlich immer noch nicht soviel los, aber man kann wenigsten anfahren. So ab 5000 kommt dann schon Schub und das geht bis 8000. Dann ist weitestgehend Schluß.
Aber ich konnte nicht viel probieren, diese Blechlawine von Sonnen-Guckern ums Dorf herum war einfach Kacke.
Morgen schraube ich die Verkleidung mal dran, dann kann ich die kommenden Tage etwas mehr fahren. Ich habe noch so etwas die Hoffnung, daß ich mit einer moderaten Blende den Auslaßwinkel noch etwas einfange und einen Tick das Band nach unten schiebe. Aber da ist jetzt viel Hoffnung dabei. Aber es ist ja schnell ausprobiert.
Mal sehen, was das Wochenende bringt. Die Blende oben werden ich mal auf so 17 oder 18 fertig machen als erster Wurf. Vielleicht drückt die untenrum etwas rückwärts. Aber Wunder wird es keine geben mit 49 Kubik und 115 Kilo Gewicht.
Aber zwischen den 5000 und 8000 ist das schon ganz bemerkenswert, was dieser kleine Motor da so stemmt, obwohl er ja vor und nach dem Zylinder eigentlich ziemlich beschnitten ist, Hut ab...
War kurz mal auf 75 laut Tacho im 6. mit den runden 8000 1/Min, das ist schon nicht komplett verkehrt. Vielleicht ist vorne ein kleineres Ritzel ja auch noch eine Option... Jetzt muß ich erst mal ein paar Meter fahren.
Gruß Paddy.
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Bitte - ich bin der mit falschen Karton - und das ist richtig und nicht falsch verstanden...
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Fantine Sorry!
Aprilia läuft immer besser, noch etwas anders bedüst, weil ich mich als Versager erwiesen habe, eine Fuffi mit riesiger Membran und Auslaß richtig zu bedüsen....

Egal, 80 km drauf jetzt und der Zylinder geht sehr gut, zu gut. Obwohl er nur einen 9er Vergaser hat. Kleineres Ritzel liegt da, aber es regnet gerade.
Deshalb heute mal an der Bremse weiter gemacht.
Also, System um 90 Grad drehen. Erst mal eine Aufnahme für die Einstellschraube gefertigt. Das soll ein Alu-Klotz sein, der 90 Grad zu der Grundplatte steht und die Einstellschraube drehbar gelagert aufnehmen soll. Dadurch soll sich die Einstellschraube immer in die Flucht des Zuges drehen können, damit ich so wenig wie möglich Reibungsverluste habe.
Klotz gefräst und eine Bohrung für zwei Kugellager gespindelt:
Dann an ein 16er Rundmaterial aus VA einen doppelten Lagersitz gedreht mit Einstich für einen Sicherungsring:
Am Teilapparat eine Fläche angefräst und ein M7 Gewinde für die Einstellschraube gebohrt:
Danach abgestochen wieder auf der Drehbank:
Dann sah das so aus:
Dann mal in die Ape gehalten:
Tja, wie man sieht, war dann die einzig vernünftige Position nicht 90 Grad zur Grundplatte, sondern schräg... Ich Depp mach immer gleich alles aus Alu und Edelstahl, natürlich auch den neuen Hebel wieder aus 32er VA-Rundmaterial, wovon 2/3 weggespant wird...

Es sollte also eher so aussehen:
Tja. Ich kann zwar über die Einstellschraube an der Koppelstange den Winkel des neuen Hebels bis zu einem gewissen Grad verstellen, aber dann haut meine Getüftel mit der veränderlichen Hebelübersetzung nicht mehr hin...
Also morgen nochmal einen Hebel machen. Der kann dann wahrscheinlich aus 16er Rundmaterial sein, weil er komplet gestreckt sein wird und die Bohrungen für die Lasche des Zuges, die Bohrung des Nadellagers des Drehpunkts und die Bohrung für die Koppelstange in einer Linie liegen können.
Naja, sowas entsteht halt, was soll's...
Aber das wird dann hoffentlich die letzte Version sein. Der Aluklotz kann dann kürzer und ich werde wohl den gerade gemachten umarbeiten können. Der Lagerzapfen für die Einstellschraube ist natürlich nicht umsonst, den verwende ich wieder.
Neues Spiel, neues Glück. Aber so läuft der Zug dann in einem schönen Bogen zwischen der Lenksäule und dem Durchgang für die Hydraulikleitung und behindert keine Kabelbäume und dergleichen.
Ich berichte...
Gruß Paddy.
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Wir haben im Dreiradforum ja das Gegenteil - 75er Zylinder mit 21er Vergaser...
Aber ein 9er Vergaser ist beim Rennzylinder der Aprilia sicher besser als die obige Kombi, wenn auch keine echte Drossel -
Mal sehen, was die Blende noch bringt...
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Fantine da bin ich auch gespannt. Jetzt kommt erst mal das 11er Ritzel drauf anstatt dem 12er und dann mal wieder ein paar Kilometer fahren und ein Gefühl dafür kriegen.
So, heute war ich wieder fleißig. Neuen Hebel gefräst, diesmal aus einem 20er VA-Rundmaterial. Muß ja immer auf 9 Dicke (Höhe der Nadelhülse) und an der Drehbank wird dann der Hebel beidseitig bis auf einen kleinen Bund am Drehpunkt auf jeder Seite um 1,5 mm abgedreht, damit die Hebelarme auf 6 mm kommen für die Zug-Lasche und die Gabel der Koppelstange zur Bremspumpe.
Als der Hebel fertig war, konnte ich die Änderungen an dem Alu-Balken festlegen, der die Einstellschraube drehbar aufnimmt. Es ergab sich, daß ich die Lagerung der Einstellschraube um 26 mm versetzen und den Balken einkürzen kann:
Ich habe nach der setzen der neuen Passung die vorherigen einfach abgefräst. Alles mal grob montiert und die beiden Vorgängerhebel daneben gelegt. Edelschrott, die beiden Hebel...
So, jetzt stimmt auch meine Intention wieder, daß sich mit Betätigen des Zuges über den Verstellwinkel die Übersetzung leicht verstärkt Richtung Druckpunkt.
Dann zuhause mal den Aluklotz mit doppelseitigem Klebeband fixiert und in der Ape in Position gebracht:
Man kann vielleicht erahnen, wie die Einstellschraube nun zwischen Lenksäule links und dem noch aktuellen Bremszug, der in das Radhaus geht, dazwischen durch kuckt.
Dann man die rechte Box hochgeschraubt, eine knappe Kiste. Der Hebel und der Bolzen von der Schraublasche haben zwar Luft, aber wenig. Zwischen Bolzen und Box sind es vielleicht zwei Millimeter, aber es reicht:
Der Behälter im Vordergrund ist der von der Fußbremse.
So, dann habe ich mal die noch ungekürzte Zughülle in die Schraube gesteckt und in einem Bogen hoch zum Bremshebel verlegt. Hier sieht man schön, wie die Hülle in einem schönen Bogen zwischen Lenksäule und der linken Box hoch geht:
Zwischen den Schaltzügen rechts und dem Kabelbaum links kommt die Hülle schön hoch ohne zu stören und geht unter den Lenker:
Und dann von unten den Lenker fotographiert, die neue Hülle (mit dem Malerband) kommt hier schon an die Stelle, wo der noch aktuelle Zug in die Bremsgarnitur mündet:
Ich hoffe, man kann es erkennen. Ein wunderschöner Bogen um 180 Grad, der nirgends aneckt und auch beim Einschlagen nirgends wirklich hindern kann.
Dann wieder raus, so wird es jetzt:
So, jetzt kann ich das alles final bearbeiten, die Aluplatte am Eck abfräsen, Gewinde in die Platte und Bohrungen in den Alu-Balken, ein paar Absätze und dann noch strahlen.
Den runden provisorischen Turm, der der Drehpunkt ist, kommt auch nochmal neu in VA (ist gerade nur Stahl) und bekommt seine finale Länge.
Wenn das alles gemacht ist, will ich das nochmal an der Werkbank richtig in Betrieb nehmen mit Bremsflüssigkeit, meine alte Handbremsgarnitur auf ein Rundmaterial schrauben, damit man schön den Hebel ziehen kann und dann mal einstellen alles, bis sich der Druckpunkt schön anfühlt.
Vielleicht braucht es ja noch eine Bohrung im Hebel, um die Übersetzung noch etwas anzupassen, wer weiß.
Bin schon gespannt.
Gruß Paddy.
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Vielen Dank, liebe Kollegen!
So, heute Abend hatte ich nur kurz Zeit, etwas zu machen. Ich habe nur das Eck der Grundplatte und den Aluklotz angepaßt und die Gewinde und Bohrungen gesetzt.
Erstmal die Platte parallel zum Frästisch angeschlagen, die überstehende Ecke abgehobelt und die Auflagefläche für den Aluklotz in dessen Breite von 30 um einen Millimeter abgesetzt:
So kommt der Klotz einen Millimeter tiefer, damit die Zuglasche oberhalb etwas mehr Luft bekommt. Dann vier Gewinde gesetzt:
Auf der anderen Fräsmaschine den Klotz oben mit dem Messerkopf ebenfalls noch in dem Laschenbereich um einen Millimeter abgesetzt und die vier Bohrungen gesetzt. Dann sah das so aus:
Jetzt sieht es nicht mehr ganz so gebastelt aus und hat jetzt endgültig die Paßform für die abgesetzte Fläche auf dem Radhaus der Ape.
Morgen möchte ich den hinteren Abgang an der Bremspumpe noch mit einem besser angepaßten Stopfen verschließen, weil mit dem aktuellen könnte sich noch eine kleine Luftblase bilden. Dann mal die Kugellager einkleben am Aluklotz und wenn es klappt, am Wochenende an der Werkbank in Betrieb nehmen.
Wenn dann noch was auffällt, kann ich das nächste Woche beheben und alles hübsch machen bzw. finalisieren.
Gruß Paddy.
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Mich stört daran nur, dass du das Wort " gebastelt " in die Beschreibung deiner exzellenten Arbeit aufgenommen hast
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Mich stört daran nur, dass du das Wort " gebastelt " in die Beschreibung deiner exzellenten Arbeit aufgenommen hast
.Da stimme ich zu. Es ist aber eine Frage des Könnens, was man als gebastelt bezeichnet. Bei mir gab es immer ganz viel gebasteltes...
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Ihr schmeichelt mir, liebe Kollegen, danke!
So, ich habe das mal auf der Werkbank aufgebaut. Natürlich habe ich so ziemlich jedes Kleinteil doppelt und dreifach irgendwo in Tütchen, nur kein zu ein rundes Zugeinhängefummel für den Kunststoff-Bremshebel einer Ape-Garnitur. Also mußte ich für den Test an der Werkbank den Bremszug an der Ape aushängen und dieses Ding verwenden.
Meinen an der Hülle etwas dünneren Testzug (hatte ich einfach mal zusätzlich zu dem PX-Bremszug dazu bestellt) in voller Länge dran gemacht und entlüftet:
Damit die Garnitur vernünftig gedrückt werden kann, habe ich ein 22er Rundmaterial als Lenker-Dummy verwendet. Der Weg war dann in dem mittleren Loch in dem Edelstahlhebel etwas zu lang. Den hatte ich ja nach ein paar hemdsärmeligen Messungen und Überschlagsrechnungen auf 33 mm Hebellänge ausgelegt. Die Bohrungen daneben sind jeweils 5 mm entfernt. Also habe ich den Hebel mal auf 28 mm verkürzt und in den Zug in die andere Bohrung gesteckt, dann hat es ganz gut hingehauen:
Was man merkt, ist meine Auslegung, daß mit zunehmenden Betätigungsweg am Zug sich die Übersetzung in Richtung kürzer verändert. Man kann das auch auf den Bildern ganz gut erkennen. Hier unbetätigt:
Hier betätigt:
Der Winkel zwischen Koppelstange und Edelstahlhebel wird zunehmend gestreckt und bekommt dann zunehmend so einen Kniehebeleffekt.
Die Bremse packt zu, wobei ich natürlich überhaupt nicht sagen kann, ob das jetzt besser oder schlechter bremst als die alte V50-Bremse. Das wird sich dann beim Fahren zeigen.
Aber ich habe noch Elastizitäten, die ich zum Teil verringern kann:
1.: Der Zug, man merkt schon, daß ich der kleine Zug mit seiner Hülle etwas weg frißt. Am Bremshebel am Lenker macht das bestimmt 3 mm aus. Mit dem PX-Zug und einer deutlich kürzeren Hülle wird das noch etwas besser werden, ganz weg wird das nie gehen. Der noch etwas kräftigere originale Vorderradbremszug aus der Ape könnte da auch noch etwas helfen, dessen Hülle und die Seele sind noch etwas kräftiger.
2.: Mir hat es gestern nicht mehr gereicht, den Messingstopfen für den zweiten Anschluß an der Bremspumpe anzupassen. Es wird also noch eine kleine Luftblase da drin sein, die ich nicht rauslüften kann in diesem Zustand. Groß wird sie nicht sein, aber hat sicher einen Einfluß. Das kann ich regeln
3.: Die neuen Bremsbacken liegen noch nicht flächig auf und geben in diesem Zustand noch etwas mehr nach. Wenn die ein vollständiges Tragbild der Trommel haben, dann wird das auch noch steifer. Das wird sich rausbremsen über die Zeit und härter werden.
4.: Etwas, was ich unterschätzt habe. Der Dom, der der Drehpunkt für den Edelstahlhebel ist und die Schraube geben nach. Unter dem provisorischen Dom ist noch eine Scheibe. Selbst nach nochmaligem Anknallen der Schraube, mit dem der Dom von unten verschraubt ist, drückt es den noch ein Zehntel weg. Die gehärtete Paßschraube, auf der die Nadelhülse mal laufen soll, verbiegt es auch noch um zwei weitere Zehntel. Deren 6er Durchmesser ist wohl doch etwas zu zart.
Ich werden da wohl auf einen größeren, direkt an den Dom gedrehten Zapfen gehen und eine Bronze-Lagerbuchse drehen. Wenn der Bolzen dann 8 mm hat und aus einem Stück mit dem Dom, sollte das besser werden.
Also ist noch etwas Überarbeitung fällig nächste Woche, aber ich bin soweit zufrieden.
Nach der ganzen Testerei kam noch etwas Wichtiges. Ich habe die Trommel abgenommen und geschaut, ob die nun eingestellten Hebelverhältnisse noch ausreichen, um den Nachstellmechanismus der Bremsbacken zu bedienen. Und es reicht.
Also muß ich jetzt schauen, was ich an Elastizität noch rausnehmen kann und dann sollte das für diese doch etwas ungewöhnliche Kombination in Summe das Maximum gewesen sein. Ob das dann alles ausreicht, um deutlich besser zu bremsen wie die originale V50-Bremse, werden wir sehen.
Wenn es mal verbaut ist und zumindest nicht schlechter bremst, bleibt es drin. Aber hoffen tu ich natürlich auf mehr Bremsleistung, bin aber noch skeptisch...
Ich mache mal die Verbesserungen rein und teste nochmal an der Werkbank, bevor ich das alles einbaue.
Gruß Paddy.
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Wir schmeicheln nicht, bestaunen nur...
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Danke liebe Kollegen!
So, ich glaube, einen wesentlichen Teil der Elastizität kann ich rausnehmen. Ich habe doch erzählt, daß ich den hinteren Hydraulikanschluß an der Cosa-Pumpe nur mit einem provisorischen Stopfen auf die Schnelle abgedichtet hatte und da noch eine kleine Menge Luft drin verbleiben wird, die ich nicht rausbekomme. Das war mir klar, aber ich hatte ja noch keine Zeit einen angepaßten Stopfen mit M10x1 zu machen.
Hier ist die Bohrung in der Pumpe mit dem kegelförmigen Abschluß des Bohrers und der 3 mm Bohrung:
Das war der schnelle Hydraulik-Stopfen mit Bund und Dichtung:
Ich habe mir mal den Spaß gemacht in der Mittagspause und habe im CAD aufgerissen, welcher Raum da oberhalb der 3 mm Bohrung bleibt. Das ist dann so ein kurzer Zylinder mit 60 Grad Fase, abgeschnitten unterhalb der Oberkante Bohrung 3 mm.
Was mir da das CAD angezeigt hat an Kubikmillimeter ist umgerechnet eine kugelförmige Luftblase mit 5,5 mm Durchmesser. Das ist jetzt nicht wenig.
Hab dann heute einen fertigen Messingstopfen aus der Pneumatik vorne mit den 120 Grad angedreht und wollte ihn zur Probe einschrauben, um das Tragbild vorne am Konus zu betrachten, ob er wirklich bündig zum Liegen kommt, habe dann aber festgestellt, daß das Gewinde irgendein Zoll-Scheiß ist, der sehr nahe am 10x1 ist. Aber halt nur fast. Muß morgen was anderes machen.
Dafür habe ich den neuen Pfosten für den Drehpunkt und das Gleitlager aus Bronze fertig gemacht. Jetzt ist das solide. Links neuer Pfosten mit 8er Zapfen, Gewinde Scheibe und Stopmutter, rechts der alte Pfosten mit der gehärteten 6er Paßschraube für die Nadelhülse:
Montiert dann:
Jetzt ist das solide.
Ich habe die ganze Zeit überlegt, wie ich die Platte in der Ape fest mache und wollte eigentlich so ein doppelseitigen Band nehmen, das in der Mitte so leicht geschäumt ist und hält wie Gift, aber dann hatte ich eine bessere Idee.
Im Geschäft habe ich noch so Neodym-Muster-Magneten gefunden, die sind abartig:
Die sind so 12,5 mm breit und, keine Ahnung, 50 mm lang, 3 mm dick. Die sind krass. Wenn man dieses 6er Paket auf dem Alu hin- und her schiebt, geht die Aluplatte mit, weil man im Alu Wirbelströme induziert...

Da der Bereich, auf dem die Platte zu liegen kommt, eben ist, werde ich in die Platte an drei Stellen Nuten fräsen und 3 so Dinger einlassen mit 2K-Kleber. Darüber mache ich dann noch eine Schicht nicht-metallisches, um die Haftung etwas zu verringern. So irgendwie.
Ich fräse das morgen mal ein. So kann ich die Platte immer mit einem Kunststoffkeil abheben und entnehmen. Besser als mit Klebeband.
Morgen geht es weiter,
Gruß Paddy.
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in den Krümmer schieben kann.
Wenn das Maß ermittelt ist, werden ich einfach eine Hand voll davon machen mit verschiedenen Drosseldurchmessern (14, 16, 18, 20 oder so).
Die werden dann steckbar und ich kann mich hoffentlich an eine einigermaßen moderate Leistung herantasten.
Bevor ich die dann ausprobiere, werden ich die Garnitur mal ohne Drosselblende 100 km einfahren (ist ja noch neu) und dann sehen wir weiter.
Bin schon gespannt, wie die Kiste ohne Blende im Krümmer geht mit dem 9er DellOrto und dem deutschen Auspuff.
Um andere Fuffis zu ärgern wird es wohl reichen...

Gruß Paddy.
Sag mal Paddy! Stirbt der Zylinder dann nicht am Hitzetot, wenn du den 14-16 ner Drosselrohre verbaust? Welche wäre denn Original drin?
Ich habe bei meiner 125 Special seinerzeit extra eine größere Zeltstange verbaut weil mir bei der originalen dadurch der Zylinder verraucht ist
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Frank, da hab ich jetzt nicht soviel Angst...Es ist schwierig, die Details aller Varianten dieser Aprilia zu finden, aber den italienischen Zylinder gab es auch so halb offen irgendwie mit 60 km/h, in der Schweiz oder was weiß ich. Es gab um die Jahrtausendwende unzählige Länderversionen der RS 50.
Da muß das auch irgendwie so gemacht worden sein. Ich bin jetzt mit dem 11er anstatt 12er Ritzel bei 70 nach Tacho angekommen.
Der originale Innendurchmesser hat 25. Vielleicht reicht eine Blende mit 20 oder so. Eine Blende direkt am Auslaß ist da glaube ich auch eher nicht das Thema, schlimmer der Temperatur wegen ist weiter hinten den Durchmesser signifikant zu verringern.
Und eins darf man nicht vergessen, Alu wassergekühlt. Das ist schon nochmal etwas anderes wie unsere luftgekühlten Kisten...
Mal kucken. Die Kleine hat jetzt doch erst am 16.9. einen Fahrprüfungstermin bekommen, ich habe noch Zeit zum Spielen...
Sonst bleibt sie halt jetzt so und sie muß sich zusammen reißen und öfters mal in den Rückspiegel schauen...

Die Mama muß es ja nicht wissen, wie die Kiste läuft...
Gruß Paddy.
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Lass das ja nicht die Mama wissen war der O Ton vom Papa zu mir 1989, als er mal zufällig hinter mir auf dem Mofa hergefahren ist 😂
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Mamas wissen meist mehr als viele Papas denken...
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Mamas wissen meist mehr als viele Papas denken...
Das sicher auch. Dennoch müssen Papas und Kinder zumindest glauben, konspirativ zusammen zu arbeiten.
Das 16er Ritzel auf der Kurbelwelle der PK50 ist heute das, was früher der versteckte dritte Gang in meiner Zündapp war. Insofern hat sich da wenig geändert. -
