SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Ölablassschraube bündig abgerissen

  • Zuerst muss mal bestimmt werden, was gerade jetzt da vorhanden ist und welcher Kerndurchmesser erreicht wird, wenn eventuell vorhandenes Restgewinde von irgendwelchen alten Reparaturen entfernt ist.

    Soll heißen wenn da eine Hülse für M8 drin war, dann kann es ggf sein dass da schon M10xirgendwas drin ist. Ist das dann schon die Zielgrösse, reicht vermutlich nachschneiden/säubern aus, war da M10 aber mit anderer Steigung drin, trägt ein nachgeschnittenes anderes M10 keine Last.

    Einmal editiert, zuletzt von Automaticadett (July 5, 2026 at 11:12) aus folgendem Grund: Ergänzend

  • Zuerst muss mal bestimmt werden, was gerade jetzt da vorhanden ist und welcher Kerndurchmesser erreicht wird, wenn eventuell vorhandenes Restgewinde von irgendwelchen alten Reparaturen entfernt ist.

    Soll heißen wenn da eine Hülse für M8 drin war, dann kann es ggf sein dass da schon M10xirgendwas drin ist. Ist das dann schon die Zielgrösse, reicht vermutlich nachschneiden/säubern aus, war da M10 aber mit anderer Steigung drin, trägt ein nachgeschnittenes anderes M10 keine Last.

    Des wird schon passen kennen eine Werkstatt die macht das mir.

  • Wenn das nicht exakt senkreckt zur Dichtfläche wird, sondern so freihand, habe ich da Bedenken, daß das mit der Abdichtung dann funktioniert.

    Ich weiß jetzt nicht, was das für eine Werkstatt ist, aber das nur als Hinweis.

    Ich bin glaube ich bekannt dafür, zuweilen die Dinge etwas zu exakt zu fertigen, aber an der Stelle wäre es vielleicht kein Fehler, etwas genauer zu arbeiten, wenn der Motor jetzt schonmal auseinander ist.

    Sag mal, kannst du jetzt nochmal von dem Zustand und der Situation ein Bild zeigen und das Ganze anhand des Bildes nochmal zusammen fassen, was da wie jetzt an Gewinde noch da ist, bzw. mal reingeschnitten wurde?

    Bilder von der Situation gab es nur zu Beginn mal. Eventuell könnte es von Vorteil sein, an der Stelle eine neue Hülse mit Bund mit dem Originalgewinde der Ablaßschraube zu setzen, sauber eingeklebt.

    Bevor die Ablaßschraube immer größere Dimensionen annimmt. Die Wandstärke wird ja nicht mehr und je größer das Gewinde, desto weniger Gänge bleiben übrig.

    Zumindest wäre das meine erste Wahl.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

    Einmal editiert, zuletzt von Scharnhorst (July 5, 2026 at 18:09)

  • Im Prinzip so:

    Wegen mir kann das auch eine Hülse sein, die ein größeres Gewinde hat und in ein sauber geschnittenes Gewinde im Gehäuse eingreift und im Gewinde gut verklebt wird.

    Aber dann hast du wieder alles original und die Ablaßschraube alle Gänge und eine rechtwinklige Kopfauflage für die Dichtung.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Im Prinzip so:

    Wegen mir kann das auch eine Hülse sein, die ein größeres Gewinde hat und in ein sauber geschnittenes Gewinde im Gehäuse eingreift und im Gewinde gut verklebt wird.

    Aber dann hast du wieder alles original und die Ablaßschraube alle Gänge und eine rechtwinklige Kopfauflage für die Dichtung.

    Gruß Paddy.

    Naja, wenn er die Hülse schief einbaut, hat er zwar ne vernünftige Kopfauflage und die Original Schraube. Schief ist es trotzdem...

  • Wollte ich auch gerade schreiben, ein Gewinde zu schneiden wird ne Werkstatt schon schaffen.

    Es gibt sicher alles, aber das ist noch immer keine Raketenwissenschaft. Da kommt ne Dichtung dazu und dann isses auch gut.
    bevor es da raus tropft, kommt es eher an der Schaltwelle gelaufen.

  • Zur Zeit macht der Junge eh nichts, sondern lässt wie bei der Revision machen...

    Finde ich klasse!

    Man schaut objektiv, was kann ich, was traue ich mir zu, wofür hab ich Werkzeug und Zeit.

    Manchmal ist die richtige Entscheidung dann auch Fremdvergabe und etwas Geld dafür opfern.

    Ich warte gerade auch - nicht auf SIP sondern für die PK der Tochter - auf ein Teil von einem Profi. Eine 95% Reparatur hätte ich selber deutlich schneller hinbekommen, die 101% Lösung kostet Geld und Zeit, beides ist langfristig aber gut investiert.

    Ich finde es gerade etwas wenig konsequent, auf der einen Seite Schreckensszenarien, was man alles ohne Ahnung kaputt machen kann, jetzt wird darüber geredet, dass er sich gezielt Hilfe holt.

    Ich finde die Vorgehensweise erstaunlich sachlich, sortiert, überlegt. Das passt schon!

  • Jo servus danke was ich sagen wollte die Werkstatt kenn ich deswegen machen die mir mein Gewinde kostenlos ,wenn man schon die Möglichkeit hat dann nehm ich die auch jubel

  • Ich glaub bei nem kalten Bier liegen wir gar nicht so weit auseinander. Gewindeschneiden war bei mir als Elektroniker mal Stoff im Grundkurs Metallbearbeitung. 1. Lehrjahr.

    Dass man ein paar Dinge beachten muss, klar. Dass man Fehler machen kann, auch. Aber das darf man sich schon trauen und ner Werkstatt zutrauen erst recht.

    Wären das die Gewinde am Stehbolzen vom SI Vergaser bei ner PX, dann wäre das die größere Herausforderung.