Hallo zusammen!
ich fahre eine V50 Spezial (Bj. 1977), 4-Gang, 6V-Unterbrecherzündung, DR75 (6 ÜS), 3.72 Primär und BGM Banane.
Ich hatte vor ein paar Monaten einen kapitalen Kolbenfresser. Grund war, dass Teile der Nasen am Vergaser zum Ansaugstutzen abgebrochen sind und durch den Ansaugstutzen in den Zylinder gesogen wurden. Nach kostspieliger Revision habe ich nach recht kurzer Zeit feststellen müssen, dass mir beim neuen Vergaser schon wieder eine Nase abgebrochen ist.
Ich fragte mich natürlich, warum schon wieder? Kurz gegoogelt und es hieß, wenn z.B. die Gusskappe (war noch original) zu viel Spiel hat (also sowohl längs als auch Verdrehung), könnte das der Grund sein (weil durch Vibrationen/Stöße, der Vergaser zu viel Bewegung/Schläge abbekommt) - meine Gusskappe war tatsächlich ganz gut ausgenudelt. Also neuen ASS mit Gusskappe bestellt und eingebaut. Nun saß der Vergaser (natürlich wieder neu) deutlich fester auf dem ASS. Leider ist jetzt aber erneut an der Stelle so ne doofe Nase gebrochen! Ich habe die Schelle nie zu locker oder zu fest gezogen und Vergaser wurde auch immer soweit es ging drauf geschoben, meine ich. Filzring war auch immer gut gefettet und erneuert worden.
Ich fahre das gute Stück nun schon locker 15 Jahre und bin durchaus erfahren, habe fast alles an dem Ding schonmal gemacht. Doch hier bin ich jetzt ein wenig ratlos.
Gibt es einen Trick, um das zukünftig zu vermeiden? Ich habe keine Lust, jetzt regelmäßig über 100€ für einen neuen Vergaser auszugeben bzw. den nächsten Kolbenfresser zu riskieren. Oder habt ihr einen Tipp, was ich falsch mache? ![]()
Grüße
