SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts
  • Das will er offenbar nicht, sondern hofft darauf, daß jetzt einer seine Lenkerverkleidung wegschraubt und bei sich nachschaut oder in den Keller geht und dort nachschaut, wie das wohl bei seiner Kiste ist.

    "och, das ist mir jetzt aber zu teuer, hat mir keiner eine andere Lösung als das Originalteil für 8 Euro..."

    Jetzt entspannt euch doch mal, was soll die Polemik?
    Das das hier keine Faulheit oder böse Absicht ist kann man wohl genug herauslesen.

    Einmal editiert, zuletzt von silent_guy (October 18, 2026 at 22:28)

  • War jetzt echt dein Problem, dass du nicht mal versucht hast, das Birnchen aus dem Sockel zu ziehen?

    Und dafür werden seitenweise Hinweise und Ratschläge ignoriert?

    Donnerwetter, was ein Irrsinn.

    Ich schließe mich Scharnhorst an und bin raus !

  • Ja, leider schon.
    Ein kleiner Fauxpas sozusagen.
    :D

    ...aber nicht nur. Wenn jemand mal den ganzen Sockel braucht, z.B. weil er ein Ersatztacho gekauft hat bei dem die Birnen fehlen, dann wird er vermutlich auch auf das Problem kommen die richtigen Sockel nicht zu finden. So gesehen stimmt es schon, es gibt da zig verschiedene.
    Schaut es Euch in dem Link an. Und einen in den Maßen der passen würde habe ich nicht gefunden, trotz Suche.

    KFZ Bereich

    Ich hab so nen Tacho im Keller, ist seit nem Jahr eingepackt um den „mal irgendwann“ an sucram70 zu schicken.

    Ich geh da gleich mal runter und gucke mal, was man so ermitteln kann. Mach dann mal drei Fotos und paar Messungen. Ggf. hab ich beruflich jemanden der etwas Info beisteuern kann. Kann ich aber nicht versprechen.

    Vielen Dank, das ist sehr freundlich.
    Zum Glück hat es sich geklärt.

    Ende gut, alles gut.

    2 Mal editiert, zuletzt von silent_guy (October 18, 2026 at 22:27)

  • Eigentlich ist das schade, die guten Mechaniker sind mittlerweile alle im Ruhestand. Mein Großvater sagte schon vor >30 Jahren, es seien fast nur noch "Austausche" vor Ort und mit einer miesen Trefferquote ...

    Seine Reparaturen waren oftmals aber auch recht rustikal! :-2

    Gruß Jürgen

  • Ist kein Wunder. Freund von mir hatte einen Mercedes /8 ("Strich Acht") aus 1970 oder 1971 oder so mit 6-Zylinder Motor mit 3 doppelvergasern. Die wollte er prüfen und einstellen lassen. Bei Mercedes in Bonn gibt es eine Klassik-Abteilung, also dort Termin gemacht...

    Nach Anmeldung wurde er zum Tor 1 dirigiert, das sich öffnete und wieder hinter ihm schloss.

    Kaum drinnen, kam ein Jung-Mechatroniker mit einem Diagnose-Wägelchen im Schlepptau freundlich grüßend näher, verschwand kopfüber im Fußraum des /8 und tauchte nach gefühlt 3 Minuten wieder auf mit der Frage: "Entschuldigen Sie - wissen SIE zufällig, wo bei dem Modell der Diagnose-Stecker ist?"

    Mein Kumpel ist fast vor Lachen zusammengebrochen... Dem etwas gekränkt und verunsichert drein schauenden jungen Mann bat er dann mit freundlicher Miene, doch mal bitte den ältesten Gesellen im Laden zu suchen und herzuschicken und die Diagnose-Station doch bitte wieder ans Ladekabel zu hängen...

    5 Minuten nachdem sich der CAN-Bus-Junkie getrollt hatte, kam ein Mann um die 60, zwinkerte meinem Freund zu und meinte "Sorry - den Spaß mussten Sie jetzt leider mitmachen... - so, was haben wir denn.... aaahhhh - der schöne 6er... schmeißen Sie mal an.. oh-oh... ich seh schon, der läuft aber nicht schön... mal schauen..."

    In der Folge wurden die Düsen geprüft, Schwimmerstände kontrolliert, das Ganze erst mal auf Standard-Einstellungen eingestellt, dann per Gehör nachjustiert und mit Synchron-Uhren noch überprüft und nachjustiert. Falsche Düsen wurden getauscht natürlich vorher...

    Ergebnis: 3 Liter weniger Verbrauch, ein seidenweicher Lauf und deutlich spritzigeres Fahrverhalten.

    Mach das heute mal, der Mann ist in Rente...

    Als mein Sohn Industrie-Mechatroniker gelernt hat, haben die einen alten Stationär Diesel auseinander genommen. Es wurde leider nur der Schaden begutachtet. Ich wollte denen die Ersatzteile spendieren, um das Teil wieder ans laufen zu bringen. Gehörte nicht zum Lehrplan... :+5

  • Gehörte nicht zum Lehrplan... :+5

    das ist der Punkt.
    Schaut euch doch mal ein Fachkundebuch von 1990 an und eins von heute und vergleicht das.
    Das Können wird nicht mehr gebraucht, die Fähigkeit wirklich zu reparieren ist nichtmehr unbedingt gefragt. Die Gegenstände heute sollen vor allem Umsatz generieren in welcher Form auch immer. Nach diesem Standpunkt wird alles in der Gesellschaft gestaltet. Reprieren wirkt dem Entgegen und wird daher nicht unbedingt gefördert. Das betrifft nicht nur den KFZ-Breich sondern im Grunde alles.

  • das ist der Punkt.
    Schaut euch doch mal ein Fachkundebuch von 1990 an und eins von heute und vergleicht das.
    Das Können wird nicht mehr gebraucht, die Fähigkeit wirklich zu reparieren ist nichtmehr unbedingt gefragt. Die Gegenstände heute sollen vor allem Umsatz generieren in welcher Form auch immer. Nach diesem Standpunkt wird alles in der Gesellschaft gestaltet. Reprieren wirkt dem Entgegen und wird daher nicht unbedingt gefördert. Das betrifft nicht nur den KFZ-Breich sondern im Grunde alles.

    Vor kurzem war ich auf einem Flohmarkt und habe richtig alte, originale Reparaturhandbücher durchgelesen.


    Viel Text, Fachbegriffe zum Sau füttern...

    Bezweifle, dass diese Bücher die jetztige Generation begeistern würden.

    Textverständnis nimmt leider immer mehr ab:tues


    Herzliche Grüße :-2

    Christian

  • Letzte Woche, Nachbar…hat da mal ne Frage.

    Er will Handbremse renovieren, Grundeinstellung machen aber TschäddDschipiDi verweist bei seinem Modell auf Elektrische Parkbremse, die er nicht hat. Bämm, aufgeschmissen.

    Hab ihm das Werkzeug zum Kolben zurückdrehen gegeben und Ihm gesagt, er möge seinen Prompt anpassen, dann wird das schon. Am Ende hat er es sauber hinbekommen. Beide Welten parallel machen das Rennen, nicht die eine oder die andere.

  • Man kann darüber sehr viel disskutieren.
    Die Lücke zwischen fachlichem Anspruch, Bezahlung, Ausbildung klafft immer weiter auseinander.
    Der Beruf ist noch immer sehr beliebt aber die Grundlagen fehlen oft, fachlich und menschlich.
    Es ist schwer geeigneten Nachwuchs zu finden und das ist auch kein Wunder, schließlich wird in der Breite anders als früher kaum noch geschraubt, viele haben Interesse aber keinerlei Erfahungen die früher schon mitgebracht wurden. Da wurde eben schon in früher Jugend am Fahrrad geschraubt, am Mofa dann am Moped und dann am Auto, das war früher eher die Regel und sind heute Ausnahmen. Auch über die meschliche Reife könnte man einiges schreiben. Ich denke es sind eher gesellschaftliche Themen bzw. ein Wandel hin zu einer reinen Konsumkultur. Und das zeigt sich dann eben.

  • Nun! Ich kannte es auch so, dass in der Ausbildungszeit, nach Feierabend, auch noch bis spät in den Abend geschraubt wurde, damit man sein Moped oder Auto/Motorrad auch finanzieren konnte...

    Heute ist es wohl wichtiger, sich nach einem "ach so schweren Arbeitstag" in ... http://www.dicke-titten de. ... rum zu tümmeln:-3

  • Ja, es hat sich vieles geändert im Prinzip zum Negativen, aber die Zukunftsprognose für das Handwerk ist sehr positiv. Ich bin mir sicher das sich praktische Berufe durschetzen werden und langfristig auch auch gesellschaftlich mehr Wertschätzung bekommen werden. Der Teifpunkt ist schon durchschritten.

  • Auf der anderen Seite muss ich auch mal für einige wenige junge Leute ne Lanze brechen:

    Pascal, 1,2er Abiturient, hat mit seinem Vater zusammen einen Porsche 924 wieder flott gemacht, Gekauft, als er 16 war, mit 18 war der Wagen fertig und konnte von ihm gefahren werden. Das hat ihm soviel Spaß gemacht, daß er unbedingt KFZ-Mechatroniker bei Porsche werden wollte.

    Hat den Chef des lokalen Porsche-Zentrums wöchentlich aufgesucht, mit ihm diskutiert und erzählt was seine Ziele sind. Nach mehreren Wochen hat der Chef ihn zusätzlich zu den schon eingestellten Azubis angestellt. Jedes mal, wenn ein älterer 911er, 914 oder Transaxle-Porsche in die Werkstatt kam, rannten alle Azubi weg, er rannte hin.

    Im 2. Lehrjahr kam er nach vielen Diskussionen in die Classic-Abteilung und sollte dem Altgesellen zuarbeiten. Nach kurzer Zeit stellte er fest, dass der aber so viel Mist baute, dass Pascal das immer wieder korrigieren musste - ALS LEHRLING!! Beim inzwischen regelmäßigen Gespräch mit dem Chef hat er das adressiert. Der Chef hat einen Meister drüber schauen lassen unauffällig und der bestätigte das. Daraufhin wurde der Geselle gefeuert und - Pascal hat die Classic-Abteilung übernommen! Im 3. Lehrjahr wurde er zu Classic-Lehrgängen nach Zuffenhausen geschickt und hat da alle noch notwendigen Handgriffe erlernt, um fachgerecht alte Porsche zu pflegen und zu restaurieren. Er hat mir im 2. Lehrjahr die Kupplung an meinem 944S2 gewechselt. war eine absolute Freude zu sehen, WIE er gearbeitet hat. Sehr umsichtig, Schrauben wurden sortiert in Reihe und Glied abgelegt, Werkzeug ebenfalls usw. Ähnelte eher einer OP als einer KFZ-Reparatur...

    Es wird schon mit der Jugend, man muss sie halt nur genug für das Thema motivieren...

  • Die lanze ist dann gebrochen wenn er mit 50 Jahren immernoch zurfrienden und motiviertt in diesem Beruf ist und auch privat seinen Weg gefunden hat.

    Kenie Ahnung aber die ganze Story hört sich komisch an.
    Denke er schießt da über das Ziel bissl hinaus, so liest sich das.

    • Pascal, 1,2er Abiturient, hat mit seinem Vater zusammen einen Porsche 924 wieder flott gemacht, Gekauft, als er 16 war, mit 18 war der Wagen fertig und konnte von ihm gefahren werden. Das hat ihm soviel Spaß gemacht, daß er unbedingt KFZ-Mechatroniker bei Porsche werden wollte.

      Hat den Chef des lokalen Porsche-Zentrums wöchentlich aufgesucht, mit ihm diskutiert und erzählt was seine Ziele sind. Nach mehreren Wochen hat der Chef ihn zusätzlich zu den schon eingestellten Azubis angestellt. Jedes mal, wenn ein älterer 911er, 914 oder Transaxle-Porsche in die Werkstatt kam, rannten alle Azubi weg, er rannte hin.

      Im 2. Lehrjahr kam er nach vielen Diskussionen in die Classic-Abteilung und sollte dem Altgesellen zuarbeiten. Nach kurzer Zeit stellte er fest, dass der aber so viel Mist baute, dass Pascal das immer wieder korrigieren musste - ALS LEHRLING!! Beim inzwischen regelmäßigen Gespräch mit dem Chef hat er das adressiert. Der Chef hat einen Meister drüber schauen lassen unauffällig und der bestätigte das. Daraufhin wurde der Geselle gefeuert und - Pascal hat die Classic-Abteilung übernommen! Im 3. Lehrjahr wurde er zu Classic-Lehrgängen nach Zuffenhausen geschickt und hat da alle noch notwendigen Handgriffe erlernt, um fachgerecht alte Porsche zu pflegen und zu restaurieren. Er hat mir im 2. Lehrjahr die Kupplung an meinem 944S2 gewechselt. war eine absolute Freude zu sehen, WIE er gearbeitet hat. Sehr umsichtig, Schrauben wurden sortiert in Reihe und Glied abgelegt, Werkzeug ebenfalls usw. Ähnelte eher einer OP als einer KFZ-Reparatur...

      Es wird schon mit der Jugend, man muss sie halt nur genug für das Thema motivieren...
  • Pascal, 1,2er Abiturient,

    Hat den Chef des lokalen Porsche-Zentrums wöchentlich aufgesucht, mit ihm diskutiert

    nach vielen Diskussionen

    und sollte dem Altgesellen zuarbeiten. Nach kurzer Zeit stellte er fest, dass der aber so viel Mist baute, dass Pascal das immer wieder korrigieren musste - ALS LEHRLING!!

    Beim inzwischen regelmäßigen Gespräch mit dem Chef hat er das adressiert.

    Daraufhin wurde der Geselle gefeuert und

    ...ich habe mal zitiert aus dem Text was ich für problematisch halte.
    Dazu darf jeder (und soll!) seine eigene Meinung haben.

  • ....der wartet auf das Bördeln.
    Das wird passieren wenn ich den Tacho von einer andern PK50 ebenfalls überholt habe.
    Ich lasse dann beide zusammen machen.

    Elektrik am Roller habe ich überprüft, ist i.O.
    Tankuhr am Netzgerät ca. eine Stunde überprüft, war jetzt ebenfalls in Ordnung.