Eure neuste Anschaffung

  • Ein Job-Angebot!


    Seit 13.03.2020 im HomeOffice, anfangs mit 80 - in Worten achtzig - % Kurzarbeit; also acht statt 40 Stunden pro Woche arbeiten, seit einem Jahr mit 50 % Kurzarbeit … seit 15 Monaten Kurzarbeit und kein Ende in Sicht obwohl sich der Markt erholt und Arbeit da wäre - Leute, das macht mich echt fertig. Und jetzt liegt mir ein Job-Angebot vor, 40 Stunden-Woche, verantwortungsvollerer Job, mehr brutto pro Monat und Jahr.

    Am Freitag fahre ich dann mal zum Unterschreiben …

    Riiiiiiesiger Glückwunsch :-2

  • Ein Job-Angebot!


    Seit 13.03.2020 im HomeOffice, anfangs mit 80 - in Worten achtzig - % Kurzarbeit; also acht statt 40 Stunden pro Woche arbeiten, seit einem Jahr mit 50 % Kurzarbeit … seit 15 Monaten Kurzarbeit und kein Ende in Sicht obwohl sich der Markt erholt und Arbeit da wäre - Leute, das macht mich echt fertig. Und jetzt liegt mir ein Job-Angebot vor, 40 Stunden-Woche, verantwortungsvollerer Job, mehr brutto pro Monat und Jahr.

    Am Freitag fahre ich dann mal zum Unterschreiben …

    Wow , bei uns das selbe nur kein Homooffice sondern Werkstatt, 60 % arbeiten, die Arbeitszeit wird komprimiert wir arbeiten wie die wilden in 4.5 h so das wir kaputt nach Hause gehen und die Motivation ist im Eimer. Ich bin selbst auch schon am wo anders schauen. Die Welt ist kaputt.

    IF EVERYTHING IS UNDER CONTROL, YOU'RE GOING TOO SLOW!

  • Das schlimmste dabei ist, das was man absolut gerne gemacht hat, geht einem in dieser Zeit tierisch auf’n Sack…

    Plastikroller sind aus alten Heino LP,s...:+1

  • Wow , bei uns das selbe nur kein Homooffice sondern Werkstatt, 60 % arbeiten, die Arbeitszeit wird komprimiert wir arbeiten wie die wilden in 4.5 h so das wir kaputt nach Hause gehen und die Motivation ist im Eimer. Ich bin selbst auch schon am wo anders schauen. Die Welt ist kaputt.

    Im HomeOffice macht sich bei mir so ein Gefühl von "ich muss am Rechner bleiben und erreichbar sein" breit, kombiniert mit dem Druck die jetzt geringere und kostbarere Zeit effizient zu nutzen - das schlaucht wie Sau.

    Wenn der Chef, die Führungspersonen, es dann nicht schaffen regelmäßig ihre Wertschätzung auszudrücken, dann sind wir genau hier:

    Das schlimmste dabei ist, das was man absolut gerne gemacht hat, geht einem in dieser Zeit tierisch auf’n Sack…

    So geht es mir jetzt gerade. Und aus dem Grund habe ich mich umgesehen und habe ich wenig Bedauern mit / für den aktuellen Arbeitgeber.

    Es ist immer komisch wenn der Satz nicht so endet wie man es Kartoffel.


    Früher hieß es "Iss deinen Teller leer, dann scheint die Sonne!" - Heute kämpfen wir mit Übergewicht und Klimaerwärmung.

  • Wenn der Chef, die Führungspersonen, es dann nicht schaffen regelmäßig ihre Wertschätzung auszudrücken

    Ich hab zwar erst zwei Arbeitgeber auf meiner bisherigen Liste, aber auch aus Gesprächen mit meinen Freunden hab ich so den Eindruck das ist doch leider mehr so die Ausnahme denn die Regel, oder? :rolleyes:

  • ich hab letztes jahr im August nach 7 monaten kurzarbeit meine kündigung erhalten.
    die kurtzarbeit wurden die ersten 5 monate auf übr 50% gehalten um die aufstockung zu ermöglichen uns im 6. monat auf 48,3% so das die aufstockung flöten geht. im folgemonat war ich dann wiedwer bei 60%.

    Hab dann Nahtluss bei mein neuen Arbeitgeber angefangen und seit den gehe ich wieder gerne arbeiten.
    hab nicht mehr auf dem arbeitsweg das gefühl gegen ein baum fahren zu müssen nur um nicht dort hin zu müssen.


    für mich hat corona zumindes das positiv verändert.

  • Denke mal, dann wirst aber auch vor Corona schon nicht mehr richtig für den Job gebrannt haben, dann kam die Kündigung ja genau zur rechten Zeit.


    Bei uns ist es glücklicherweise einerseits genau umgekehrt; Arbeit ohne Ende, die ja auch mit Urlaubs,-Weihnachtsgeld, Qualitätsprämien und Corona-Prämien honoriert wird, jedoch bis Anfang dieses Jahres mit mindestens 1 Person zu wenig in der Schicht jahrelang gestemmt wurde. Urlaube und Krankheit wurde nur durch Zeitarbeit, die teilweise nur 1 Tag bleiben, überbrückt.


    Folge daraus ist, dass einige in meiner Altersklasse (+/-50), die immer angeschoben haben, nun völlig ausgebrannt sind und sich eigentlich nur noch von Wochenende zu Wochenende hangeln.


    Denke, ein Wechsel ist dringend nötig, nach 21 Jahren für mich nicht so einfach :(

  • Denke mal, dann wirst aber auch vor Corona schon nicht mehr richtig für den Job gebrannt haben, dann kam die Kündigung ja genau zur rechten Zeit.

    um es genau zu sagen haben ich den job und die algemeine situation in dem betrieb gehasst.
    ich bin rein aus bequemlichkeit geblieben.

    ich wollte sogar selbst kündigen sobald meine frau wieder arbeiten gegangen währe.
    so sind die mir halt 1-3 monate zuvor gekommen.
    dopeld glück gehabt es gab nämlich noch ne fette abfindung das ich nicht vor gericht geh.

  • Das ist hart wenn man das hier liest. Wünsche euch in euern neuen Jobs viel Spaß. Und das sehr lange!

    FÜR VERDREHTE FOTOS ÜBERNEHME ICH KEINE HAFTUNG

  • Ein Job-Angebot!


    Seit 13.03.2020 im HomeOffice, anfangs mit 80 - in Worten achtzig - % Kurzarbeit; also acht statt 40 Stunden pro Woche arbeiten, seit einem Jahr mit 50 % Kurzarbeit … seit 15 Monaten Kurzarbeit und kein Ende in Sicht obwohl sich der Markt erholt und Arbeit da wäre - Leute, das macht mich echt fertig. Und jetzt liegt mir ein Job-Angebot vor, 40 Stunden-Woche, verantwortungsvollerer Job, mehr brutto pro Monat und Jahr.

    Am Freitag fahre ich dann mal zum Unterschreiben …

    Hört sich bald an wie ein Lottogewinn :) Glückwunsch und gutes Gelingen auch von mir! klatschen-)

  • ich hab letztes jahr im August nach 7 monaten kurzarbeit meine kündigung erhalten.
    die kurtzarbeit wurden die ersten 5 monate auf übr 50% gehalten um die aufstockung zu ermöglichen uns im 6. monat auf 48,3% so das die aufstockung flöten geht. im folgemonat war ich dann wiedwer bei 60%.

    Hab dann Nahtluss bei mein neuen Arbeitgeber angefangen und seit den gehe ich wieder gerne arbeiten.
    hab nicht mehr auf dem arbeitsweg das gefühl gegen ein baum fahren zu müssen nur um nicht dort hin zu müssen.


    für mich hat corona zumindes das positiv verändert.

    Ebenfalls Glückwunsch. Schon unglaublich, wie die Pandemie das Erwerbsleben und die wirtschaftliche Sicherheit vieler Leute durcheinander gewirbelt hat. Umso besser, wenn man einen Ausweg findet

    dio mio

  • Ich hab zwar erst zwei Arbeitgeber auf meiner bisherigen Liste, aber auch aus Gesprächen mit meinen Freunden hab ich so den Eindruck das ist doch leider mehr so die Ausnahme denn die Regel, oder? :rolleyes:

    Da hast du leider absolut recht!

    Ich durfte auch schon echt gute Chefs erleben. Aber den Chef-Chefs war in der Regel anzumerken, dass ihnen die Firma über den Kopf gewachsen ist. Entweder wurde Kritik an Abläufen, Strategie oder der Firma persönlich genommen oder aus dem Entwickler / Ingenieur ist halt irgendwann der Geschäftsführer geworden und die Rolle war dann nicht mehr auszufüllen.

    Ich hoffe, ich kann es in meiner neuen Position besser machen.

    Es ist immer komisch wenn der Satz nicht so endet wie man es Kartoffel.


    Früher hieß es "Iss deinen Teller leer, dann scheint die Sonne!" - Heute kämpfen wir mit Übergewicht und Klimaerwärmung.

  • Wertschätzung vom Arbeitsgeber lmao .


    Chef meinte Mal "hier ist das amerikanische Prinzip, kein Anschiss ist ein lob." <X


    Aber der Chef lässt uns in Ruhe und wir den Chef.

    Die Kollegen sind alles Freunde, mit dem man nach der Arbeit gerne nen Bier trinkt. Und das Arbeitsklima ist das beste was ich je hatte. Nun schon fast 10 Jahre.

    Deswegen habe ich in einem Auge auch eine Träne das ich nächsten Monat so lange in Elternzeit gehe.


    Das ich morgens auf dem Arbeitsweg gegen ein Baum fahren wollte hatte ich bei der vorigen Firma. Da gab's wohl bisschen mehr Geld, aber drauf gescxxxxen. Geld ist nicht alles.

    Das Tragische an jeder Erfahrung ist, dass man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte.

  • Kritik an Abläufen, Strategie oder der Firma persönlich genommen

    Ein Automatismus den ich, insbesondere in D, leider allzu oft erlebe und erlebt habe.

    Ich begreife zwar das eine angemessene Reaktion nicht immer einfach ist, aber insbesondere in Führungspolsitionen kann ich mich doch nicht so dünnhäutig aufstellen...


    Na ja, immerhin habe ich auch was neues angeschafft.

    Mein erstes richtig gutes quasi neues Auto...

    Fotos kommen wenn's zu Hause steht!

    In des Daseins stillen Glanz platzt der Mensch mit Ententanz.

    F. Küppersbusch

  • Chef meinte Mal "hier ist das amerikanische Prinzip, kein Anschiss ist ein lob."

    Eigentlich ist das doch das schwäbische Prinzip:

    "Net gmeckert isch gnug globt."


    Wahrscheinlich mit Auswanderern in die Neue Welt gekommen und dort sofort als Eigenentwicklung ausgegeben.

    Jeder will alt werden, aber keiner will alt sein.

  • Ahja, dann bin ich ja beruhigt wenns euch auch so geht. ^^

    Nicht falsch verstehen, ich mag meinen Job und vor allem meine Kollegen. Aber der Chef... Mei, der kommt im Prinzip nur daher wenns brennt oder eben was nicht passt. Wenn der mal lobt dann kann man da schon nen Kreis ums Datum im Kalender machen...

  • WIe lang machst Du denn Elternzeit? Zieht Ihr dann mit dem Camper los?

    dio mio

  • WIe lang machst Du denn Elternzeit? Zieht Ihr dann mit dem Camper los?

    14 Monate, davon überschneiden sich meine ersten zwei Monate mit den letzten zwei von meiner Frau. In der Zeit geht's dann mit dem Camper los.

    Das Tragische an jeder Erfahrung ist, dass man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte.