Bewertung Drehschieber

  • Hallo zusammen,


    ich bin neu hier im Forum und auf dem Gebiet der Vespa, aber seit über 30 Jahren leidenschaftlicher Schrauber. Seit etwa einem Monat haben wir eine Vespa 50 L im Haushalt, die ich bisher nicht so recht zum Laufen gebracht habe. Vergaser und Zündung sind okay, deshalb habe ich den Motor komplett zerlegt, um der Sache auf den Grund zu gehen.
    Als Übeltäter kommt für mich der Drehschieber in Frage. Scheinbar hatte der Vorbesitzer da schon einmal Probleme und es wurde versucht das Instandzusetzen. Die Kurbelwelle macht insgesamt einen guten Eindruck. Mein Ziel ist es jetzt, den Drehschieber in Ordnung zu bringen, damit ich ihn als Fehlerquelle ausschliessen kann, bevor ich den Motor wieder zusammenbaue.
    Bilder vom aktuellen Zustand habe ich mal angehängt. Zwischen Kurbelwelle und Drehschieber ist definitv zu viel Luft.


    Ich würde mich über Eure Meinung dazu freuen und könnte auch ein paar Bilder brauchen, wie so ein intakter Drehschieber auszusehen hat.


    Viele Grüße,
    Thomas

  • im Arsch ! Membran Ansaugstutzen verbauen und Rest wegfräsen

    Aus Gelben Säcken werden Plastikroller gebaut ...
    Lieber Sehnenscheidenentzündung vom Schalten als nen krummen Daumen vom Starten...
    2Takt Islamist

  • Hmmm, das widerstrebt irgendwie meinem Naturell. Ich bin eher dafür, den originalen Zustand wieder herzustellen.
    Mein Gedanke geht dahin, das fehlende Material wieder aufzutragen und dann den Drehschieber an die KW anzupassen, damit das wieder ordentlich funktioniert. Die Mittel und Wege dahin sind nicht unbedingt das Problem. Eher die Tatsache, daß ich keine passende Vorlage anhand eines Bilds habe.


    Falls es wirklich ein No-Go ist, den Motor so wieder unter die Räder zu bringen, welche Bauteile benötige ich, um auf Membran umzubauen? Der Motor ist ein V5A1T


    VG,
    Thomas

  • Naja, geht schon, aber lohnt den Aufwand nicht! Könnte man neu aufbringen und dann wieder aufspindeln! Also falls du dich mit Aluschweissen und gleichzeitigem Verschmieden auskennst, ohne Verzug versteht sich und ne Fräsbank hast zum Aufspindeln; sollte kein Problem sein!

  • Das Mitglied " kobold " ( auch im GSF unter diesem Namen zu finden ) hat das als Dienstleistung angeboten ( war hier aber vor mehr als einem Jahr zuletzt aktiv )...

  • Die Sache mit der Membrane stufe ich mal als Plan B ein.
    Ist das dann Plug&Play oder benötige ich dafür auch Spezialisten mit Werkzeugmaschinen?
    Die Einbauanleitung habe ich studiert. Einen Dremel habe ich selber.
    Mein Vergaser ist ein SHB 16.10
    Wird das dann noch passen?


    Was bedeuten die Zahlen mit dem Durchmesserzeichen hinter
    Vespa 50 Ø38,4-Ø42: 16-16 SHB 62-64


    Ich muss noch viel lernen auf dem Gebiet ;-)

  • Das system ist P&P
    Vespa 50 Ø38,4-Ø42 -ist auf den kolbendurchmesser bezogen.
    16-16 SHB 62-64 -bedeutet Vergaser SHB 16/16 mit einer Hauptdüse von 62-64


    wenn du eine n16/10er färst binn ich mir nicht sicher ob der aus dem link passt.
    kann sein das du da eine andern brauchst.


    aber grosartig bearbeiten musst du da eigentlich niuchts wenn du original fährst.
    einfach aufschrauben und fahern.
    und du solltest es eher als plan A sehen denn den drehschieber wieder Aufzuschweißen und das gehäuse auszuspindeln ist nicht nur teurer sonder es besteht auch noch die gefahr das sich das gehäuse so arg verzieht das es nicht mehr zu gebrauchen ist.

  • Vielen Dank Euch Allen, für Eure Anteilnahme,


    Ich werde nun doch auf einen Membraneinlassstutzen umbauen. Wie es scheint gibt es nur noch einen Hersteller, der soetwas für den SHB 16.10 macht
    Die Reste vom Drehschieber werde ich so gut es geht egalisieren und dann anfangen den Motor wieder zusammenzusetzen.


    Ist es sinnig die Ansaugöffnung am Motorgehäuse in eine spezielle Richtung zu erweitern?