SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Standardkomponenten für normale Smallframe in einem PK 50 XL Automatikmotor...

  • Danke.

    Und nein, keine Freeware. Catia V6 beim Brötchengeber nach Feierabend.

    Ist ein unheimlich mächtiges System, das gelinde gesagt massiv unterfordert ist mit meinem Getriebe...

    Aber Freeware und 3D-CAD gibt es glaube ich nur in einem sehr übersichtlichem Umfang.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Ja das Catia... mit dem hab ich gearbeitet als ich noch bei der Thyssen Korrupt angestellt war. War aber noch das V5. Das Catia ist eigentlich schon gut, ist aber wohl eines der teuersten überhaupt, hat als Standart nichts dabei (kein generieren von stp., sat. oder dxf.), alles muss zusätzlich dazu gekauft werden... dafür ist wiederum das setzen von Ebenen wirklich gut gelöst!

    Jetzt arbeite ich schon lange mit dem Autodesk Inventor, super gutes CAD! Beim Standart ist bereits alles nötige dabei, ob stp, sat., dxf. oder gar stl. für die 3D Drucker, alles standart mässig bereits dabei.

    Was Freeware betrifft ist es beim CAD durchaus etwas schwierig! Manchmal bekommt man aber eine Schulungsversion wo 2 oder 3 Monate gültig ist kostenlos, da kann man eigentlich alles machen, meistens ist einfach im Zeichnungskopf ein Vermerk das es sich um ein Schulungsprogramm handelt. Manche schlauen Füchse können dann das Datum manipulieren und schon ist die Software 130 Monate oder so gültig... ich kann das aber nicht...

  • Das gute V5 kenne ich sehr gut, mein Einstieg damals 2000 in die 3D-CAD-Welt und hat mich sehr lange begleitet...Wird mir immer im Herz bleiben...:-)

    Mit anderen Systemen habe ich nie gearbeitet, aber letztlich kommt man mit allen sicherlich ans Ziel.

    Zum Umbau. Ich denke, vor Ende nächster Woche habe ich keine wesentlichen neuen Ergebnisse.

    Morgen mache ich vielleicht mal die Weihnachtsreifen runter am Wagen und schau mal, was der Haushalt so macht. Meine Herzallerliebste ist etwas angeschlagen.

    Aber immerhin habe ich heute eine Mail bekommen, daß SIP die Riemenabdeckung verschickt hat. Mir war nicht bewußt, daß das Ding wohl etwas Lieferverzögerung hatte, eine gelbe Ampel oder so beim Bestellen war mir nicht aufgefallen.

    Ansonsten wird halt nächste Woche Stück für Stück gedreht und ich schaue, wie weit ich komme. Da kommt es jetzt auf ein paar Tage nicht an.

    Ich will die Wandlerwelle schon exakt und durchdacht machen, alles mit dem Ziel, daß das Zeug sauber zueinander paßt und rund läuft.

    Das gesamte Paket kriegt ja einiges auf die Waage und wird sich später mit 8-10 tausend 1/Min drehen. Da sollte schon alles passen und die Unwucht sich in Grenzen halten.

    Das ist jetzt alles noch etwas notwendige Präzision. Wenn ich dann demnächst zum Motor komme, wird das wieder etwas landwirtschaftlicher und mit der Hand am Arm.

    Kühlrippen stutzen am Kopf wird keine Hundertstelarbeit mehr sein und eher etwas "Freestyle-Shape", um im Catia-Jargon zu bleiben.

    Das hat auch seinen Reiz und ist eine willkommene Abwechslung zu der ganzen Präzision.

    Mario hat mir übrigens doch noch mal etwas "geholfen" bei der Entscheidung, im ersten Schritt mal die ganzen Überlegungen zum Thema Lufi an einem gebrauchten Lufi-Gehäuse zu machen.

    Da hat er was für mich.

    Eine weise Entscheidung, weil ich ja eigentlich noch nicht weiß, ob ich einen anderen Gaser wie den FHBB vernünftig darin integrieren kann.

    Geistig verabschiedet habe ich mich noch nicht von der schrulligen Außengeometrie des Ori-Lufis und seinem Anschluß an den Rüssel, damit die Luft aus dem Rahmen kommt.

    Aber wenn ich den Gaser nicht vernünftig unterbekomme, muß ich halt etwas nachmodellieren, das optisch dem Ori nach empfunden ist, aber doch eventuell auf andere Wege realisiert werden kann.

    Das wird man sehen.

    Also, dieses Wochenende keine neuen Bilder, maximal etwas Prosa an dieser Stelle, weil mir langweilig ist...:-)

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Morgen mache ich vielleicht mal die Weihnachtsreifen runter am Wagen und schau mal, was der Haushalt so macht. Meine Herzallerliebste ist etwas angeschlagen.

    Mach das mal! Dieses intuitives Verständnis, das dir deine Herz-Dame bei deiner Werkstatt Vigilanz schenkt, kannst du jetzt bei Ihr gleich mit deiner Aufmerksamkeit, die du ja subliminal Wahrgenommen hast, wiedergeben . sand-)

    Zum Thema Prosa : "Und so sehen sie's dann ein es muss Liebe sein"^^

    :+2

  • Naja,

    etwas schleppend gerade, ich komme kaum zu etwas abends...Aber dann halt in Trippelschritten.

    An der Hauptwelle bin ich dran, wird wieder ein hochwertiger Werkstoff, damit ich außer an den entsprechenden Stellen weich bleiben kann.

    Die Lagerstelle für das Nadellager wird ein Stück der normalen Welle an dieser Stelle und ist schon eingepreßt in die neue Welle.

    An diesem Durchmesser wird dann aufgenommen und der Rest gedreht. Bißchen kompliziert, aber dadurch spare ich es mir, das ganze Ding zu härten und zu schleifen. Darauf habe ich nur bedingt Zugriff und bei den vielen Sitzen wäre das echt aufwendig.

    Die zweite harte Stelle wird der Sitz der Dichtlippe zwischen Eingangsrad und Wandlerwelle. Irgendwann habe ich Bilder, dann wird es klarer.

    Heute abend wollte ich mal einen kurzen Erfolg.

    Ich habe die neue Kupplungsglocke mal grob ausgedreht. Jetzt sieht man andie Sache ran und ich kann auch den Adapterring mal vorbereiten.

    Dann habe ich noch das Eingangsrad von dem inneren Teil befreit, das für die Aufnahme der Klemmfunktion des Freilaufs zuständig war. An diese Stelle kommt ein gedrehter Ring, der den neuen Wellendichtring aufnehmen wird.

    Dann wäre das Konstrukt irgendwann mal wieder dicht.

    Im Hintergrund liegt noch mein kleiner Grundsatzversuch, eine Schmierwendel herzustellen. So ähnlich wird dann die Bronzehülse gestaltet.

    Schritt für Schritt halt...

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Mädels,

    ich denke, langsam kann man sich das Ganze vorstellen...

    Also, was ist fertig.

    Die Wandlerwelle ist quasi fertig inklusive der Bronzebuchse. Die ist aufgeklebt und überdreht inklusive Schmiernuten.

    Der Wandler hat seine beiden Zentrierhülsen und die Distanzhülse.

    Der Adapterring für die Kupplungsglocke habe ich ebenfalls gedreht, die Glocke selber mit überdrehten Backen dazu angepaßt und wenn man das dann auf das Eingangsrad schraubt, habe ich ca. 1 bis 1,5 Zehntel Rundlauf zur Lagerstelle des Eingangsrades.

    Mir kann kein Mensch erzählen, daß das im Original in einem Scooter einen besseren Rundlauf hat.

    Wenn man den ganzen Scheiß jetzt mal so grob zusammenstöpselt, dann müßte auch der interessierte Mitleser sich es langsam einigermaßen vorstellen können.

    Der Wandler hockt fest auf der Wandlerwelle und ist hinten im Getriebe in einer Nadelhülse gelagert.

    Die zweite Lagerung ist seine Bronzebuchse innerhalb des Eingangsrads, in dem es sich die Welle frei drehen kann mit der Kupplung.

    Die Kupplungsglocke ist fest mit dem Eingangsrad verbunden. Wenn der Wandler drehzahl kriegt, schließt die Kupplung und es gibt eine feste Verbindung zwischen Wandler (und damit Kurbelwelle über den Riemen) und es geht los.

    Was jetzt noch nicht stimmt, ist die axiale Position des Wandlers zur Kupplungsglocke, da habe ich auf der Distanzbuchse noch Aufmaß.

    Jetzt muß ich das alles vernünftig zueinander ausdistanzieren, dann im Getriebe ausdistanzieren.

    Dann kann ich, wenn ich mir morgen noch einen Lagerdummy für das PX-Lager limaseitig mache, mal den Riemen auf dieses Konstrukt werfen und schauen, ob das alles noch so hinhaut.

    Da bin ich mal gespannt, es ist jetzt wirklich viel in Summe passiert und es addieren sich ungefähr 278 Axialmaße auf, die dann in Summe den Riemen festlegen.

    Wenn das tatsächlich noch alles stimmt, dann brauch ich einen Sekt, harhar...:-)

    Und das Paket von SIP mit der Riemenabdeckung ist auch gekommen (endlich).

    Das Ding glänzt etwas ungewohnt in schwarz, Original ist ja eher grau, aber es sieht einigermaßen anständig aus. Auch die stählernen Distanzhülsen sind drin, also eigentlich OK soweit.

    Ob es paßt, werde ich am Wochenende sehen.

    Wenn ich am Wochenende den Motor mit der alten KW, der Vario und dem Getriebe mit Wandler und der Kupplung inklusive Riemen, Luftleitblech plus Riemenabdeckung zusammengestöpselt kriege provisorisch und es dann noch einigermaßen hinhaut, habe ich das Gröbste des Umbaus hinter mir.

    Ihr hört von mir, liebe Kollegen....

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • langsam kann man sich das Ganze vorstellen

    Also ich nicht, ich bin da schon lange ausgestiegen.

    Das ist für mich ganz große Ingeniuerskunst, was Du hier ablieferst Scharnhorst / Paddy!!

    Da hast Du meinen größten Respekt, Dir auf Ursprungsbasis eines alten Motors ein ganz neues Konzept auszudenken und aufzubauen, inkl Teile auch noch alle selber herstellen!!!

  • :) Toni, danke!

    Noch tut der Käse nicht, aber ganz zu Beginn habe ich verschiedene Meilensteine des Projekt vorhergesagt, die zu einem Exit-Szenario hätten werden können.

    Bis jetzt habe ich die alle gerissen und es wird immer wahrscheinlicher, daß dieser kranke Umbau klappen könnte, hehe... 8)

    Wenn das Ganze am Wochende zusammenpaßt, mache ich eine größere Bestellung in Richtung Motor.

    Vorher nicht...

    Sollte ich die Bestellung auslösen können, sehe ich keine wirklichen Hürden mehr.

    Das wär's... klatschen-)

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Der einzige Kritikpunkt an diesem eindrucksvollen Projekt ist für mich der Titel...

    Mag sein das Verschleissteile auf "Standardkomponenten" umgebastelt werden,

    aber der Titel vermittelt ein bisschen den Eindruck als wäre das leicht.

    Ich gebe zu Bedenken, dass dieser Eindruck in der Lektüre des Threads dann verschwimmen könnte...

    Aber sonst: kranker Scheiss!

    In des Daseins stillen Glanz platzt der Mensch mit Ententanz.

    F. Küppersbusch


    In einer Evolution in der auch Tino Chrupalla als Krone der Schöpfung gilt stirbt der Apollofalter völlig zurecht aus.

    M. Uthoff

  • 8)

    Nick, zu meiner Verteidigung, ganz so kompliziert hatte ich es mir auch nicht vorgestellt....:-)

    Ich wußte, daß es axial eng wird am Polrad und es knifflig wird, die Vario da dran zu bauen kombiniert mit einer normalen Kurbelwelle.

    Aber daß es so ein Scheiß wird im Getriebe hinten, daß habe ich nicht erwartet.

    Daß ich da so ziemlich alles auffahren muß, was geht, hätte ich nicht erwartet.

    Immerhin mußte ich die Quantenmechanik noch nicht bemühen und alles ist im Bereich der normalen Baryonischen Materie... lmao

    Lassen wir den Titel einfach mal so stehen, die Anzahl der Seiten spricht ja Bände...

    Aber was soll ich machen, Aufgeben sind die anderen...:-) Jetzt muß ich es durchziehen.

    Hinten raus wird es ja einfacher und fast schon "Schaltvespa-Stöpseltuning", wenn ich am Zylinder und der Kurbelwelle bin...harhar...

    Zum Schluß werde ich vielleicht noch etwas Prototyping in additiven Verfahren brauchen, auch eher bei Schaltwespen nicht notwendig, da kann man ja alles kaufen...:-)

    Bis später, vielleicht gibt es noch Bilder...

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Leute,

    hab das Ding soweit fertig, daß ich Einbauversuche machen kann. Einen Lagerdummy Polradseitig habe ich auch noch gedreht, ich müßte also den Riemen aufsetzen können.

    Die Führungszapfen im Wandler mußte ich etwas kürzen, dann konnte ich ihn wieder provisorisch montieren.

    Also die Wandlerwelle komplett mit dem Wandler, Eingangsrad und Kupplungsglocke ist schon ein ganz schöner Koffer. Kommt einiges zusammen, ist aber auch ein besonderes Konstrukt, diese Kreuzung zwischen Scooter und PK Automatik:

    Auf der Innenseite stößt die Welle schonmal nicht an, wieviel Luft ist, weiß ich noch nicht. Eine Anlaufscheibe von 1 mm Stärke Deckelseitig habe ich vorgesehen.

    Auch außen paßt es schonmal optisch:

    Wenn man das Polrad und die Vario noch dazu fügt, könnte es zumindest optisch passen:

    Und gleich nochmal die neue Riemenabdeckung aufgelegt:

    Sie geht drauf.

    So, der Plan ist nun folgender. Ich montiere am Wochenende mal auch die alte Kurbelwelle aus der Ape, damit ich die Vario richtig aufsetzen kann.

    Dann die Wandlerwelle und ich versuche im Anschluß, den Riemen aufzuziehen.

    Es wird dann spannend, ob das alles noch so hinhaut wie geplant und ob der Riemen fluchtet.

    Wenn nicht, muß ich halt entsprechend mir etwas einfallen lassen, wie ich das korrigiere.

    Ein 2 mm schräg traue ich der Sache zu, mehr nicht.

    Lassen wir uns überraschen,

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Spass beiseite Loide,

    immer noch geiles Projekt!

    Meine sehr limitierten Kenntnisse im Bereich Metallzerspanung haben vor einigen Seiten ausgesetzt.

    Trotzdem geil!

    In des Daseins stillen Glanz platzt der Mensch mit Ententanz.

    F. Küppersbusch


    In einer Evolution in der auch Tino Chrupalla als Krone der Schöpfung gilt stirbt der Apollofalter völlig zurecht aus.

    M. Uthoff

  • Ein Gentleman genießt und schweigt...

    So geht es mir bei diesem Thread.

    Ich baue auch viel selber, aber bei diesem Projekt sitze ich nur davor und staune, was man alles so machen kann.

    Meinen Hut hatte ich schon vor zig Seiten gezogen und bin bisher nicht dazu gekommen, ihn wieder aufzusetzen.

    Mein größter Respekt für deine technischen Fähigkeiten und Möglichkeiten !!

  • Freut mich, daß ihr meinem Monolog noch folgt...:-)

    Tja, liebe Kollegen....

    der Scheiß paßt halt soweit.

    Der Vollständigkeit halber habe ich vollständig aufgebaut. Angefangen mit dem ZGP-Adapter:

    Dann natürlich die ZGP selber:

    Schritt für Schritt dieses mittlerweile recht komplexe Konstrukt zusammengebaut:

    Der Riemen läuft etwas schräg. Es ist etwas schlecht zu messen, aber am Wandler sollte er ca 2,5 mm raus.

    Jetzt muß ich dazu sagen, daß ich am Donnerstag noch abweichend vom CAD den Wandler um 1,5 mm weiter zum Getriebe geschoben habe, um die Kupplungsbacken tiefer eintauchen zu lassen, also lag ich in Summe nicht so schlecht.

    Jetzt werde ich halt mal schauen müssen, wie ich am besten das austariere.

    An der Vario ist ein mm sicher drin, am Wandler muß ich mit der Kupplungsglocke etwas raus und meine Änderungen von Donnerstag etwas zurücknehmen. Auch die Lagerbuchse vom Eingangsrad kann noch einen halben mm rauswandern. In Summe erreiche ich das ohne Probleme.

    Geht alles mit etwas unterlegen und abdrehen, nicht so wild.

    Ich habe das Ganze bewußt so gemacht, daß ich mit wenig Aufwand da eingreifen kann.

    Tja, und es geht halt alles nach Plan. Wenn ich an der KW drehe, läuft der Wandler schön leer mit.

    Drehe ich an der Kupplungsglocke, dreht sich die Abtriebswelle mit der Sekundärübersetzung, als wäre das alles nie anders gewesen.

    Jetzt bin ich stolz!

    Langsam ist der Punkt erreicht, wo man den Primaten im GSF mal zeigen könnte, wie Männer einen Motor umbauen... lmao


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Moment mal ... Üblicherweise sitzt das Lüfterrad auf der Wurbel... Äh ... Kurbelwelle. Dann folgt die Übertragung kupplungsseitig und über das Getriebe an die Antriebswelle. Blicke ich hier nun "kupplungsseitig" oder "lüfterradseitig" auf den Motor?

    Wahrscheinlich oute ich mich jetzt als totaler Verständnisdepp, muss zurück auf Los und alles ab dem erstenPost nochmal lesen :wacko:

    Es ist immer komisch wenn der Satz nicht so endet wie man es Kartoffel.

    Früher hieß es "Iss deinen Teller leer, dann scheint die Sonne!" - Heute kämpfen wir mit Übergewicht und Klimaerwärmung.

  • Hallo Thomas,

    das was du Kupplungsseite nennst (aus Schaltvespasicht), da ist bei der Automatik im Prinzip nichts.

    Links in Fahrtrichtung ist bei der Automatik im hinteren Bereich der Getriebedeckel, aus dem die Abtriebswelle kommt und oben ein kleiner Extradeckel für das Kurbelgehäuse.

    Einen Automatikmotor spaltet man nicht im klassischen Sinne komplett.

    Wenn du an das Sekundärgetriebe willst, kannst du das öffnen, ohne das Kurbelgehäuse öffnen zu müssen und umgekehrt kannst du die Kurbelwelle entnehmen, ohne das Öl aus dem Block zu lassen.

    Die kraftschlüssige Verbindung zwischen Kurbelwelle und Sekundärgetriebe befindet sich quasi außerhalb im Freien mit der Vario, dem Riemen und dem Wandler mit seiner Fliehkraftkupplung.

    Das, was du als Kupplungsseite kennst, sieht bei mir so aus:

    Du darfst dich jetzt aber nicht verwirren lassen, weil dort auf dem KW-Stumpf ein Zahnrad sitzt. Da ich den Motor auf eine normale SF-KW umgebaut habe und an einer normalen SF dort halt das Primärritzel sitzt, muß ich bei meinem Motor auch eins einbauen, halt ohne Funktion.

    Zumindest bräuchte ich eine Distanzhülse bis zur Mutter.

    Da ich aber dieses Primärrad aus meiner Ape übrig habe, werde ich es inklusive der Sicherungsscheibe und Paßfeder einfach verbauen.

    Darüber kommt noch ein kleiner Blechdeckel mit einer Fettfüllung.

    Ganz einfach...:-).

    Den Motor, den ich da gebaut habe, ist technisch absolut simpel. Die etwas komplexeren Sachen aus dem Originalmotor einer PK-Automatik habe ich ja alle entfallen lassen, weil sie ein moderner Scooter ebenfalls nicht hat.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Hallo liebe Damen,

    ich habe jetzt mal wahrgemacht, was ich bei positivem Einbauversuch von der Vario/Wandlergarnitur prognostiziert habe: Ich habe bestellt.

    Also folgendes:

    -den guten alten DR

    -zwei Vollwangen-Kurbelwellen (zuerst eine aus Versehen mit Pleuellänge 97, dann nochmal eine später hinterher mit den richtigen 105 mm, ich Depp!!!! Muß zurückschicken halt)

    -CDI

    -Polradmuttern mit Sicherung (es ist ja alles auf die M12 x 1,25 eingerichtet)

    -Stehbolzen

    -Anlassermotor

    -verschiedener Kleinscheiß

    Runde 500 Euro ohne die falsche Kurbelwelle. Jetzt kommen halt ein paar Batzen zusammen. Den Sito für die PK Automatik gab es nicht bei SC, nur bei SIP.

    Jetzt warte ich mal, was ich sonst noch brauche an Zeug (da fehlen schon noch ein paar Dinge) und bestelle dann halt nochmal. Vielleicht kriege ich dann den Rest bei SIP zusammen.

    Den Gaser werde ich beim Gaser-Preisbrecher WMS24 bestellen. Da habe ich auch den FHBB 16.12 her, den ich im Neuzustand sofort auf 22.18 umgearbeitet habe. Der hat letzten Januar dort runde 100 gekostet im Gegensatz zu den einschlägigen Händler, wo er mittlerweile bei 150 liegt.

    Analog dazu findet man bei WMS die PHVB für um die 100 inklusive dem elektrischen Choke, während bei den einschlägigen die 130 ohen Choke kosten.

    Wird wohl ein 20,5 oder 22 werden. Mario schickt mir ja noch einen alten Lufi zu. Dann muß ich mal kucken, wie ich den Gaser da integrieren kann.

    Da werde ich wohl etwas tricksen müssen, damit das alles so hinhaut, wie ich mir das vorstelle. Eventuell auch das Lufigehäuse irgendwie umstricken, erweitern, ASS dazu herstellen.

    Mal sehen. Von außen soll alles aber nach Serie PK Automatik aussehen danach.

    Das traue ich mir zu...:-).

    Jetzt kommen die geilen Spielereien, wo ich mich austoben kann.

    Zu den 500 Euronen werden also noch ein paar Mark dazu kommen, aber nach dem erfolgreichen Umbau bis hierher, den mit Sicherheit noch keiner erfolgreich hingekriegt hat (zugegeben, hat auch sicher noch keiner versucht, diesen kranken Umbau zu machen...)

    Aber danach sollte dann schon ein ziemlich cooler Motor dastehen, wenn der Rest so hinhaut wie bisher.

    Die ganze Zeit denke ich darüber nach, ob ich mir so einen Montageständer für den Vespamotor kaufen soll. Du kannst diesen Motor einfach absolut nicht vernünftig auf der Werkbank ablegen.

    Aber dazu muß ich noch Silent-Fummels bestellen um umarbeiten, damit die passen. Für die Automatik gibt es da ja nix mehr.

    Für morgen habe ich mir überlegt zu versuchen, das Getriebe vollends dicht zu schweißen zu probieren. Wenn das klappt, könnte ich die Schweißerei und damit die großen Wärmeeinträge in das Gehäuse abschließen und an die paar Stellen, wo ich mit dem Flüssig-Alu-Kaltmetall noch arbeiten muß, endlich angehen. Das kann ich noch nicht tun, solange ich noch schweißen muß.

    Wäre eigentlich der ideale Abschluß nach dem erfolgreichen Getriebeumbau.

    Ich könnte dann auch meine ganzen Lagerbuchsen einkleben und den Motor vollends montagefertig machen für die Lager und so.

    Jetzt schauen wir mal, was der Tag morgen noch so bringt. 15:30 spielt Union gegen die Neckargänse, das will ich eigentlich anschauen.

    Den Tag kriege ich rum...

    Ich will halt die nächsten 2-3 Wochen sämtliche Schweiß und Fräsarbeiten am Gehäuse abgeschlossen haben. Dann wird das nochmal final gestrahlt und gut.

    Ich bin schon sooo gespannt, was ich alles an dem DR 130 und seinem Kopf alles rumfräsen muß, bis das Polrad nicht mehr streift und die PK 125 Automatikhaube draufgeht. Das wird bestimmt noch interessant. Vermutlich werde ich da einige Knetabdrücke machen müssen.

    Bißchen Krümmer basteln, da wollte Mario mir auch noch was zusenden an Material.

    Und dann die wunderschöne Nummer:

    Einen ASS bauen, mit dem man einen PHVB in einen Luftfilter kriegt, der von außen original aussieht. Das wird ein Stunt nach meinem Geschmack.... 8)

    Das wird der krönende Abschluß des Umbaus. Zur Not mit lasergesinterten Teilen, die nach außen Ori aussehen. Deckel dann original oder eben nachmodelliert. Ich weiß es noch nicht.

    Erst muß der DR sitzen mit Haube, dann kann ich Maß nehmen.

    Wie sagte Captain Kirk zu Captain Picard: "Das wird ein Spaß!"

    Jetzt kommt der schöne Teil... klatschen-)

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.