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Standardkomponenten für normale Smallframe in einem PK 50 XL Automatikmotor...

  • Jetzt wird es echt komisch, Männer.

    Den Spindelbock kann ich hin und her wackeln in dem vollen Spiel, das der Schwalbenschwanz hat, wenn die Klemmleiste von ihren Einstellschrauben befreit ist, die Klemmleiste ist locker, geht nur deshalb nicht raus, weil sie noch von zwei Stiften gehalten wird, für die ich momentan keine Idee habe, wie ich die ziehen soll. Mir ist auch schleierhaft, was sich der Konstrukteur der Maschine dabei gedacht hat.

    Und weiter bewegt sich die Mutter ein paar Winkelgrade. Gerade so, daß es ihre Lagerbuchse im Gehäuse etwas axial hin und her zieht.

    Als ob die Spindel igrendwo im Gehäuse an ihrem freien Ende feststecken würde.

    Man sieht halt nicht ran.

    Für heute mache ich Schluß und schlafe nochmal drüber.

    Vielleicht fällt dir ja noch etwas ein, Mario, ich habe gerade keine Ideen mehr.

    Wenn alles nichts hilft, bohre ich die Stifte raus, damit ich die Klemmleiste ziehen kann.

    Ich sehe gerade keine andere Möglichkeit, wie ich das Blockieren beseitigen kann, ohne den Spindelbock abzuheben.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Die Damen,

    gut, daß ich aufgehört habe, rumzuklopfen.

    Ich bin heute etwas früher heim, um die beiden Stifte zu ziehen, die die Keilleiste am herausgehen hindern.

    Bewaffnet mit einem Ziehhammer, zwei Adaptern für M5 und M4, wollte ich ein Gewinde in die Stifte setzen und sie rausziehen.

    Beim Bohren haben sie eingehakt und sind einfach rausgegangen. Keine Kegelstifte, sondern zylindrische.

    Die Stifte vom Lagerbock durchgeprügelt und den Spindelbock vor auf den hochgekurbelten Tisch auf ein Holzbrett.

    Da oben hat die letzten 70 Jahre keine mehr reingekuckt. Ölschlamm, alles drin. Und wahrscheinlich noch das Öl, als die Dame noch in der Lehrwerkstatt beim Daimler stand.

    Spindel zu Mutter lose, Mutter mit Kegelrad bombenfest zum Gehäuse....??? :/

    Dann habe ich die beiden gekonterten Nutmutternpaare gelöst, dann war es frei...??? :/

    Folgendes ist passiert. Am vorden Anschlag (Spindel läuft gegen das Gehäuse vorne) stützte sich die Spindel axial ab und drückte das größere Nutmutterpaar gegen seine axiale Lagerung. Da hat dann die axiale Reibung gegen die Anlaufscheibe gegen die Gewindereibung der gekonterten Muttern gewonnen und die Spindelmutter hat sich selber axial festgespannt im Gleitlager.

    Das Ding war wie in einem Schraubstock verspannt. Ohne Worte...

    Jetzt mach ich den Scheiß sauber und montiere alles wieder zusammen. Dann sollte es wieder funktionieren.

    Übrigens sehen alle Komponenten blitzsauber aus, die Maschine sollte noch eine Weile halten.

    Also, nix kaputt, alles bella, Samstag geht es weiter mit dem Zylinder Stand heute!

    Juchu!

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

    Einmal editiert, zuletzt von Scharnhorst (April 27, 2021 at 19:20)

  • So Kollegen,

    Intermezzo zum Thema feste Y-Achse ist vorbei, zum Wochenende geht es wieder mit dem Motor weiter.

    Wenn man alleine ist, muß man halt etwas kreativ werden beim Zusammenbau, aber es ging schneller, als gedacht.

    Wenn ich denke, daß ich heute morgen noch eine üble schwarze Wolke hatte...:-).

    Ich glaube, wenn der Motor fertig ist, werde ich die Maschine mal grundlegend überholen. Es lohnt sich eigentlich, sie ist in einem schönen Zustand, was die Innereien angeht.

    Aber auf das wäre ich nie gekommen, daß das passiert ist. Ich hatte mit allem Möglichem gerechnet, aber nicht mit einem selbstständigen Verklemmen der Lagerung, weil sich die gekonterten Muttern weitergedreht hatten...Ohne Worte.

    So macht das seltsame Verhalten aber Sinn. In Keine Richtung mehr war das zu bewegen. Nach vorne stieß die Spindel an, zurück ging auch nicht, weil die Lagerung wie in einem Schraubstock eingespannt war. So ein Scheiß...

    Die beiden Zylinderstifte, die die Klemmleiste halten, habe ich noch draußen gelassen. Erstens kann die nirgends hin, wenn die Einstellschrauben zugestellt sind und zweitens mache ich da morgen ein Gewinde auf der Drehbank rein, dann kann ich sie irgendwann mal leicht ziehen.

    Ansonsten bin ich überglücklich und freue mich auf Samstag.

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Zum ersten Mal in dem Beitrag?

    Na mein Stall halt. Ehemaliger Stall, mein zweites Wohnzimmer.

    Alles am Start. 2m Werkbank, großer Schraubstock, 55" Glotze, Fräsmaschine (Drehbank fehlt noch), umlaufen Druckluft im Kabelkanal, Urinal, beheizt wie Wohnraum, Siebträgermaschine plus Mühle, Kühlschrank, fließen Warm-/Kaltwasser, kleine Säulenbohrmaschine, Band- und Schleifbockkombi, Handhebelpresse, Werkzeugschrank mit allem Möglichen von Bohrer, über Schlüssel, elektrische Meßgeräte, 40 verschiedene Feilen, usw.

    24 qm, eben mit Hubwagen befahrbar, Motorräder passen durch die Tür, direkte Verbindung zum Wohnhaus.

    Das, was Mann braucht.

    Meine 45 qm Schreinerei ist leider unbeheizt und der Fernseher dort hat nur 42"...Aber ebenfalls trocken erreichbar...:-)

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Achso, noch Nachtrag:

    Meine Holzwerkstatt hat nicht nur den kleineren Fernseher, es gibt dort leider nur normales Fernsehen.

    Für Amazon, Netflix und Sky muß ich im Stall bleiben....

    Als ich mal das volle Maschinenprogram samstags in der Holzwerkstatt auffahren mußte, weil ich mir etwas Spezielles für die Ape überlegt habe und Union gespielt hat, mußte ich dieses Fummel mitnehmen, das man in den Fernseher einstöpselt.

    Bei Arbeiten an meinem Spezialprojekt für die kleine schwarze Wespe an der Fräsmaschine, kann ich das normalerweise bequem nebenher kucken samstags... lmao

    Ich muß mal Bilder von der Holzwerkstatt machen, damit ihr mal sehen könnt, was man so braucht, um aus unbesäumten Brettern Möbeln bauen zu können....

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • So Mädels,

    nach der Protzerei mal wieder was Sachliches....:-)

    Der gebrauchte Lufi von Mario ist ja bereits gekommen und mittlerweile in einem Sprudelbad gereinigt, damit ich damit rumtüfteln kann.

    Gestern abend habe ich den Zylinder bereits für Samstag mit der Spannplatte auf die Fräsmaschine gepratzt, um genau da weiter zu machen, wo mir am vergangenen Samstag die Y-Achse einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.

    Danach habe ich das Motorgehäuse genommen, Luftleitblech und Zylinderhaube fixiert und den Luftfilter mal ebenfall an das Gebilde geschraubt.

    Eigentlich ist das Gehäuse recht geräumig und bildet mit seiner Rückseite auch zu einem gewissen Grad einen Teil der Luftkühlungsströmung aus. Das war mir bisher so nicht bewußt.

    Es spricht also einiges dafür, so einen Luftfilter zu nehmen, wenn es irgendwie geht.

    Also habe ich mir heute mal einen Gaser rausgesucht (PHVB 22) und entweder garnicht oder zweimal bestellt.... :/

    Bei WMS kann man seinen Adress- und Kontodaten von Amazon übernehmen und das habe ich gemacht. Nachdem nix passiert ist, nocheinmal.

    Dann habe ich gedacht, ich warte mal, ob heute abend noch eine Bestätigung kommt, oder ob etwas auf der Seite nicht funktioniert hat. Genauso habe ich für Bastelarbeiten letztes Jahr einen FHBB 16.12 bestellt, das tut eigentlich.

    Jetzt mal schauen....

    Anyway, mit dem Gaser und dem alten Lufi von Mario kann ich in jedem Fall den neuen ASS konstruieren. Wenn ich das dann mit einem originalen Lufi der PK Automatik vereinen kann, kaufe ich tatsächlich einen neuen Originalen. Der kostet zwar runde 100 Euro, aber wenn ich den dann angepasst nachmodelliere und in SLS anfertigen lasse, wird das mindestens genauso teuer. Also warten wir mal ab, wie es wird. Im Original wüßte ich in jedem Falle, daß er für die sehr nahe Platzierung am Zylinder thermisch ausgelegt ist. Auch eine sichere Bank sozusagen.

    Den elektrischen Choke könnte ich über den Ansaugrüssel aus der Karosse her versorgen, mit dem Gaszug müßte ich irgendwo von unten in den Filter.

    Am Samstag mache ich selbstverständlich wieder Bilder. Im Idealfall kriege ich Zylinder und Kopf dann umgearbeitet unter die Haube und kann dann in Richtung ASS weiter machen. Darauf freue ich mich schon. Endlich mal 3D-Modellieren für den Motor mit allen Freiheiten eines Konstrukteurs.

    Ich habe bloß noch keinen blassen Schimmer, was mich der ASS aus ALU-Lasersintern kosten wird.

    Das werden schon ein paar Gramm werden und jedes Gramm kostet Geld in dem Fertigungsverfahren. Wenn es zu teuer wird, muß ich mir etwas anderes Überlegen. Dann kurbel ich irgendetwas aus dem Vollen oder schweiße mir etwas aus Alu zusammen, das die gleiche Funktion erfüllt. Das warten wir mal ab.

    Der Ori-Luftfilter ist halt neben einer Schraube am Luftleitblech zusätzlich sauber mit zwei Schrauben am ASS befestigt. Da wackelt nix und es ist sehr solide ausgeführt.

    Das ist neben der originalen Optik auch etwas, das für die Verwendung eines Ori-Lufis spricht.

    Und bei den bisher aufgelaufenen Kosten kommt es auf die 100 Euro nicht mehr an. Jetzt soll der Motor so richtig perfekt werden. 8)

    Wegen Corona gibt es keinen Urlaub, also was soll's... lmao

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • So,

    hatte heute noch die Gelegenheit, etwas für morgen vorzuarbeiten. Der Zylinder paßt jetzt schonmal unter die Haube. Aber im Prinzip gerade so, daß die Haube draufgeht und ich messen kann, was der Kopf an seiner höchsten Stelle haben darf.

    Ringsum liegt die Haube an den konzentrischen Stellen an. Nach Rücksprache mit Mario hat es da minimal Luft, ergo muß ich seinen Außendurchmesser noch etwas verringern. 2-3 mm im Radius. Das kommt morgen.

    Nachdem die Haube dann draufgepasst hat, konnte ich messen, das der Jopf an seiner höchsten Stelle 40 mm sein darf.

    Die meisten hier kennen die typische Form von Langhubköpfen für die SF. Die sind wie eine Kuppel.

    Höchster Punkt in meinem Falle waren etwas über 68 mm.

    Ergo auf 40 runterhobeln.

    Naja, runterhobeln ist jetzt vielleicht der falsche Ausdruck. Das ist etwas tricky zu bearbeiten, damit einem die Rippen nicht um die Ohren fliegen. Die würden ohne Frässtrategie abfatzen.

    Aber nun mal das Ergebnis:

    Mario wird langsam die Form eines 125er PK Automatik-Kopf erkennen, für den Rest ist das sicher eher ein ungewohnter Anblick.

    Der Kopf wird jetzt ebenfalls im Außendurchmesser noch etwas reduziert und dann Freihand am großen Bandschleifer in meiner Holzwerkstatt vollends "unter die Haube gebracht" (5 Mark in die Wortspielkasse... :S )

    Jetzt schauen wir halt mal, wie weit ich morgen komme, ich lasse mir Zeit.

    Bißchen blöd ist, daß der Bandschleifer draußen zu hören sein wird und es Feiertag ist.

    Was soll's, ich hoffe auf schlechtes Wetter, damit sich die Nachbarn nicht so ärgern, weil sie drinnen sind.

    Am Zylinder selber müssen auch noch ein paar "Flächen angefräst werden, damit der Luftstrom passt und der Luftfilter dran paßt, aber das kommt zum Schluß.

    Erst muß der Kopf drunter und dann sehen wir weiter.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • So sehe ich das auch, Bernd...:-)

    Hab gerade etwas gegessen und mal einen Schritt weiter gedacht.

    Ich habe ja als Gaser einen PHVB im Kopf. Von den größeren Rollern dann also 20,5 Durchmesser oder einen Ersatz für den 20,5er den 22er.

    Wer die Dinger nicht kennt, Zylinderschieber mit Nadel, also etwas, das den Namen Vergaser eher verdient als die beknackten SHBs.

    Bsp.:

    https://www.wms24.de/tuning-teile/m…skr-hexagon-tph

    Grundsätzlich ist der von der äußeren Gestaltung bezüglich Platzbedarf ja mit einem SHB vergleichbar.

    Da ich ja am Liebsten einen originalen Lufi (zumindest das Gehäuse) fahren will (der natürlich teilweise etwas verändert und umgearbeitet werden muß), sollte der da wenigstens einigermaßen reingehen.

    Für die nicht Automatikkenner, bei der Automatik sitzt der Gaser im Lufigehäuse. Klingt komisch, ist aber so....:-).

    Also habe ich mal den zum Basteln und Ausprobieren von Mario bekommenen Lufi mit einer langen Schraube so grob fixiert, damit ich die Einbauneigung einigermaßen berücksichtigen kann.

    Das sieht dann so aus:

    In der Hand halte ich meinen Spezial-18.16, den ich auf 21.21 aufgemacht habe und der noch zusammen mit dem selber gebauten Gasdrehgriff auf den Einbau in die Ape wartet.

    So grob die Außenabmaße werden mit einem 20,5er PHVB hinhauen. Das wichtige Detail ist nämlich, daß der FHBB aus der Automatik nach oben nicht wirklich aufbaut, weil seine Drosselklappe von unten angesteuert wird.

    Der PHVB hat ein Umlenkröhrchen für den Gaszug (keine 90 Grad, das werde ich vermutlich ändern müssen) und der Eingang des Gaszuges ist weiter in Richtung Ansaugtrichter.

    Das müßte hinhauen irgendwie, mal unabhängig davon, was alles umgestaltet werden muß und wie der ASS dazu aussehen muß.

    An den ASS wird nämlich der Luftfilter geschraubt. Heißt also, mein neuer ASS kann aussehen, wie er will, auch die Position der Öffnung, auf die der Gaser kommt, kann irgendwo sein, nur die Anschraubfläche für den Lufi muß an der richtigen Stelle sein und natürlich die zwei Bohrungen zur Befestigung des Lufi-Kastens.

    Ich werde also recht schnell den PHVB kaufen müssen, damit ich die notwendigen Änderungen und die Konstruktion des ASS angehen kann.

    Wird ne spannende Konstruktion werden, damit nach außen hin alles beim Alten bleibt. Ich hoffe, es gelingt.

    Bis dahin flache ich am Zylinder die Rippen in dem Bereich noch nicht ab. Am Ori 125er PK Automatikzylinder sind die Rippen etwas ausgespaart, damit der Lufi sich dort einschmiegt.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Hätte ich euch nicht......

    Dann hätte ich morgen ohne Schlechtes Gewissen meine große Flex rausgeholt und ungezwungen Krach und Dreck erzeugt in Hülle und Fülle.

    Jetzt muß ich da halt durch.

    Kommt ja sowieso keiner zum Du-Du sagen.

    Heute die letzte Nachtschicht nach 2 Wochen Arschle..en am Stück und das erste volle Wochenende nach 2 Monaten.

    Und dann so ein Scheiß Feiertag.

    Egal die Nachbarn werden es verstehen.

    Sehen mich ja sonst fast nie 🤣

    Und wenn dann mache ich immer Laut😛

  • Gaserbestellung geklärt.

    Momentan hängt wohl die Funktion, bei dem Anbieter WMS mit den Amazonzugangsdaten zu bestellen.

    Hatte bisher funktioniert.

    Naja, hab jetzt den 22er Gaser per Vorkasse bestellt, dann sollte er nächste Woche da sein. Dann kann der nächste Schritt nach der DR-Anpassung gemacht werden.

    Das Motorenunikat für meine kleine schwarz-matte Lady bekommt ASS, Gaser und Lufi... klatschen-)

    Langsam kanalisiert es sich...

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Oh Kollegen,

    ich habe doch schon mehrmals von einem Beitrag im GSF erzählt, worin auf den Automatikmotor ein 130er Polini adaptiert wurde und dann stecken blieb.

    In Anbetracht meines Aufwands habe ich stets darüber gelächelt.

    Schau ich vorher rein, hat doch tatsächlich jemand Mitte März gefragt, ob der Motor läuft. Ein uralter Beitrag von 2006!

    Die Antwort des TE kam prompt am selben Tag, ja der Motor läuft schon mehrere Jahre.

    Dann wurde ich erstmal demütig und dachte, wenn es nicht so wäre, würde der Kollege das sicher nicht schreiben.

    Auf jeden Fall habe ich mich angemeldet und den Mann zu ein paar Details befragt und gleichzeitig auch mein Projekt geschildert. Offenheit und Ehrlichkeit an dieser Stelle halte ich für sehr wichtig.

    An meinem Projekt werden Informationen des TEs nichts mehr ändern, ich bin durch und es bleibt noch etwas Fleiß, mehr nicht.

    Aber trotzdem wäre es spannend, wie dort das eine oder andere Detail gelöst wurde.

    Ich berichte...

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • =O Hört sich an wie einst in den Sixties jubel

    Nur wer ist Wer? Juri Gagarin oder gar doch Neil Armstrong :/!?

    Es wird spannend, warten wir's ab ...:+2

  • :) Kaw...

    So Mädels,

    gleich vorneweg, ganz fertig bin ich nicht, es fehlt noch eine Kleinigkeit. Aber ich habe Hunger und die Konzentration läßt nach.

    Aber der Reihe nach. Erstmal habe ich Kopf und Zylinder außen auf 135 mm gebracht. Damit habe ich ringsum 2-3 mm Luft zur Haube:

    So, das hat etwas gedauert, aber ich habe mir ja Zeit gelassen. Ich wollte ja nicht, daß etwas fatzt oder so.

    So, das wäre wohl der erste DR 133, dessen Außenumfang auf ein paar Hundertstel konzentrisch zu seiner Bohrung läuft, harhar....

    So, dann kam etwas, was der originale Zylinder der PK 125 Automatik auch so oder so ähnlich hat. Ich hangel mich halt anhand von Bildern im Netz, der Reparaturanleitung und der mir vorliegenden Ori-Haube entlang.

    Der Zylinder ist auf der Auslaßseite etwas abgenommen, den Bildern im Netz nach etwas schräg.

    Passend dazu der Kopf, der aber eher wohl gerade.

    Das hat den Hintergrund, daß ein Fenster entsteht, damit ein Teil der Kühlluft von hinten hoch über den Kopf strömt.

    Maße hatte ich natürlich keine, einfach anhand von den Bildern und mit etwas Schätzen einfach mal den Kopf 20 Grad schräg und gib ihm. 13,5 mm waren es dann radial.

    Das gleiche mit dem Kopf, aber gerade. Da blieb ich mal bei 13 mm, weil ich mir noch etwas Material beibehalten wollte zu eventuell nachsetzen, wenn ich die Haube einpasse und mir der Luftspalt zu gering erscheint.

    Das Ganze dann zusammen:

    Dann habe ich nur den Zylinder aufgesetzt und versucht, so gut es geht, durch die Kerzensteckerbohrung die verschiedenen Höhen des Kopfes rauszuschätzen. Mit Messen hatte das jetzt nicht mehr so viel zu tun...

    Das ringsum angezeichnet und dann bin ich die Holzwerkstatt. Den Bandschleifer auf waagrecht geschwenkt und ein grobes Band draufgemacht (80er).

    Um die seitliche Abflachung war ich dann recht froh, das gab einem etwas Orientierung. Das Problem ist, man wird verwirrt durch die schräg laufenden Kühlrippen. Man ist ständig geneigt, den Kopf beim Schleifen optisch nach den Rippen auszurichten.

    Also war das schonmal grob fertig. Halbe Stunde, ging flotter, als ich dachte.

    Was dann noch fehlte, war eine Senkung für den Schraubdom der Haube, mit dem die Haube auf dem Originalzylinder mit einer Schraube befestigt wird.

    Ob ich mir an der Stelle noch etwas einfallen lasse mit einem Drehteil aus Alu, das ich in den Kopf löte, damit dort wieder eine Schraube hinkann, weiß ich noch nicht. Zuerst mußte drt mit Durchmesser 20 freigemacht werden. In mehreren Schritten allerding, damit die Rippen nicht flöten gehen...

    Dann habe ich den Übergang der gewölbten "Decke" noch etwas verrundet, eine Fläche angedeutet in dem Bereich, wo bei Original die Kerze ist. Dort ist nämlich die Haube auch entsprechend geformt und nun habe ich folgendes Ergebnis:

    Hinten stößt sie noch etwas am Kopf an. Ich werde nächste Woche die Abflachung noch etwas vergrößeren, dem Luftspalt für die Kühlluft zum Kopf tut das gut und diesem Problem hier auch.

    Dann werde ich in aller Ruhe vollend die letzten Hindernisse wegschleifen. Eventuell mit Knet die entsprechenden Stellen ermitteln.

    Was man sieht, der Kopf hat weniger Kühlfläche. Ist beim Original der Automatik auch so, aber ich denke, da bleibt etwas mehr.

    Umso wichtiger der Spalt für die Kühlluft.

    Und wie erwartet werden ich den Motor ein oder zwei Größen bei der HD über optimal fahren, um die Temperatur runter zu bringen. Eher einen Tick zu fett. Und vielleicht 17° vOT ZZP

    Ich will ja ohnehin keine Zwiebacksäge, also paßt das.

    Hat jetzt etwas länger gedauert, ganz fertig bin ich nicht, aber für mich genug, um an das Thema geistig einen Haken zu machen.

    Es fehlt noch ein bißchen freimachen am Zylinder für den Anlasserkranz und die gestern bereits erwähnten Abflachungen für den Ori-Luftfilterkasten.

    Aber das zu seiner Zeit dann.

    Soweit bin ich zufrieden....

    Als ich vor über einem Jahr entschieden habe, bei der Ape einen Traktormotor mit 51mm Hub zu bauen, habe ich im Netz nach den Steuerzeiten des Polinis und des DR gesucht. Gefunden habe nahezu nix. Ich wollte den mit dem geringeren Vorauslass, damit ich den Motor auf Schub aus dem Keller auslegen kann.

    Dabei bin ich auf einen Beitrag im GSF gestoßen. In dem geht es um den DR und was er wirklich kann.

    Da hat dann jeder Kollege berichtet, was er alles an dem DR herumzerspant hat.

    Da könnte ich mich jetzt einklinken, ich bin ja seit gestern Mitglied dort. Ich könnte umfangreiche Fräsarbeiten am DR 130 berichten mit Bildern. Nur daß ich ausschließlich an der Außengeometrie herumgefräst habe, und nicht in den Kanälen... lmao

    Soweit mal das Ergebnis dieses Samstags...

    Dran bleiben, Kollegen, es geht was vorwärts...

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Hallo Kollegen,

    ich mache immer abends irgendetwas Kleines für den Motor. So ganz große Dinge habe ich ja nicht gerade, die sich über mehrere Tage ziehen.

    Ich habe dem Lehrling letzte Woche eine Skizze gegeben für 4 kleine Edelstahlgewindehülsen. Die habe ich gestern anstatt der M5 Gewinde in meinen ZGP-Adapter eingefräst und dann eingeklebt.

    Die paar Gänge im Alu waren mir zu wenig irgendwie. Ich habe keinen Bock, daß sich die ZGP lockert und dann gegen mein hochheiliges Polrad geht und Karneval feiert.

    Gestern abend habe ich zuhause mal die Mebran reingemacht, den Lufi montiert an das Lüftungsblech und grob mit dem Stahlineal die Position einer Messinghülse ermittelt, über die der Lufi am ASS angeschraubt ist.

    Mithilfe des Ori-ASS konnte ich dann die andere Position ermitteln.

    Das habe ich dann kurz ins CAD geklopft, einen simplen Kontrollwinkel modelliert und gedruckt.

    So kann ich die Position noch etwas korrigieren im CAD und weiß später dann, daß es auf jeden Fall paßt.

    Wenn die Konstruktion des ASS mal steht, drucke ich den so oder so nochmals in ABS zur Kontrolle, bevor ich in Alu gehe. Sicher ist sicher.

    Der wird ohnehin mindestens 2-teilig. AUf die Membran direkt kommt erst mal eine Adapterplatte mit 12 mm oder so. Die Befestigungsschraublöcher der Membran sind etwas ungeschickt, aber das konnte ich ja nicht beeinflussen.

    Daich ja den Riemenlauf noch etwas korrigieren muß, habe ich noch eine Distanzscheibe gedreht, damit ich mit der Kupplungsglocke etwas raus komme.

    Die ist jetzt so 2,7 mm dick. Am Wandler kann ich dann mit Scheiben dazu unterlegen.

    Am Polrad muß ich ja vielleicht auch noch einen Millimeter raus, wegen dem Anlasserkranz an den Überströmkanälen. So habe ich dann genung zum Spielen.

    Die Distanzscheibe schleife ich dann auf Maß entsprechend, wenn alles feststeht.

    So kram ich mich durch. Morgen oder übermorgen dann vielleicht den Adapterring innerhalb des Eingangsrades für den Wellendichtring. Das wird an der Stelle sein, wo früher der Freilauf war.

    Den gehärteten und geschliffenen Ring auf der Wandlerwelle, auf dem die Dichtlippe laufen wird, ist auch schon fertig, hab halt gerade kein Bild zur Hand.

    Das sind die ganzen Kleinarbeiten, die mich irgendwann mal einholen und die ich lieber jetzt zwischendurch mache abends.

    Was weg ist, ist weg.

    Mein Gaser ist verschickt und sollte morgen kommen. Dann kann ich mit dem ASS auch schon etwas konkreter werden.

    Ich mache morgen mal Bilder, wenn der Gaser da ist. Dann kommt irgendwann mal die nächste Bestellung. Langsam mal die Lager, Dichtringe, so ein Wandlermontierwerkzeug, Krümmer, Sito, etc...

    Der Krümmer wird ja nach dem ASS das nächste, das noch angefertigt werden muß. Usw...

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.