ZitatUnd ohne Witz, zwei Drehbänke und zwei Fräsmaschinen versaut und wieder putzen müssen...
Sei ehrlich, Du liebst es! Das ist doch Deine ME- Time. ![]()
ZitatUnd ohne Witz, zwei Drehbänke und zwei Fräsmaschinen versaut und wieder putzen müssen...
Sei ehrlich, Du liebst es! Das ist doch Deine ME- Time. ![]()
JayKuDo Ja klar...
Nicht viel passiert. Habe gestern noch eine kleine Aufnahme gemacht, damit ich den vor 5 Jahren gelaserten Krümmerflansch, der die Verbindung zum Sito geben wird, ebenfalls auf die 32 ausdrehen kann und kurz auf der Diskus überschliffen:
Wenn der Krümmer fertig ist, müssen ja die Dichtflächen nochmal abgezogen werden, weil das sicher nicht eben bleiben wird nach dem Schweißen. Aber so sieht es besser aus. Spielerei halt...
Ja, und dann habe ich gerade mal die Hauptwelle zerlegt und die DRT-Klaue montiert. Witzigerweise habe ich mit den der DRT beigelegten Scheiben ein strenges Zehntel Luft. Das werde ich so lassen und muß jetzt nicht dickere Seegerringe auf Maß schleifen.
Das Ape-Getriebe ist sehr gut erhalten, die Kanten sind praktisch nur etwas glänzend. Das geht ins Lager, es gibt ja noch den aktuellen Motor mit Ape-Getriebe und wer weiß, was ich mit dem nochmal mache. Ersatzteile hat es ja. Es blieb ja noch eine nagelneue Schaltklaue ebenfalls übrig, die beim PK-Getriebesatz dabei war.
So, darf ich vorstellen, eine Ape-Hauptwelle mit einem nagelneuen PK-Getriebe plus nagelneuer Nebenwelle und nagelneuer DRT-Schaltklaue:
Prinzipiell jetzt für euch wahrscheinlich nix außergewöhnliches, aber für mich ist es schon etwas besonderes.
Ich habe abendelang mit dem Ape-Getrieberechner alle möglichen Szenarien durchgespielt, teils mit viel Spekulation bzw. versuchter Extrapolation des aktuellen Setups.
So kam dann letztlich diese Kombi gepaart mit der 2.34er Primär heraus. Und letztlich wäre ja dann auch die Weiterverwendung des Ape-Getriebes nicht so einfach geworden gepaart mit der 53/105er Fabbri. Irgendwie wäre es gegangen, indem ich nur einen Teil im Getriebe aufgedoppelt hätte, aber ich glaube, die Entscheidung war jetzt letztlich kein Fehler.
Ob das dann bis ins Detail sinnhaft war, werden wir sehen. Ich rechne mal damit, mit DRT-Ritzeln noch etwas zu spielen.
Morgen bin ich vormittags mit der Tochter unterwegs, wenn ich noch Lust habe, stecke ich den kompletten Motor mal zusammen und prüfe auf Kollisionen.
Und ggf. montiere ich mal den Zylinder inklusive Dichtungen und messe dann am Sonntag mal die Quetschzone.
Dann kann ich die Kupfer-Kopfdichtung auf Endmaß schleifen und dann wäre der Motor glaube ich dann weitestgehend montagefertig, wenn ich nix vergessen habe. Aber das werde ich dann schon merken. Es eilt ja nicht...
Die Bohrung, wo das Messingröhrchen als Ablauf im Einlaß war, möchte ich noch von außen zugießen, aber das ist mehr so Kür. Von innen ist es ja mit Alu abgestopft und bereits bearbeitet.
Gruß Paddy.
Hallo Kollegen,
danke für die Rückmeldung!
So, die Fabbri hat halt auf der Kulu-Seite keinen Schiebesitz. Zuerst wollte ich sie mit etwas Leinwand auf der Maschine bearbeiten, aber dann fiel mir der Preis wieder ein...![]()
Dann habe ich gedacht, warum eigentlich nicht das deutlich günstigere Gegenstück anpassen?
Also eine Vorrichtung gemacht. Außen wird das Lager über den Außenring fixiert, der Innenring wird über O-Ringe gehalten und mit einem ebenfalls auf 47 ausgedrehtem Deckel kann ich das spannen.
Dann etwas Meßwerkzeug gerichtet und gehont:
Die Vorrichtung ist so ausgedreht, daß das Lager mit ihr zur Probe gesteckt werden kann:
Das war jetzt ein altes Lager zur Probe. Ich habe auch mein neues Ausschußlager ausgehont, das eigenlich auf die Limaseite soll. Das 12er.
Das wurde zwar irgendwann vorm Verpacken "electronically tested", aber irgendwie gingen die tiefen Schleifspuren da durchs Netz...![]()
SC ist da ja völlig unkompliziert. Da machst du ein Bild und schickst es denen per Mail, dann entschuldigen die sich vielmals und stecken sofort ein Neues in den Briefumschlag ohne Umschweife. Finde ich top.
Wobei ich das neue wohl eher nicht honen werde, sondern tatsächlich einziehen, wie vorgesehen. Der Motor wird ja hoffentlich etwas kräftiger wie meine anderen und da ist es vielleicht besser, wenn das kein Schiebesitz wird Richtung Polrad. Vor allem bei dem schmäleren Lager.
Ich mach mir wohl ein Einzugswerkzeug.
Morgen hone ich dann das neue Kulu-seitige Lager auf Schiebesitz und dann kommt die Vorrichtung zu den ganzen anderen. 17er Durchmesser kann ich auch damit machen, habe den O-Ringdurchmesser extra so ausgewählt.
Durch die O-Ringe bleibt der Dreck weg von den Kugeln und kann einfach mit Bremsenreiniger ausgespült werden.
Das Kulu-seitige Lager habe ich aus Versehen mit Polyamidkäfig gekauft. Ich denke mal, das sollte kein Problem sein.
Bei der Probemontage am Samstag habe ich noch gemerkt, daß die Schaltwelle unten einen ziemlich rauen Sitz hat, den habe ich noch etwas abgezogen:
Im Apeforum hatte einer Probleme mit dem Lösen einer ausgenudelten Kupplung. Durch das Differential kann man keinen Schlagschrauber ansetzen. Er hat es dann so gelöst, daß er den Sicherungsring runtergedengelt hat, damit die Kupplung auseinander springt.
Das war dann für mich der Weckruf.
Deshalb habe ich mir mein ein Haltewerkzeug gekauft und so modifiziert, daß es auch in den Motor paßt und mit den inneren Klauen den Kupplungskorb halten kann.
Wegen dem Ölleitblech brauchte es eine Fase und zwei äußere Lappen mußten weg, weil die sonst an den Bolzenköpfen für das Differential angestanden hätten:
Fase:
Lappen weg:
Ergebnis:
Jetzt paßt es sowohl für Primär, als auch für Kupplungskorb:
Es werden immer mehr Vorrichtungen und Spezialwerkzeuge...Ich muß den ganzen Scheiß endlich mal sauber zusammenfassen und ordentlich verstauen. Momentan liegt in und an jeder Ecke etwas, zuhause und im Geschäft...
Gruß Paddy.
Jetzt bin ich verwirrt, Paddy.
Schiebesitz habe ich auf der Kulu-seite bisher auf den Sitz des Lagers auf dem KW-zapfen bezogen, da das Lager im Gehäuse mit einem Segerring fixiert wird. Wenn du jetzt auf der LiMa-seite ein zweigeteiltes Lager und auf der Kulu-seite ein Lager mit Schiebesitz verwendest, hat die FABRI keine axiale Führung, oder ?
Fantine Nee, ist im Prinzip alles wie gewohnt.
Normalerweise haben die SF-Kurbelwellen ja auf der Primärseite einen Schiebesitz auf der Kurbelwelle zum Innenring des Lagers.
Die Fabbri hat an der Stelle keinen 17er Sitz, sondern einen 20er Sitz. Und nicht Untermaß, sondern ein halbes Hundertstel Übermaß.
Genau gleich wie auf der Limaseite. In dem Zustand müßte man die Fabbri quasi auf beiden Seiten einziehen.
Mit dem Aufhonen des Primärseitigen Lagers habe ich jetzt mal den gewohnten Zustand hergestellt. Kurbelwelle hat Schiebesitz im Kugellager auf der Primärseite und wird durch das festgeschraubte Ritzel gesichert.
Das Zündungsseitige Lager habe ich auch mal aufgehont, aber nur das Ausschußlager. EInfach mal zum Testen meiner Hinvorrichtung.
Ich bin momentan noch am Überlegen, ob ich das Zündungsseitige Lager ebenfalls aufhone und dort einen Schiebesitz auf der Losalagerseite realisiere (habe ich bisher bei meinen Vespas so gemacht), oder ob ich die Kurbelwelle mit einziehe Zündungsseitig.
Es gibt für beides ein Für und ein Wider...
Meine Kurbelwelle sieht ganz normal aus. Ich konnte jetzt beide Lager aufstecken, Limaseitig das Ausschußlager, Primärseitig das finale Lager mit dem Polyamidkäfig:
Man sieht jetzt auch das um 2 Millimeter schmälere Lager auf der Polradseite. Das neue Lager für die Polradseite ist heute von SC gekommen, diesmal ohne Schleifspuren:
Ob ich das jetzt aushone oder ich die Kurbelwelle einziehe, weiß ich noch nicht. Es bleibt erstmal so. Ich hoffe, es ist jetzt etwas verständlicher.
Am Samstag habe ich ja probe montiert. Männer, ich habe keine Ahnung, wie ich meinen aktuell verbauten Ape-Motor damals zusammengebaut habe, ohne Amok zu laufen....
Ich hatte keinen Montageständer, keine Lagerdummys, weniger Hilfsmittel und der Motor lag ständig auf irgendwelchen Holzklötzen rum.
Jetzt alles bella mit meinem Montageständer. Dachte ich.
Ihr müßt wissen, zu Beginn hatte die Ape eine kurze Hauptwelle wie eine Vespa und auch ein Kugellager im Gehäuse an der Stelle, wo das Differential sitzt, bzw. bei einer Vespa die Bremsankerplatte.
Diese Hauptwelle wurde dann mit einer kurzen Welle verlängert, damit die Kraft ins Differential übertragen wird.
Bei den moderneren Api ist die Hauptwelle am Stück (hab ich euch ja schon abgelichtet). Nur daß das zweite Lager der Hauptwelle neben der Nadelhülse in der kleinen Hälfte ein vollnadeliges Lager im Diffgehäuse ist.
Heißt, bei der Montage des Motors fädelst du die Schaltwelle in die Schaltklaue und dann hängt die Hauptwelle in einem großen Loch schräg drin:
Da wirst du wahnsinnig, weil die Hauptwelle überhaupt keine Ausrichtung hat. Die hängt halt da und stößt überall an. Da reichen irgendwie zwei Hände nicht...
Ich habe mich dann an meinen ETS-Conversion-Lagerdummy mit 25x47x12 erinnert, der ohne die DRT-Kurbelwelle ja obsolet ist, und den dann eingesetzt. Damit ging es dann, nur kriegst du den Dummy nicht mehr aus dem Loch, wenn die kleine Hälfte montiert ist.
Deshalb habe ich mir heute eine Mischung aus Lagerdummy und Montagehilfe gemacht:
Außen 47, innen 25 und hinreichend lang, daß ich ihn gezogen kriege, wenn die Motorhälften zusammen sind und es an die Montage des Differentials geht.
So sieht es dann aus:
Mit Hauptwelle:
An dem Einstich und dem Rändel dann bequem zu entfernen und durch seine Länge eine schöne Führung der Hauptwelle, solange die kleine Hälfte noch nicht montiert ist. Und man kann noch bequem an der Hauptwelle drehen, damit die Räder ineinander greifen.
Ich werde echt alt, das sind so Details, die wußte ich überhaupt nicht mehr. Vermutlich habe ich damals ohne Ende geflucht...
Schon alles etwas speziell im Vergleich zu einem normalen Vespa-Motor...
Gruß Paddy.
ich habe den Eindruck, Du hast eine 50/50 Zeiteinteilung. 50% der Zeit gehen für deinen Werkzeugbau & Entwicklung drauf.
ich habe den Eindruck, Du hast eine 50/50 Zeiteinteilung. 50% der Zeit gehen für deinen Werkzeugbau & Entwicklung drauf.
Du hast das Schreiben der Posts vergessen, da geht auch gut Zeit bei drauf.
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Ja, Jürgen. Der Motor ist fast fertig. Es fehlt ja nicht mehr viel.
Und es ist der erste Schaltmotor, den ich ohne selbstauferlegten Zeitdruck zusammenbaue. Da mache ich mir viel mehr Gedanken dazu, was alles sinnvolles dazu notwendig ist.
Es macht einfach voll die Laune...![]()
Und das ganze Ape-spezifische Werkzeug kann man nicht kaufen. Da macht es umso mehr Spaß, so Zeug zu basteln...
Morgen wird denke ich meine Kurbelwelleneinziehwerkzeug fertig. Das könnte man zwar kaufen, aber ich hatte Lust drauf.
Aber es neigt sich tatsächlich dem Ende zu und es ist noch kalt. Da die Ape nicht durch die Tür in meine beheizte Werkstatt paßt, fällt der Motortausch gerade flach.
Also kann ich die Zeit mit edlem Gebastel überbrücken und mir viel zuviele Gedanken machen über die sinnvollste Art der Kurbelwellenlagerung und die Montage derer...![]()
Gruß Paddy.
