Ja, auf der Kupplungsseite war das bei mir immer so ein Übergangssitz...
Ich wollte ja ursprünglich auch ein Rollenlager auf der Limaseite, aber dazu bräuchte ich tatsächlich die 14 mm Lagerbreite, was wegen der Reparaturhülse für den Wedisitz nicht geht.
Deshalb das 12er Lager.
So, es hat mir keine Ruhe gelassen. Ich habe mal die Lagergasse gemessen heute morgen.
Tatsächlich ist zwischen den Dummys, wenn ich beidseitig einen 14er einsetze, nur 45,2 mm Platz.
Die Kurbelwelle, alt oder neu Fabbri, hat aber 45,5. Also kein Wunder, daß sich das Ganze erst drehen läßt, wenn ich den 12er Dummy mit 1,7 unterlege. Mit den resultierenden 13,7 bin ich dann auf Null.
Ich habe keine Ahnung, was die Lagergasse im Original hat ohne Dichtung, aber so ist es jetzt halt mal bei dem Gehäuse.
Ich denke, ich werde schon so Richtung null gehen ohne Dichtung, aber das bedeutet, meine Reparaturhülse bekommt tatsächlich inklusive Klebespalt halt nur 1,7 mm Bundhöhe.
Das ist ja kein Problem, dann drehe ich auf 1,65 mm und dann paßt das. Axialluft ist dann die Dichtungsstärke.
Da an der Primär das Festlager sitzt, rutscht die Fabbri halt in Richtung Polrad. Und da ist es zwischen Wange und Kurbelgehäuse axial echt eng...
Ich habe mich dann daran erinnert, daß mein Ausdrehkopf, obwohl er glaube ich aus der Zeit der Befreiungskriege stammt, tatsächlich auch eine Plandrehfunktion hat:
Ich habe dann das Gehäuse aufgespannt und mal wieder aufgefangen (das Auffanggerät stammt ebenfalls aus dieser Zeit...
)
Dann mal in 0,05 Schritten das Kurbelgehäuse um 0,35 mm abgesetzt:
So, jetzt ist es mir egal, was noch kommt, die Fabbri hat genug Luft. Fühlerlehre sagt so 0,6 zwischen Wange und Kurbelhaus mit dem 12er Lager und 1,7 mm unterlegt.
Mit Dichtung wird das ja eher größer. Aber wenn der Scheiß da gestreift hätte, wenn das Ganze mal warm wird, hätte ich mich in den Arsch gebissen...
Gruß Paddy.