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Mehr Gußeisen für die Keksdose

  • Scharnhorst
  • September 18, 2025 at 22:00
  • Scharnhorst
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    • January 18, 2026 at 13:00
    • #161

    Ja, auf der Kupplungsseite war das bei mir immer so ein Übergangssitz...

    Ich wollte ja ursprünglich auch ein Rollenlager auf der Limaseite, aber dazu bräuchte ich tatsächlich die 14 mm Lagerbreite, was wegen der Reparaturhülse für den Wedisitz nicht geht.

    Deshalb das 12er Lager.

    So, es hat mir keine Ruhe gelassen. Ich habe mal die Lagergasse gemessen heute morgen.

    Tatsächlich ist zwischen den Dummys, wenn ich beidseitig einen 14er einsetze, nur 45,2 mm Platz.

    Die Kurbelwelle, alt oder neu Fabbri, hat aber 45,5. Also kein Wunder, daß sich das Ganze erst drehen läßt, wenn ich den 12er Dummy mit 1,7 unterlege. Mit den resultierenden 13,7 bin ich dann auf Null.

    Ich habe keine Ahnung, was die Lagergasse im Original hat ohne Dichtung, aber so ist es jetzt halt mal bei dem Gehäuse.

    Ich denke, ich werde schon so Richtung null gehen ohne Dichtung, aber das bedeutet, meine Reparaturhülse bekommt tatsächlich inklusive Klebespalt halt nur 1,7 mm Bundhöhe.

    Das ist ja kein Problem, dann drehe ich auf 1,65 mm und dann paßt das. Axialluft ist dann die Dichtungsstärke.

    Da an der Primär das Festlager sitzt, rutscht die Fabbri halt in Richtung Polrad. Und da ist es zwischen Wange und Kurbelgehäuse axial echt eng...

    Ich habe mich dann daran erinnert, daß mein Ausdrehkopf, obwohl er glaube ich aus der Zeit der Befreiungskriege stammt, tatsächlich auch eine Plandrehfunktion hat:

    Ich habe dann das Gehäuse aufgespannt und mal wieder aufgefangen (das Auffanggerät stammt ebenfalls aus dieser Zeit...lmao)

    Dann mal in 0,05 Schritten das Kurbelgehäuse um 0,35 mm abgesetzt:

    So, jetzt ist es mir egal, was noch kommt, die Fabbri hat genug Luft. Fühlerlehre sagt so 0,6 zwischen Wange und Kurbelhaus mit dem 12er Lager und 1,7 mm unterlegt.

    Mit Dichtung wird das ja eher größer. Aber wenn der Scheiß da gestreift hätte, wenn das Ganze mal warm wird, hätte ich mich in den Arsch gebissen...


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Scharnhorst
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    • January 18, 2026 at 13:42
    • #162

    Liebe Kollegen,


    ich hätte noch eine Bitte. Falls jemand von euch gerade eine kleine Hälfte rumliegen hat und eine Schieblehre.

    Mir fehlt ein Maß, und zwar die Länge des Wedi-Sitzes von der Anlageschulter des Lagers an gemessen. Ich habe mal eine ingenieursmäßige Skizze angefertigt, worin man hoffentlich mit "x" erkennen kann, was ich meine:

    Bei mir ist das ja weg. Auf das Zehntel kommt es ja nicht an und ich kann das auch grob ins Blaue festlegen, ohne die originale Position des Wedis zu wissen, es reicht ja, wenn auf der Zündungsseite nichts kollidiert und die Dichtlippe irgendwo sinnhaft auf dem Wellenstumpf sitzt, aber wenn ich die originale Position wüßte, würde ich mich daran anlehnen.

    Vielen lieben Dank,


    Gruß Paddy.

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  • Volker PKXL2
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    • January 18, 2026 at 16:24
    • #163

    Das sind bei meiner Motorhälfte 7,0 - 7,2 mm.

    Der dahin gehörende Simmerring hat ja auch die Maße 20x32x7.

    Passgenaue Sportsitzbank für PK XL1 und XL2 mit originalem Plastikheck

    Meine 76' er V50 Spezial goes 130 ccm

    " Miss Lilibet ", oder eine heruntergekommene PK 50 Automatik wird frisch gemacht?

    Einmal editiert, zuletzt von Volker PKXL2 (January 18, 2026 at 16:29)

  • Scharnhorst
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    • January 18, 2026 at 20:57
    • #164

    Volker PKXL2 , du bist ein Schatz, danke!

    Ich habe ja noch nicht so viele Motoren gemacht und habe das überhaupt nicht mehr im Kopf, daß das tatsächlich mehr oder weniger bündig mit dem Lager ist.

    Dann werde ich mich daran orientieren, vielleicht so 7,5 minus oder so. Ich muß das Ding in einer Aufspannung innen und außen irgendwie fertig drehen und so weit ausspannen, daß ich zur Anprobe im eingespannten Zustand die kleine Hälfte draufstecken kann irgendwie, mal sehen.

    Nach innen kommt ja dann noch meine Bundstärke von 1,7 minus Klebespalt dazu. In den Bund muß ja noch irgendwie noch eine Ausfräsung rein, damit die Sickerbohrung für das Öl weiter geführt wird.

    Ich frage mich immer, ob da wirklich soviel durchsickert...

    Wegen den ganzen Anpassungen an meinem Motorgehäuse habe ich gestern abend mal spaßeshalber im Netz so nach den ganzen Gehäusen gekuckt, die man so kaufen kann mit entsprechend anderer Geometrie für große Zylinder und Kurbelwellen, rein aus Interesse, was bei denen so anders ist als im Originalgehäuse.

    Manche haben sogar 2 Sickerbohrungen, also muß da schon was dran sein...

    Gestern abend habe ich noch einen Haufen Teile bestellt, das sollte dann nächste Woche alles kommen. Ich habe bestimmt wieder etwas vergessen...lmao


    Gruß Paddy.

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  • Fantine
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    • January 19, 2026 at 11:45
    • #165

    Messen kann ichnicht mehr, aber das von Volker genannte Maß wird zutreffen, da bei meinem TL1M-Handstarter der WeDi-Sitz auch dasselbe Schätzmaß hat, also auch unmittelbar an den Lageranschlag sich anschliesst.

  • Fantine
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    • January 19, 2026 at 14:28
    • #166

    Noch eine kleine Ergänzung:

    Ich habe mir noch einmal den Teil deines Umbauberichts angesehen, der die Entfernung des geklebten WeDi-Trägers und die Nachbearbeitung der "Fransen" zeigt.. Auf einem der Fotos liegt der Ring auf der bearbeiteten Hälfte - und in etwa dieser Position liegt er auch bei dem TL1M-Gehäuse im Guss.

    Weiter nach aussen sollte er auch nicht kommen, da er sonst miz der ZGP kollidiert. Dein Hülsenträger ist da sicher weniger kritisch, weil schlanker.

  • Chris58
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    • January 19, 2026 at 18:14
    • #167

    7,2 - 7,3 bestätigt

  • Scharnhorst
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    • January 19, 2026 at 18:23
    • #168

    Fantine Den rausgekochten Ring, der geklebt war, hatte ich ja noch tatsächlich, aber durch das Ausspindeln auf 42 war halt überhaupt nicht mehr ersichtlich für mich, wo das Ganze ablandet. Und auf Bildern der Vespas konnte ich das auch nicht wirklich erahnen.

    Aber der Hinweis von Volker PKXL2 war gold wert und es hat geklappt.

    Erstmal habe ich den Spacer auf die Vorrichtung gespannt und 3 Zehntel abgedreht. So wird das jetzt und die Steuerzeiten sind dann so, wie ich geschrieben hatte mit 8,6 in Summe.

    Irgendwann muß man sich halt festlegen. Jetzt kann ich dann mal den Zylinder montieren mit richtigem Drehmoment, eine Nacht sitzen lassen und dann dann die Quetschzone messen.

    Dann habe ich die Hülse gedreht, Bund auf 1,65 mm wie geplant, damit mit Kleber ungefähr die 1,7 mm rauskommt.

    Alles relativ genau, den Bund auf 46,95 mm und am 42er Durchmesser (der eigentlich 42,05 ist) genau auf 42,00 mm. Gerade soviel Spiel, daß es nicht frißt (Alu auf Alu ist nämlich scheiße).

    Dann mal einen 2er Bohrer durch die Sickerbohrung gesteckt und die krumme Achse angezeichnet:

    Das dann ausgerichtet und mit einem 5er Fräser runtergestochen und noch einen Freistich innen angedreht:

    Die Hülse hat jetzt 7,5 mm Länge ab Lagerschulter, also ein 3 Zehntel mehr als bei Volker.

    Im Bereich 42er Durchmesser habe ich noch zwei kleine Einstiche gemacht als Kleberinge.

    Gefügt sah das so aus:

    Dann dünn Kleber aufgetragen und mit 5 Kilo Last in den Ofen bei 80 Grad, 30 Minuten. Innen mußte ich etwas Kleber aus der Ecke holen, der rausgequollen ist und außen habe ich es gelassen. Man sieht schön, wie der Kleber durch den Klebespalt gewandert ist:

    Nach der Kleberei lag ich dann ungefähr auf dem Niveau wie mit der 1,7er Scheibe als Unterlage, einen Tick weniger. Also mit Lagerdummys im Gehäuse dann quasi auf null.

    Deshalb habe ich mir den Lagerdummy auf einer Seite um 3 Zehntel ausgekesselt, damit ich quasi die Dichtung simulieren kann, die ja 4 Zehntel hat:

    Hab dann mal das Lager genommen, das in der XL2 drin war an der Limaseite und den Höhenunterschied von Innenring und Außenring gemessen. Bei dem Lager (das natürlich schon gelaufen war) und bei zwei anderen waren da 5-8 Hunderstel und die Lager selber waren keine 14, sonder 13,95.

    Will damit sagen, axial Luft hat es nachher genug mit Lagern anstatt Dummys und mit der Gehäusedichtung.

    So, dann der spannende Moment. Mal die schöne Cross-Lima von Fantine genommen und es paßt:

    Die Lima ist übrigens serienmäßig masselos, alle Spulen in Reihe und meine Ape ist auf Cross umgestrickt und ich habe 120 W Vollwellengleichspannung und komplettes Batterie-Bordnetz.

    Hatte ich schonmal erwähnt, ich weiß, aber ich liebe diesen Umbau immer noch...klatschen-)

    Ja, dann mal mit der ausgekesselten Seite des Dummys zur Fabbri montiert, dreht sich wunderschön und endlich ist die kleine Hälfte komplett einbaufertig:

    Überhaupt bin ich jetzt glaube ich durch mit der ganzen Bastelei an den Gehäusen, sofern jetzt nichts mehr unerwartet kommt.

    Der Lima-Lagersitz kommt mir etwas gestreßt vor mit etwas wenig Dampf auf der Passung. Das neue 12er Lager werde ich wohl mit ein paar Tropfen Schraubensicherung am Außenring versehen (nicht das harte Geschütz Loctite Welle/Nabe).

    Beide Sendungen, von SC und SIP sind verschickt und dann geht es mal weiter.

    Quetschzone mache ich erst mit richtigen Lagern, nicht mit den Dummys.

    Soweit mal,

    Gruß Paddy.

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  • Fantine
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    • January 20, 2026 at 10:48
    • #169

    Das wirkt "wie aus einem Guss"...

  • Scharnhorst
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    • January 20, 2026 at 19:36
    • #170

    Danke liebe Kollegen!

    heute hatte ich das Polrad und die ZGP dabei. Die ZGP kam ins Sprudelbad.

    Die sieht ganz ordentlich aus, besonders lange ist die glaube ich nicht im Einsatz gewesen. Momentan überlege ich noch, eine neue Cross-ZGP noch zu bestellen und die hier als Ersatz aufzuheben.

    Das wäre dann zwar Luxus pur, weil im aktuellen Motor ist ja auch eine verbaut, die ich 2020 als NOS-Teil gekauft hatte. Aber gut, was soll's. Mir gefällt es, wenn so ein Motor komplett getauscht werden kann und nicht Teile hin und her verwendet werden müssen.

    Dann habe ich das Polrad mal gestrahlt, den Zahnkranz auf seine um 2,5 mm versetzte Stelle geklebt, in den Ofen und dann nochmal gestrahlt.

    Jetzt gehöre ich zu denen, die es etwas albern finden, gestrahlte Alugußteile mit Felgensilber anzublasen, aber weil am Polrad nun auch blanke Stahlteile waren, habe ich es halt doch gemacht. Sieht auf dem Bild etwas dunkel aus, aber das Ding leuchtet komplett peinlich hellsilber...:P

    Naja, man sieht ja nicht viel davon...Das Ding ist schon ein gewaltiger Klöpper mit den langen Schaufeln. Jetzt eher nicht so das bevorzugte Polrad bei Tunern, hätte ich gesagt...lmao

    Am Umfang hat es ja für die Anpassungen an den Polini ungefähr 3 Gramm verloren...:D

    Das Polrad selber, das ich auch von Fantine habe, ist in einem sehr guten Zustand. Am Konus war halt etwas Passungsrost und weil ich gerade eine Kurbelwelle für 420 Euro gekauft habe, dachte ich, ich mach den etwas sauber.

    Ich habe ja so eine Schlampe mit Pleuel, die für alles herhalten muß (die alte Kurbelwelle, die original in der Ape drin war). Der habe ich in zwei Schritten etwas Läppaste auf den Konus geschmiert, erst 400er, dann 1000er. Dann den Konus etwas abgezogen:

    Auf dem zweiten Bild sieht man es glaube ich nicht, deshalb habe ich es etwas künstlich aufgehellt:

    Im Konus sollte man jetzt das Tragbild sehen können. Sieht nicht schlecht aus, es trägt auf einem recht großen Anteil und ist jetzt ohne Passungsrost.

    Das Paket SIP mit der DRT-Klaue war heute noch nicht da, dafür das von SC mit viel Kleinkram und den beiden Krümmern.

    Der Kleine ist wirklich zu klein und der größere wird wohl der Spender werden:

    Ich brauche halt echt nur die rechten 12 cm oder so. Nichtmal den Flansch kann ich nehmen, der muß weg und ich mache einen, der genau zum Polini paßt.

    Der einzelne, gelaserte Flansch, der da auf dem Lappen liegt, ist einer von 3, die ich 2020 mal lasern habe lassen. Der kommt an die Verbindung zum Sito.

    Wenn der Motor zusammen ist, mache ich den Auspuff mal von der Ape weg und schraube ihn an den neuen Motor, um den Krümmer anfertigen zu können. Aber das dauert noch etwas.

    Den anderen, etwas zu kleinen Krümmer schicke ich nicht zurück. Zum Basteln ist der OK und auf die 20-25 Euro kommt es nicht drauf an bei dem Projekt.

    Ich habe aufgehört zu rechnen, was der Spaß bis jetzt gekostet hat...lmao

    Wenn die Schaltklaue heute gekommen wäre, hätte ich morgen die Hauptwelle fertig machen können. Aber naja, was soll's...

    Gruß Paddy.

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  • Scharnhorst
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    • January 20, 2026 at 21:04
    • #171

    Ich konnte es nicht lassen, mal kurz anprobiert:

    Sieht schon etwas peinlich aus mit dem Felgensilber...lmao

    Aber was viel wichtiger ist, paßt das mit dem Anlasserkranz:

    Ja, es paßt. Aber das Polrad kommt mit der Fabbri um ca. 0,5 mm weiter draußen zum Liegen.

    Mit der alten Schlampenkurbelwelle war das Ritzel fast mittig. Aber das reicht...

    Dafür gibt es zum Polini entsprechend auch 0,5 mm mehr Platz:

    Was jetzt da drin steckt, ist der alte originale Anlasser von der XL2 meines Schwagers, er hat einen neuen aus dem Zubehör bekommen. Kann sein, daß ich einen neuen kaufen werde. Nach über 30 Jahren...

    Bei der Ape ist es halt so eine Sache. Wenn da der Anlasser zickt, hast du ein Problem... Anschieben alleine geht praktisch nur im Rückwärstgang mit einem Bein nach hinten abstoßen. Und glaubt mir, Spaß ist anders...

    Und den alten restaurieren volles Programm mit Lager, Kohlen, Freilauf, Wendel...Naja.

    Wahrscheinlich lege ich den auf Lager zu dem anderen alten Originalen von der Ape. Die hat, als sie 21 war, auch einen Neuen bekommen...

    Ist wie mit der ZGP. Jetzt wo fast alles neu ist und in dem Motor doch recht viel Arbeit steckt, tu ich mich da etwas schwer...

    Mal sehen. Morgen fräse ich vielleicht den Krümmerflansch. Im CAD ist er fertig.

    Gruß Paddy.

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    • January 21, 2026 at 06:46
    • #172

    Manchmal bleibt es ja nicht aus, dass man mit Felgensilber hantieren muss. Ich hasse es auch. Wenn Du eine Siebträgermaschine Dein eigen nennen solltest, dann nimm Dir einfach eine Handvoll Kaffeesatz und reibe das frisch angehauchte Teil damit ein. Das wirkt Wunder und sorgt sofort für eine seidenmatte Originalpatina :-6

    Lexikon - Woktank - Schrauberhilfe

  • Scharnhorst
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    • January 21, 2026 at 07:16
    • #173

    Die getunte Quickmill steht direkt neben der Werkbank, Florian!lmao

    Ich werde den Vorschlag bei Gelegenheit beherzigen...:)

    Gruß Paddy.

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    • January 21, 2026 at 07:22
    • #174

    Ich hatte sowas dunkel in Erinnerung, wusste es aber nicht mehr genau rotwerd-)

    Lexikon - Woktank - Schrauberhilfe

  • aarwespe
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    • January 21, 2026 at 08:41
    • #175

    OT:

    Ich sehe gerade viele VOler ihre Espressomaschine entleeren und in der Garage ihre Vespa-Teile einbalsamieren.

    Geht sicher auch mit "Bialetti-Kaffee"?

  • Scharnhorst
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    • January 21, 2026 at 09:51
    • #176

    aarwespe Nur wenn die Bialetti mit PID-Temperaturregelung und Druckbegrenzer ausgestattet ist...lmao

    Ein bißchen Konstanz sollte da schon sein, sonst ist das schwierig mit einer reproduzierbaren Patinierung...

    Gruß Paddy.

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  • aarwespe
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    • January 21, 2026 at 10:02
    • #177

    Schade. Hatte gehofft dass wenigstens die Induzione dafür funktioniert, die wird ja über das Kochfeld gesteuert. kaffee-)

    Kommt der Kaffeesatz halt weiter in mein Frühbeet.

  • bjwgeseke
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    Vespa ET2 50 - Vespa PX 80 (135) - Vespa ET4 125 - Vespa V50 Special - Vespa GTS 310 - Heinkel Tourist 103A02
    • January 21, 2026 at 11:29
    • #178

    Ich wusste, dass es sich irgendwann rächt, dass ich keinen Kaffee trinke. Trinke nur Kakao.

    Aber wenn ich da genug Pulver reinkippe, bleibt ja auch genug unten in der Tasse. Kann ich das dann auch dafür verwenden?🤔

  • Fantine
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    • January 21, 2026 at 11:51
    • #179

    Du musst unbedingt foliierte Fotos - min. DIN-A4 . des Polrads in der Kabine der Keksdose mitführen - das glaubt sonst keiner, Paddy.

  • Scharnhorst
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    • January 21, 2026 at 21:26
    • #180

    Wird gemacht, Fantine ...:)

    So Männer,

    das war heute eigentlich komplett bescheuert, aber es hat Spaß gemacht.

    Der Lasermensch meines Vertrauens tut mir immer gerne mal einen Gefallen, aber ich nehme das nur in Anspruch, wenn es wirklich nicht anders geht. Schließlich muß seine Maschine laufen und Geld verdienen und nicht für Paddy Krümmerflansche schneiden.

    Meine CAD-Daten wären ja fertig gewesen und mit Aufbereitung und Rüsten wären das vermutlich kaum mehr als 15 Minuten gewesen, aber ich habe es dann selber gemacht, zweieinhalb Stunden.

    Und ohne Witz, zwei Drehbänke und zwei Fräsmaschinen versaut und wieder putzen müssen...lmao

    Also, erst ein Stück 10er Flachmaterial runter gesägt, seitlich und die Flächen gefräst und auf der Fräsmaschine erst die Langlöcher, dann die 30er Bohrung gesetzt und auf 32 gespindelt:

    Dann einen Dorn gedreht auf der großen Drehbank und dann auf der Kleinen in der Spannzange außen auf 78 überdreht:

    Dann auf dem Teilapparat die 30 Grad viermal gefräst und dann den 25er Radius gekurbelt:

    Komplett krank. Die Fräsmaschine mit dem Teilapparat war dann die vierte Maschine (die Materialsäge nicht mitgezählt). Die habe ich dreckig verlassen und muß sie morgen putzen.

    Ich habe dann noch am Bandschleifer das Ding etwas verrundet und im Anschluß entgratet.

    Das Bohrbild ist etwas verschoben, deshalb die Langlöcher Durchmesser 9, 2mm lang:

    Ausgerichtet fluchtet der Innendurchmesser wunderschön mit dem 32er Auslaß:

    Blöd nur, daß da jetzt das Krümmerrohr reinkommt und das Ganze dann wieder etwas verjüngt...lmao

    Egal, der Flansch paßt sehr schön und ist die Basis für meinen angepaßten Krümmer.

    Im Prinzip hätte ich den angeschweißten Flansch von dem BGM-Krümmer auch mit etwas Feilen passend bekommen, aber das hätte dann die Schnittstelle zum Sito nicht getroffen.

    Dann wäre das Geschnippel und Gebiege losgegangen. So muß ich nur den Krümmer von seinem Flansch befreien, das Rohr hoffentlich nur passen absägen und die beiden Flansche verschweißen.

    Hoffentlich, aber wir werden sehen.

    Heute kam noch SIP mit der Schaltklaue:

    Jetzt kann ich die Hauptwelle mit dem neuen PK-Getriebe bestücken und ausdistanzieren.

    Ich hatte so eine Idee, diese knackige Schaltklaue nicht mit der mitgelieferten stärkeren Feder zu verwenden, sondern mit der etwas weicheren Originalen.

    Dazu habe ich vor ein paar Tagen den Vespaschrauber meines Vertrauen ( Volker PKXL2 ) um seine Meinung gebeten und er meinte auch, daß das nicht völlig verkehrt wäre. Danke nochmal, Volker.

    Ich will die Schaltung zwar etwas präziser und besser rastend, aber nicht ganz so hart. Mit der Kombi nehme ich die knackigere Geometrie der DRT mit, bring die Schaltkräfte aber nicht ganz so hoch. Ich denke, das wird ein ganz guter Kompromiß.

    Ja, jetzt mal sehen, ob ich morgen die Hauptwelle fertig mache. Ich kann morgen abend nicht so lange bleiben und für meine spezielle Ausdistanziermethode brauche ich ja die Diskusschleifmaschine im Geschäft. Wenn nicht, dann halt wann anders.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

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