Der ganze Scheinwerfer ist falsch. Ich müsste ein Auteroche haben.
Aber das ich das was ich habe und das Angebot an Scheinwerfern ist überschaubar.
Der ganze Scheinwerfer ist falsch. Ich müsste ein Auteroche haben.
Aber das ich das was ich habe und das Angebot an Scheinwerfern ist überschaubar.
Ich habe jetzt noch einen Auteroche (Kein Originaler der da drin sein müsste) gefunden, der sogar ein E-Prüfzeichen hat. Darauf achtet der TÜV-Prüfer bei uns, von daher ist das schon mal nicht schlecht.
Für den Cibie habe ich außerdem einen bauähnlichen Scheinwerfer von derselben Marke gefunden. Die Fassung sollte auch passen – sehe ich dann, wenn er da ist. Am Ende habe ich also zwei Gläser und zwei Reflektoren.
Die Reflektoren werde ich wohl neu beschichten lassen, die sehen wirklich nicht mehr gut aus. Ist echt schwer, dafür noch brauchbare Teile zu bekommen.
Das Bestellen aus Frankreich hat sich erst mal erledigt – viel zu umständlich und kompliziert. Ich muss mir wohl ein paar Freunde in Frankreich machen, dann geht das einfacher. ![]()
Eine gebrauchte Finne ist mir auch noch zugelaufen. Sie sieht authentisch aus und dürfte für das Baujahr die richtige sein.
Die Lackentfernung läuft nebenbei weiter.
Da ich mit Weihnachten nicht wirklich viel anfangen kann und es liebe, einfach nichts zu tun, habe ich mir mal Gedanken zum Nummernschildblech gemacht. Das ist bei der ACMA ja so eine Sache, weil das Blech, an dem das Rücklicht hängt, gleichzeitig auch das Nummernschild ist. Weglassen geht also nicht – und wenn man ein heutiges Nummernschild dranbaut, sieht das meiner Meinung nach einfach bescheiden aus.
Also habe ich das Teil kurzerhand eingescannt und in 3D nachgebaut. Es wird dann genau so groß sein wie ein 180 × 200 mm Schild, kann theoretisch aber auch 200 × 200 mm haben. Das Modell ist so parametrisiert, dass sich die Größe problemlos ändern lässt. Wenn das so wird, wie ich mir das vorstelle, lasse ich es aus Aluminium lasern und mache es anschließend schwarz mit etwas Patina drauf.
Ich habe auch mal angefangen, mir das Fahrwerk anzuschauen, und wollte dort eine Schraube raustreiben. Das hat zwar auch geklappt, aber dabei musste ich feststellen, dass die Schwinge krumm ist und die Stoßdämpfer-Nut nicht mehr in Ordnung ist. Hätte also sowieso zum Aufschweißen gemusst.
Das Thema hat sich dann aber ganz schnell erledigt, weil ich der Meinung war, ich könnte Guss einfach gerade wemsen … eigentlich weiß ich ja, dass das nicht geht. Naja, jetzt habe ich zwei Teile.
Habe aber direkt Ersatz gefunden, der in einem deutlich besseren Zustand ist: keine Defekte aufweist, die richtige Farbe hat, quasi um die Ecke abzuholen war und nicht annähernd so dreckig wie meine. Also am Ende doch noch ein Erfolg ![]()
Dann ist mir noch aufgefallen, dass ich ja noch Felgen habe. Nachdem ich die alten Pellen mit dem Schlauch runtergesprengt habe, habe ich mich daran gemacht, den O-Lack freizulegen.
Das Grau, das man dort sieht, ist quasi das Zeug, das überall auf den Roller geschmiert wurde – angeblich zum „Konservieren“. Tolle Idee …
Bin aber auch noch nicht fertig, habe gerade mal eine Seite geschafft.
Das mit dem Kennzeichenhalter finde ich gut.
Ich mache mir gerade eine Lambretta LD 150, Baujahr 1957 ( das blödeste Baujahr wegen schlecht beziehbarer Teile! ) fertig.
U.a. fehlt mir auch so ein Kennzeichenträger, an dem das Rücklicht ebenfalls mit befestigt wird.
Würdest du so ein Teil, gegen Kostenerstattung, eventuell für mich drucken können?
Ich habe gerade mal nachgeschaut – das Blech selbst gibt es dafür ja scheinbar:
Ist das das richtige? Das wäre ja für das typische 200 × 180 mm-Maß zu groß (Sieht zumindest so aus), und ich denke, darum geht es dir auch, oder? Also erstens, dass du es nicht hast, und zweitens, dass es zu groß ist für die typischen Maße. Oder verstehe ich da etwas falsch?
Konstruieren wäre möglich, dafür bräuchte ich dann allerdings genaue Maße. Ich habe, wie gesagt, mein altes Schild eingescannt und daraus die Maße abgeleitet. Wenn du natürlich nichts Vergleichbares hast, wird das schwierig.
Eventuell kommst du mit einem Stück Papier weiter: eine Schablone anfertigen, diese auf Blech übertragen und mit einer Stichsäge aussägen. Oder die Schablone digitalisieren und das Ganze lasern lassen oder drucken lassen – von jemandem, der die passende Größe umsetzen kann.
Bei der CAD-Thematik kann ich helfen, ebenso beim Drucken, allerdings nur begrenzt, was die Größe angeht.
Das Blech kenne ich...
Ich möchte aber etwas individuelles haben, denn die Lambretta ist, oder wird sehr individuell...
Schreib mir gerne mal eine PN. Dann schauen wir mal was wir da hin bekommen. Könnte auch bei jemanden was Drucken lassen der hat einen größeren Drucker.
Zum Jahresende noch die Felgen fertig gemacht. Es gibt jetzt kein Teil mehr, das noch Grundierung drauf hat. Ergo: Ich bin fertig mit Ü-Lack entfernen.
AMEN ![]()
Die blanken Stellen werden noch grundiert und einmal überlackiert.
Wenn man überlegt, wie sie vorher aussahen, gefällt mir das ganz gut.
Muss jetzt mal so langsam Teile bestellen, damit ich die Gabel fertig machen kann.
Im Neuen Jahr gehts weiter. Guten Rutsch ![]()
Habe dann auch schon angefangen, den Motor auseinanderzubauen. Falls daran etwas gemacht werden muss und ich ihn irgendwo hinschicken muss zum Bearbeiten, kann das schon mal erledigt werden und ich verliere keine Zeit.
In Wideframe-Motoren gibt es so eine Ringmutter, für die man eigentlich ein spezielles Werkzeug braucht. Man kann es kaufen, aber ich war dickköpfig und wollte das unbedingt selbst 3D-drucken – schön mit einer 1/2-Zoll-Ratschenaufnahme. Sah auch ganz gut aus, hat aber nicht gehalten.
Also habe ich kurzerhand die Konstruktion geändert, die Füllung auf 100 % gestellt und siehe da: Es hat funktioniert. Die vier Bolzen habe ich mit M5-Schrauben realisiert. Durch einen Tipp ist mir dann eingefallen, dass mein Werkstattkollege das Werkzeug ja hat … na ja 😅
Aktuell reinige ich alles und wollte euch, wenn es so weit ist, das Ergebnis zeigen.
Ich komme mir vor wie ein Bildhauer, der den Dreck von den Teilen meißelt. Die Bohrmaschine mit Drahtbürste richtet teilweise gar nichts aus – das hatte ich auch noch nicht. Mein Ultraschallbad mit Industriereiniger bei 60 Grad bringt ebenfalls nicht viel. Unglaublich.
Die Schwinge ist leider auch ausgeschlagen. Zustand doch nicht so gut wie gedacht. Muss auch zum Aufschweißen und neu Spindeln.
Alles wurde zerlegt, zumindest die Teile, die wiederverwendet werden. Danach habe ich alles sauber gemacht und die Teile überprüft. Die Passungen wurden gemessen und ich habe geschaut, wo das Spiel zu groß ist und repariert werden muss.
Einige Teile gehen jetzt in die Reparatur. Der Lagersitz wird geprüft und bei Bedarf repariert. Am Gehäuse ist ein Schraubenkopfanschlag kaputt, die Schraube dreht durch und muss instand gesetzt werden. Für die vordere Schwinge habe ich noch Scheiben und Kleinteile aus dem Sammelsurium zusammengesucht, was gar nicht so einfach war.
Die Schaltraste ist stark beschädigt, sie ist ausgeschlagen und teilweise abgebrochen. Es gibt zwar Neuteile, aber gute Reproduktionen sind wohl selten. Außerdem ist das Kickstartersegment eingelaufen und muss neu.
So sah das mal aus:
Es ist ein bisschen was passiert.
Dadurch, dass ich die sinnlose Grundierung runterwaschen musste, ist an einigen Stellen auch der O-Lack runtergekommen. Wäre vielleicht weniger gewesen, wenn man das noch langsamer gemacht hätte – aber ich wollte auch irgendwann fertig werden. Heute stand die Sonne richtig gut, sodass sie in die Halle geschienen hat. Sah schon geil aus.
Dann hab ich mir eine 57er Welle besorgt und einen 150er Zylinder von einer VB1T. Wird dann erst mal so für den ersten TÜV verbaut, und danach wird optimiert. ![]()
Um das Ganze testweise zu montieren und das Axialspiel zu ermitteln, hab ich mir solche Lager-Dummys angefertigt.
Den Schwingsattel hab ich auch einmal komplett demontiert, sauber gemacht und repariert:
Meine Motorhälften sind auch wieder da. Die Lagersitze sind gut, müssen nicht neu gemacht werden. Ein paar Sachen sind noch im Zulauf.
Dann noch die ersten Ersatzteile bekommen:
Bisschen Messmittel hab ich auch noch ergattert, kann man immer gebrauchen ![]()
Letzte Woche schon mal die erste SIP/SC-Bestellung ausgelöst, womit ich dann auch endlich bisschen mehr machen kann.
Hab heute die vordere Radschwinge montiert. Der Dämpfer ist niegelnagelneu und passte gar nicht zur Patina. Hab da bisschen nachgeholfen.
Links der alte, rechts der nachpatinierte.
Pinasco-Beläge sind übrigens richtiger Schrott, die kippeln extrem. Aber da ich vorankommen muss, hab ich die erstmal verbaut.
Die Kurbelwelle liegt im Eisfach und bekommt die Tage beide Lager aufgezogen zum Messen.
Das Axialspiel ist wohl relativ wichtig bei den Motoren, weil man zwei „Festlager“ hat. Wenn man da Mist baut, kann bisschen mehr kaputtgehen.
Werde da bisschen was messen müssen und dann die Blechsimmerringe anpassen, damit das nicht zu eng ist.
Wieder bisschen was geschafft:
1. Lager auf die Welle montiert und nach einer gewissen Abkühlzeit die Breite gemessen. Mit ein bisschen Mathematik und Schleifen passt das Axialspiel jetzt. Dafür auch ein Werkzeug gedruckt. Wen das interessiert, wie genau man das macht, dem kann ich das gerne erklären. Ich hab das auch von jemandem erklärt bekommen, der schon ein paar Motoren gebaut hat.
2. Getriebe passend ausdistanziert. Vorher war ein 2-mm-Ring verbaut, eingebaut hab ich jetzt 2,3 mm. War also doch relativ viel Luft dazwischen.
3. Den kompletten Unterboden soweit von Flugrost gereinigt und Grundierung sowie Rostumwandler aufgetragen. Dafür eine Aufnahme gebaut damit die Stehbolzen nicht auf der Bühne rum kratzen. Ich bin noch am Überlegen, was ich da drauf mache. Ich hab zwar eine Farbe gekauft, aber die passt nicht ganz. Ist eher grau, und ich hab irgendwie mehr Oliv. So sehr kann man sich täuschen.
4. Ich hab mir dann auch schon mal Gedanken zum Motorständer gemacht. Ich hab nämlich nur einen für Large- und Smallframe, aber noch keinen für Wideframe. Das, was ich haben wollte, kostet um die 350 €, was ich ein bisschen übertrieben finde. Ich hab mir schon ein paar Materialien bestellt. Säge und Schweißgerät hab ich da, also baue ich mir einfach selber einen. Dafür hab ich auch ein bisschen gemessen und alles in CAD übertragen. Außerdem hab ich schon mal ein paar Testteile gedruckt, um zu schauen, ob ich die Abstandsmaße richtig gemessen habe. Das sieht alles soweit gut aus aber ich noch nicht fertig, muss noch ein paar Maße ermitteln.
5. Mir hat ein Kollege gesagt, dass ich das Lenkradschloss vor den Lagerschalen einbauen muss. Gut, dass mir das nochmal eingefallen ist. Ich wollte schon ansetzen, und dann ist mir das wieder eingefallen.
6. Ich bin ein großer Freund davon, erst mal alles probezustecken. Das hab ich mit dem Hauptständer mal gemacht. Und siehe da: Der klemmt. Also muss der noch passend gemacht werden. Leider wurde die Reparatur vom Trittblech nicht so gut gemacht. Die Auflagen für die Füße sind relativ gerade, aber der Mitteltunnel ist total verbeult. Schade drum, aber die Funktion ist noch gegeben. Heißt aber auch, dass die Dame nach so vielen Jahren endlich wieder auf eigenem Ständer steht. Eine Primäre.
7. Ich hab mich heute noch an die Trittleisten gemacht. Die habe ich vorher teilweise gerichtet, mit einem Werkzeug, das ich mir aus dem 3D-Drucker gemacht habe. Wenn ich überlege, wie krumm und schief die Leisten waren, bin ich total zufrieden, wie die jetzt aussehen. Fast schon zu gut — muss ich noch nachpatinieren. Die waren aber auch vollgeschmiert mit dieser grauen Grundierung, weshalb ich sie gut reinigen und schrubben musste. Ich bin ja kein Fan davon, Leisten zu nieten. Die muss man jedes Mal wieder rausbohren, wenn man da was machen muss. Daher schraube ich die schon seit Jahren mit kleinen M3-Schrauben. Die eine Leiste war gebrochen. Diese habe ich dann bündig geschliffen und mit einer Hülse verspannt/verklemmt so das die beiden zusammen bleiben und ausgerichtet sind. So ein Sammelsurium an Schrauben ist immer gut ![]()
8. Die Leisten auf dem Mitteltunnel sind so konzipiert, dass man da keine Mutter von hinten dranbekommt. Ich hab die Löcher auf 3,3 mm aufgebohrt und M4-Gewinde reingeschnitten. Nichts für Puristen, aber das ist mir so was von latte. So kann ich jetzt alle Leisten demontieren, wenn ich will. Was ich vielleicht mache: die erste Reihe, die man von vorne sieht, nieten. Aber das überlege ich mir noch. Wenn die Schrauben drin bleiben, dann werden die vorher patiniert. Es soll so wenig wie möglich neu aussehen, auch wenn es vorher neu war.
9. Ich weiß nicht, ob einige diese Zange kennen, aber damit kann man Schrauben richtig gut kürzen, solange das keine ultrafesten sind. Die werden abgeschert und dann wieder rausgedreht. Danach kann man die direkt nutzen, man muss die nicht beischleifen oder sonst was. Megateil, um Schrauben schnell zu kürzen.
Es gilt das "Hornbach" Prinzip bei diesem Roller:
"Es gibt immer was zu tun" ja, ja, jippie jippie yeah ![]()
