Drehschieberreparatur mit 2K-Kleber (UHU Endfest 300)

  • Sehr viel Kleber für eine sehr dünne Reparaturschicht...


    Da wird einiges in den Einlass, neben die Drehschieberfläche und in den Bereich der Trennfuge gedrückt worden sein.


    Ich bin auf deine Fotos gespannt, wenn du das Backpapier abgenommen hast...

  • Sehr viel Kleber für eine sehr dünne Reparaturschicht...


    Da wird einiges in den Einlass, neben die Drehschieberfläche und in den Bereich der Trennfuge gedrückt worden sein.


    Ich bin auf deine Fotos gespannt, wenn du das Backpapier abgenommen hast...


    Das dachte ich mir auch als der Kleber dann drauf war :-3


    Aber den kann man ja dann nach dem Aushärten gut bearbeiten.

    Infos / Bilder folgen heute Nachmittag.

    Wer nach den Sternen greifen will, sollte keine Höhenangst haben! ;)

  • Zwischenfazit wie bereits bemerkt = etwas zu viel Kleber. Die KW war ganz leicht angebabt. Mit einem leichten Klopfer mit dem Kunststoffhammer war sie aber sofort draussen.


    Das Backpapier lies sich dank der Beschichtung einfach abziehen.


    Jetzt lass ich den Kleber nochmal 24h aushärten und dann wird nachgearbeitet.


    Auf dem Foto täuscht es etwas - die komplette Fläche ist spiegelglatt ohne jegliche Unebenheit! klatschen-)

    Wer nach den Sternen greifen will, sollte keine Höhenangst haben! ;)

  • Die Funktion sollte wiederhergestellt sein.


    Wir hatten das Problem, dass wir noch eimal nacharbeiten mussten, nachdem die KW mit dem zweiten Lager plötzlich klemmte. Bis auf das nochmalige Spalten war das kein großes Prblem, da wir nicht so flächig auffüllen mussten und deshalb auch nur eine Teilfläche nacharbeiten mussten.


    Ich drück` dir die Daumen, dass dir das bei der flläcigen Auffüllung erspart bleibt.

  • Ja, das wird sich noch zeigen.

    Ich muss jetzt erst mal noch alle Teile für die Revision bestellen.


    Ging mir erst einmal um den Drehschieber, ob es so im Grossen & Ganzen überhaupt funktioniert.

    Falls es überhaupt nicht geklappt hätte, dann wäre ein Ersatzgehäuse wohl der nächste Schritt gewesen.

    Wer nach den Sternen greifen will, sollte keine Höhenangst haben! ;)

  • Hast du schon Teile bekommen ?

    Und, hast du noch ein Bild mit montierter Kuwe / Drehschieber ?

    Den Überstand hast du wahrscheinlich einfach weggefräst / geschliffen, oder ?

  • Aktuell steht das Gehäuse noch genau gleich da. Umzug, Jobwechsel usw. verlangsamen alles etwas ;-)


    Den Überstand hab ich mit dem Cuttermesser weggeschnitten bevor der Kleber 100% ausgehärtet war.

    Fräsen und/oder schleifen geht aber auch.

    Wer nach den Sternen greifen will, sollte keine Höhenangst haben! ;)

  • Ist jetzt schon was länger her, mich interessiert trotzdem brennend, wie die Geschichte ausgegangen ist.

    Läuft der Motor gut? Sieht auf jeden Fall alles ziemlich klasse aus bzw. liest sich klasse...

    LG

    Heinz

  • Ist jetzt schon was länger her, mich interessiert trotzdem brennend, wie die Geschichte ausgegangen ist.

    Läuft der Motor gut? Sieht auf jeden Fall alles ziemlich klasse aus bzw. liest sich klasse...

    LG

    Heinz


    Hallo Heinz


    der Motor wurde mittlerweile fertig revidiert und läuft komplett unauffällig.

    Wird zwar nicht täglich bewegt - aber wenn, dann problemlos.


    Bei Gelegenheit versuch ich mal noch von oben beim Vergaser den Spalt zu fotografieren.


    Den Test mit WD40 hat der DS übrigens problemlos bestanden.

    Wer nach den Sternen greifen will, sollte keine Höhenangst haben! ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Tanatos ()

  • Was mach eigentlich dieser kleine Steg hier, der sich von der Drehschieberfläche und dem Kurbelwellenfläche Grundseite nochmal absetzt.


    Kanalisiert er den Sprit, damit er nicht ins zwischen die Kurbelwelle und Kurbelwellengehäuse geht?

    Wir brauchen eine Handvoll Narren, seht her wohin uns die Vernünftigen gebracht haben!

  • Das ist vermutlich nur ein Rest angegossene Geometrie der Drehschieberfläche, die beim Ausspindeln ebengezogen worden ist, mehr nicht.


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...


    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.