SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Mehr Gußeisen für die Keksdose

  • Einfacher Banner auf der Startseite „aktuell erwarten Euch Lieferzeiten bis zu“ und jeder weiß Bescheid.

    Das wäre der goldene Weg um alle Kunden mit einem minimalen Aufwand zu erreichen, evtl. noch eine Vorschaltseite bevor es zu eigentlichen Bestellabwicklung geht.

    Selbst DHL hat es geschafft auf die Schwierigkeiten bei Verteilerzentren und Zustellung durch das Wetter zuletzt nochmals hinzuweisen.

    Gruß Jürgen

  • Fun Fact:

    Auf den Trichter, mal in meinem Spam-Ordner zu schauen, bin ich durch den mir bisher unbekannten "Sip Support Chat" gekommen.

    Eigentlich wollte ich mich ganz klassisch mal per Email nach meiner Bestellung erkundigen, zu dem Zeitpunkt wußte ich ja nicht, daß Sip eine Bestellbestätigung und ein paar Tage später die wohl zur Zeit übliche Vertröstungsemail geschickt hatte.

    Nachdem unter "Service" keine Emailadresse explizit aufgeführt war, sondern nur irgendwie der Hinweis, von Emails abgeraten und auf den Chat verwiesen wurde, habe ich meine Nachfrage und die Umstände dort brav eingegeben.

    Nach dem Absenden-Knopf drücken hat es ungefähr eine Sekunde gedauert, bis dort eine KI-generierte, acht Zeilen lange Antwort formuliert war.

    Inklusive erneute Vertröstung und dem Hinweis darauf, mal im Spam-Ordner nach zu schauen. Und zum Schluß noch ein "Viele Grüße, Patrick vom Service, dein Namensvetter plus Herzchensymbol"

    In unter einer Sekunde!...lmao

    Keine Ahnung, ob es diesen KI-Service-Chat schon länger gibt, aber der riecht irgendwie nach eleganter Umgehungslösung von Beantworten unzähliger Nachfrage-/Beschwerde-Emails...

    Inhaltlich war das ja nicht verkehrt, was die KI da generiert hat (Hinweis auf Spam-Ordner) in ca. 870 Millisekunden, die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen hat es aber nicht gerade bestärkt bei mir...

    Und darunter dann noch Buttons mit "war diese Antwort hilfreich, ja oder nein" oder so ähnlich, damit der Ersteller der KI oder die KI selber dazu lernt, wie man ungeduldige Kunden noch besser automatisch vertröstet...

    Ich kann es drehen und wenden wie ich will, dieser KI-Bot anstatt einer Service-Emailadresse war dann so das Tüpfelchen auf dem "i" für mich...

    Jetzt mal schauen, wann das Zeug kommt...

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Keine Ahnung, ob es diesen KI-Service-Chat schon länger gibt, aber der riecht irgendwie nach eleganter Umgehungslösung von Beantworten unzähliger Nachfrage-/Beschwerde-Emails...

    Inhaltlich war das ja nicht verkehrt, was die KI da generiert hat (Hinweis auf Spam-Ordner) in ca. 870 Millisekunden, die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen hat es aber nicht gerade bestärkt bei mir...

    Und darunter dann noch Buttons mit "war diese Antwort hilfreich, ja oder nein" oder so ähnlich, damit der Ersteller der KI oder die KI selber dazu lernt, wie man ungeduldige Kunden noch besser automatisch vertröstet...

    Ich kann es drehen und wenden wie ich will, dieser KI-Bot anstatt einer Service-Emailadresse war dann so das Tüpfelchen auf dem "i" für mich.

    Leider die traurige Wahrheit unserer Zeit, das wird bei vielen großen Shops so sein. Personal ist einfach zu teuer für derart stupide Antworten...

    In des Daseins stillen Glanz platzt der Mensch mit Ententanz.

    F. Küppersbusch


    In einer Evolution in der auch Tino Chrupalla als Krone der Schöpfung gilt stirbt der Apollofalter völlig zurecht aus.

    M. Uthoff

  • Ja Nick50XL , nur konkret hier hat es ein Gschmäckle. Es wirkt wie eine Schutzmauer vor den ganzen Beschwerde-Emails.

    By the way, habe heute morgen die Bestellung bei SIP widerrufen, keine Stunde später war die Bestellung storniert in meinem Profil und auch eine dazugehörige Email da (im Spam-Ordner, aber ich wußte das jetzt ja).

    Zumindest das ging schnell bei SIP.

    In der Mittagspause bei SC den gleichen bzw. vergleichbaren Kram bestellt, 15:23 Uhr Versandbestätigung mit Trackingnummer.

    So kann es auch gehen...

    Wenn nach 7 Werktagen eine Bestellung noch nicht bearbeitet worden ist, heißt das in meinen Augen, daß entgegen der grünen Lagerampel (die bei allen Artikeln meiner Bestellung grün war) mindestens ein Artikel nicht auf Lager war und von SIP erst selber nachbestellt werden mußte.

    Und wenn meine Mutmaßung an dieser Stelle stimmt, wäre das für einen Online-Shop mal gelinde gesagt armselig.

    Dann wird halt dort bestellt, wo man sich auf die Aussage des Onlineshops bezüglich der Verfügbarkeit verlassen kann. Und das sind für mich Stand heute alle anderen, bei denen ich bisher schon bestellt habe.

    Für mich ist das Thema SIP bis auf weiteres durch.


    Naja, wenn das Zeug da ist, geht es hier dann weiter mit der teilhydraulischen Bremse. Anhand von Bildern habe ich die Bremspumpe schonmal ins CAD geklopft inklusive der Halteplatte. Wenn dann alles da ist, kann ich das finalisieren, die Maße korrigieren und dann ein bißchen tüfteln.

    Mir schwebt vor, einen neuen Hebel für die Bremspumpe zu machen, bei dem ich den Hebelweg etwas flexibler wählen kann, zumindest in der Originallänge und in der anderen Länge, die Automaticadett beschrieben hat, damit ich das im eingebauten Zustand minimalinvasiv anpassen kann. Mal sehen, wie das wird.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Hau mich weg... Gestern 13:22 Bestellbestätigung aus Köln, heute vor 12:00 war das Paket da....

    Ich bin jetzt den Rest der Woche zuhause, kann also abends nicht großartig was basteln nach Feierabend im Geschäft. Aber ich kann ja mal gedanklich schon etwas tüfteln.

    Die Pumpe ist in real ein Tick kleiner als auf den Bildern angenommen, das CAD-Modell muß ich korrigieren. Hab gerade ein zwei Maße gemessen. Hebelarm zwischen Drehpunkt und Bremskolben sind real eher 18mm, im CAD habe ich 20 angenommen.

    Und die Befestigungsschrauben hätte ich für 8er gehalten, die Bohrungen sind aber knapp unter 7, also wohl 6er Schrauben.

    Das macht ein um 8 mm versetztes Lochbild für eine alternative Hebelverlängerung um 8 mm ala Automaticadett leichter. 2 M6er Gewinde kann ich mit 8 Abstand nebeneinander setzen, M8 hätte ich schräg versetzen müssen. Schonmal gut.

    Ich habe mir so einen schönen Klemmplättchensatz aus VA gegönnt, damit ich den ggf. bearbeiten kann, ohne daß ich eine Zinkschicht kaputt mache. Damit kann ich dann als Gabel den Zug mit dem neuen Hebel verbinden, der dann natürlich an seinem Ende flach sein muß. Der Kollege aus dem GSF, der so lasergeschnittene Hebel für diese Bremspumpe anbietet, versetzt den Anlenkpunkt wie schon erwähnt um 8 mm weiter nach außen.

    Ich werde dem Hebel halt zwei Bohrungen geben, einmal original, einmal so wie im GSF und die Grundplatte kriegt dann halt auch zwei Lochsätze für die Bremspumpe, ebenfalls um 8 mm versetzt. Irgendwie so dann:

    Irgendwie so dann wie auf den beiden Bildern. Mal schauen, wie das wird...

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • So Männer,

    heute mal das CAD-Modell der Bremspumpe an die Realität angepaßt, dann konnte es weiter gehen. Ins CAD habe ich auch das Bremsseilklemmfummel und die M7-er Einstellschraube mit aufgenommen, damit ich den Abstand vom Halteblock der Zughülle zu der Bremspumpe positionieren kann. Leider habe ich vergessen, das abzuphotographieren...

    Egal, mach ich morgen, dann kann man es sich besser vorstellen. Auf jeden Fall mal die Grundplatte und die beiden Distanzhülsen gefertigt:

    Man sollte die zwei Gewindereihen mit 8 mm Abstand erkennen können. Eine Lochreihe ist wie schon erwähnt für die Original-Hebelverhältnisse an der Bremspumpe und die beiden anderen für den um 8 mm verlängerten Hebel ala Automaticadett .

    Mal drauf geschraubt geschraubt in die Gewinde für den originalen Hebelarm und einen Bohrer in den Hebel gesteckt, damit man erkennen kann, wie dann später das Bremsseil in die Mitte zwischen die beiden M5er Gewinde fluchtet. Da wird dann der kleine Alublock, den ich noch machen muß, angeschraubt mit der Einstellschraube:

    Morgen mache ich den kleinen Block und entwerfe mal den neuen Hebel mit zwei Bohrungen für die unterschiedlichen Hebellängen.

    Zuhause mal in der Ape den rechten Lautsprecher aus dem Fußraum genommen, damit ich morgen mal die Bremspumpe mit ihrer Grundplatte positionieren kann:

    Man sieht das Radhaus hinter dem Hauptbremszylinder für die Hinterachse, dort oben auf der Fläche soll er zum liegen kommen. Da liegen viele Kabel rum, die man sonst nicht sieht, aber darunter ist eine recht große, einigermaßen waagrechte Fläche.

    Auf dem folgenden Bild sieht man den aktuellen Bremszuge, wie er durch eine Gummi-Muffe ins Radhaus geht und draußen dann weiter zur aktuellen Trommelbremse am Vorderrad:

    Dort soll dann die neue Stahlflexleitung von der Bremspumpe durch zur neuen hydraulischen Vorderradbremse. Zur Bremspumpe sind es dann an Seilzuglänge vom Handbremshebel vielleicht 40-50 cm oder so, je nach dem, wo die Bremspumpe dann zum Liegen kommt.

    Etwas unklar ist noch, wo der Vorratsbehälter dann landen wird. Den habe ich zwar schon bei SCK mit bestellt, aber den halte ich erst morgen mal dran. Vielleicht kommt er auch mit auf die Grundplatte, ich weiß es noch nicht.

    Die Grundplatte und die Bremspumpe kann ich wenden bei Bedarf. Es kann ja sein, daß es sich anbietet, den Aufbau zu spiegeln, je nach Position von Seilzug und oder Stahlflexleitung. Das habe ich bewußt so gestaltet.

    Ich muß jetzt nochmal schauen, ob der neue Hebel mit den verschiedenen Anlenkpunkten aus VA oder aus Alu wird. Angenehmer wäre natürlich Alu, am Liebsten hätte ich aber VA und an der Stelle, wo der Hebel auf den Kolben drückt, eine kleine Nadelhülse gesetzt, damit das schön ohne Querkräfte abrollt. Das ergibt sich dann. Vielleicht starte ich auch mit Alu und ziehe dann VA hinterher, keine Ahnung.

    Auf jeden Fall sollte ich morgen oder übermorgen dann langsam messen können, wie lange meine Stahlflexleitung vom Spiegler werden wird.


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Vielen Dank, liebe Kollegen!

    Also, ich habe jetzt kein Bild aus dem CAD gemacht. Das Gewurschtel ist jetzt mittlerweile komplett unübersichtlich. Da überlagern sich Originalhebel und neuer Hebel und einzeln in der Luft hängende Kugellager in verschiedenen Positionen. Da blickt glaube ich außer mir keiner mehr durch...

    Auf jeden Fall habe ich einen Hebel entworfen, mit dem beide Hebellängen funktionieren sollten und der schön kugelgelagert ist. Die größte Schwierigkeit war eigentlich sich zu überlegen, wie ich das gestalte, damit ich das auf konventionellen Maschinen gefertigt kriege.

    Basis war eine rechteckige Platte dann mit 58x28x11,8. Der Originalhebel ist 10,8 und hat auf beiden Seiten noch 0,5er Anlaufscheiben, auf die ich verzichte, deshalb 11,8 stark.

    Das am besten zu verarbeitende Edelstahl ist halt eine Drehlegierung, deshalb habe ich die Platte aus einem 32er Rundmaterial gefräst, das ich zuvor auf 58 mm Länge gedreht hatte:

    Die Platte hat dann vier Löcher bekommen, zwei mit 5,5, in die das Seilklemmfummel eingehängt wird, eine 6er Bohrung gerieben für die Achse des Kugellagers, das auf den Kolben drückt und eine Bohrung mit 15 gerieben, in die zwei Kugellager mit 5 mm Breite kommen und die dann der Drehpunkt sind:

    Die Achse an dieser Stelle bleibt der originale 6er Bolzen der Bremspumpe.

    Dann habe ich einen Ausschnitt gefräst, in dem der Kolben der Bremspumpe dann zum liegen kommt:

    Dann habe ich einen Dorn gedreht und den Radius eingefräst an dem Ausschnitt, weil sonst beim Drehen der Hebel gegen den Kolben laufen würde:

    So weit bin ich dann gekommen, morgen geht es weiter. Der Arm, in dem die beiden 5,5er Bohrungen liegen, wird symmetrisch abgemagert, damit das Seilklemmfummel das Ende wie eine Gabel umgreifen kann.

    Das rechteckige Ende mit der 6er Bohrung für das Drucklager wird noch auf einem kleineren Dorn rund gefräst. Danach halt den Hebel noch schöner geometrisch gestalten zum Schluß.

    Mit dem Anschlagklötzchen sah das dan so aus, allerdings noch mit dem Originalhebel:

    Ich habe dann in der Ape etwas rumgespielt und zum Schluß kam dann raus, daß die Pumpe wahrscheinlich am Sinnvollsten so liegen wird:

    Ich habe noch etwas angezeichnet, wo die Platte noch etwas beschnitten werden sollte und wo der Vorratsbehäter hin soll. Da muß ich noch ein Ärmchen fräsen und anschrauben:

    Soweit mal der Stand. So richtig geil ist das jetzt alles nicht, aber so wird der Seilzug einigermaßen kurz mit runden 40 cm werden und in einem Bogen verlaufen. Die Stahlflexleitung sollte so auch einigermaßen verlegbar sein und es gibt einen Platz für den Behälter. Den werde ich wahrscheinlich werkzeuglos abschraubbar machen, das könnte beim Befüllen von Vorteil sehen.

    Mal sehen, wie das wird. An dem Hebel muß noch einiges gefräst werden, zum Schluß hat das so ein bißchen was von dem Italiener, der glaube ich die Decke in der sixtinischen Kapelle angeschmiert hatte. Der war es doch, was gesagt hat: "Die Skulptur war schon immer da, ich habe nur das Drumherum weg geklopft..."lmao

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Vielen Dank, liebe Kollegen!

    tonitest Jörg, vielen Dank. Das war so ein bißchen darauf bezogen, daß das nachher so "irgendwie" auf dem Radhaus sitzen wird mit doppelseitigem Klebeband, der Heizungsschlauch und mein etwas geräumiger Kabelbaum eigentlich total im Weg ist.

    Aber gut, es ist letztlich Platz da und wenn die Lautsprecherbox wieder davor ist, sieht es kein Mensch.

    Ich muß halt darauf achten, daß die Bewegung nicht eingeschränkt wird durch das ganze Zeug da unten und ggf. Kabelmäßig da noch etwas zusammen binden.

    Durch meine Elektrikerweiterung und den Umbau auf Gleichspannungsbordnetz ist da halt etwas mehr los wie in einer Vespa. Wischwaschautomatik, einstellbarer Intervallwischer, Kabinenbeleuchtung, Lüftung, etc...klatschen-)

    So, aber jetzt zum Thema. Ich habe Vollgas gegegeben und nicht so viele Bilder während der Bearbeitung gemacht. Um die Achsenpassung auf der drückenden Seite habe ich auch wieder auf einem Dorn mit Teilapparat wieder die Radien gefäst. Dann mit einem Vollhartmetallfräser den Schlitz für das Kugellager gefräst.

    Dann beidseitig die Hebelseite, an die der Zug kommt, schmaler gefräst mit einem großen Messerkopf (deshalb auch der 45° Übergang) und im Anschluß noch abgeschrägt auf der Rückseite:

    Immer dran denken, das war mal ein 32er Rundmaterial...lmao

    Dann war der Hebel grob fertig. Alles noch nicht sauber abgerundet, aber die Funktion ist da. Zum Vergleich mit dem Originalen:

    Schön mit 2 Kugellagern am Drehpunkt (die noch sauber eingesetzt werden müssen mit einem Distanzring in der Mitte) und ach am Druckpunkt mit Lager. Lustigerweise habe ich eine Paßschraube gefunden, die perfekt für das Drucklager verwendet werden kann.

    Gefällt mir besser so mit Lagern und aus VA wie in Aluminium.

    Dann mal montiert:

    An dem Seilzugklemmfummel entferne ich noch den Haken, den brauche ich nicht. Dann sind obere und untere Lasche gleich und der Haken stört nicht. Damit es sauber klemmt, drehe ich noch zwei Scheiben aus VA, die zwischen die Laschen kommen.

    Jetzt habe ich aus meiner Sicht das Maximum zur Reduktion von Reibungsverlusten erreicht. Ich will ja sowenig wie möglich an Bremskraft verlieren.

    Dann habe ich noch die Ausschnitte von gestern in die Platte gefräst, ein Ärmchen mit 15x8 gefertigt und in die Platte mit 5 Hundertstel eingepaßt:

    Dann sah das so aus:

    Ich habe das dann mal in die Ape gesetzt:

    So montiert stößt der Behälter am Heizungsschlauch an, also gedreht:

    Dann mal die Lautsprecherbox montiert und vom Fußraum photographiert:

    Ist jetzt nicht mords geräumig, aber es hat Platz und nichts stößt an.

    Als ich mein Armaturenbrett gemacht hatte inklusive den Boxen, hatte ich die geschlossenen Lautsprecherboxen paßgenau gefertigt und die werden mit zwei Flügelschrauben von unten in die Unterkonstruktion meines Armaturenbrett in Gewindebuchsen geschraubt. Ich wollte das werkzeuglos lösbar haben, ohne daß man etwas sieht:

    Ich hätte nie gedacht, daß ich mal so froh über diese Entscheidung damals sein werde. Bisher habe ich die rechte Kiste nur abgenommen, wenn ich an den Hauptbremszylinder der Hinterradbremse ran mußte...

    Morgen verputze ich mal den Hebel sauber, mache noch alles hübch und abgerundet und dann kann ich endlich die Stahlflexleitung aufmessen und alles festlegen.

    Dann kommen die finalen Bestellungen und dann geht es los. Ich bin sooo gespannt, wie gut die Keksdose dann mal bremst...

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Ihr bringt mich zum Lachen...:)

    bingele28 Thomas, es sieht komplizierter aus, als es ist tatsächlich...

    Wenn man mal von meinem variablen Luxus-Edelstahlhebel-Hebel absieht (der zugegebenermaßen ein kleines Kunststück war, so auf konventionellen Maschinen zu fertigen), ist das Alugestell bei einer Sfera quasi irgendwo hinter der Frontmaske so im Rahmen integriert.

    Fantine ich hoffe schwer, daß das nachher besser bremst. Als ich meiner Frau erzählt habe, daß jetzt spätestens mit dem neuen Motor dann halt doch eine kleine Investition in die Bremsen erforderlich wird. Auf ihre Frage hin, wie die aktuelle Bremse ist, habe ich geantwortet, daß die Ape mit der alten Brems zumindest mal nicht schneller wird, wenn man bremst...lmao

    So, heute mal die Bremspumpeneinheit finalisiert. Den Hebel habe ich mit Feilen und einer Schleifrolle etwas rundgelutscht und im Anschluß mit einer anderen Rolle auf der Drehbank gebürstet.

    Dann hatte ich ja noch das Problem, daß die beiden Lager im Drehpunkt zusammen nur auf 10 mm Stärke kommen, der Hebel aber 11,8 mm stark ist. Also habe ich einen Distanzring gedreht und auf der Diskus auf 1,80 geschliffen, jetzt sind die Lager bündig:

    Jetzt sieht er auch nicht mehr ganz so landwirtschaftlich aus. Die Aluteile habe ich noch kurz glaskugelgestrahlt und zwei VA-Karosserie-Scheiben angepaßt, damit der Zug schön gespannt werden kann. Das Klemmfummel ist ja für den dickeren Hinterradbremszug einer V50. Jetzt paßt das und sieht alles ganz anständig aus. An dem Klemmfummel habe ich noch den Haken entfernt und verschliffen. Habe später sogar noch einen wiederverwendbaren Splint für den kleinen Bolzen an dem Klemmfummel gefunden, auf den Bildern ist der noch nicht drauf:

    Tja, dann war das fertig. Für die Umsetzung fehlt noch die Stahlflexleitung. Ich habe dann anhand von Bildern vom Steuerrohr meines Kollegen, der ja so eine moderne Kiste hat, und mit dem neuen Steuerrohr dann die Leitungslänge von der Trommelbremse bist zur Durchführung in die Kabine festlegen können.

    In der Kabine hat mir dann ein alter Druckluftanschluß und ein Stück NYM-Kabel geholfen, die Länge innerhalb der Kabine fest zu legen:

    In der Kabine sind es 25 cm, im Radhaus 80 cm. Dann hatte ich alle Daten beisammen, um bei Spiegler das Ding konfigurieren zu können. Gleich noch einen Schlauch von Vorratsbehälter zu Bremspumpe, Dichtungen und nochmal zwei schöne zusätzliche Hohlschrauben in VA bestellt.

    Dann bei Italobee gleich den Felgenadapter noch, um die Standardfelge auf die hydraulische Trommel schrauben zu können.

    Das müßte es jetzt gewesen sein. Vielleicht komme ich ja am Samstag nächste Woche dazu, das alles einzubauen. Ich werde mir dann eventuell noch einen Kabelast fertigen, damit ich endlich den Bremslichtschalter vorne auch integrieren kann.

    Bei meiner auf Wickelgasgriff umgebauten Garnitur handelt es sich ja um einen Bremshebel einer etwas moderneren Ape (C80) und der hat schon einen Schalter integriert.

    Wenn ich jetzt zusammen rechne, komme ich halt in Summe auf runde 750 Euro. Das fast neuwertige Steuerrohr, das ja komplett ist bis zu den Kugeln am unteren Lenkkopflager war zwar mit 450 Euro echt ein Schnäppchen, aber das Zeug drum herum kommt halt auch noch in Summe auf 300 Euro.

    Es gibt zwar von Dexter so einen Nachrüstsatz auf Scheibenbremse für runde 850 Euro, aber ich finde meine Lösung eigentlich etwas eleganter und unauffälliger.

    Die meisten von euch lieben Kollegen, die ihr euch ja eher bei der Vespa auskennt, würde der kleine Unterschied mit Sicherheit nicht auffallen.

    Fantinewürde es merken, aber sonst vermutlich die wenigsten hier.

    Junge, Junge, ich darf garnicht zusammen rechnen, was ich über die Jahre in diese Kiste gesteckt habe...Aber was soll's, das Ding macht halt Laune...

    Demnächst wieder auf diesem Kanal...klatschen-)

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Danke, liebe Kollegen!

    Fantine Meine Frau ist da irgendwie völlig entspannt, was diese Hobbys angeht. Gottseidank...:)

    Tja Kollegen, gestern Abend nach 21:00 Uhr sowohl bei Italobee, als auch bei Spiegler bestellt. Von Italobee kam heute morgen um 7:31 die Versandbestätigung und von Spiegler, der ja immerhin die Bremsleitung erst nach meiner Konfiguration anfertigen hat müssen, kam die Verandbestätigung heute um 16:30 Uhr.

    Soviel zu dem aktuellen SIP-Thema....

    Heute abend habe ich nach dem Abendessen mal den Kabelast für den Bremslichtschalter gemacht. Ich finde so Kabelkonfektion irgendwie total entspannend. Musik läuft, man sitzt an der Werkbank, hat die ganzen Zangen liegen und das ganze Zeug, bißchen ablängen, bißchen crimpen, bißchen schrumpfen mit der Heißluftpistole, man wird eigentlich nicht wirklich dreckig...

    Nicht sonderlich spannend, aber es hat mir Spaß gemacht:

    Der Ast ist so gemacht wie eigentlich alle meine Umbauten, das ist steckbar reversibel. Der Ast wird einfach dazwischen gesteckt und der neue, für eine TL6T nicht serienmäßige Bremslichtschalter am Bremshebel für das Vorderrad hängt parallel zu dem am Hauptbremszylinder für die Hinterachse.

    Hab ihn schon eingebaut gerade und es funktioniert. Selbst mit der unheimlich wurschtigen aktuellen Vorderradbremse habe ich mich öfters dabei ertappt, daß ich manchmal nur vorne gebremst habe vorm Abbiegen.

    Ist kein Fehler, wenn das Bremslicht an beiden Bremsen anspricht...

    Ich denke, ich kann am Montag oder Dienstag abend mal die Komponenten an der Werkbank zusammen stöpseln, das Zeug von Spiegler ist für Montag angekündigt.

    Dann befülle ich mal außerhalb der Ape und schau, ob alles funktioniert. Ich habe keinen Bock irgendwelche Ungereimtheiten dann erst in der Ape zu merken, weil es schon etwas ein Act ist, das Steuerrohr bei der Ape zu tauschen. Dafür muß die Kiste runde 25-30 cm angehoben werden. Davor den Lenker mit dem ganzen Scheiß abbauen. Im Prinzip ist es ja der gleiche Aufwand wie bei einer Vespa, nur ist die Keksdose etwas unhandlicher.

    Wenn ich das alte Steuerrohr raus mache, muß das einigermaßen sicher sein, daß ich nicht wieder zurückbauen muß.

    Mir ist gerade noch aufgefallen, daß der Vorderbremszug von der Ape doch etwas dicker ist als bei der Vespa. Der ist von der Stärke so auf dem Niveau des hinteren Bremszugs bei der Vespa.

    Jetzt habe ich ja beim Einbau dieser Hebelgarnitur mit dem Wickelgasgriff ja irgend eine Hülse drehen müssen, damit der Bremszug mit Gewindehülse aus der TL6T in den Hebel der C80 paßt. Das paßt dann vermutlich alles nicht so ganz zu dem neuen, etwas dünneren Bremszug, der ja für eine Vespa ist.

    Ich will auf jeden Fall weg von dem dicken Bremszug zu dem leichter beschaffbaren Bremszug von einer Vespa. Für den habe ich auch Endhülsen, wenn ich den auf die 40 cm kürze.

    Für so Kleinscheiß und die Druckstücke, um die Lagerschalen am Lenkkopf einzuziehen werde ich die nächste Woche nutzen. Dann sollte der Einbau morgen in einer Woche klappen.

    Jetzt blättere ich in dem Beitrag hier mal etwas zurück, ich meine euch beschrieben zu haben, was ich da am Bremshebel für eine Hülse gedreht hatte, damit dort ein Zug mit Einstellschraube rein paßt...

    Gruß Paddy.

    Edit: Hab es ein paar Seiten vorher gefunden. Gut, daß ich euch mit jedem Kleinscheiß das Ohr abkaue, ich habe damals genau berichtet, daß die Hülse 7,25 mm haben muß, um in den Bremshebel der C80 zu passen...Jetzt kann ich eine Hülse drehen, ohne an der Ape was zuvor wegschrauben zu müssen...klatschen-)

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

    Einmal editiert, zuletzt von Scharnhorst (July 18, 2026 at 00:07)

  • Hallo Kollegen,

    es kamen tatsächlich heute beide Pakete an, der Felgenadapter von Italobee und das Zeug von Spiegler.

    Hab dann mal die Trommel montiert und das Steuerrohr in den Schraubstock gespannt, die Bremsleitung montiert, entsprechend ausgerichtet und die Bremspumpe auf die Werkbank gestellt, das alles ungefähr so positioniert ist wie später in der Ape.

    Ich habe bis jetzt weder dieses Entlüftungsgerät gekauft, noch die spezielle Entlüftungsschraube, die ihr mir empfohlen habt. Irgendwie fiel da bei mir hinten runter, aber es geht ja auch so.

    Schön einen Schlauch angeschlossen unten am Bremszylinder und etwas geöffnet, Bremsflüssigkeit in den Vorratsbehälter und wollte das System füllen und Luft rauspumpen.

    Es passiert halt praktisch nix. Kurz hat es etwas Flüssigkeit aus dem Behälter gezogen, dann war es vorbei. Am Bremszylinder unten kam nur ein kleiner Schluck an, aber das war eher das, was noch drin war. Zuerst dachte ich, daß ich zu blöd bin oder sonst irgendwas.

    Dann habe ich die Bremsleitung an der Bremspumpe wieder weg gemacht und wollte das mal direkt an der Pumpe rausdrücken. Da kommt halt nur tröpfchenweise was raus, selbst ohne Widerstand der Bremsleitung.

    Als dann noch Bremsflüssigkeit an der Staublippe rausgetropft ist, war klar, daß etwas nicht stimmt:

    Die Flüssigkeit ist neu und klar, vermutlich sieht man das Gesabber am Kolben auf dem Bild nicht.

    Für mich sieht es so aus, als ob die Dichtring(e) am Kolben entweder gar nicht montiert sind oder massiv kaputt. Es fühlt sich so an, also ob da nur der Kolben ohne Dichtungen drin verbaut sind...

    Ich habe SC jetzt per Mail davon berichtet und um eine neue Bremspumpe gebeten.

    Aber der Felgenadapter paßt auf jeden Fall schön satt auf die Bremstrommel, davon habe ich jetzt kein Bild gemacht.

    In der Felge ist das Ganze dann nur über 5 zusätzliche Schrauben zentriert, also doch eher etwas landwirtschaftlich von der Präzision her. Aber das ist mit der C81 Felge auch nicht anders:

    Die Bremsleitung sieht sauber aus, aber beim Anziehen der Fittinge habe ich den Zweikant an einem Alu-Fitting etwas verformt, das Zeug ist butterweich. Wahrscheinlich bestelle ich mir bei Spiegler nochmal so Fittinge als Ersatz, nicht daß es dann noch an so einem Detail hakt...

    Habe jetzt ja quasi eine Woche Zeit, das Ganze noch an der Werkbank ausgiebig zu testen, hoffe mal, daß SC unkompliziert eine Neue schickt.

    Ist bei mir aber immer das Gleiche. Sobald ich etwas mit Rohrleitungen und Flüssigkeiten zu tun habe, ist immer was. Mit dem ganzen Scheiß stehe ich auf Kriegsfuß. Völlig egal, ob das eine beknackte Armatur im Bad ist oder halt so ein Hydraulikscheiß am Moped. Bei mir tropft es immer zuerst mal raus...lmao

    So ziemlich das einzige, was ich bis jetzt weitestgehend auf Anhieb einigermaßen hinbekommen habe, ist meine mittlerweile recht komplexe, vollautomatische Planschbeckeninstallation mit der ganzen Technik. Da war eigentlich fast immer alles auf Anhieb trocken und dicht...

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Hallo Chris,

    kann ich heute abend mal messen, aber deutlich größer, wie man auf dem Bild erkennen kann.

    Eben von diesem größeren Durchmesser erhoffe ich mir ja die bessere Bremsleistung, weniger von der hydraulischen Betätigung.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Chris58

    Die C81 Bremstrommel hat einen stolzen Innendurchmesser von 170 mm. Die V50 bzw. die C80 und früher 125 mm, wenn ich nicht irre.

    Faktor 1,36, das finde ich jetzt ganz ordentlich. Belagsbreite habe ich jetzt nicht gemessen, wobei das ja mal ganz aus theoretischer Betrachtung nichts machen sollte.

    Generell hat die komplette Bremse der C81 neben dem größeren Radius durch die großen Beläge und die entsprechend große Trommel deutlich mehr thermische Masse.

    Aktuell merkt man recht schnell bei der Ape, wenn man einen Berg runter fährt, wie sich die Bremsleistung verändert, weil das alles sehr schnell warm und teigig wird...

    Volker PKXL2 Ich glaube auch, daß die Teilhydraulik auch noch ein bißchen positiv dazu beitragen wird, weil ich schon denke, daß jeder cm weniger an reibungsbehaftetem Seilzug mit hilft, Verluste zu vermeiden. Und ich denke, man sollte auch die Reibungsverluste zwischen dem Bremsnocken und den Belägen auch nicht unterschätzen. Ist halt Stahl auf Stahl und das wird selten besser als 10 Prozent Reibungsverlust.

    Originalzuglänge ist 100 cm, es bleiben 40cm übrig, ab da ist es ja quasi reibungsfrei. Vor allem der witterungsbelastete Teil des Zuges unten, die letzten 10 cm vor der Trommel, die sehen recht schnell ziemlich wurschtig aus...

    Schauen wir mal, ich warte noch auf Aussage von SC, heute keine Nachricht auf meine Bitte um eine neue Bremspumpe bekommen.

    Nach dem Gesabber am Samstag wird die komplette Garnitur erst recht zuerst absolut dicht an der Werkbank funktionieren müssen, bevor ich das Steuerrohr an der Ape tausche...

    Die VA-Hülse, um den V50 Bremszug an der Lenkergarnitur von Chris in Betrieb zu nehmen, habe ich heute gedreht...:)

    Gruß Paddy.

    So ein Stahlbusventil, das Automaticadett empfohlen hat, habe ich auf jeden Fall gestern noch bestellt.

    Ich hoffe mal, daß ich bald Ersatz für die Pumpe bekomme, ich bin jetzt echt neugierig...

    Vielleicht hätte ich anstatt des 90 Euro Nachbaus doch die 150 Euro Original Grimeca Pumpe für den TPH kaufen sollen...Aber die hat SC glaube ich nicht und ich glaube schon, daß der Nachbau jetzt nicht komplett verkehrt sein kann...


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

    Einmal editiert, zuletzt von Scharnhorst (July 20, 2026 at 20:28)